Tuesday, July 08, 2008

Good-bye Komoren - ein weiteres Land wird islamistisch

Mehrfach haben wir darüber berichtet, dass die bei deutschen Touristen so beliebten Malediven sich dem radikalen Islam zuwenden. Zum 1.Januar hatte das Land sogar alle nicht-muslimischen Staatsbürger zu Staatenlosen gemacht, weil seither nur noch Moslems Staatsbürger sein können. Christen und Angehörige anderer Religionen sind seither staatenlos. Wir berichteten auch, dass in türkischen Urlaubsparadiesen immer mehr Strände nur noch für Moslems reserviert sind (Quelle etwa: Independent 7. Juli 2008). Und nun schränkt auch das Urlaubsparadies Komoren die Freiheiten der Bürger nach islamistischen Vorstellungen ein. Die Komoren sind ein förderaler Inselstaat im Indischen Ozean. Der Islam ist in dem kaum 600.000 Einwohner zählenden Land, das zu den ärmsten der Welt gehört, die Staatsreligion. Muhammadi Ali ist der Minister für Islamische Angelegenheiten. Er hat nun neue Vorschriften erlassen, nach denen Schüler keine Schulfeiern oder Geburtstagsparties mehr feiern dürfen. Frauen dürfen nur noch Kleidung tragen, die ihre Körperkonturen verhüllen. Muhammadi Ali hat in Sudan, Saudi-Arabien und in Iran Koranschul-Unterricht bekommen. Und er verkündet offen, dass er die Komoren nun zu einem "Islamistischen Regime" machen möchte.
Mit Unverständnis nehmen die Einwohner die neuen Dekrete zur Kenntnis, müssen sich aber daran halten, weil künftig eine Religionspolizei über die Einhaltung der islamischen Sitten wachen soll. Die Regierung unterstütz den neuen Weg. Man müsse die Einwohner und deren Moral vor schädlichen fremden Einflüssen schützen. "Komoren zuerst" - lautet das neue Motto (Quelle: Kuwait Times 8. JUli 2008). Wahrscheinlich zählt Muhammadi Ali zu jenen Menschen, die in Europa kein Verständnis für die Wünsche vieler Europäer nach Bewahrung ihrer Kultur und Werte aufbringen. Wahrscheinlich möchte Muhammadi Ali, dass Europäer sich vermehrt islamischen Werten öffnen. Und wahrscheinlich werden deutsche Medien Muhammadi Ali und seinen Gesinnungsgenossen - wie in solchen Fällen üblich - großen Respekt entgegen bringen.
akte-islam.de

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