Friday, September 16, 2016

Aufregung um Terrorprediger hinter Gittern

 Aufregung um Terrorprediger hinter Gittern (Bild: Kronen Zeitung)
Sicherheitsalarm um einen Hassprediger hinter Gittern! Obwohl er wegen Terrorverdachts zu sechs Jahren Haft verurteilt wurde, soll ein 42-jähriger Tschetschene weiter radikalisieren - und das im Gefängnis Graz-Jakomini. Laut Anklage hatte der Imam in einer Moschee durch Predigten junge muslimische Männer dazu bewogen, nach Syrien zu gehen, um sich dem IS anzuschließen. Die Anstaltsleitung wehrt sich.Terroristen und Syrien-Rückkehrer sind die neue Herausforderung für den heimischen Strafvollzug. Die Zahl der Insassen, die islamistisches Gedankengut vertreten und die als große Sympathisanten des Terrors einzuschätzen sind, steigt und steigt. Gefängnisse gelten als Nährboden für Radikalisierungen schlechthin. Die Attentäter von Paris etwa sollen hinter Gittern von IS-Anhängern instrumentalisiert worden sein.Auch die Justizanstalt Graz-Jakomini ist voll mit U-Häftlingen, gegen die mitunter große Verfahren wegen Terrorismusverdachts anhängig sind. Einige wurden bereits (nicht rechtskräftig) verurteilt - so wie ein selbst ernannter Imam. Der 42-Jährige fasste sechs Jahre Haft aus, weil er mehrere junge Männer als Kämpfer nach Syrien vermittelt haben soll. Einige sind bereits ums Leben gekommen. Was der Tschetschene in der Moschee begann, soll er jetzt in Haft fortsetzen, lauten die Vorwürfe. So zeigt ein Foto junge Muslime, die mitten im Gefängnishof seinen Worten gebannt lauschen. Immer wieder hätten Justizwachebeamte ihre Vorgesetzten auf diese Vorgänge hingewiesen.
 krone.at

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