Friday, May 18, 2018

Ramadan: Muslimische Kinder verweigern Prüfungen

Muslimische Eltern wollen, dass während des Ramadan mehr Rücksicht auf die Schüler genommen wird und etwa keine Prüfungen stattfinden. Der Deutsche Lehrerverband klagt zudem über Unterrichtsprobleme, da sich immer mehr muslimische Schüler strikt an die Einhaltung des Fastenmonats halten. „Sehr viele Schüler nehmen das Fasten inzwischen sehr ernst“, so Verbandspräsident Heinz-Peter Meidinger. Viele Kinder seien dadurch entkräftet.An Schulen mit vielen Schülern mit Migrationshintergrund sei das Verhalten im Ramadan zu einem zentralen Thema und auch zu einem Problem geworden, sagte Meidinger. So werde seitens der muslimischen Elternschaft teils starker Druck auf die Schulleitungen ausgeübt, in dem Fastenmonat keine Leistungsprüfungen oder schulischen Exkursionen anzusetzen.Der Schüler Idris fastete bereits vergangenes Jahr zum ersten Mal. Das Fasten mit der Schule zu kombinieren, fiel ihm allerdings nicht leicht: „Das war schwer, weil ich viel Training hatte, und dann war ich immer sehr durstig“, so der Bub im Gespräch mit dem ZDF. „Schüler sind dadurch entkräftet“, beklagt der Deutsche Lehrerverband. Bei Sportfesten seien sogar schon Kinder infolge des Fastens zusammengebrochen.Schwierig werde es vor allem, wenn die religiösen Belange einzelner Schüler alle einschränkten, sagte der Präsident des Lehrerverbands. „Die Rücksichtnahme wird dadurch erkauft, dass sich Prüfungen für alle Schüler in einem bestimmten Zeitraum massieren - das geht nicht.“ In Deutschland begann der Fastenmonat Ramadan an diesem Mittwoch.

http://www.krone.at/1709867

1 comment:

Aarne Bittner said...

Forderungen. Forderungen. Forderungen. Anders kennt man die nicht.