Saturday, May 23, 2015

Schwindler

Israel, behauptet der von Jibril Rajoub geführte “Palästinensische” Fußball-Verband (PFA), hindere “palästinensische” Sportler daran, ihrem Sport nachzugehen. So sollen israelische Behörden und Sicherheitskräfte die Bewegungsfreiheit “palästinensischer” Fußballer unnötig einschränken.
Deshalb, so der “palästinensische” Wunsch, solle Israel in der nächsten Woche aus dem Weltfußballverband FIFA ausgeschlossen werden. Die Chancen darauf, daß der “palästinensische” Antrag Erfolg haben wird, stehen nicht schlecht, trotzdem die FIFA-Führung ihn durchaus ablehnt.
So versuchte FIFA-Chef Joseph “Sepp” Blatter, der beim 65. Kongreß seiner Organisation, der am nächsten Freitag beginnt, erneut zum Präsidenten gewählt werden möchte, in der vergangenen Woche, das für ihn unangenehme Thema mit einer Nahost-Reise auszuräumen.
Ein Freundschaftsspiel zwischen einer “palästinensischen” und einer israelischen Mannschaft in Zürich, daß der FIFA-Funktionär dabei vorschlug, lehnte Jibril Rajoub ab, der sich bereits früher gegen solche Turniere ausgesprochen hat: Sie seien “Verbrechen gegen die Menschheit”.
Wer als “Palästinenser” an solchen Spielen auch nur als Zuschauer teilnimmt, riskiert, als “kranke Seele” beschimpft, des “Landesverrats” beschuldigt zu werden. Daß “Funktionäre”, die so ihren Judenhaß offenbaren, über mangelnde Bewegungsfreiheit klagen, entbehrt nicht einer gewissen Ironie.
In der vergangenen Woche nun zeigten sie erneut, daß nicht Israel suspendiert werden sollte, sondern ihr “Palästinensischer” Fußball-Verband wegen Foulspiels sanktioniert werden müßte, als sie mit Sameh Maraabah einen Fall von “Bewegungsunfreiheit” inszenierten.
Sameh Maraabah war mit seinen Teamkollegen in einem Bus unterwegs nach Jordanien, um von dort weiterzureisen nach Tunesien. Doch die israelische Grenzpolizei hielt den “Palästinenser”, der bereits verdächtigt wurde, auch als Hamas-Kurier unterwegs zu sein, für einige Zeit fest und befragte ihn.
“An Israeli security official said Maraabah was questioned briefly about his travel plans and was warned by authorities not to engage in any more ‘forbidden activities against the state of Israel’.”
Jibril Rajoub beschwerte sich prompt und bekräftigte, den Ausschluß Israels aus der FIFA weiterbetreiben zu wollen. “The implications of this incident can only confirm the PFA’s position”. Tatsächlich aber war es der “palästinensische” Verband, der “vergessen” hatte, wozu er verpflichtet ist.
“‘The PFA broke an agreement with FIFA and the IFA which requires prior notification and a list of names of the Palestinian athletes prior to their travel,’ the [Israel Football Association (IFA)] said.”
Hätten die “Palästinenser” sich also korrekt verhalten, Sameh Maraabah wäre wohl nicht festgehalten und befragt worden, seine Mannschaft hätte nicht etwa drei Stunden auf ihn warten müssen. Für seinen Betrugsversuch sollte die FIFA Jibril Rajoub einen nachhaltigen Platzverweis erteilen.
tw24

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