Wednesday, April 06, 2016

Terroristen profitierten von sperrangelweit offenen Grenzen

Auch wenn der Justizminister Heiko Maas tief und fest davon überzeugt ist, dass die Attentäter von Paris und Brüssel mit den Flüchtlinge nichts zu tun haben, so sprechen die Tatsachen eine andere Sprache. Es müsste doch irgendwie der Regierung zu Ohren gekommen sein, dass der Attentäter Salah Abdeslam die offenen Grenzen für verschiedene Einschleusungsfahrten von als Flüchtlingen getarnten Terroristen quer durch Deutschland genutzt hat. Selbst die deutschen Ermittler sind davon überzeugt, dass Abdeslam die Pariser und Brüsseler Attentäter zu den Orten Ihrer Untaten brachte. Schließlich haben sie sogar die Automarken und Kennzeichen der benutzten Mietwagen ermittelt. Die IS-Terroristen, so ermittelten die französischen Ermittler, reisten mehrheitlich als syrische Flüchtlinge getarnt auf der sogenannten Balkanroute in die Europäische Union (EU) ein. In Ungarn, Griechenland und auch einem Hotel in Deutschland soll Salah Abdeslam die Dschihadisten nach und nach in Empfang genommen haben.
Hätten nicht wirksame Grenzkontrollen dazu beitragen können, die Anschläge zu verhindern? Die Beileidsbekundungen der deutschen Regierungsverantwortlichen klingen daher in den Ohren der Opfer nicht wahrhaftig, wobei ich der Groko angesichts des Horrors der Verbrechen keinen Zynismus unterstellen will.
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