Tuesday, February 07, 2012

Arabischer Frühling ? Tunesien: Einschränkungen der Meinungsfreiheit in Planung

Allen romantisierenden "Frühlingserwartungen" leichtgläubiger Islamophiler zum Trotz, sind islamistische Kreise weiterhin fest entschlossen, die arabischen Staaten vom Mittelalter weiter zurück in Richtung Steinzeit zu befördern - wenn möglich aber, wie im Fall Iran, mit Massenvernichtungswaffen der Neuzeit, um den "Heiligen Krieg" zur Vernichtung der "Ungläubigen" endlich entfesseln zu können.
Auch in Tunesien scheint der sogenannte "Arabische Frühling" nicht zwangsläufig etwas mit Zivilisation, Demokratie und Menschenrechten zu tun zu haben - dafür sorgen schon die Islamisten.
Am vergangenen Samstag hat nun der tunesische "Menschenrechtsminister" Samir Dilou öffentlich erklärt, das homosexuelle Männer in Tunesien grundsätzlich kein Recht auf freie Meinungsäußerung haben und daher u.a. ein Verbot dewr erst im März 2011 gegründeten Zeitschrift "Gayday" angestrebt wird. Wörtlich erklärte der Minister: "Ja, die Redefreiheit hat Grenzen. [Schwule] leben als Bürger in diesem Land, aber sie müssen die Grenzen akzeptieren, die von Religion und Tradition gesetzt werden."
Kurz darauf erklärten der Moderator der Sendung und der Minister übereinstimmend, das Homosexuelle zwangsweise medizinisch behandelt werden müssen.
In Tunesien steht auf Homosexualität eine Haftstrafe von 3 Jahren Gefängnis. Bei den Wahlen zur "Verfassungsgebenden Versammlung" wurde eine islamistische Partei, der auch der Minister angehört, mit rund 37 Prozent der Stimmen stärksate Kraft.
haolam

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