Monday, December 29, 2014

Mordsgesellschaft

Die vorgeben, “palästinensische” Interessen zu vertreten, obgleich sie sich beharrlich weigern, sich in demokratischen Wahlen legitimieren zu lassen, Abu Mazen also und seine Mitgangster, veröffentlichten am 2. März 2013 auf der Titelseite ihrer amtlichen Zeitung eine Botschaft, die ihre offizielle “Nachrichtenagentur” so übersetzte:
“Together as one man with the prisoners and against the settlements.”
Darunter abgebildet war ein jugendlicher “Palästinenser” beim Werfen von nicht eben kleinen Steinen, beim Versuch, Menschen zu verletzen, zu erschlagen. Den Versuch, diesem Vorbild nachzueifern, überlebte heute ein “palästinensischer” Teenager nicht. Israelische Soldaten erschossen den (vermutlich) sechzehnjährigen Imam Jameel a-Safeer.
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Der Jugendliche hatte nach Angaben der israelischen Armee und “palästinensischer” Zeugen mit anderen jungen “Palästinensern” mit Steinen Menschen angegriffen, Zivilisten in ihren PKW, so die israelischen Streitkräfte, israelische Soldaten, so die “palästinensischen” Quellen. Daß von den Jugendlichen Gewalt und Gefahr ausging, bestreitet niemand.
Mögen israelische Kugeln Imam Jameel a-Safeer getötet haben, verantwortlich für seinen Tod sind jedoch die, die ihm und seinen Freunden das Werfen von Steinen beibrachten, ihn und sie Haß lehrten. Einer von ihnen, Marwan Barghouti, Organisator der Zweiten Intifada, wurde heute in einer französischen Vorstadt zum “Ehrenbürger” ernannt.
Derweil kämpft die elf Jahre junge Ayala Shapira noch um ihre Gesundheit, um ihr Leben. Sie und ihr Vater waren am vergangenen Freitag von “palästinensischen” Jugendlichen mit Brandbomben attackiert worden. Die Angriffe auf das Mädchen und seinen Vater belegen, daß niemand mit Herz um Imam Jameel a-Safeer weinen muß.
In Aubervilliers aber mögen die Barbaren ruhig heulen.
 tw24

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