Sunday, December 28, 2014

Islamistische Terrorhelfer sind nicht integrierbar

Die Kritik habe ich sehr ernst genommen und viele Gespräche geführt", so entgegnet Nordrhein-Westfalens Integrationsbeauftragte Cemile Giousouf Vorwürfen, sie sei radikalen Organisationen zu nahe gekommen. Die Formulierung signalisiert unfreiwillig eine Sicht auf Politik, wonach Probleme eigentlich schon gelöst sind, wenn man mal darüber geredet hat. Genau dieser Irrtum ist aber häufig das Problem, wenn deutsche Politiker integrieren wollen. Muslime in Europa einbinden zu wollen, ist ein richtiges Ziel.Integration macht jedoch nur Sinn auf der Basis von Werten. Gerade die Gesprächspartner von Frau Giousouf zeigen aber, dass manche muslimische Akteure, die hierzulande als Sprecher eines europäischen Islam auftreten, andernorts Terror, Entrechtung und ethnische Säuberungen befördern. Wer diese Widersprüche hinnimmt, legitimiert die Falschen – nämlich jene, die die Hoffnung enttäuschen, dass sich aus gemäßigten Islamisten demnächst aufgeklärte Konservative entwickeln, wenn man sie nur einbindet. Das ist zum einen die Islamische Gemeinschaft Milli Görüs, mit deren Vertretern sich Giousouf offiziös fotografieren ließ. Sie gibt sich in Norddeutschland mittlerweile liberaler, in der Türkei fordert sie aber immer noch die Durchsetzung der Scharia in aller Welt. Da ist zum anderen die Union Europäisch-Türkischer Demokraten (UETD), von der sich Giousouf zu einer Reise einladen ließ.Der Verband gilt als Außenstelle der türkischen Regierungspartei AKP und tritt als Einladender auf, wenn der heutige türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan bei Großveranstaltungen in Deutschland vor "Assimilation" warnt. Seine Partei hat gerade den Führer der militant-islamistischen Hamas-Bewegung, Khaled Maschal, als Redner zu einem Kongress geladen. Das Einsickern Zehntausender ausländischer IS-Kämpfer nach Syrien über die Türkei wäre ohne die Duldung durch Erdogans Regierung undenkbar.
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