Wednesday, March 27, 2013

Grün-liberaler Beamter wegen antisemitischer e-Mail entlassen

Eine Gebietskörperschaft in der Schweiz hat einen Mitarbeiter gefeuert, der eine e-Mail an die israelische Botschaft gesandt hatte, in der er seine Freude über den Tod von Juden bei einem terroristischen Anschlag in Bulgarien, bei dem fünf israelische Touristen ums Leben kamen, zum Ausdruck brachte.
Maurus Candrian, ein Beamter des Kantons St. Gallen wurde letzte Woche entlassen, weil er im vergangenen Jahr eine e-Mail an die israelische Botschaft in Bern sandte in der er schrieb: “Heute ist ein guter Tag in meinem Leben. Ich bin stolz auf die Helden, die Juden getötet haben”, berichtet die Schweizer Zeitung Tagblatt.
In einem von der Abteilung, in der Candrian als hochrangiger Beamter arbeitete, verfassten Kommuniqué heißt es: “Die Abteilung Umweltverträglichkeitsprüfung des Kantons St. Gallen, distanziert sich von den Erklärungen dieses Mitarbeiter”, sie sind “unvereinbar” mit unseren Werten.
Maurus Candrian gab als Erklärung für seine Hass-Mail an, dies wäre eine “schlecht und im Ärger formulierte Kritik an Israel gewesen”. Sie stehe im Zusammenhang mit dem ungelösten Konflikt im Nahen Osten und den vielen Opfern in der Zivilbevölkerung Palästinas.
Im Internet finden sich viele seiner Kommentare. In einem outet er sich als “Antizionist”, zudem spricht er häufig von Juden und Judenstaat, was den Vorwurf des Antisemiten nährt. Candrian weist diesen aber klar von sich: “Antisemitismus und Antizionismus sind in keiner Weise vergleichbar”, argumentiert er.
Bei der jüdischen Gemeinde St. Gallen sorgte Candrians Hass-Mail für Entsetzen, dort reagierte man empört auf den Vorfall. “Der Kommentar zum Attentat sei antisemitisch und “grundsätzlich menschenverachtend”, heißt es in einer Stellungnahme.
Die Staatsanwaltschaft in St. Gallen hat gegen Candrian, der Kantonsrat und Vize-Präsident der grün-liberalen Partei war, einen Strafbefehl über eine Geldbuße erlassen.
Der Fall wird im Antisemitismus Bericht 2012 zitiert, der letzte Woche veröffentlicht wurde.
Redaktion IsraelNachrichten/JTA

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