Thursday, June 26, 2014

Bester Partner?

“Palästinenserpräsident” Abu Mazen ist in den vergangenen Tagen oft und vor allem seiner Verurteilung der Verschleppung dreier israelischer Jugendlicher durch “Palästinenser” vor zwei Wochen wegen gelobt worden. Am 17. Juni hatte der Kopf des Regimes in Ramallah in Saudi-Barbarien in arabischer Sprache eine in der Tat deutliche Erklärung abgegeben:
“‘We are still looking and searching to find out who carried out such an act,’ Abbas said. ‘He who committed such an act wants to destroy us.’
Abbas said he hoped to rescue the teens ‘because these youths are human beings, and we want to protect human lives.’”
Gehörte es bis dahin zur Taktik der “Palästinenserführung”, gegenüber einem internationalen Publikum sich – in englischer Sprache – friedenswillig zu geben und gemäßigt, während sie in arabischer Sprache stets kein antisemitisches Vorurteil ausließ, die “eigene” Bevölkerung zum Kampf gegen Israel und dessen Mehrheitsbevölkerung zu motivieren, klang Abu Mazen in Riad wie der Mahmoud Abbas in Washington.
Der israelische Präsident Shimon Peres wiederholte, der “Palästinenserpräsident” sei ein “courageous partner in peace”, “Abbas is the best partner Israel has ever had, and has now”, während Ministerpräsident Benjamin Netanjahu lobte, “these were important words [..], I appreciate the statement President Abbas made several days ago in Saudi Arabia”.
In Israel verteidigten derweil arabische Politiker, Knesset-Abgeordnete zudem, “palästinensische” Terroristen und die Entführung. Haneen Zoabi erläuterte, “I don’t agree with the kidnapping, but I can’t say it was an act of terror”, und Afu Agbaria gab sich überzeugt davon, die Hamas sei eine “liberation organization”. Neben solchen “Politikern” erscheint Abu Mazen tatsächlich wie ein Hoffnungsträger.
Dennoch, und darauf weist Naftali Bennett nun hin, sollte sich niemand vom schönen Schein blenden lassen und sich selbst betrügen. “A person who lines the pockets of murderers with tens of millions of shekels each month”, erklärte der Wirtschaftsminister, “is a mega-terrorist, who has not changed his ways”. Der Vorwurf ist berechtigt, wie die NGO Palestinian Media Watch belegt:
“PA government spokesman Ehab Bessaiso has [..] confirmed this ploy in an interview on official PA TV. Bessaiso explained that the change of ‘the Ministry of Prisoners’ Affairs’ under the PA into ‘the Authority of Prisoners’ Affairs’ under the PLO would ‘provide political and legal cover’ and ‘eliminate arguments … that [foreign] aid money [to the PA] is going to the prisoners.’”
Werden die Gangster, die, so “Palästinenserpräsident” Abu Mazen, “uns zerstören wollen”, gefaßt und in Israel verurteilt, wird es PLO-Chef Abu Mazen sein, der ihnen – und nicht etwa ihren Familien als “Sozialleistung” – den “Ehrensold” überweist. Und je höher die israelische Strafe ausfällt, desto höher wird die “präsidiale” Belohnung sein.
 tw24

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