Wednesday, July 07, 2010

Hilden: Ermittlungen und Fahndung nach Stossbetrug

Bereits seit Anfang des Jahres 2010 ermittelt das zentrale Kriminalkommissariat 2 der Kreispolizeibehörde Mettmann in einer ganzen Serie von Straftaten, die man in Polizeikreisen als so genannten Stoßbetrug betitelt. Der Stoßbetrug ist eine besondere Variante des Warenkreditbetruges. Hierbei erfolgt die Gründung von Unternehmen, hauptsächlich als GmbH, unter dem Vorsatz der betrügerischen Warenerlangung. Diese Unternehmen gaukeln Lieferanten Zahlungswilligkeit und Zahlungsfähigkeit vor. Tatsächlich werden gelieferte Waren jedoch möglichst schnell wieder (oft deutlich unter regulärem Marktwert) abgestoßen und die Betrüger verschwinden mit den dabei eingenommenen Geldern, ohne die Lieferanten zu bezahlen.Nach diesem Muster arbeiteten auch offenbar gleich mehrere Betrüger, die in umfangreichem Maß Waren aller Art, darunter auch Luxusartikel, unter dem Deckmantel einer übernommenen GmbH bestellten und diese in ein Lager an der Straße Kleinhülsen (Industriegebiet) in Hilden liefern ließen. Nach anfänglich scheinbar normal verlaufenden Warenkreditgeschäften verschwanden die noch nicht identifizierten Täter schließlich mit allen nach Hilden angelieferten Waren und Gütern. In einem der im Kreis Mettmann ermittelten Fälle, wurde ein handelnder Täter, der sich mit verschiedenen Alias-Namen und falschen Personalien (als Akmen Soylu, Ahmed Ibrahim, Mehmet Boyacioglu, usw.) vorstellte, von einem geprellten Kunden fotografiert. Mit richterlichem Beschluss sucht das KK2 aus Mettmann nun auf dem Weg der Öffentlichkeitsfahndung ganz gezielt nach dem auf dem Foto (oben) abgebildeten Straftäter. Mit der Veröffentlichung des Bildes fragt die Polizei im Kreis Mettmann:
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