Friday, December 31, 2010

Der frühere Imam von Neuenburg ruft zu Sprengstoff-Anschlägen auf: «Vergesst nicht die heiligen Gürtel!»

Seit 18 Jahren lebt der Tunesier Larbi Guesmi (54) als politischer Flüchtling in der Schweiz. Er ist Präsident von «Ez-Zeitouna», einer Vereinigung, die sich für die Menschenrechte in Tunesien stark macht. Guesmi liest in der muslimischen Gemeinde von Neuenburg regelmässig Freitagsgebete. Dort war er auch Imam.Als Beruf gibt der politische Flüchtling Informatiker an. Guesmi tritt in der Westschweiz regelmässig in TV-Sendungen zum Thema Islam auf. Auf Französisch vertritt er dabei durchs Band moderate Positionen.Auch in Bern gibt sich Guesmi gemässigt. Anfang 2006, an einer Kundgebung von Muslimen gegen die Mohammed-Karikaturen der dänischen Zeitung «Jyllands Posten», sagte er auf dem Bundesplatz: «Wenn ich unbedingt wählen müsste, würde ich eher mit Bitterkeit eine Mohammed-Karikatur akzeptieren, als Tote in einer U-Bahn zu sehen.» Ganz anders tönt es, wenn sich Guesmi auf Arabisch äussert.
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