Wednesday, April 06, 2016

Wahres Leid

Am 24. März zogen Ramzi al-Qasrawi und sein Komplize Abed al-Fattah al-Sharif mit der Absicht los, alsbald möglichst viele Juden zu verletzen oder zu ermorden. Die beiden »palästinensischen« Terroristen, die Hamas nennt sie Mitglieder, kamen freilich nicht weit. Beim Überfall auf einen israelischen Soldaten, dem sie Verletzungen zufügen konnten, wurden die Angreifer neutralisiert.
Während Ramzi al-Qasrawi sofort tot war, wurde Abed al-Fattah al-Sharif wenige Minuten nach seinem Mordversuch durch einen israelischen Soldaten erschossen, dem daher nun Totschlag vorgeworfen wird. Der tödliche Schuß ist in einem Video festgehalten, mit dessen Veröffentlichung die »NGO« B’Tselem noch am Tag des Geschehens die Terroristen als »Opfer« präsentierte.
Und obgleich Armee und Politik umgehend auf Distanz zu dem suspendierten und festgesetzten Soldaten gingen, der den tödlichen Schuß auf Abed al-Fattah al-Sharif abgefeuert haben soll, wurde Israel prompt von Feinden wie »Freunden« attackiert, die in dem noch gar nicht angemessen untersuchten Einzelfall schon einen Beleg für systematische »extralegale Tötungen« sehen wollten.
Daran, die Terroristen zu verurteilen, die sich selbst in die für sie tödliche Situation gebracht hatten, dachte unterdessen kaum jemand. Die Absurdität dieser gar nicht so klammheimlichen Sympathie mit Verbrechern kann allerdings noch übertroffen werden: Die Familie Abed al-Fattah al-Sharifs erwägt, Israel wegen erlittener »seelischer Qualen« anzuklagen. Geht es wohl noch makabrer?
 tw24

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