Tuesday, July 29, 2014

Gestern Nacht gab es einen Brandanschlag auf die Wuppertaler Synagoge!

Wir müssen schnell reagieren. Vorschlag: Kundgebung heute um 17:00 Uhr vor der Barmer Synagoge. Solidarität mit der jüdischen Kultusgemeinde! Kampf gegen jeden Antisemitismus!
mit der Bitte um schnelle Rückmeldung!!

Radio Wuppertal:
Brandanschlag auf die Barmer Synagoge
Auf die Barmer Synagoge sind in der Nacht mehrere Molotowcocktails geworfen worden. Es gibt keine Verletzten und wohl auch keine Schäden am Gebäude. Zeugen hatten drei mutmaßliche Täter beobachtet und die Polizei konnte einen davon festnehmen, einen 18-jährigen Wuppertaler. Nähere Informationen gibt es noch nicht. Die Polizei hat den Bereich rund um die Synagoge am Alten Markt gesperrt. Erst vor wenigen Tagen hatte der Vorsitzende der jüdischen Gemeinde, Leonid Goldberg, im Radio-Wuppertal-Interview gesagt, dass die Judenfeindlichkeit in unserer Stadt seit dem Gaza-Konflikt deutlich größer sei.
WDR: In der Nacht zu Dienstag hat es gegen 3 Uhr einen Brandanschlag auf die Wuppertaler Synagoge gegeben. Es wurden mehrere Molotowcocktails in den Eingangsbereich geworfen. Als die Feuerwehr dort ankam, brannte es zwar nicht, aber es lagen mehrere kaputte Glasflaschen auf dem Boden und es roch nach Diesel. Weitere, volle Flaschen standen bereit. Die Polizei nahm in der Nähe einen Tatverdächtigen fest. Bereits vor einigen Tagen hatte ein maskierter Täter einen palästinensischen Schriftzug an die Wand der Synagoge gesprüht. Der Staatsschutz ermittelt.
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Monday, July 28, 2014

Israel: Großangelegter Angriff verhindert – Dennoch drängen die Vereinigten Staaten immernoch auf einen Waffenstillstand

Berichten in den israelischen Medien zufolge, hat die IDF zwei Entdeckungen gemacht, die man als erstaunlich bezeichnen könnte, wenn die Angelegenheit nicht so ernst wäre. Die erste ist, dass die IDF weitaus mehr Terrortunnel gefunden hat, als ursprünglich vermutet wurden. Das gesamte unterirdische Terrortunnel Netzwerk ist größer, vielfältiger und besser konstruiert, als angenommen wurde. Einige der Tunnel sind groß genug für Fahrzeuge und können Raketen und andere größere Waffensysteme beherbergen. Die zweite Entdeckung hat auf Seite der Medien, sowohl in Israel wie außerhalb, kaum Beachtung gefunden. Die Israelis sprechen von nichts anderem. Das ist wahrscheinlich so, weil die Medien sich mehr um Zahlen kümmern, als um Zusammenhänge und Tatsachen, wie erst kürzlich Prof. Alan Dershowitz aufgezeigt hat. Im Verlauf der Operation Protective Edge wurden Pläne für einen dermaßen massiven Angriff gefunden, dass Israel sich mit Wahrscheinlichkeit davon nie wieder erholt hätte. Der Hamas Plan sieht vor, dass bis zu 1000 Terroristen durch zahlreiche Tunnel ausschwärmen, und an mehreren Stellen an der Oberfläche auftauchen. Die Terroristen würden einen Belagerungsangriff ausführen, dabei so viele Menschen wie nur möglich töten. Entdeckungen in den Tunneln: Automatische Waffen und Sprengstoff, Raketenabschussrampen… und IDF Uniformen. Ihre Opfer würden anfangs denken, dass israelische Soldaten auf sie schießen. Die israelischen Soldaten würden nicht wissen, wen sie angreifen sollen. Dieser ‘Belagerungsangriff’ wurde in den vergangenen Jahren in einer Reihe verschiedener Länder ausgeführt. In Mumbai, zuvor in Russland, danach in Algerien, in Kenia, auf den Philippinen und in Nigeria. Man stelle sich vor, die Angriffe 2008 in Mumbai wären von tausenden Angreifern durchgeführt worden, anstelle von nur einer Handvoll Angreifer. Die Zerstörung wären ungeheuer gewesen. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt der Operation hat Israel klargestellt, das die Ziele in einer Demilitarisierung des Gazastreifens bestehen. Jegliche “Waffenstillstandsvereinbarung“ muss dieses Ziel als Kern enthalten. Es ist nicht zu erwarten, dass Hamas einer solchen Vereinbarung zustimmt, solange keine stärkeren Verluste der Schlagkraft eintritt. Die Todesrate der Zivilisten wird sich nicht auf die Nachgiebigkeit der Hamas auswirken. Als John Kerry am Dienstag in Israel eintraf, war klar, dass er ein Waffenstillstandsabkommen durchsetzen wollte. Israel hat bereits dem ägyptischen Vorschlag zugestimmt, und später zweimal einseitig Waffenstillstand akzeptiert. Wenn die Operation Protective Edge schließlich abgeschlossen sein wird, dann kann Israel sich der Schöpfung der neuesten Taktik in der Kriegsführung rühmen: des einseitigen Waffenstillstands. Niemals zuvor hat ein Land zugelassen, dass es selbst und seine Armee angegriffen wurden und nicht darauf reagiert, nachdem die andere Seite einen Waffenstillstand abgelehnt hat. Israel befand sich bereits in einer schwierigen politischen Situation, da es mit dem Druck der Vereinigten Staaten einerseits und der Bedrohung des “Mumbai“ Angriffs andererseits fertig werden musste. Und gerade als Israel dachte, dass der politische Druck etwas geringer als erwartet ausfiel, strichen die USA und die EU ihre Flüge zum internationalen Ben Gurion Flughafen. Der offizielle Grund für die Absage war, dass eine Hamas Rakete aus Gaza in einem Wohngebiet gelandet war, das sich in relativer Nähe zu den äußeren Randgebieten des Flughafens befindet. Offiziell wurden die Flüge durch die unabhängigen Flugbehörden abgesagt. Man kann sich allerdings fragen, bis zu welchem Grad der Einfluss der Regierungen eine Rolle gespielt hat, insbesondere, wenn Regierungen Anteile oder Aktien an Fluggesellschaften besitzen. Flüge nach Kiew, Russland finden weiterhin statt. Ebenso sind Flüge nach Syrien oder in die Türkei trotz der Rebellen im Grenzgebiet weiterhin möglich. Auch Flüge nach und aus Malaysia fielen nach dem Verschwinden von MH370 keiner Streichungspolitik zum Opfer. Was die Stornierungspolitik zusätzlich verdächtiger erscheinen lässt, ist, dass die Raketen der Hamas keine Boden-Luft Raketen sind. Als die Hamas versuchte, eine israelische UAV abzuschießen, ging das völlig daneben. Was nicht besagen soll, das die Hamas keine Geschosse hat, die fähig sind, ein Flugzeug abzuschießen, es ist nur so, dass dies gegenwärtig nicht ihr erstrangiges Ziel ist. Die Machtergreifung der Hamas und ihre Massenvorräte an Waffen sind nur möglich geworden, aufgrund der weit verbreiteten Unterstützung. John Kerrys aktuelle Ankündigung 47 Millionen Dollar Hilfsgelder nach Gaza zu senden, ist das gleiche wie eine Ankündigung, denselben Betrag der Hamas zu überreichen. Denn schließlich, wie war das in der Vergangenheit mit der sorgfältigen Überprüfung der Verwendung der Gelder durch die Hamas, in Anbetracht ihrer erfolgreichen Investition in eine wachsende terroristische Infrastruktur und eine Terroristen Armee? Im Anschluss an die Entdeckung eines geplanten Mega-Angriffs gegen israelische Zivilisten, und der Entdeckung, dass Hamas die Fähigkeit hat, solch einen Angriff auszuführen, sollten die Vereinigten Staaten keinen Druck gegen Israel ausüben, zum gegenwärtigen Zeitpunkt einem Waffenstillstand zuzustimmen. Sie sollten ihre volle Unterstützung anbieten, nicht nur “Verständnis”. Die Amerikaner sollten sich daran erinnern, dass an jenem verhängnisvollen Tag, dem 11. September 2001, Israel nicht nur “Verständnis” für den Schmerz der Amerikaner hatte. Israel teilte deren Schmerz und war voller Unterstützung für die Reaktion der Amerikaner.
 aro1

Frankreich: Jüdischer Aktivist vor seinem Haus überfallen

In Frankreich ist ein jüdischer Aktivist, dessen Adresse in einem Anti-Israel-Foren online veröffentlicht wurde, vor seinem Haus von mehreren Männern überfallen worden.
Die Täter hatten in einem Hinterhalt auf den Mann gelauert, ihn angegriffen, zusammengeschlagen und verletzt. Dem Vorfall der sich am Freitag in Bobigny bei Paris ereignete, waren mehreren gewalttätige Zwischenfälle und Hassreden gegen Juden vorausgegangen.
Der Name des 24-jährigen überfallenen erschien letzte Woche auf einer Facebookseite, auf der die Namen, darunter auch Adressen und Fotos von Dutzenden Menschen veröffentlicht wurden.
Die Facebook-Seite der sich selbst “Junge Französische Revolutionäre” nennenden Terrorgruppe wurde offline genommen, aber eine zwischengespeicherte Version mit dem Titel “Du bist in unserem Focus”, ist mit Dutzenden von Bildern und persönlichen Details weiter online.
Die Union der jüdischen Studenten in Frankreich UEJF, bestätigte der Zeitung Le Monde, dass der Name des 24-jährigen auf der Liste dieser Gruppe erschien ist.
Laut Le Monde, soll er mit der Jüdischen Verteidigungsliga Frankreichs LDJ verbunden sein. Hierbei handelt es sich um eine Gruppe mit einer Bürgerwehr, die Repressalien für Angriffe auf französische Juden ahnden will.
Am Samstag stießen Anti-Israel-Aktivisten bei einer nicht genehmigten Demonstration am Pariser Place de la Republique, mit der Polizei zusammen. Vierzig Personen wurden festgenommen, nach einem Bericht der Nachrichten-Website 20minutes.fr.
Redaktion Israel-Nachrichten.org

Operation Schutzlinie oder: Mind the gap!

von Gerrit Liskow
Zu den vielen Nachrichten aus Hamastan, die von der selbsternannten Qualitätspresse nicht berichtet werden (weil nicht sein kann, was nicht sein darf, liebe TAZ?), gehört auch diese: 70% aller Gazaner haben die Schnauze voll von ihrer Hamas und finden, es wird langsam Zeit für einen Waffenstillstand.
Könnte das der Grund dafür sein, dass die Hamas in den letzten drei Tagen eine geradezu stalinistische Säuberung in den von ihr besetzten Gebieten durchgeführt hat, der 25 Dissidenten zum Opfer fielen, die angeblich „israelische Spione“ gewesen sein sollen? Jaja, die Linke klatscht und wiegt sich sicher in dem Wahn, dass ihr das niemals passieren wird, wenn sie sich weiterhin als Steigbügelhalter des neuen Faschismus bewährt.
Man hätte alle Hände voll zu tun, diese nützlichen Idioten vor sich selbst zu schützen, wenn man nicht so sehr beschäftigt wäre, das Geld zu verdienen, mit dem diese Leute so großzügig sind, als wäre es ihr eigenes.
Nicht nur die Linke hat mit investigativem Journalismus ein Problem, wenn er sich zu nahe an die Wahrheit wagt: Die Hamas hat in den letzten drei Tagen 25 Personen ermordet, weil sie an ihrer zu allem entschlossenen Einstellung im Befreiungskampf womöglich Zweifel hatten. Warum fällt mir dazu die Gedenkstätte Plötzensee ein?
Die „Säuberung“ geschah nicht ohne Grund, denn in der Bevölkerung von Hamastan macht sich Unmut breit: Keine entführten Soldaten, keine Angriffe aus dem Tunnel – keine Bonbons und Freudentänzchen! Da musste das Politbüro der Hamas sich was einfallen lassen. Und ja: Selbstverständlich hat irgendeine dämliche UN Agentur die 25 Toten als „Zivilisten“ registriert und der IDF aufs Auge gedrückt. Le plus ca change…
Können sehr viele Menschen sich noch immer nicht zwischen einem demokratischen Staat und einer antisemitischen Terrorbande entscheiden? Hilft vielleicht etwas Fußreflexzonenmassage? Homöopathie? Öko-Strom? Mehr Europa? Nicht, dass es euch eines Tages so geht, wie euren israelischen Kollegen, liebe „Linke“.
Immerhin: Mr. Kerry, an sich der überflüssigste „Politiker“ von allen, die derzeit in Sachen Waffenstillstand im Nahen Osten herumreisen, und das will angesichts seiner Konkurrenz bei diversen Nichtregierungsorganisationen (UN, EU, etc.) wirklich eine ganze Menge heißen, hat noch am Freitag der Hamas eine Zusage aus dem Kreuz geleiert zu einem „Friedens“-Plan, der vorsieht, dass die Hamas spätestens in einem halben Jahr so weiter machen kann, wie zuvor. Irgendwo in den USA vermisst ein Dorf doch seinen Trottel, oder?
Das einzige politisch sinnvolle Ziel kann nur die bedingungslose Kapitulation der Hamas mit anschließendem Neuanfang sein; und letzterer diesmal bitte nicht finanziert von „Mehr Europa“, sondern vielleicht von VW-Qatar?
Davon sind wir noch immer weit entfernt, aber schon viel näher als am Anfang von Operation Sicherheitsabstand. Und gerade jetzt, wo es so aussieht, als würde die Intervention eine erste Wirkung zeigen, fühlt sich die berühmt-berüchtigte „Internationale Gemeinschaft“ auf den Plan gerufen um zu verhindern, dass der Einsatz des jüdischen Staates sich lohnt; wer solche „Freunde“ hat, braucht eigentlich keine Feinde, kriegt sie aber doch.
Apropos: Die Hamas war auf Einkaufstour. Nicht in Gaza, sondern in Nord-Korea. Dort hat man sich ein paar schicke neue Raketen gegönnt und auch schon eine Anzahlung geleistet, in bar, versteht sich. Mit freundlicher Empfehlung von Ihren Steuergeldern, liebe Leserinnen und Leser, die nach einem kurzen Aufenthalt in Ramallah bei Abu „Fat Cat“ Mazen ihren Weg auf ein Spendenkonto der Hamas finden; selbstverständlich beim „politischen“ Arm.
Es gibt immer noch Leute, die denken, das Hamas-Politbüro würde aus dem Shifa-Krankenhaus regieren. Das stimmt so nicht, dort sitzen nur die Subalternen. Die Teppichetage residiert in einem Luxus-Hotel in Qatar und auch dort wird das Geld nicht knapp; und der Schnaps erst recht nicht.
Aber sonst sind die Prioritäten in der „humanitären Katastrophe“ klar gesetzt. Deshalb wurden aus den ganzen „humanitären“ Hilfslieferungen (wiederum finanziert von der EU) im Handumdrehen Bauteile für Terror-Tunnel, bei deren Bau um die 160 Kinder starben; Tunnel, durch die es zu Massenentführungen und/oder Massakern in Israel kommen sollte. Ist das jetzt noch Kinderarbeit oder doch schon Terrorismus, liebe SPD?
Sind das dieselben „Opfer der Gewalt“, hinter denen sich auf den „israelkritischen“ Demos europäische Linke und ihre islamistischen Seelenverwandten verstecken, wenn sie diese opferstolzen Gewaltpornos voller blutender, schreiender Minderjähriger vor sich hertragen und gar nicht merken, was für eine überaus interessantes Selbstauskunft sie damit über sich abgeben?
Wo war denn die „Palästinasolidarität“, während 50.000 Kinder im Süd-Sudan zwischen die Fronten des Bürgerkrieges gerieten und starben? Naja, war vermutlich „politisch“ unergiebig und emotional nur wenig lukrativ, der Süd-Sudan, denn der ließ sich ja nicht Israel in die Schuhe schieben...
Zeit für eine neue Flottille! Das hat sich die türkische IHH gesagt und verschickt schon fleißig ihre Einladungen zur nächsten Polit-Kreuzfahrt ins „anti-zionistische“ Abenteuer: Butterfahrt zum „Freiluftgefängnis“! Bitte schließen Sie jetzt Ihre Wetten ab, wie viele Abgeordnete und Parteisoldaten der deutschen „Links“-Partei diesmal bei der Kill-the-Jews-Flottille anheuern werden – und wie viele „Linke“ zuhause bleiben müssen, weil der Platz nicht reicht. Vor allem: Kriegt Inge Höger wieder ihren Lieblingspennplatz auf dem Frauendeck?
Und diesmal tischt die IHH richtig auf: Norman Paech hätte zwar angeblich lieber die deutsche Marine am Start (wegen Auschwitz gegen Israel?), aber ersatzweise hat die türkische Navy ihr Kommen zur Antisemitenregatta nach Aussage der Veranstalter schon zugesichert. Sie will den Narrenschiffen voller überflüssigem Krimskrams und abgelaufenen Tütensuppen, die in Gaza auf dem Müll landen, weil die Kühlschränke so oder so schon überquellen und kein Knopf die Bluse halten kann, militärischen „Geleitschutz“ zaubern. Ja, so ein richtig schöner Bündnisfall, der hat uns jetzt gerade noch gefehlt, nicht wahr liebes Auswärtiges Amt?
Und das alles nur, weil Mr. Erdogan sich hart getroffen fühlt von der Ansicht, dass es sich bei ihm nicht „nur“ um einen trendigen Anti-Zionisten aus dem Café-Latte-Viertel, sondern zudem um einen ganz waschechten Antisemiten handeln könnte. Nun: Das will der türkische Ministerpräsident so nicht auf sich sitzen lassen. Er will der Welt beweisen, dass dem nicht so ist, und deshalb markiert er für die Kill-the-Jews-Flottille den starken Max – nicht logisch, aber psychologisch.
Aber brechen denn jetzt wenigstens harte Zeiten an für Ruprecht Polenz (CDU), als deutscher Chef-Unterhändler in Sachen „Mehr Europa“ im NATO-Land Türkei unterwegs? Bestimmt nicht, Mutti und Steinlaus finden bestimmt irgendeinen Dreh, mit dem der böse Erdo-Spuk sich einfach wegzaubern lässt – vorausgesetzt, der Deutsche Bundestag darf hinterher mal wieder Israel für den Fall-out verantwortlich machen, den deutsche „Friedens“-AktivistInnen und ihre Jihadkollegen im Nahen Osten hinterlassen.
Nein, nein, wir haben kein Antisemitismus-Problem, schwört nun auch die britische Linke beim Barte der Islamophobie. Wer zu diesem Themenkomplex ein paar gar nicht dumme und im bemerkenswerten Gegensatz zu der in Germany veröffentlichten Einheitsmeinung wenigstens aufgrund ihrer Ehrlichkeit erfrischende Lesermeinungen kennen lernen möchte, sollte den Daily Telegraph frequentieren; Brendan O’Neill hat was gemerkt, und die meisten seiner LeserInnen merken es auch, selbst wenn die üblichen Verdächtigen wie immer nichts davon wissen wollen. Geschehen doch noch Zeichen und Wunder?
Ach ja, Antisemitismus-Diskussion: Hat die sogenannte Partei „Die Linke“ sich schon erfolgreich entnazifiziert und sich selbst ihren Persil-Schein ausgestellt oder tanzt der Kongress noch immer im Karl-Liebknecht-Haus? Reicht doch mal den Schnaps durch, GenossInnen.
 haolam

Verspekuliert: John Kerry kann keinen Frieden stiften

So das überhaupt noch nötig war, hat in den vergangenen Tagen US-Außenminister John Kerry demonstriert, in welch desolatem Zustand die amerikanische Außenpolitik ist. Vielleicht nicht ahnungs-, gewiß aber planlos hat John Kerry mit seinem unüberlegten Versuch, eine Waffenruhe zwischen Israel und “palästinensischen” Terroristen zu vermitteln, mehr Schaden angerichtet als Nutzen zu stiften.
Schweigen in diesen Stunden die Waffen, so geschieht das nicht wegen, sondern trotz des amerikanischen Engagements. Hat Israel sich schon länger einverstanden erklärt mit einem ägyptischen Vorschlag für einen Waffenstillstand, bemühte John Kerry sich mit seiner weder mit Israel noch Ramallah abgesprochenen jüngsten Reise in die Region, mit Qatar und der Türkei Sponsoren der Hamas zu gefallen.
Auch die haben zwar Ideen für eine Waffenruhe, allerdings fungieren sie als Lautsprecher der Hamas. Ein solcher wäre gern auch “Palästinenserpräsident” Abu Mazen, sein Regime steht daher hinter den Forderungen der islamistischen Gang. Gleichwohl fühlte sich das Regime in Ramallah düpiert, da John Kerry eben gar nicht daran dachte, sich mit ihm abzusprechen.
“Palestinian officials in Ramallah on Sunday launched scathing attacks on US Secretary of State John Kerry and accused him of working to appease Qatar and Turkey at the expense of Egypt and the Palestinian Authority.”
Und in der Tat ist der Ärger Ramallahs nachvollziehbar. Denn sollte für die Außenpolitik der “Palästinenser” nicht die PLO verantwortlich sein? Haben nicht auch die USA ihre Anerkennung der “Einheitsregierung” mit eben diesem Versprechen verbunden? Die Hamas mag Kampfpartei sein, sie unter Umgehung Ramallahs zum potentiellen Gesprächspartner zu erklären, stärkt sie – und nicht die “Einheitsregierung”.
In seinem bereits am Freitag geleakten und am Sonntag von mehreren israelischen Medien veröffentlichten Vorschlag für eine Waffenruhe geht John Kerry mit keiner Zeile auf eine wesentliche israelische Forderung ein: eine Entwaffnung der Hamas. Diese Forderung ist nicht nur vernünftig, einen Gewaltverzicht der Hamas fordert nicht zuletzt das Middle East Quartet bereits seit Jahren.
Kritisiert Tzipi Livni, Justizministerin und “Chefunterhändlerin” Israels, den amerikanischen Vorschlag als “completely unacceptable”, ist ihr nur zuzustimmen. “[It] would have strengthened extremists in the region”. Daß John Kerry sich am Wochenende in Paris die Unterstützung der europäischen Außenminister sichern konnte, ist vor diesem Hintergrund nur ein letzter Beleg für deren Voreingenommenheit.
Jerusalem und Ramallah waren übrigens nicht eingeladen.
tw24

Sunday, July 27, 2014

Bild-Autor nennt Islam „Integrationshindernis“ und die Dhimmis laufen Amok

 Nicolaus Fests Meinungsstück hält Bild-Chefredakteur Kai Diekmann für nicht richtig
Der stellvertretende Chefredakteur der Bild am Sonntag (BamS), Nicolaus Fest, hat in einem Kommentar den Islam als „Integrationshindernis“ bezeichnet. Die darauf folgende Kritik weist er zurück.Fest meldete sich nach den kritischen Reaktionen auf seinen Kommentar via Twitter zu Wort: „Herrlicher Shitstorm! Offensichtlich finden viele Homophobie, Antisemitismus & Ehrenmorde völlig ok.“
 pro-medienmagazin

Nicht-Zitat

Deutsche “Friedensfreunde” – oder ist es nur einer, der sich mal als Axel Böhme, mal als Bernd Schmidt vorstellen läßt? – zitieren in diesen Tagen und in ihren Staatsmedien auffallend gern David Ben Gurion, sie glauben und behaupten es jedenfalls unwidersprochen:
“Wenn ich ein arabischer Führer wäre, würde ich niemals mit Israel Frieden schließen. Das ist natürlich. Wir haben ihr Land genommen. Sicher, Gott hat es uns versprochen, aber was sagt ihnen das? Unser gott ist nicht ihrer. Wir kommen aus Israel, das ist wahr. Aber vor 2000 Jahren. Und was sagt ihnen das? Es hat den Antisemitismus gegeben, die Nazis, Hitler, Auschwitz, aber war das ihre Schuld? Sie sehen nur das eine: Wir sind gekommen und haben ihr Land geraubt. Warum sollten sie das akzeptieren?”
Tatsache ist, daß Nahum Goldmann David Ben Gurion diese Worte in den Mund gelegt hat, und zwar erstmals 1978, fünf Jahre nach dessen Tod, so daß der sich nicht mehr dagegen wehren konnte.
Geäußert haben soll David Ben Gurion diese Worte 1955, doch obschon Nahum Goldmann und David Ben Gurion keine Freunde waren, behielt Nahum Goldmann sein Wissen um sie mehr als 20 Jahre für sich.
Es gibt keine unabhängige Bestätigung, keine Aufzeichnung dieses Zitats, das – Zufall? – aber ganz hervorragend zur Argumentation Nahum Goldmanns in dessen Band The Jewish Paradox paßt.
Und ins verkorkste Weltbild so friedenstauber wie ahnungsloser Deutscher, die sich hinter einem, nein, sogar zwei miteinander zerstrittenen Juden verstecken, weil sie sich ihrer ganzen jämmerlichen Feigheit bewußt sind, für das eigene Wort nötigenfalls einzustehen.
 tw24

Und wegen diesem Kommentar springt Grünen-Beck im Quadrat ?

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Kritischer Journaillismus (Folge 753)

SPIEGEL online, das Portal für Leser, die “führend in den bildungs- und einkommensstarken Zielgruppen” sind, faßt für eben jene zusammen, was sich in den vergangenen Stunden tat im und um den “Konfliktherd” Naher Osten, der derzeit wieder nahezu ausschließlich aus Israel zu bestehen scheint.
“Israel verlängert Feuerpause einseitig bis Sonntagabend”, meldete Christoph Sydow am späten Sonnabend aus einer Strandbar in Tel Aviv, “Israel setzt Militäroffensive fort” am nächsten Morgen das Kompetenzquartett bim/AP/dpa/Reuters.
Was ist zwischen beiden Überschriften geschehen? Gibt es, vielleicht, eine Überschrift: “Hamas setzt Raketen-Angriffe auf Israel fort”? Natürlich nicht. Die Hamas startet ja noch nicht einmal in der Meldung vom Sonntagmorgen eine einzige Rakete mit dem Ziel Israel. Raketen “werden” zwar “abgefeuert”, aber niemand feuert sie ab.
“Schon am Samstagabend waren Raketen vom Gazastreifen aus abgefeuert worden.”
Zwei Raketen “wurden [..] abgefangen”, fünf dagegen schafften es während ihres Fluges offenbar, eine je eigene Persönlichkeit zu entwickeln: Sie “landeten” nämlich “in unbewohntem Gebiet”, wo sie ihren Irrtum bemerkten und berieten, was nun zu tun sei. Doch im Dunkeln bleibt, wer sie auf ihre Reise geschickt hat.
Waren es “Extremisten”, “Terroristen”, “Palästinenser”, “Märtyrer”, “Widerstandskämpfer”, Außerirdische? Warum scheuen Agenturen wie AP, dpa oder Reuters sich, da Verantwortliche zu benennen, dort hingegen nicht: “Israel setzt Militäroffensive fort”? Warum wird die Militäroffensive nicht fortgesetzt?
 tw24

Dagdelen muss zahlen: Sächsische Polizisten als „Scheiß-Ossis“ bepöbelt

Ende eines peinlichen Vorgangs für eine Bundestagsabgeordnete der Linken: Sevim Dagdelen (38) soll sächsische Polizisten als „Scheiß-Ossis“ beschimpft haben. Jetzt wurde das Verfahren gegen die Politikerin eingestellt – gegen die Zahlung einer Geldauflage. Rückblick: Sächsische Polizisten hatten Dagdelen im letzten Jahr wegen Beleidigung angezeigt. Hintergrund war ein Vorfall während des Staatsbesuches von US-Präsident Barack Obama am 19. Juni in Berlin.Die Beamten aus Sachsen waren als Unterstützungskräfte im Einsatz. An einem gesperrten Durchgang am Reichstag soll es dann zu dem Eklat zwischen den Polizisten und der Politikerin gekommen sein. Weil die Beamten Frau Dagdelen nicht durchlassen wollten, soll diese sie laut Anzeige als „Scheiß-Ossis“ beschimpft haben. Und sie soll auch gesagt haben, dass sie in den Osten verschwinden sollen.Sevim Dagdelen bestritt die Vorwürfe. Erklärte, sie sei Opfer von hämischen Kommentaren der Beamten geworden. Monatelang ermittelte die Berliner Justiz.
 bild.de

Saturday, July 26, 2014

Jetzt ist der antifaschistische Lack ab

Täglich werden im Fernsehen Hitler, seine Helfer und Helfershelfer und deren Gräueltaten in einer immerwährenden Dauerschleife dem Publikum vorgeführt. Politiker, Wissenschaftler, Experten, Künstler, Journalisten, Intellektuelle, Popsänger, Lehrer ermahnen die Bürger seit Jahrzehnten niemals zu vergessen und Zivilcourage zu beweisen. Unzählige Vereine, Initiativen und sonstige staatlich alimentierte Institutionen kämpfen gegen Nazis, rechtes Gedankengut und gegen Antisemitismus. In so einem Land, in so einem Klima denkt man, müssen Juden unbehelligt, friedlich und glücklich leben können. Denkt man. Doch für die Juden wird es in Österreich und in ganz Europa zunehmend enger. Die ersten verlassen bereits den Kontinent. Vergangenes Wochenende sind antisemitische Mobs durch dutzende Großstädte in Europa gezogen und haben die Ermordungen von Juden gefordert und angekündigt („Jude, Jude, feiges Schwein, komm heraus und kämpf allein!“oder „Juden ins Gas“) In der Kleinstadt Bischofshofen attackiert eine Horde Antisemiten auf einem Fußballplatz Spieler eines israelischen Fußballklubs. Es ist nur noch einer Frage der Zeit, bis in Österreich und Europa die ersten Synagogen brennen und die ersten Juden getötet werden. Österreichs Politik reagiert gelassen und selbst das nur, weil internationale Medien wie etwa die Daily Mail die Sache groß rausgebracht haben. Bundeskanzler Werner Faymann lässt offiziell verlauten: „Übergriffe auf Sportler (…) sind absolut nicht zu tolerieren.“ Das hat gesessen! Was für eine klare Ansage. In Österreich sind Sportler gefährdet, dagegen muss dringend etwas unternommen werden. Ach ja, außerdem lädt er zum interreligiösen Dialog ein. Das ist nicht mehr als eine lächerliche Alibiaktion: Danke, Werner Faymann. Dass Bundespräsident Heinz Fischer, der sich gerne mit Diktatoren umgibt und der bösen FPÖ schon mal nahegelegt, ihre Bälle künftig nicht mehr in der Hofburg abzuhalten, sondert, wie nicht anders zu erwarten, ein paar schwammige Worthülsen ab. Nichts Ernstes nichts von Bedeutung. Grünenchefin Eva Glawischning stellt ihrem Statement gegen Judenfeindlichkeit in Österreich den Satz voran: „Apell für gemeinsames friedliches Auftreten gegen Blutvergießen in Gaza statt Verhetzung“ Business as usual auch bei den Grünen, die Juden sind eh selber schuld (vor allem die Fußballer). Und außerdem: die Dutzenden Raketen, die täglich auf israelische Städte, Schulen, Geschäfte etc. abgefeuert werden, muss man eben erdulden. Das gehört schließlich zur Folklore der Hamas. Dass die Türkische-Islamische Union (Atib) die Attacke in Bischofshofen als „Handgreiflichkeiten“ verharmlost und den israelischen Fußballspielern die Schuld an dem Übergriff gibt, wundert ohnehin niemanden mehr. Ebenso wenig die verharmlosende Berichterstattung des Staatsfunks. All das regt kaum jemanden in Österreich auf. Das Verhalten der heimischen Politiker und Meinungsführer ist einfach nur widerlich. Und auch die dauerempörten Gutmenschen aus den diversen staatlich geförderten NGOs, die notorischen Bedenkenträger, Mahner und Kranzniederleger sind seltsam still geworden oder sie verschicken zwar pflichtbewusst aber ganz allgemein und knieweich formulierte Pressemeldungen in der schwammig „Hass“ und „Übergriffe“ verurteilt werden. All jene Menschen, die sich bei jeder dümmlichen Hakenkreuzschmiererei in der Provinz wie balzende Hähne aufplustern, eine runden Tisch und Polizeiaktionen fordern und gleich eine weitere steuergeldgetriebene Initiative gegen rechts ins Leben rufen, sind plötzlich verständnisvoll, um Dialog bemüht und ganz unkonkret. Man redet um den heißen Brei um sich ja nicht mit der immer größer werden Gruppe von gewaltbereiten Islamisten anzulegen. Die sind nämlich, im Gegensatz zum Nazipopanz, wirklich gefährlich. Keiner von diesen Berufs-Antifaschisten hat deshalb auf den Tisch gehaut und eine Aktionsplan gegen Islamismus oder islamischen Antisemitismus oder sonstige ernsthafte Konsequenzen gefordert. Stattdessen ist die allgemeine Stimmung unter den Couragierten: Mimimimimi… Ist auch wirklich zu blöd. Da kämpft man jahrelang mutig, medienwirksam und einträglich gegen einen weitgehend virtuellen Feind und dann kommen die islamistischen Neobürger und machen ernst und damit das antifaschistische Geschäftsmodell kaputt. Wie sich in den vergangen Tagen mehr als deutlich gezeigt hat, sind Parolen wie „Niemals, vergessen” oder „Wehret den Anfängen“, nie mehr gewesen, als leere Worthülsen mit denen sich staatlich geförderte und hofierte Schönwetterkapitäne in Szene gesetzt haben: Maulhelden und –huren. Es war aber auch nichts anderes zu erwarten. Warum sollte es gerade im verweichlichten Europa unserer Tage überdurchschnittlich viele Helden und Menschen mit Zivilcourage geben. Lächerlich. Beim ersten Gegenwind, bei der ersten Nagelprobe ist der antifaschistische Lack ab. All die selbsternannten Widerstandskämpfer entpuppen sich dieser Tage als rückgratlose Feiglinge. Wer jetzt nicht aufsteht und sich deklariert, wer jetzt nicht Ross und Reiter benennt, der hat jedes Recht verwirkt, sich als Hüter von Demokratie, Frieden und Freiheit aufzuspielen. Das gilt für den versifften Antifa-Punk genauso, wie für den Bundespräsidenten. Wer antisemitische Gewalt nur dann (glaubhaft) verurteilt und bekämpft, wenn sie von der autochthonen Bevölkerung ausgeht (was ohnehin kaum mehr vorkommt)und ansonsten sein Maul hält, ist nichts weiter als ein feiger Opportunist. Und für die Juden in Österreich ist jetzt auch eines klar: vom heimischen Politpersonal haben sie außer Sonntagsreden und einem warmen Händedruck nichts zu erwarten. Es ist absurd. Die Schönwetter-Antifaschisten verehren die ermordeten Juden aus NS-Zeit und sie verachten die heute lebenden. Ihr Antifaschismus war nie mehr als eine zeitgeistige Attitüde, ein Vorwand und Instrument, um die Bevölkerung zu bevormunden, zu gängeln und zu steuern. - See more at: ortneronline

Muslimische Verbände tun zu wenig gegen Antisemitismus

Muslimische Verbände und Moscheegemeinden tun zu wenig gegen Antisemitismus in ihren Reihen. Dieser Ansicht ist der Islamismus-Experte Ahmed Mansour (Berlin). Judenfeindlichkeit sei schon seit Jahren in Teilen der muslimischen Jugend verbreitet. Islamische Verbände und Gemeinden hätten „leider viel versäumt“, um dagegen vorzugehen, sagte der palästinensische Israeli und Diplompsychologe in einem Interview mit der Frankfurter Rundschau. In den vergangenen Wochen war es wiederholt zu anti-israelischer Hetze und Ausschreitungen bei Protesten gegen den israelischen Militäreinsatz im Gazastreifen gekommen. Am 25. Juli zogen rund 1.200 Islamisten anlässlich des Al-Quds-Tages durch Berlin. Er richtet sich gegen die israelische Präsenz in Jerusalem. Die Demonstranten riefen unter anderem „Kindermörder Israel“ und „Frauenmörder Israel“. Eine Gruppe von 20 bis 30 propalästinensischen Teilnehmern soll „Israel vergasen“ skandiert haben, so der „Tagesspiegel“. Wie Mansour weiter sagte, können die muslimischen Verbände das, was jetzt auf den Straßen passiere, nicht mehr kontrollieren: „Viele Gemeinden merken ja seit langem, dass sie ihre Jugendlichen nicht mehr erreichen.“ Wenn eine einseitige Sicht auf den Nahostkonflikt gepflegt oder geduldet werde und wenn man sich nicht kritisch mit dem türkischen Ministerpräsidenten Erdogan auseinandersetze, lege man die Basis, „aus der Ausbrüche wie jetzt entstehen können“. Erdogan sei „antisemitisch“. Er habe zum Beispiel von einer Verschwörung der Zionisten gesprochen. Mansour: „Bei türkischstämmigen Jugendlichen hier merke ich immer wieder, dass sie sehr anfällig sind für Verschwörungstheorien“, nach denen die Juden angeblich die Welt beherrschten.
Islamische Verbandsvertreter verharmlosen das Problem
Der Islamismus-Experte hat nach eigenen Angaben in der Deutschen Islamkonferenz immer wieder darauf hingewiesen, dass Antisemitismus unter Jugendlichen ein großen Problem ist: „Darauf habe ich von muslimischen Verbandsvertretern nur gehört, dass Studien anderes besagen und dass es auch Antiislamismus bei Juden gibt.“ Laut Mansour beschäftigt sich ein Drittel des Korans mit Juden und Judentum. Wenn man die Stellen nicht sachkundig auslege, sondern wörtlich nehme, „kann man schnell antisemitische Haltungen entwickeln“. Notwendig sei deshalb auch eine außerschulische Projektarbeit, die den Antisemitismus offen thematisiere: „Die muslimischen Verbände müssen dafür gewonnen werden und auch andere, unabhängige muslimische Stimmen.“ Mansour bedauerte, dass unter seinen jüdischen Freunden in Deutschland manche ernsthaft über Auswanderung nachdenken und Angst hätten, auf die Straße zu gehen: „Das darf nicht sein.“
 idea

Die Stimme “Palästinas”

        “Die diplomatische Vertreterin Palästinas in Deutschland, Daibes, hat anti-jüdische Parolen bei Protesten gegen die israelische Militäroffensive im Gazastreifen verurteilt. Die Kundgebungen sollten ein friedliches Zeichen gegen den Krieg setzen, sagte Daibes dem Evangelischen Pressedienst.”
Daß wir das noch erleben müssen! Eine “Palästinenserin”, eine – wenn auch: unechte – “Botschafterin” noch dazu, die bisher landauf und landab erzählte, “der Konflikt ist ein Ergebnis der andauernden Besatzung”, oder klagte, “Besatzung ist das Kernproblem”, entdeckt Antisemitismus.
Kommentierte Khouloud Daibes kürzlich den Mord an drei jüdischen Jugendlichen durch “palästinensische” Terroristen mit den Worten, “die Siedler sind die Gefahr”, hat sie jetzt unter “Palästinensern” im deutschen Exil Einzelfälle ausgemacht, die mit betrüblichen antisemitischen Parolen Schaden anrichten würden.
“Die Parolen kämen von vereinzelten Personen oder Gruppierungen, von denen sich sowohl die diplomatische Vertretung als auch die palästinensischen Gemeinden distanzierten.”
Doch müßte, meinte Khouloud Daibes es ernst, sie sich nicht auch distanzieren vom Regime in Ramallah, das in seiner Zeitung Al-Hayat Al-Jadida nahezu täglich antisemitische Hetze verbreitet, deren Karikaturisten seit Tagen immer wieder und immer widerlicher nur ein einziges Thema kennen?
alhayat20140719(“Wir sind gegen Antisemitismus”: Al-Hayat Al-Jadida, 19. Juli 2014)
Müßte, wollte sie glaubwürdig sein, die Frau “Botschafterin” sich nicht von sich selbst distanzieren, weil sie am 16. Mai 2014 in Berlin an einem Treffen von Sympathisanten der PFLP teilnahm, einer Bande, die erst jüngst eines ihrer Schlüsseldokumente wiederentdeckte, das von einer “zionistischen Weltverschwörung” antisemitelt?
Und was hält Khouloud Daibes angesichts ihrer letzten Erkenntnisse eigentlich noch von jener “Einheitsregierung”, die ohne Zustimmung der Hamas nicht gebildet hätte werden können? Distanziert sie sich auch von ihr und der Hamas, die doch zweifellos unheilbar antisemitisch ist?
“Wir sind gegen Antisemitismus, Rassismus und Diskriminierung”, erzählt die Frau “Botschafterin”, während die “Nationalcharta” der PLO doch erklärt, “Judaism, being a religion, is not an independent nationality. Nor do Jews constitute a single nation with an identity of their own”.
Der Evangelische Pressedienst, ist zu fürchten, hat sich übertölpeln lassen wollen.
 tw24

Ungemach für Integrationsbeauftragte: Aydan Özoguzs Brüder hetzen gegen Israel

Als Integrationsbeauftragte bemüht sich Aydan Özoguz um Völkerverständigung. Doch ausgerechnet ihre Brüder pfuschen ihr immer wieder dazwischen: Jetzt hetzen sie auf ihrer Webseite gegen Zionisten und „Kindermörder“ - wie Israels Ministerpräsident Netanjahu.
Seit Jahren betreiben die Brüder Yavuz und Gürhan Özoguz ihre Internetseite „Muslim Markt“, die nach eigenen Angaben unter anderem die „Meinung vieler Muslime zu brandaktuellen politischen Themen“ wiedergibt. So etwa in einem aktuellen Eintrag von Yavuz Özoguz, der Demonstranten, die derzeit wegen der Gewalt im Gaza-Streifen auf die Straßen gehen, dazu auffordert, „unmissverständlich klar zu machen, dass ihr Protest sich nicht gegen eine bestimmte Klasse, Religion oder Ethnie richtet, sondern gegen Massenmörder!“
Wer sich auf derartigen Demonstrationen judenfeindlich äußere, sei entweder „ein Agent des unmenschlichen Herrenmenschensystems“ oder aber ein „armseliger Vollidiot“, schreibt Özoguz weiter. Der Bruder der Integrationsbeauftragten fordert, „die Verbrecher ganz konkret beim Namen zu nennen, wie zum Beispiel ‚Kindermörder Netanjahu.‘“
Zudem sollten sich Demonstranten auch „gegen die Solidarisierung der Bundeskanzlerin mit den Verbrechen Israels richten, sachlich aber bestimmt.“ Seiner Ansicht nach könnte „eine der am häufigsten zu rufenden Parolen“ wie folgt lauten: „Muslime, Juden und Christen – Hand in Hand gegen Zionisten“.
Die Brüder der Integrationsbeauftragten gelten als fundamentalistische Schiiten. Ihre Webseite wurde jahrelang vom Verfassungsschutz beobachtet. Yavuz Özoguz musste sich bereits wegen Volksverhetzung vor Gericht verantworten. Zu ihrem Amtsantritt als fünfte Stellvertreterin des SPD-Chefs Sigmar Gabriels nahm Aydan Özoguz 2011 Stellung zu ihren Brüdern: „Ich fände es unfair, wenn ich für meine Brüder verantwortlich gemacht würde“, sagte sie damals der „Bild am Sonntag“.
 nachrichten

Der ehrbare Antisemitismus von Paris: Linke sagen „Wir sind Kinder von Gaza“

von Gerrit Liskow
Auch am gestrigen Mittwochabend kam es in der französischen Hauptstadt zu weiteren anti-israelischen Kundgebungen. Aufgerufen hatten diesmal außer pro-palästinensischen Gruppen die größte Gewerkschaft des Landes, CGT (Allgemeiner Arbeiterrat) und drei französische „Links“-Parteien. An den „politischen“ Inhalten und Forderungen war im Vergleich zu den teils untersagten, gewalttätigen Demonstrationen an den beiden Wochenenden zuvor kein wesentlicher Unterschied festzustellen und der Vielzahl von Transparenten, in denen sich ein Hakenkreuz in einen Davidstern verwandelt, konnten nicht mal die geschicktesten Agenturfotografen ausweichen.
Es wurde ja im Vorwege viel darüber spekuliert worden, dass die vorherigen Demos nur deshalb so gewalttätig wurden, weil sie verboten waren; insbesondere PolitikerInnen der französischen Grünen halten an der Vorstellung fest, dass es nichts mit Antisemitismus zu tun hat, wenn es zu Attacken auf Synagogen kommt, sondern mit Demo-Verboten.
Mit geradezu märchenhafter Charakterisierung waren die Juden auch auf dieser „guten“, weil von Linken organisierten und deshalb erlaubten, Demo wie immer die Bösen und die Hamas waren kleine Engelchen; nur dass die eine oder andere „AktivistIn“ statt Juden eben ab und zu auch mal „Zionisten“ sagte, um klar zu machen, dass das alles nichts Persönliches, sondern etwas ungemein Politisches ist, was sie auf die Straße treibt. Mit von der Partie waren diesmal selbstverständlich auch wieder ein paar Vorzeigeclowns von Netrurei Karta, die dem Pariser Publikum gut gefielen weil sie den AktivistInnen genau das erzählten, was sie am allerliebsten hören: Dass die Juden unser Elend sind. Äh, pardon: Dass der jüdische Staat das Schlimmste ist, was den Juden jemals passieren konnte; was man sicherlich für eine indirekte Holocaust-Leugnung halten kann.
Naturei Karta kam bei den Linken super an, vor allem aber bei Le Monde, der die Demo mit einem Live-Ticker begleitete, der jede Menge faktische Lügen über die Zustände in Gaza verbreitete. Allen voran die Lüge, der Eingriff der IDF richte sich gegen Zivilisten und hätte das Ziel, möglichst viele von ihnen umzubringen. Die Rede war ferner von „illegalen und völkerrechtswidrigen“ Angriffen auf Moscheen und Krankenhäuser. Die unbequeme Wahrheit, dass die Hamas ihre Infrastruktur bevorzugt in solchen Gebäuden unterbringt, blieb ausgespart. Ebenso die Meldung, dass eine UN Behörde nun zum zweiten Mal Raketen in einer ihrer Schulen in Gaza gefunden hatte; die UNRWA rief daraufhin bei der Hamas an um die Raketen entfernen zu lassen. Das ist in etwa so klug, als hätte man 1942 bei der SS angerufen, weil man eine Dose Zyklon B gefunden hat.
Das allein charakterisiert den intellektuellen und ethischen Bankrott der neuesten Pariser anti-Israel-Proteste jedoch noch lange nicht genug. Dazu gehört vor allem, dass dieses Publikum jahrelang auf seinem verlängerten Rücken lag, während der Islamismus eine ganze Weltgegend in Chaos stürzte und ungezähltes Leid über die Menschen in Algerien, Tunesien, Libyen, Ägypten, Syrien und im Irak brachte. Während die ISIS in Syrien und dem Irak Menschen vor laufender Kamera enthauptete, ging niemand auf die Straße, denn diese Verbrechen wurden ja nicht von Juden, pardon: von „Zionisten“ begangen.
Ganz zu schweigen vom Iran und seinen Mullahregime und nicht zu vergessen Afghanistan, Pakistan und Indien. Ja, Indien, wo in Mumbai eine Terrorzelle drei Tage lang in einem ungeheuerlichen, bislang nie dagewesenen Daueramoklauf Jagd auf Juden und „Imperialsten“ machte. Auch das interessierte in Paris keinen, denn das war ja nicht Israel in die Schuhe zu schieben, obwohl viele Linke genau das damals versuchten, nach der Methode „selbst Schuld“; wegen der israelisch-indischen Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Verteidigungstechnologie.
Und nun also das: Zwischen 15.000 und 20.000 Personen, die dem Demo-Aufruf in Paris folgten sind auf einmal „Kinder von Gaza“. Demonstriert jemand von ihnen, wenn die radikal-islamistische Terrortruppe Boko Haram in Nigeria tatsächlich Kinder entführt und anschließend abmurkst? Geht jemand von ihnen auf die Straße, wenn die pakistanische Luftwaffe in den nördlichen Landesteilen tatsächlich Zivilisten bombardiert und Kinder tötet? Sicherlich nicht, denn auch das lässt sich nicht irgendwelchen zweckdienlich herbeifantasierten Zionisten der „politischen“ Phantasie in die Schuhe schieben; wobei die ideologisch agileren Linken alter Schule das nach einiger anti-imperialistischer Verrenkung und genug alkoholischen Getränke auch noch versuchen.
Aber sie sind doch Kinder! Und Kindern ist nicht zuzumuten, dass sie die Zusammenhänge verstehen. Die freiwillige Selbstinfantilisierung, der Aufbruch in die völlig selbst verschuldete Unmündigkeit, wirft ein bezeichnendes Licht auf gesellschaftliche Kräfte, die sich heutzutage die Linke nennen. Immerhin hat diese „politische“ Selbstmordsekte nicht nur keinerlei Skrupel, sondern auch keinerlei Scheu dabei, die Allianz zu suchen und solidarisch zu sein mit einer Theorie und Praxis, die alles, was gesellschaftlich progressiv ist (Meinungsfreiheit, Demokratie, Emanzipation der Frau, Gleichstellung von Schwulen und Lesben, etc.) mit einem Schlag vernichten würde, wenn sie die Möglichkeit dazu bekommt; die Hoffnung der Kommunisten, für einen funktionierenden Staat „irgendwie“ gebraucht zu werden, hatte sich nach der Machtergreifung der Mullahs in Teheran 1978 auch ziemlich schnell erschlagen, zusammen mit den Kommunisten.
Das alles wollte am Mittwochabend in Paris keiner so genau nehmen. Stattdessen musste etwas Anderes anscheinend mal gesagt werden, und es wurde gesagt: Alles, was im Namen des Islamismus geschieht, verschwindet in der Bedeutungslosigkeit im Vergleich zu dem, was Israel aus landläufiger linker Sicht angeblich in Gaza macht. Und nein, liebe Leserinnen und Leser, das basiert nicht auf der Annahme, dass Israel ein Recht dazu hat, sich gegen noch mehr Hamas zu verteidigen oder auf irgendeinem selbstherrlich „Existenzrecht“. Warum also gehen diese Leute, die in Paris auf die Straße gegangen sind, nicht einfach mal zum Arzt, zumal sie doch offensichtlich jeden sinnvollen Bezug zur Wirklichkeit verloren haben? Oder ist es für eine Therapie schon zu spät?
Beherzt ignorieren die Freunde des politisch korrekten Antisemitismus die weltweit über zwanzigtausend Terroranschläge, die auf das Konto des radikalen Islamismus gehen und denen in der absoluten Mehrzahl aller Fälle vor allem Moslems zum Opfer fallen. Attentate, von denen man nur deshalb in westlichen „Qualitätsmedien“ nichts hört, weil sie sich nicht Israel in die Schuhe schieben lassen. Über die Kenianer, die bei einem Überfall auf ein Shoppingcenter in Mombasa ermordet wurden, hat die Linke ebenso gnädig wie selbstgefällig hinweggelächelt und sich eingeredet, das wäre doch alles nur kulturalistisch gemeint – „ja, ja, so sind sie“. Der Bürgerkrieg in Syrien, dem 200.000 Menschen zum Opfer gefallen sind, die massenmörderische Terrortruppe ISIS, die ihren Nachwuchs bevorzugt bei Minderjährigen auf Youtube rekrutiert und selbst Boko Haram, die massenhaft Schulkinder entführen – vergeben und vergessen? „Das geht uns doch nichts an“, nicht wahr liebe Linke, „was die Musels miteinander machen“; zumindest solange wir’s nicht den Juden, pardon: den Zionisten in die Schuhe schieben können – so habt ihr euch das doch gedacht, oder?
Nein, sie machen aus ihrem Herzen lieber eine Mördergrube und bringen dem jugendlichen Nachwuchs, den sie sich in Form von pro-palästinensischen, islamistischen und panarabistischen Gruppen heranzuzüchten versuchen, in bester Sozialarbeitermanier vor, wie sich das mit dem Antisemitismus in Europa gehört: Man organisiert sich ein paar Alibi-Juden („Seht, sie sagen es doch selbst!“), druckt ein paar Fotos von schreienden, blutenden Kindern aus (kein Wort davon, das ein Drittel der Zivilisten in Gaza durch „friendly fier“ stirbt, entweder als „menschlicher Schutzschild“ oder in Folge eines „Arbeitsunfalls“ bei der Hamas) und bringt den „Kindern von Gaza“ bei, dass es total okay ist, „Hamas, Hamas, Juden ins Gas“ zu rufen, solange man „Zionisten“ zu ihnen sagt. Die an hundert fehlenden Prozent füllt man mit ein paar haarsträubenden Verbrechen an der Wahrheit auf, die aus Israel den Nazi unter den Staaten machen. Flugs verurteilt auch der französische Premierminister Juden, die sich wehren, schon allein wegen der Proportionalität; der neue Faschismus kommt von Links, aber das tat der alte Faschismus wohl auch. Nur das Weglaufen vor der Polizei überlässt man in Paris den jungen Leuten, man ist ja gesetzter geworden, vor allem aber bequemer als Alt-68er, und das biodynamische Fettleben im öffentlichen Dienst hat sich irgendwie auch nachteilig auf Beweglichkeit und Kondition ausgewirkt, nicht wahr, liebe StudienrätInnen beiderlei Geschlechts?
Und in Deutschland? Nun, ein paar Politiker machen dicke Backen und soufflieren der veröffentlichten Meinung ein paar Worthülsen aus heißer Luft. Von wegen, dass das so aber nicht geht, denn das sieht ja irgendwie nicht gut aus, was sollen denn die Leute denken, denkt doch an die Arbeitsplätze. Allen voran ein um das Ansehen seines Landes zurecht besorgter Bundesaußenminister, in dessen Kopf beim Thema Nah-Ost-Konflikt aber auch nichts weiter als „Die Spirale der Gewalt“ rotiert - und an der haben ja nun mal beide zu gleichen Teilen Schuld, nicht war, Herr Steinmeier? Erwarten Sie bitte nicht, dass jemand Partei ergreift, liebe Leserinnen und Leser, und wenn, dann höchstens für die Sache der Palästinenser, während auch in Deutschland wieder ein Mob durch die Straßen marschiert, „Tod den Juden“ schreit und dafür von der deutschen Zivilgesellschaft rücksichtsvoll, mit Verständnis und Respekt behandelt wird; man ist ja tolerant. Während die meisten ihrer Co-Araber auf die Palis nicht mal pissen würden, wenn sie brennen.
Wo sind denn jetzt die ganzen Leute, die mal öffentlich bekundet haben, dass Auschwitz nie wieder sein darf? So weit ist es noch nicht, aber man beginnt sich auch in Deutschland langsam wieder an die Vorstellung zu gewöhnen, dass es total okay ist, Juden in Deutschland auf offener Straße zu verprügeln und mit dem Tod zu bedrohen; noch nicht mal aus Gründen der „Palästinasolidarität“ (das wäre ja noch zu verstehen, nicht war, lieber Staatsfunk?) sondern einfach, weil die Juden sind. Wo sind die ganzen guten Menschen in den „politischen“ Zusammenhängen, die die Moral mit der Schale gefressen haben und den „legitimen Widerstand“ zum Dessert? Während beim SPD-Ehrenmitglied und Nobelpreisträger Günter Grass schon bald der Augenblick gekommen sein dürfte, an dem er zusammen mit dem Wasser auch die Tinte nicht mehr halten kann – ich freue mich auf ein neues Gedicht, Herr Grass!
Wie war das noch, einem Zeugen ist nicht deshalb zu glauben, weil er arm oder reich ist? Ein Richter soll keinem Angeklagten nur deshalb Recht oder Unrecht geben, weil er oder sie arm ist oder reich, weil es bei der Gerechtigkeit um die Wahrheit geht und nicht den sozialen Status? Hat man das nicht mal irgendwo gelesen? Macht das keinen Strich durch die Annahme, die Opfer hätten immer recht? Könnte da nicht vielleicht „irgendwie“ was dran sein? Auch wenn es angesichts der Lügen und Halbwahrheiten, die auch und vor allem in den Qualitätsmedien über den Nah-Ost-Konflikt gesponnen werden, manchmal ganz schön schwierig sein kann, die realexistierenden Fakten zu erkennen? Aber nein, wir sind ja Kinder, Kinder der Hamas. Genau wie der britische Parlamentsabgeordnete David Ward, der am Mittwoch fröhlich „Ich bin ein Palästinenser“ twitterte oder Italiens größter Philosoph der ganzen Welt, der sich im Kulturfunk darüber verbreiten konnte, dass er, wenn er ein Gewehrt hätte, auch auf „die Zionisten“ Jagd machen würde, bis keiner mehr lebt, aber leider sei er kein guter Schütze. Ja, da hat die Linke mit ihrer kompromisslosen Parteinahme für die Opfer wirklich etwas erreicht; auch wenn es nicht alle und vor allem nur die vermeintlichen Opfer sind, für die sie sich so leidenschaftlich echauffiert.
 haolam

Demo-Aufrufer: "Bochum wegen der vielen Muslime ein guter Ort für Anti-Israel-Aktionen"

Meine Rede, aber auch deshalb:

Mehr zur Antisemiten-Demo in Bochum hier...

Islamische Verbände protestieren schnell, wenn sie sich in Deutschland zurückgesetzt fühlen. Doch wo bleiben ihre Proteste gegen antisemitische Exzesse – wenn der Islam doch "Teil Deutschlands" ist?

Ein Bundespräsident, der nicht mehr im Amt ist, sagte einmal, der Islam sei ein Teil Deutschlands. Das hat ihm harsche Kritik eingebracht, aber auch den Applaus vieler Muslime in der Bundesrepublik. Dass sie hier lebten, so argumentierten sie und andere damals, sei mehr als nur eine neutrale Tatsache, sondern aktuelle Grundlage eines kulturellen und moralischen Austausches, der die drei Buchreligionen seit Jahrhunderten verbinde. Wer das behauptet, hat aber nur dann recht, wenn er selbst diesen Austausch fortsetzt. Darum müssten die Muslime, die einmal Christian Wulff applaudiert haben, sich nun ausdrücklich gegen die antisemitischen Exzesse auf Anti-Israel-Demonstrationen stellen. Dort geht es nicht darum, ob die Ablehnung der israelischen Politik erlaubt ist. Es geht um die Frage, ob im Zuge einer politischen Auseinandersetzung Religionen und ihre Anhänger dämonisiert werden dürfen. Dagegen kämpfen muslimische Verbandsvertreter jeden Tag lauthals, wenn es um den Islam geht. Zu Recht. Doch nun, wo es um die Juden geht, sind sie viel zurückhaltender, fast stumm.
 welt

Polizei verhindert Angriff auf Essener Synagoge

Mit Maschinenpistolen und schusssicheren Westen stehen mehrere Polizisten rund um die Alte Synagoge in Essen, um das jüdische Gotteshaus vor möglichen antisemitischen Angriffen zu schützen. Die Beamten wirken angespannt. Erst in der vergangenen Nacht hatte es im Internet eine Drohung gegeben. "Auf Facebook wurde ein Anschlag für drei Uhr in der Nacht angekündigt", sagte ein Polizeisprecher. Zwei Stunden vor der angekündigten Zeit fuhr ein Wagen an der Synagoge vorbei, in dem vier Männer saßen. In Richtung Polizei sollen sie bei heruntergelassenem Fenster gerufen haben, dass man sich "später wiedersehe". Daraufhin wurden sie vorläufig festgenommen. Sie sollen laut Polizei allesamt einen Migrationshintergrund haben. Mittlerweile setzten die Ermittler sie wieder auf freien Fuß, die entsprechende Internetseite wurde gelöscht. Bereits vor einer Woche wurden in Essen 14 Verdächtige festgenommen, weil sie einen Anschlag auf die Synagoge geplant haben sollen. Ob zwischen beiden Fällen ein Zusammenhang besteht, konnte die Polizei noch nicht sagen. Wegen der angespannten Sicherheitslage wurden alle für gestern geplanten anti-israelischen Kundgebungen in der Stadt kurzfristig abgesagt. Nicht nur in Essen, landesweit hat die Polizei wegen der aktuellen politischen Lage in Nahost und den dadurch ausgelösten anti-israelischen Demonstrationen die Sicherheitsmaßnahmen vor Synagogen und jüdischen Einrichtungen verstärkt. "Wir haben alle Polizeibehörden angewiesen, ihre Sicherheitsmaßnahmen entsprechend anzupassen", betont ein Sprecher des Innenministeriums. Die jüdischen Gemeinden in NRW sind dafür dankbar. Dmitrij Yegudin, Vorsteher der jüdischen Gemeinde Duisburg, Oberhausen und Mülheim, hat darüber hinaus noch private Sicherheitsdienste für die Bewachung eingestellt. Er sorgt sich vor allem um die Kinder seiner Gemeinde. "In unserer Kindertagesstätte hat es Drohanrufe gegeben", sagt er. "Das macht uns allen große Angst." Die Staatsanwaltschaft sei bereits eingeschaltet. "Wir erwägen nun, auch die Kita von Sicherheitsleuten bewachen zu lassen." Auch Sharon Fehr, Vorsitzender der jüdischen Gemeinde Münster, bereitet der plötzlich so massiv auftretende Judenhass große Sorge. "Wir werden teils von Passanten vor der Synagoge verbal attackiert", sagt er. Wenn ihm Mitglieder der Gemeinde davon berichten, muss er sie beruhigen. "Wir versuchen unsere zahlreichen Freunde und Wegbegleiter in Deutschland zu mobilisieren, der negativen Entwicklung entgegenzuwirken", betont er. "Damit wollen wir verhindern, dass wir Juden einen Anlass finden, Deutschland verlassen zu wollen." Selbst Sportveranstaltungen sind betroffen von der verschärften Sicherheitslage. In Oberhausen beschützte die Polizei gestern Abend ein Jugendfußballspiel der israelischen Junioren-Mannschaft Maccabi Netany, das dort im Rahmen eines internationalen Turniers stattfand. Zudem war ein Freundschaftsspiel zwischen dem SC Paderborn und der israelischen Mannschaft Maccabi Haifa in Österreich gestern zunächst wegen Sicherheitsbedenken abgesagt worden. Erst nachdem man den Spielort in ein größeres Stadion verlegt hatte, gab das österreichische Innenministerium grünes Licht.Der Verfassungsschutz in Nordrhein-Westfalen registrierte im vergangenen Jahr 29 Fälle von Sachbeschädigungen gegen jüdische Einrichtungen, 2012 waren es 23 gewesen. Darunter fallen eingeworfene Fensterscheiben und Schmierereien. Einen solchen Vorfall meldete in der Nacht zu gestern die jüdische Gemeinde in Wuppertal. Dort sprühte ein Unbekannter "Free Palestine" (Freiheit für Palästina) an die Synagoge. "Unsere Überwachungskameras haben ihn aufgenommen, aber er war vermummt", berichtet Gemeindevorsitzender Leonid Goldberg. Anders als etwa in Duisburg musste die Polizei die Synagoge in Wuppertal in den vergangen zwölf Jahren nicht rund um die Uhr überwachen. Nach den jüngsten Vorkommnissen denkt Goldberg darüber nach, das wieder zu ändern. Auch wenn ihm das schwerfalle. Er stehe bereits mit der Polizei in Kontakt. "Wir fühlen uns momentan sehr schlecht", betont er. "Es fehlt nicht mehr viel, bis wir das Gefühl bekommen werden, es wäre besser, unsere Koffer zu packen." Auch in der jüdischen Gemeinde in Mönchengladbach kam man in den vergangenen Jahren ohne durchgehende Polizeipräsenz vor der Synagoge aus. Man fühle sich sicher. "Wir brauchten sie nicht. Hier war immer alles sehr ruhig und friedlich", sagt Vorsteherin Leah Floh. Doch das wird sich wohl bald ändern. Den Sicherheitsdienst ließ Floh schon verstärken. Sie fürchtet besonders radikale Muslime. "Ich glaube, Deutschland wird ein massives Problem mit dem Islamismus bekommen", meint sie. Floh sorgt sich besonders um jüngere Generationen und fragt sich, ob Deutschland weiterhin so offen und tolerant Juden empfangen werde? "Gut fühlen wir uns nicht. Vor allem, weil es den Juden in Israel nicht gutgeht. Man kann Israel sicherlich auch kritisieren, aber bitte sachlich."
 rp-online

Friday, July 25, 2014

Noch ‘ne Frage

“Politiker, Verbände und Kirchenvertreter”, wird gemeldet, “warnten” angesichts angekündigter antisemitischer Aufmärsche “vor antisemitischen Parolen, wie sie zuletzt auf Kundgebungen gegen die israelische Militäroffensive zu hören waren.” Warum warnen sie nicht vor eben diesen “Demonstrationen”?
 tw24

Al Quds Berlin – aktuell

 Die (freien) Kameraden im Kreise ihrer islamistischen Terrorfreunde10 
Gehören dazu – Berliner Neonazis07

Von den ursprünglich 1500 angemeldeten Islamisten, Neonazis und “Linken”, sind etwas über ein Drittel erschienen. Nicht anders, als man es erwarten konnte, sind auch Mitglieder (Sebastian Schmidtke) der NPD bzw. der Freien Kameradschaften vor Ort, um ihre antisemitischen Freunde, Wort und schlagkräftig zu unterstützen. Bis gerade eben verlief die Demonstration “ruhig”.
Die Polizei meldet jetzt aktuell, (16:05 Uhr), dass Personen mit Israelfahnen angriffen wurden. Erste Personen wurden am Adenauerplatz festgenommen. Von der islamistischen Terrorgemeinschaft haben sich knapp 100 Personen gelöst und laufen in Richtung Wittenbergplatz. Die Gegendemonstration hat etwas über 600 Leute zusammengebracht, die von zahlreichen Sicherheitskräften der Polizei beschützt werden müssen
An der Spitze der Al Quds Demonstration laufen Salafisten, Hamas, Hizbollah gemeinsam mit ihren jeweiligen Flaggen. Unterstützung finden sie dabei von der jüdischen Clowntruppe der “Naturei Karta”.
 Weiterlesen bei prozionnrw...

Nach Hetzparolen ist die jüdische Gemeinde in Gelsenkirchen verunsichert

Die Vorsitzende der jüdischen Gemeinde Gelsenkirchen, Judith Neuwald-Tasbach, ist bestürzt über die aktuelle Entwicklung. Darüber, dass auf den Straßen judenfeindliche Sprüche skandiert wurden, dass Unbekannte eine Scheibe der Synagoge mit einem Gullideckel zerstört haben. „Ich habe so etwas nicht für möglich gehalten“, sagt sie, die immer für eine friedliche Koexistenz der Religionen eintritt. Aber: „Zum ersten Mal merken wir wieder, dass es nicht normal ist, jüdisch zu sein.“ Judith Neuwald-Tasbachs Wunsch, die Synagoge werde eines Tages ganz ohne Polizeischutz auskommen, liegt aktuell auf Eis. In einem offenen Brief an Polizeipräsidentin Anne Heselhaus-Schröer schreibt FDP-Kreisvorsitzender Marco Buschmann mit Verweis auf ein Youtube-Video, auf dem an einer Stelle deutlich ein antisemitischer Hetzspruch zu hören ist: „Sollte dies tatsächlich so gewesen sein, ist es meiner Ansicht nach die Pflicht der Polizei, gegen solches Verhalten strikt vorzugehen. Wenn eine Gruppe öffentlich zur Wiederholung des Holocaust aufruft, dann ist der Straftatbestand der Volksverhetzung erfüllt.“ Einen ganz anderen Aspekt bringt eine WAZ-Leserin auf die Palme: „Müssen die mitten in der Nacht demonstrieren? Wenn andere Menschen schlafen?“
derwesten

Kritischer Journaillismus (Folge 731)

Mit Antisemitismus will man bei der Süddeutschen Zeitung nichts zu tun haben. Es sei, schrieb deren Heribert Prantl, nämlich “unerträglich, wenn der Topf mit alten Ressentiments auf neuen Flammen gekocht wird”. Aber, schreibt der Unerträgliche weiter, “man kann, darf und muss beklagen, dass Israel zur Verewigung des mörderischen Nahost-Konflikts beiträgt”.
Und wie das ganz praktisch aussieht, das demonstriert die Süddeutsche Zeitung auf dem Titel ihrer aktuellen Ausgabe. Unter der noch neutralen Überschrift “Tödlicher Angriff auf Schule in Gaza” erfährt der Leser, “nach Angaben der Vereinten Nationen attackiert Israel eine Bildungsstätte, in der Flüchtlinge Schutz suchten”. Und das ist – eine wahrlich unwahre Behauptung.
Die Vereinten Nationen nämlich haben zwar berichtet, daß in einer ihrer Schulen mehrere Menschen gewaltsam ihr Leben verloren haben, weitere Menschen verletzt wurden, doch sie haben niemanden dafür verantwortlich gemacht, weder Israel noch “palästinensische” Terroristen. Das könnte, das sollte wissen, wer lesen und Zeitungsseiten vollschreiben können will.
“Circumstances are still unclear”, heißt es vielmehr zum Redaktionsschluß bei UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon, und an keiner Stelle seines gleichwohl antiisraelischen Statements behauptet Pierre Krähenbühl, “UNRWA Commissioner-General”, die Schule in Beit Hanoun sei durch israelische Streitkräfte beschossen worden. Er fordert tatsächlich eine Untersuchung.
“I condemn this callous shelling and the extensive loss of life in the strongest possible terms and call for an immediate investigation to ensure that circumstances and responsibilities are comprehensively and irrefutably established.”
Für die UNRWA spricht auch Chris Gunness. Und spricht er gerade nicht, so zwitschert er. Am Tag danach zum Beispiel dies: “UNRWA calls 4 immediate #BeitHanoun investigation 2 ensure circumstances & responsibilities r comprehensively & irrefutably established”. Und am Tag des Geschehens: “Also being reported there were Hamas rockets falling in Beit Hanoun today”.
Es gibt keine “Angaben der Vereinten Nationen”, die behaupten, israelische Streitkräfte hätten am Donnerstag die Schule in Beit Hanoun angegriffen. Die Süddeutsche Zeitung erfindet sie, um ihre Klage, “dass Israel zur Verewigung des mörderischen Nahost-Konflikts beiträgt”, irgendwie zu stützen. Ohne sie und in der Tat kocht die Zeitung selbst den “Topf mit alten Ressentiments auf neuen Flammen”.
tw24

Thursday, July 24, 2014

Judenhass hat türkischen Schulunterricht erreicht

In der Türkei muss jeder Schüler, egal ob Muslim oder andersgläubig, den islamischen Religionsunterricht besuchen. Um die Versetzung zu schaffen, muss dieser Kurs erfolgreich bestanden werden. Während einer Schulstunde begann nun der Religionslehrer, über die Operation "Wolkenbruch" im Gazastreifen zu sprechen.Einige Schüler fingen an, über Israel zu schimpfen. Sie wurden immer gewalttätiger, und der Lehrer, ein Beamter des türkischen Staates, meinte: "Macht euch keine Sorgen, Israel wird eines Tages zerstört werden, und dieser Tag ist nahe. Alle Juden werden dafür bezahlen!" Nachdem der Lehrer die Schüler so aufgehetzt hatte, begannen einige Schüler, Hitler zu loben, während andere ihrer Bereitschaft Ausdruck verliehen, die Israelis ins Meer zu treiben.
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Experte: Muslimische Verbände tun zu wenig gegen Antisemitismus

Die muslimischen Verbände und Moscheegemeinden tun zu wenig gegen Antisemitismus in ihrer Community: Diesen Vorwurf erhebt der Islamismus-Experte Ahmad Mansour im Interview mit der "Frankfurter Rundschau". Wenn jahrelang "eine einseitige Sicht auf den Nahostkonflikt gepflegt oder geduldet wird, dann legt man die Basis, aus der Ausbrüche wie jetzt entstehen können", sagt Mansour.
Er begegne in seiner Beratungsarbeit einem "stark ideologisierten" Denken: "Israel ist nur böse, und so wird es weitergegeben." Mansour, palästinensischer Israeli, macht Präventionsarbeit mit muslimischen Jugendlichen in Deutschland. Heute erreichten viele Gemeinden ihre Jugendlichen nicht mehr, sagt Mansour. Deshalb könnten sie "das, was jetzt auf der Straße passiert, nicht mehr kontrollieren". Im Protest gegen Israel, so der Psychologe weiter, "treffen sich Salafisten mit säkularen Muslimen oder Schiiten. Alle eint das gleiche Feindbild."
 finanznachrichten

Politikwissenschaftler Schroeder kritisiert Antisemitismusforscher Benz

Der Politikwissenschaftler Klaus Schroeder hat die jüngsten Äußerungen des Antisemitismusforschers Wolfgang Benz vehement kritisiert. Benz behauptet schon seit einigen Jahren, dass die so genannte Islamophobie eine ähnliche Dimension wie der Antisemitismus habe, sagte Schroeder, der Leiter des Forschungsverbundes SED-Staat an der Freien Universität Berlin ist, der Frankfurter Rundschau (Freitagsausgabe) und fügte hinzu: Das ist nachgerade absurd, wie die jüngsten Proteste gegen Israel und die Juden zeigen. Es gibt in Deutschland keine Demonstrationen, wo Moslems pauschal in ähnlicher Weise beschimpft und angegriffen werden. Der Antisemitismusforscher und andere thematisierten deshalb auch nicht, dass es vornehmlich arabisch- und türkischstämmige Menschen seien, die gegen Israel demonstrierten und dabei teilweise ihren Judenhass heraus ließen. Schroeder sieht sogar ein Tabu, das es verhindert, dieses Problem zu behandeln. Zwar ist bekannt, dass unter türkischen und arabischen Zuwanderern der Judenhass weit verbreitet ist, aber das genaue Ausmaß und seine innere Struktur sind bisher nicht erforscht worden. Offenbar gibt es in Politik und Wissenschaft das Tabu, sich mit diesem Thema intensiver zu beschäftigen. Es wird befürchtet, hiermit Vorurteile gegen Zuwanderer aus diesen Ländern zu schüren. Damit allerdings überlasse man das Thema Rechtsextremisten und Rechtspopulisten. Benz hatte mit Blick auf den Antisemitismus erklärt: Ich sehe überhaupt keine neue Qualität. Der Antisemitismus sei keine Lawine, die größer und größer werde. Die israelische Regierung habe vielmehr ein Interesse daran, dass jede Kritik an ihren Handlungen als Antisemitismus verstanden wird. Aber nicht jeder, der den Gaza-Krieg missbilligt und Mitleid mit getöteten oder verletzten palästinensischen Zivilisten hat, ist deshalb ein Antisemit.
 business-panorama

Ban fordert Untersuchung über die Vorwürfe das UNRWA Raketen an die Hamas zurückgab

UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon, hat eine Überprüfung der UN-Praktiken für die auf dem Gelände einer UNRWA-Schule gefundenen Waffen angeordnet. Berichten zufolge, wurden die Raketen von Mitarbeitern der UNRWA-Schule an die Hamas zurückgegeben.
“Der Generalsekretär ist alarmiert zu hören, dass in einer UNRWA-Schule in Gaza Raketen gefunden wurden und dass diese seitdem vermisst sind”, sagte Ban in einer Erklärung am Mittwoch.
Am Dienstag war ein zweites derartiges Waffenlager in einer Schule des UNRWA-Hilfswerks der Vereinten Nationen entdeckt worden, der Organisation die palästinensische Flüchtlinge unterstützt.
“Der Generalsekretär hat um eine vollständige Überprüfung der Vorfälle gebeten, insbesondere wie die UN auf solche Fälle reagiert”, so die Erklärung. “Die Vereinten Nationen werden ihre Wachsamkeit erhöhen, um derartige Vorfälle in Zukunft zu verhindern.”
Ban, so die Erklärung, habe zwei Sicherheitsabteilungen eingerichtet, “um sofort einen wirksamen Sicherheitsplan zu entwerfen, für den sicheren Umgang mit allen Waffen die auf UN-Gelände entdeckt werden.”
Avigdor Lieberman, Israels Außenminister, beschuldigte die UNRWA der Rückgabe der Raketen an die Hamas, als er am Mittwoch mit Ban die Region besuchte, berichtete die Jerusalem Post.
Redaktion israel-nachrichten

Neues von Globkes Grauen Wölfen: "Juden sind scheiße"-CDU-Mann tritt zurück

Ein CDU-Kommunalpolitiker aus Niedersachsen tritt Medienberichten zufolge wegen einer judenfeindlichen Äußerung im Internet als Ratsherr zurück und aus der Partei aus. Das sagte der CDU-Kreisvorsitzende und Landtagsabgeordnete in Seesen, Rudolf Götz, Spiegel online zufolge.
Der 62-jährige Werner Mroz sei damit einem Parteiausschluss zuvorgekommen, berichtet Spiegel online weiter. Mroz hatte demnach nach dem sog. Rachemord an einem muslimischen Jugendlichen  in Ost-Jerusalem „Juden sind scheiße“ auf seine Facebook-Pinnwand geschrieben.
 nachrichten.de

Warnung für Wien, Berlin und Bochum. Antisemiten marschieren wieder!

Am kommenden Wochenende finden wieder zahlreiche Demonstrationen von Islamisten, Neonazis und “linken” Gewalttätern statt. Die ideologische Ausrichtung aller Veranstaltungen kulminiert sich einem Wunsch, nämlich die Vernichtung Israels und der Juden weltweit. Es ist daher besondere Vorsicht geboten!
Hier ein Warnhinweis aus Österreich:
„Der Konflikt in Israel hat in den letzten Tagen auch auf Europa übergegriffen, in weiterer Folge sind auch in mehreren europäischen Städten jüdische Gemeinden nicht von den Aggressionen anti-israelischer Demonstranten verschont geblieben.
Wir möchten dies zum Anlass nehmen, Sie zur Wachsamkeit zu mahnen.
Am kommenden Samstag findet am späten Nachmittag eine große Demonstration (Al-Quds-Tag) in der Wiener Innenstadt (Bereich Schwedenplatz/Morzinplatz, Rotenturmstraße, Stephansplatz) statt.

Diese wird in der Zeit von 15:00 bis 18:00 Uhr stattfinden.
Wir bitten Sie, während der angegebenen Zeit bzw. davor und danach vorsichtig zu sein und eventuell andere Wege zur Synagoge, nach Hause etc. zu wählen, um nicht direkt in die Kundgebung hinein zu geraten.
Gleichzeitig findet im Bereich “Lugeck” in der Zeit von 16:00 bis 18:00 Uhr eine Gegendemonstration von “BÜNDNIS GEGEN DEN AL-QUDS-TAG” statt.
Bitte zögern Sie nicht die Notrufnummer der IKG-Sicherheit (01 369 85 26) zu wählen, wenn Sie gefährdet sein sollten, ebenso raten wir dazu, eine der umliegenden Polizeiinspektionen (Laurenzerberg Ecke Fleischmarkt, Brandstätte Ecke Bauernmarkt und Am Hof) aufzusuchen bzw. den Polizeinotruf (133) zu wählen.
Ihre Sicherheit ist uns ein Anliegen, bitte helfen Sie dabei diese schwierige Zeit so gut wie möglich gemeinsam zu überstehen.“
Quelle Forum gegen Antisemitismus – Österreich
Darüber hinaus findet bereits morgen, am Freitag den 25.07.2014 der sogenannte Al-Quds-Tag in Berlin statt. Ab 14 Uhr wollen 1500 Islamisten, Antisemiten von Links und Recht vom Adenauerplatz über den Kurfürstendamm zum Wittenbergplatz ziehen. Dieser größte antisemitische Aufmarsch Deutschlands findet jedes Jahr statt und hat in der Vergangenheit immer wieder gezeigt, welche Gefahr von ihm ausgeht. Auch wenn von offizieller Seite von (angemeldeten) 1500 Personen die Rede ist, darf man davon ausgehen, dass weitaus mehr kommen. Seit Wochen wird dazu in allen einschlägigen Foren und islamistischen Medien und Moscheen Werbung betrieben. Nicht zuletzt auch dank der finanziellen Unterstützung des Irans, welcher einst den „Al Quds Tag“ ins Leben rief (ausgerufen vom ehem. Obermullah und Terroristen) Ayatollah Ruhollah Chomeini und der sich zum Ziel gesetzt hat Israel zu vernichten, verfügen die Iraner vor Ort über eine entsprechende Logistik. Das bedeutet, dass man auch durchaus mit bewaffneten Demonstranten rechnen muss. Weitere Informationen finden sich hier
Die letzte Warnung möchten wir ebenfalls für Morgen aussprechen. Um 18:00 findet in Bochum ein Aufmarsch unter dem Motto „Stoppt den Krieg“ statt. Auch wenn auf den Flyern für eine „friedliche“ Demonstration geworben wird,
Genaus die selbe Bildvorlage wurde  schon für Demonstrationen der Milli Görus,  des HDR und andere islamisch/ jihadistische Extremisten-Vereinigungen benutzt.
Genau die selbe Bildvorlage wurde
schon für Demonstrationen der Milli Görus, des HDR und andere islamisch/ jihadistische Extremisten-Vereinigungen benutzt.
darf hier mit möglichen Gewalttätigkeiten gerechnet werden. Nach Auskunft der Polizei Bochum hat der einschlägig bekannte Taylan C. die Demonstration angemeldet. Taylan C., der eigentlich aus Gelsenkirchen stammt (dort betreiben die Eltern ein Restaurant), ist zwar Mitglied der Linken, verfügt aber darüber hinaus auch zu Kontakten zu Mitgliedern der rechtsradikalen „Graue Wölfe“.
Taylan C. der stark adipöse Bildmitte/schwarzes T-Shirt
Taylan C. der stark adipöse Bildmitte/schwarzes T-Shirt
Taylan C. war ferner Mitorganisator der Demonstration vorige Tage in Essen, in dessen Verlauf Juden und israelsolidarische Personen mit Steinen, Flaschen und Feuerwerkskörpern angegriffen wurden. Die Polizei Bochum will für diesen Tag die Präsenz vor der Bochumer Synagoge erhöhen, da man unter Umständen damit rechnet, dass es im Verlaufe, bzw. nach Beendigung der Demonstration zu Übergriffen kommen könnte. Falls es nicht unbedingt nötig ist, sollten alle jüdischen Bürger aus Bochum am Freitag den Innenstadtbereich meiden. Die Route der antisemitischen Demonstration findet man hier:
route
Nun bleibt noch zu hoffen, dass unsere Soldaten in Israel möglichst bald den Feind ein für alle Mal soweit schwächen können, dass es lange Zeit dauern wird, bis die Terroristen sich davon erholt haben. Es ist allerdings illusorisch zu glauben, dass Israel langfristig von Angriffen verschont bleibt. Solange die Terroristen der Hamas vom Libanon und dem Iran mit Waffen und Geld versorgt werden, nutzt auch keine freundliche Umarmung der sogenannten „gemäßigten“ Terroristen, oder wie man sie in der westdeutschen Presse auch nennt, der Fatah unter Abbas. Die Befreiung des Gazastreifens von den Mordbanden der Hamas kann nur der Anfang sein. Was folgen muss, ist die Befreiung Syriens und vor allem die Zerschlagung der Mullahs im Iran!
sarah fleischer –  prozionnrw

Bochumer Disco ködert Erdogan-Wähler

Haushohe Wellen schlug am Mittwoch eine Aktion der türkischen Disco Taksim. In Sozialen Medien und auf der Homepage des Clubs wurde den in Deutschland lebenden Türken ein Jahr lang freier Eintritt in den Bochumer Vergnügungspark versprochen, wenn sie bei den Präsidentschaftswahlen am 10. August ihre Stimme für Recep Tayyip Erdogan abgeben würden. „Gebe deine Stimme ab, fotografiere sie, komme zu uns, hol dir deine kostenlose Jahreseintrittskarte ab“, lautete die unverhohlene Wahlpropaganda. „Dieser Aufruf ist mit unseren demokratischen Grundsätzen nicht vereinbar – und strafbar“, sagte der SPD-Landtagsabgeordnete Serdar Yüksel. „Ich verurteile dies aufs Schärfste.“ Auch für die CDU ist das „offensichtliche Angebot zum Stimmenkauf“ mit demokratischen Spielregeln nicht vereinbar. „Ich gehe davon aus, dass dieser einmalige Vorgang auch von den zuständigen Behörden geprüft wird und gegebenenfalls die notwendigen Schritte eingeleitet werden“, so der Kreisvorsitzende Christian Haardt. Als Opfer sieht sich indes der Betreiber des Taksim, Ibrahim Demircan, der mit der Verbreitung der Wahlpropaganda nichts zu tun haben will. Er sei zum Zeitpunkt der Veröffentlichung gar nicht in Bochum gewesen. „Während des Ramadan nimmt die Geschäftsführung des Taksim immer ihren Jahresurlaub. Ich bin heute wegen des Vorfalls extra aus Antalya zurückgekommen und habe die Werbung sofort von der Homepage nehmen lassen, sie war nur einen Tag online.“ Demircan beschuldigt einen Mitarbeiter einer Marketingagentur aus Oberhausen, die die Homepage und die Auftritte in den Sozialen Medien für das Taksim betreue, den Wahlaufruf ohne Absprache veröffentlicht zu haben. Den Namen der Agentur wollte Demircan aber nicht nennen. „Dieser Mitarbeiter ist abgetaucht und nicht zu erreichen.“Für Demircan ist der Vorgang „eine Rufschädigung für das Taksim und für Erdogan“. Der Ministerpräsident sei gegen Discos und Alkohol. „Ich aber lebe davon, Alkohol zu verkaufen. Meine Gäste sind zu 95 Prozent gegen Erdogan“, so der 46-Jährige. „Ich müsste ja geistesgestört sein, so einen Aufruf zu veröffentlichen. Stellen Sie sich vor, 10.000 Leute wählen Erdogan, das könnte ich mir gar nicht leisten.“Serdar Yüksel glaubt nichts davon. „Demircan gehört zum islamisch-konservativen Milieu.“ Der Wahlaufruf sei außerdem länger als einen Tag im Netz unterwegs gewesen und Kosten spielten keine Rolle. „In den 90er Jahren haben Parteien sogar Flüge in die Türkei bezahlt, damit ihre Landsleute aus Deutschland sie wählen konnten.“
derwesten

Kampf gegen Antisemitismus? Europäer im UN-”Menschenrechtsrat”

Der “Menschenrechtsrat” (UNHRC) der Vereinten Nationen verdankt seine Existenz vor allem der obsessiven Beschäftigung seiner Vorgängerin, der “Menschenrechtskommission”, mit Israel, die, so der damalige UN-Generalsekretär Kofi Annan den Ruf der Kommission nachhaltig beschädigte.
In der Nachfolgeorganisation sitzen gleichwohl seit ihrer Gründung erneut mehrheitlich Staaten, in denen Menschenrechte nicht einmal als Fremdwort bekannt sind, gemeinsam mit einigen Demokratien ständig zu Gericht über Israel, die nach wie vor einzige funktionierende Demokratie im Nahen Osten.
Derzeit gehören dem UNHRC so illustre Mitglieder an wie Saudi-Barbarien, Rußland oder Kuba, aber auch, seit 2009, die Vereinigten Staaten oder, seit 2012, Deutschland, das im nächsten Jahr die Führung des Gremiums zu übernehmen gedenkt, das gerade einmal mehr seine israelfeindliche Einseitigkeit bewies.
Auf Bemühen des Regimes in Ramallah beschloß der “Menschenrechtsrat” in dieser Woche in Genf mit nur einer einzigen Gegenstimme – der amerikanischen -, angebliche Kriegsverbrechen Israels in dessen aktueller Auseinandersetzung mit der islamistischen Hamas untersuchen zu lassen.
Kurz zuvor hatte bereits Navi Pillay, die UN-Hochkommissarin “für” Menschenrechte entsprechende Vorwürfe gegen Israel geäußert. Weder sie noch der UNHRC, dessen europäische Mitglieder sich in der jüngsten Abstimmung der Stimme enthielten, wollen mögliche Kriegsverbrechen der Hamas untersuchen.
Dabei sind die so offensichtlich, daß man sich schon sehr bemühen muß, sie nicht wahrzunehmen. So mußte die für die Betreuung von “Palästina-Flüchtlingen” zuständige UNRWA in dieser Woche erneut einräumen, in ihren Schulen in Gaza zahlreiche “palästinensische” Raketen gefunden zu haben.
“As soon as the rockets were discovered, UNRWA staff were withdrawn from the premises, and so we are unable to confirm the precise number of rockets. The school is situated between two other UNRWA schools that currently each accommodate 1,500 internally displaced persons.”
Greift die Hamas mit ihren Raketen den internationalen Luftverkehr an, ebenfalls ohne Zweifel ein Kriegsverbrechen, sind es mit ihrem Office for the Coordination of Humanitarian Affairs (OCHA) erneut die Vereinten Nationen, die ein weiteres Kriegsverbrechen der Hamas dokumentieren:
“[T]he Israeli military delivered text messages to virtually all the residents of Ash Shuja’iyya and Az Zaitun neighborhoods in eastern Gaza city, approximately 100,000 people, warning them to leave their homes by 8 am today (16 July), ahead of attacks to be launched in the area. Subsequently, the Palestinian Ministry of Interior in Gaza reportedly instructed the residents to remain calm and not flee the area.”
Während die israelischen Streitkräfte so alles unternehmen, Nichtkombattanten und – zwangsläufig – sogar Terroristen zu schonen, sind die es, die über ihr “Innenministerium” Menschen, Männer, Frauen und Kinder, auffordern, sich in Gefahr zu begeben. Und landen sie dann in Krankenhäusern, ist die Hamas schon da.
“[T]he hospital [..] has become a de facto headquarters for Hamas leaders, who can be seen in the hallways and offices.”
Hamas- und anderer “palästinensische” Terroristen lagern Raketen in Schulen und Moscheen, mißbrauchen Menschen als “menschliche Schutzschilde” und entehren sie selbst noch im Tod für dreckige Propaganda, sie tragen ihren Vernichtungskrieg gegen Juden bis auf die Straßen Europas und Amerikas.
Doch dem UNHRC fällt nur ein, eingebildete “Kriegsverbrechen” Israels anzuprangern und untersuchen lassen zu wollen – und zwar in dieser Reihenfolge. Die deutsche Regierung, heißt es, habe etwas gegen Antisemitismus. Weshalb ist sie dann eigentlich noch Mitglied des UNHRC und will gar dessen Vorsitz übernehmen?
tw24

Wednesday, July 23, 2014

Deutsche Logik

Dass Annette Groth (Die Linke) nicht die Hellste ist, bedarf nicht eines Blickes auf ihre FB – Seite. Schon oft genug hat sie bewiesen, dass das Bildungsniveau in Deutschland gerade an Gestalten wie der ihrige festzumachen ist. Vom Frauendeck zum faulen Dreck, den sie immer wieder zum Besten gibt, seit dem sie es sich nicht nur ökonomisch leisten kann. Es überkommt einen fast das Mitleid mit solchen geistig verarmten Menschen, wenn man nicht wüsste, dass sie in ihrem unendlichen Hass auf die Juden, welche ihre Vorfahren durch den Rost von Auschwitz und Co haben fallen lassen, niemals verlassen wird. Es wird Zeit wieder in den Mob zu gehen…

Im österreichischen Bischofshofen: Palästina-Anhänger stürmen Fußballplatz und schlagen israelische Spieler

image Gewaltausbruch bei Fußballspiel! Ein Testspiel des israelischen Fußballclubs Maccabi Haifa im österreichischen Bischofshofen ist nach pro-palästinensischen Demonstrationen auf dem Platz abgebrochen worden. Sechs Minuten vor Ende der Partie gegen den OSC Lille am Mittwochabend stürmten Zuschauer mit Palästina-Fahnen auf den Rasen. Die Maccabi-Spieler Idan Vered und Dekel Keinan seien tätlich angegriffen worden, teilte der Verein auf seiner Internetseite mit.
Nach dem Abbruch seien Gegenstände auf das Team geworfen worden. In Videos war zu sehen, dass Polizisten und Ordner die Lage beruhigten. Die zuständige Polizeibehörde in Innsbruck wollte sich am Mittwochabend auf Anfrage mit Verweis auf die laufenden Ermittlungen zunächst nicht äußern. Der französische Spitzenclub aus Lille führte kurz vor Schluss mit 2:0.
 bz-berlin

Israelkritik-Versteher der Woche: Wolfgang Benz

 
Wen wundert's, dass das islamistische Hetzportal "Muslim-Markt" den Befund seines Interview-Partners Wolfgang Benz, antiisraelische Hetze werde nur von (zionistischen) Interessenten als antisemitisch verortet, teilt?!


Kölner Stadt-Anzeiger, 23.7.2014:

"Der Historiker und Antisemitismusforscher Wolfgang Benz sieht angesichts der jüngsten Demonstrationen gegen das israelische Vorgehen im Gazastreifen keinen wachsenden Antisemitismus in Deutschland. "Ich sehe überhaupt keine neue Qualität", sagte er in einem Interview des "Kölner Stadt-Anzeiger" (Mittwoch-Ausgabe). "Nach meiner Information hat es antiisraelische Demonstrationen gegeben. Und in Berlin wurden am Rande einer antiisraelischen Demonstration antisemitische Parolen gerufen." Deshalb von antisemitischen Ausschreitungen in Deutschland zu sprechen, "halte ich für übertrieben",sagte der Antisemitismus-Experte. 'Seltsame Leute' hätten 'blödsinnige Parolen' gerufen, erklärte Benz. 'Das wird von Interessenten mit großem Medienhall als Wiederaufflammen des Antisemitismus dargestellt, als sei es so schlimm wie nie zu vor.' Benz fügte hinzu: 'Natürlich gibt es in Deutschland Antisemitismus. Das ist beklagenswert. Aber es ist ein konstanter Bodensatz in der Gesellschaft und keineswegs eine Lawine, die größer und größer wird.'

Zu beobachten sei hingegen, dass 'die Stimmung gegenüber dem Staate Israel immer schlechter' werde, was wiederum seine Gründe habe. 'Das ist kein Antisemitismus. Das wird aber von Aktivisten auf diesem Gebiet sehr gerne so dargestellt.' Auch die israelische Regierung habe ein Interesse daran, 'dass jede Kritik an ihren Handlungen als Antisemitismus verstanden wird. Aber nicht jeder, der den Gaza-Krieg missbilligt und Mitleid mit getöteten oder verletzten palästinensischen Zivilisten hat, ist deshalb ein Antisemit.'" 
 Daniel Leon Schikora

Kritischer Journaillismus (Folge 702)

Bettina Marx, sie ist für Hamas-Propaganda in deutscher Sprache zuständig, meldet, die israelische Armee habe Einsätze gegen das Schifa-Krankenhaus in Gaza angekündigt. Daß das Krankenhaus nicht bloß Krankenhaus ist, verschweigt die Journaillistin freilich.
Während der ägyptischen Besatzung errichtet, wurde das Hospital in den 1980ern unter israelischer Besatzung umfangreich saniert, wobei auch ein unterirdischer Verwaltungstrakt entstand, den spätestens 2008/9 die Hamas für sich und ihre Führung entdeckte.
Auch jetzt hoffen die Terroristen, in den Kellern des Schifa-Krankenhauses sicher zu sein vor der Verfolgung durch die israelische Armee. Die “Gesundheitseinrichtung” “has become a de facto headquarters for Hamas leaders”, schreibt die Washington Post.
In den Gängen und Büros des Hospitals falle es schwer, die Hamas-Anführer zu übersehen. Das Krankenhaus ist damit ein legitimes militärisches Ziel, dort werden Angriffe auf Israel geplant und koordiniert. Aber das wird niemand je von Bettina Marx erfahren, die nur “unschuldige” “Palästinenser” kennt.
 tw24

Kritischer Journaillismus (Folge 623)

Er ist wieder da. Der Weißkittel, dem die Hamas vertraut. Mads Gilbert erzählt, wenn er nicht gerade der Konkurrenz ein Interview gewährt, jedem, der ihn darum bittet, was Khaled Mashaal hören will. Der gern als “norwegischer Arzt” Vorgestellte “volontiert”, wie Inge Günther, eine weitere Bekannte, formuliert, im Schifa-Hospital von Gaza.
“Mehr als hundert Schwerstverletzte seien in 24 Stunden eingeliefert worden. Ein großes, gut ausgestattetes Krankenhaus könne damit klar kommen, so Gilbert, ‘aber hier ist fast nichts’, nicht genug Elektrizität, Wasser, Verbandszeug, Medikamente, Operationstische, Instrumente und Monitore.”
Ein Offener Brief des “Freiwilligen” ist abgedruckt im britischen Independent, in ihm werden “all sorts of injured Palestinians” in das Krankenhaus eingeliefert, “all ages, all civilians, all innocent”. Nur Hamas-Terroristen sind, scheint’s, unkaputtbar, denn die kommen nicht ins Krankenhaus, wo der Norweger Hamas-PR macht, statt zu behandeln.
“The heroes in the ambulances and in all of Gaza’s hospitals are working 12 to 24-hour shifts, grey from fatigue and inhuman workloads. They care, triage, try to understand the incomprehensible chaos of bodies, sizes, limbs, walking, not walking, breathing, not breathing, bleeding, not bleeding humans.”
Mads Gilbert liebt das Chaos. Blut. Massaker. Nur “Palästinenser” dürfen nicht unter den Opfern sein. “Auf die Frage, ob er einen Terroranschlag gegen die USA unterstützen würde, antwortete Gilbert: ‘Terror ist eine schlechte Waffe, aber im erwähnten Kontext ist die Antwort ja.’” Der “erwähnte Kontext” war 9/11, der sehr gezielte Mord an 3.000 Zivilisten.
Daß die Journaille 2009 reihenweise auf den Propagandisten des Jihad hereinfiel – geschenkt. Wer Mads Gilbert freilich heute noch und wieder als edlen Menschenretter darstellt, an dessen Wort keine Zweifel zulässig sind, muß nicht mehr Klage führen, im Krieg ginge zuerst die Wahrheit unter. Wer sie selbst in Mads Gilberts Blutlachen ersäuft, weiß gar nicht, was Wahrheit bedeutet.
tw24