Thursday, March 28, 2013

Margot "Hicks" Käßmann kritisiert Internet-Mobbing mit Luther-Zitat

Die evangelische Theologin und Reformationsbotschafterin Margot Käßmann hat anonyme Beschimpfungen und Mobbing im Internet verurteilt. "Mein Eindruck ist, dass die Anonymität des Internets Menschen dazu bringt, Dinge über andere zu formulieren, die sie ihnen nie ins Gesicht sagen würden", sagte sie der "Hannoverschen Allgemeinen Zeitung" (Donnerstagsausgabe).

Die frühere hannoversche Landesbischöfin und Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) zitierte dabei aus Martin Luthers Auslegung der Zehn Gebote. Zum achten Gebot habe Luther geschrieben, "dass wir unseren Nächsten nicht verraten, verleumden oder seinen Ruf verderben, sondern Gutes von ihm reden sollen", sagte sie: "Dem ist nichts hinzuzufügen."
epd

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