Monday, July 11, 2016

Sexuelle Übergriffe: Viele Straftaten bleiben ungesühnt

Bei den Übergriffen auf Frauen in der Silvesternacht hat es nach BKA-Angaben deutschlandweit insgesamt knapp 900 Sexualdelikte mit mehr als 1200 Opfern gegeben. Rund 650 Frauen wurden allein in Köln zum Opfer von Übergriffen. Es seien aber nur 120 Verdächtige ermittelt worden, heißt es in einer Bilanz des Bundeskriminalamtes, aus der SZ, WDR und NDR zitieren. „Wir müssen davon ausgehen, dass viele dieser Taten auch im Nachgang nicht mehr ausermittelt werden“, sagte BKA-Präsident Holger Münch den Medien. Da es um Übergriffe in Gruppen ging, sind nach Schätzungen mehr als 2000 Männer an den Taten beteiligt gewesen – größtenteils moslemische Immigranten aus Nordafrika. Bislang habe es bundesweit nur vier Verurteilungen zu diesen Sexualdelikten gegeben: Zwei in Köln, einer in Düsseldorf und einer in Nürtingen. Bei einigen der 120 ermittelten Tätern sei der Tatverdacht nur vage. Die Ermittlungen würden dadurch behindert, dass es weder ausreichend aussagekräftiges Bildmaterial gebe und die Opfern kaum aussagekräftige Beschreibungen der Täter liefern konnten, so das BKA. Als Konsequenz aus den Übergriffen fordert Münch mehr Polizeipräsenz und Videoüberwachung.Wie die BKA-Analyse nahelegt, gibt es durchaus einen Zusammenhang zwischen den mehrere Monate lang ungeschützten Außengrenzen, der unkontrollierten Einwanderung von hunderttausenden Moslems und den sexuellen Übergriffen: Laut BKA hielt sich rund die Hälfte der Tatverdächtigen erst seit kurzer Zeit in Deutschland auf, das heißt: weniger als ein Jahr. BKA-Präsident Münch sagte: „Insofern gibt es schon einen Zusammenhang zwischen dem Auftreten des Phänomens und der starken Zuwanderung gerade in 2015.“ Die Taten seien aber wohl nicht vorab geplant und verabredet gewesen. „Wir haben dazu keine Beweise“, sagte Münch. Allein in Köln waren in der Neujahrsnacht Frauen von moslemischen Immigranten massenhaft drangsaliert, ausgeraubt oder sexuell belästigt worden. Rund 1200 Anzeigen liegen vor, davon rund 500 wegen Sexualstraftaten. Die Kölner Staatsanwaltschaft bezifferte erst vor wenigen Tagen die Zahl aller Beschuldigten mit mehr als 200. Die meisten kommen demnach aus Algerien und Marokko.
 bayernkurier.de

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