Saturday, August 04, 2007

Juristen stoppen Christenverfolgung

Rund 1.000 Rechtsanwälte helfen bedrängten Christen
B a d B l a n k e n b u r g (idea) – Immer öfter wird Christenverfolgung durch frühzeitiges Eingreifen von Juristen und Politikern gestoppt. Ihr Engagement bei Angriffen auf christliche Dörfer, willkürlichen Verhaftungen von Pastoren und Zerstörungen von Kircheneigentum rettete in den vergangenen Jahren Tausenden das Leben. Das berichtete der Geschäftsführer des evangelikalen Arbeitskreises für Religionsfreiheit, Prof. Thomas Schirrmacher (Bonn), bei der Jahreskonferenz der Deutschen Evangelischen Allianz, die vom 1. bis 5. August im thüringischen Bad Blankenburg stattfindet. Nach Schirrmachers Angaben gehen viele Verbesserungen auf das Engagement der Weltweiten Evangelischen Allianz (WEA) zurück, deren Kommission für Religionsfreiheit ein Netz von rund 1.000 Rechtsanwälten zur Verteidigung von bedrängten Christen geknüpft hat. So habe die Türkei ihre Religionspolitik geändert, nachdem sich die WEA beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte erfolgreich für einen orthodoxen Priester einsetzte. Der Mann sei zehn Jahre ohne Anklage eingesperrt gewesen und gefoltert worden. Das Gericht habe ihm mehrere Millionen Euro Schmerzengeld zugesprochen. Inzwischen würden Pastoren höchstens zwei Tage lang inhaftiert.
ead.de

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