Sunday, December 22, 2013

Kerry’s Pläne für das Jordan Tal sind “eine Todesfalle” für Israel

Arutz Sheva offenbart, dass Kerrys Sicherheitspläne bezüglich des Jordan Tals auf dem ‘Allon Plan’ beruhen und nennt sie eine ‘Todesfalle für Israel’. Der politische Analyst von Arutz Sheva, Mark Langfan, warnt vor dem “Sicherheitsplan”, den der US-Außenminister John Kerry für Israel vorschlägt; dieser Vorschlag ist eine neu aufgemachte Version des 1967er “Allon Plans” und eine strategische Gefahr für das Land. Berichten zufolge hat Kerry bei den derzeitigen Friedensgesprächen zwischen Israel und der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) vorgeschlagen, dass Israel für einen Zeitraum von 10 Jahren Teile eines 15 Kilometer breiten Streifens des Jordan Tals als Sicherheitszone behält. Dieser Vorschlag wurde von beiden Seiten abgelehnt; der Vorsitzende der PA, Mahmoud Abbas, ist gegen den Plan, weil er gestattet, dass Juden in der Gegend bleiben. Daraufhin übte Kerrys Druck auf die PA aus, damit die Pläne akzeptiert werden, indem er die Freilassung von Terroristen verzögerte; dies führte dazu, dass ein hoher Beamter der PLO sagte, Kerrys Vorschläge für das Jordan Tal würden zum völligen Fehlschlag. Langfan, der die Organisation ‘Americans For a Safe Israel‘ (AFSI) leitet, erklärte, dass die von Kerry vorgeschlagenen Vereinbarungen dem Sicherheitsplan folgen, der nach dem Sechs-Tage-Krieg von General Yigal Allon aufgezeichnet worden war. Der Vorsitzende von AFSI verwies auf den bedeutungslos gewordenen Sicherheitsstreifen (Anm.: die sog. Philadelphi-Passage), den Israel nach den verheerenden Rückzug aus Gaza im Jahr 2005 zwischen Gaza und Ägypten behalten wollte. Langfan warnte davor, dass die Vorschläge Kerrys zu einer zweiten “Philadelphi-Passage” führen können. Der Sicherheitsstreifen Philadelphi-Passage wurde von Israel aufgrund der Angriffe von in Gaza stationierten Terroristen aufgegeben. Kerrys Pläne sind “ein Todesfallen-Sicherheitsplan für Israel,” betont Langfan. Langfans Darstellung der Sicherheitsgefahren kann hier angesehen werden: http://www.youtube.com/watch?v=bHxOkmNiEJc Langfan beschreibt den modernen Allon Plan, so wie Kerry ihn vorschlägt, als “nichts anderes als eine Verpackung für ‘Auschwitz 2.0 Grenzen.’ “ Das unter israelischer Kontrolle verbleibende Gebiet des Jordan Tals wäre umzingelt, es wäre praktisch unmöglich, dorthin zu gelangen, und das Gebiet könnte sowohl von Osten wie von Westen angegriffen werden. Aus militärischer Sicht wäre das Gebiet genauso unhaltbar wie Philadelphi-Passage in Gaza und stellt zusätzlich eine Anleitung für einen Holocaust 2.0 dar. Kürzlich sagte der Major General Nitzan Alon, der Vorsitzende des Zentralkommandos der IDF zwar, dass die Vereinigten Staaten einer israelischen Sicherheitsanwesenheit im Jordan Tal zugestimmt hätten und dass Kerrys Jordan-Tal-Plan eine Anwesenheit der IDF in der Region vorsieht. Aber Langfan bemerkt dazu: “Im Jahr 1967, konnte sich (General Yigal) Allon noch nicht vorstellen, und noch viel weniger dementsprechend planen, dass 1) Israels Wasserressourcen westlich von West Samaria geschützt werden müssen; 2) dass der Luftraum in die Planungen miteinbezogen werden muss; 3) dass palästinensische Terroristen Judäa und Samaria mittels Katjuscha Raketen, die bis Tel Aviv reichen, in einen Terrorstaat verwandelt können; noch war 4) das massive Einströmen zusätzlicher Palästinenser in den neuen PA Staat ein Thema. Somit ist dies für Israel ganz wörtlich ein ‘auswegloser tödlicher’ Plan.”
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