Friday, September 16, 2016

Zu gefährlich für die Abschiebung, für uns jedoch gut genug

Deutsche Behörden haben die Abschiebung eines abgelehnten Asylbewerbers verhindert, weil er eine zu große Terrorgefahr für sein Heimatland darstellt. Stattdessen darf der 24-jährige Afghane als freier Mann in Deutschland leben. Mittlerweile ist er jedoch verschwunden.
Ahmend Feredaws A. kam 2011 als Asylbewerber nach Deutschland, weil er in seiner Heimat "vor den Taliban geflohen war". Anschließend drohte er von Deutschland aus einen Selbstmordanschlag in Kabul durchzuführen, berichtet nzwonline.de.
Möglicherweise war die Terrordrohung ein Grund dafür, dass sein Asylantrag abgelehnt wurde. Seit 2012 ist er gesetzlich dazu verpflichtet, Deutschland unverzüglich zu verlassen. Doch die Behörden weigern sich ihn abzuschieben, weil er für Afghanistan eine zu große Terrorgefahr darstellt. Stattdessen darf er als freier Mann in Deutschland bleiben, wo er sich lediglich drei Mal in Woche bei der Polizei in Hannover melden muss. 

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