Tuesday, October 23, 2007

Dat es Pop: Vom bunten Hippie zum braunen Imam

Zum Auftritt Hadayatullah Hübschs im Studio 672
Und so ist es auch keine allzu große Überraschung, dass die Veranstalter der History of Pop-Reihe zur ersten Lesung ausgerechnet Hadayatullah (Paul-Gerhard) Hübsch (Foto)einluden, der in den Sechziger Jahren popkulturell mit dem Strom schwamm und Hippie wurde, sich Ende der Sechziger jedoch auf Sinnsuche begab und den Islam als restriktive Verzichtsideologie für sich entdeckte. Seither verläuft Hübschs Karriere als Vorzeigekonvertit sprunghaft. Nach zahlreichen Buchveröffen-tlichungen mit programmatischen Titeln wie Der Weg Mohammeds. Islam – Religion der Zukunft?, Paradies und Hölle oder Alles war Geheimnis. Vom LSD zum Islam wurde Hübsch nicht nur Pressesprecher der reaktionären Ahmadiyya-Gemeinde, sondern schrieb nebenbei noch ohne Probleme für alle größeren Tageszeitungen der BRD (Welt, taz, FAZ, SZ). Dass die Ahmadiyya-Bewegung keineswegs „gemäßigt“ ist, wie so oft verlautbart wird, sondern religiös-verrückte Vorstellungen wie die propagiert, der Verzehr von Schweinefleisch würde „schwul machen“ , oder sich dafür einsetzt, lesbischen Frauen wegen der vermeintlichen Ansteckungsgefahr ein „Ausgehverbot“ zu erteilen , stört Hübschs Förderer offensichtlich nicht. So war er ganze acht Jahre lang Vorsitzender des „Verbandes deutscher Schriftsteller“ und arbeitet für den Hessischen Ethikrat.
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