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Saturday, September 28, 2013

Neues von der UNO: Gaddafis Mann in New York

Von Stefan Frank
Jean Ziegler ist heute zum Berater des UN-Menschenrechtsrats gewählt worden. Dafür bringt er die richtigen Qualifikationen mit.
Es gibt in Deutschland einen sozialdemokratischen Kommunalpolitiker, dessen Name in der Lokalzeitung, die von Zeit zu Zeit über sein kommunalpolitisches Wirken berichtet, immer mitsamt seinem Doktortitel genannt wird. Den hat ihm die Carl-von-Ossietzky-Universität Oldenburg verliehen, für seine bahnbrechenden Forschungsergebnisse, die er erzielt hat bei der „Untersuchung der Dritten Universaltheorie in Libyen im Hinblick auf die ihr inhärente Menschenrechtstheorie“. So der Titel seiner Doktorarbeit. Nicht nur in Tripolis, sondern auch in Deutschland gab es also einmal ein Zentrum zur Erforschung des Grünen Buches. Ich weiß nicht, ob die Angelegenheit dem Gaddafi-Doktor oder den Soziologieprofessoren, die ihn ausgezeichnet haben, heute peinlich ist. Ganz sicher wäre sie es nicht, wenn Gaddafi nicht gegen Ende seiner Legislaturperiode solch heftiger Kritik ausgesetzt gewesen wäre. So aber lässt sich einfach nicht leugnen, dass die Dritte Universaltheorie heute nicht mehr sehr viele Verfechter hat und wohl nur noch von wenigen studiert wird.
Das ist eigentlich schade, denn wie viele Menschen gibt es schon, denen das Kunststück gelingt, sich als Intellektuelle und als Sexmonster einen Namen zu machen? Außerhalb Frankreichs, meine ich. Gaddafi war so einer. Morgens ließ er sich Männer, Frauen und Kinder schicken, die er hatte entführen lassen. Er „prügelte sie, vergewaltigte sie, urinierte auf sie“, wie es in einer Rezension von Annick Cojeans Reportage Niemand hört mein Schreien. Gefangen im Palast Gaddafis heißt. Nach dem Vergewaltigen und Urinieren empfing er dann wahrscheinlich Jean Ziegler. „Ich war einer von den Intellektuellen, die er oft eingeladen hat“, erzählt Ziegler. Gaddafi sei ein „blitzgescheiter, argumentativer, analytisch begabter Mensch” gewesen. Er habe „perfekt Englisch“ gesprochen, „viel gelesen“ und sei “ein absolut brillanter Redner” gewesen. „Das weiß jeder, der ihn bei den Revolutionsfeierlichkeiten auf dem Grünen Platz erlebt hat. Er hat die Menge gespürt, intuitiv begeistert.”
Gaddafi brauchte Ziegler nicht zu vergewaltigen, die beiden waren von Anfang an auf einer Wellenlänge. Ziegler mag bekanntlich keine demokratischen Regierungen. Gaddafi hatte keine demokratischen Anwandlungen. Ziegler schätzt antisemitische Diktatoren wie Gamal Abdel Nasser. Gaddafis Putsch vom 1. September 1969 war antisemitisch motiviert: Knapp zwei Wochen nach dem Feuer in der Jerusalemer Al-Aqsa-Moschee, für das Gaddafi die Juden verantwortlich machte, wollte er an die Macht, um einen Krieg gegen Israel vorzubereiten. Seine erste Amtshandlung: die Vertreibung der verbliebenen libyschen Juden und die Beschlagnahmung ihres Besitzes. Gaddafi wurde als Mäzen des internationalen Terrorismus berühmt, hat Anschläge auf Flughäfen und Passagierflugzeuge organisiert und wahrscheinlich 1972 das Massaker von München finanziert. Ziegler hat Terroristen gern, am liebsten die Hisbollah. Und wie Ziegler, der „rechte jüdische Gruppen“ dafür verantwortlich machte, dass er immer wieder auf seine Verbindung zu Gaddafi angesprochen wurde, sah auch Gaddafi eine unheimliche jüdische Macht am Werk:
Die Wirtschaftskrise, die die Welt 1929 getroffen hat und die, die sich seit zwei oder drei Jahren abspielt, sind beide auf die Ausweitung des zionistischen Einflusses auf alles, was mit Wirtschaft zu tun hat, zurückzuführen… Statistiken bestätigen diese jüdische Herrschaft… Nach 1929 haben die Zionisten versucht, ihre Hand auf Deutschland zu legen. Aber man muss sagen, weil es die Wahrheit ist, dass Hitler – dessen schreckliche Massaker wir verurteilen – ihre Absichten durchschaut hat. Nach ihrem Fehlschlag in Deutschland haben die Zionisten ihre Pläne auf die Vereinigten Staaten gerichtet. Sie werden dieses Land dazu zwingen, in einen Atomkrieg einzutreten, dessen Opfer das amerikanische Volk sein wird.
Das klingt nach Ziegler, ist aber ein Zitat aus einem Gespräch, das Gaddafi Anfang der 80er-Jahre mit Reportern geführt hat. Man kann sich vorstellen, wie die „Diskussionen“ mit Gaddafi, zu denen Ziegler nach eigenem Bekunden ein- bis zweimal im Jahr nach Tripolis reiste, verlaufen sind. Eines schönen Tages im Jahr 1989 dann, als Gaddafi nicht wusste, wie er die Zeit totschlagen sollte – das Vergewaltigen und Foltern hatte ihn müde gemacht, der Krieg gegen das Nachbarland Tschad lief schlecht, und auch der so erfolgreiche Lockerbie-Anschlag lag schon etliche Wochen zurück -, trat er an Ziegler heran und fragte: „Jean, ich möchte ab sofort einmal im Jahr einen Gaddafi-Preis für Menschenrechte vergeben, was hältst du davon?“ Ziegler war Feuer und Flamme und stellte den neuen Nobelpreis der Schweizer Öffentlichkeit vor. Er wurde hinfort an verdiente Antisemiten vergeben, wie etwa Louis Farrakhan, Hugo Chavez oder den malaysischen Premierminister Mahathir Mohamad („Die Juden müssen von Zeit zu Zeit massakriert werden“). 2002 teilte sich der Holocaustleugner Roger Garaudy den Preis mit: Jean Ziegler.
Wohl aus falscher Bescheidenheit heraus hat Ziegler dies Reportern gegenüber jahrelang bestritten. Erst als die in Genf ansässige Organisation UN Watch Ende September ein Video der Preisverleihungszeremonie veröffentlichte, bekannte Ziegler: Ja, er hat den Gaddafi-Preis für Menschenrechte 2002 erhalten.
Soeben ist der Preisträger auf Vorschlag der Schweizer Regierung in den Beratenden Ausschuss des UN-Menschenrechtsrates gewählt worden.
Ein Leben voller Erfolge! Aber nicht alle sind von Ziegler überzeugt. Wie ebenfalls durch UN Watch bekannt wurde, das zeigen WikiLeaks-Dokumente, drängte James Morris, der Direktor des UN-Welternährungsprogramms WFP, den damaligen UN-Generalsekretär Kofi Annan im November 2002, Ziegler seines Postens als Sonderberichterstatter für das Recht auf Nahrung, welchen dieser damals innehatte, zu entheben. Ziegler hat das Amt nämlich nicht nur für sein Steckenpferd benutzt – Hass auf Israel zu schüren (die Juden würden die Palästinenser aushungern) -, sondern er hat tatkräftig dazu beigetragen, das Los der Hungernden härter zu machen. Er hat die Regierungen in Ländern des südlichen Afrikas, die von Dürren betroffen waren, dazu aufgestachelt, Nahrungsmittelhilfen aus dem Ausland abzulehnen, wenn nicht klar sei, ob nicht auch genveränderter Weizen, Soja oder Mais darunter sei.
Morris schreibt: „Die aufhetzende Politik, die von Mr. Ziegler betrieben wird, hat einen negativen Effekt auf das Leben der Hungernden“; Zieglers Berichte zeigten einen „ernsthaften Mangel an ökonomischem Verstand und Kenntnis der Details der Lebensmittelsituation in den Gebieten, die er im Auftrag des Hochkommissars untersucht“; „glaubt Mr. Ziegler, dass seine wiederholten Tiraden gegen die Bretton-Woods-Organisationen und die multinationalen Unternehmen diese dazu animieren werden, mit den Vereinten Nationen bei der Förderung des Rechts auf Nahrung zusammenzuarbeiten?“; „mit Nahrungshilfe Politik zu betreiben, ist zutiefst unmoralisch“; „dies ist nicht die erste verstörende Verlautbarung Mr. Zieglers, die es dem WFP schwerer statt leichter macht, den Hungernden in Notsituationen zu helfen“.
Der Titel von Zieglers Buch „Wir lassen sie verhungern“ ist also berechtigt, das „Wir“ ist in diesem Fall Pluralis Majestatis. Als es darum ging, Lebensmittel in Gebiete zu schicken, in denen Menschen hungern, hat Ziegler nicht versucht, diese Aufgabe möglichst effektiv zu erfüllen, um möglichst viele Menschenleben zu retten, sondern hat sich allein von seinem Narzissmus und seinem blinden Hass leiten lassen. Zieglers einzige Qualifikation besteht darin, Heiligenscheine für Diktatoren anzufertigen. Als Berater des UN-Menschenrechtsrats, dem eigens für diesen Zweck geschaffenen Gremium, ist er darum der richtige Mann am richtigen Platz.
haolam

Tuesday, August 13, 2013

Hat die Schweiz Scheisse im Hirn ? Jean Ziegler soll wieder in den UNO-Menschenrechtsrat


Die Schweiz schlägt Jean Ziegler als Experten für den Beratenden Ausschuss des UNO-Menschenrechtsrates vor. Die Wahl ist für die nächste Session des Menschenrechtsrates im September vorgesehen und dürfte trotz Kritik eine Formsache sein.
Die Kandidatur von Ziegler gab die Schweiz in einem von Juli datierten Brief an alle Botschafter in Genf bekannt.
Als Skandal bezeichnete dagegen UN Watch Zieglers Kandidatur. Die vom American Jewish
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«Während Muammar al-Gaddafi Frauen und Mädchen überall in Libyen vergewaltigte, war Jean Ziegler damit beschäftigt, den Diktator als Helden der Menschenrechte anzupreisen», wird Hillel Neuer, Exekutivdirektor von UN Watch, in einer Mitteilung zitiert
Ziegler weist diesen Vorwurf zurück. «Das ist üble Nachrede wegen meines unnachsichtigen Berichtes, den ich 2002 über das Recht auf Nahrung in den palästinensischen Gebieten veröffentlicht habe.» Und diese seine Aussage sagt schon alles über diesen Herrn (mehr im obigen Video).

Saturday, April 18, 2015

Schweiz: Jean Ziegler ruft zu Lynchjustiz auf

  Photo by ds-foto :: bembelkandidat

“Spekulanten gehören aufgehängt!” 

Gutmenschen haben offenbar die selbe Lizenz wie 00-Agenten. Jean Ziegler ist nicht irgendwer, kein Stammtischbruder oder Facebookkommentarspaltenprolet, sondern das personifizierte schlechte Gewissen der Schweiz.
Ob er wie sein alter Kampfgenosse Che Guevara auch posthum Anspruch auf ewige Heldenverehrung hat?
Dieser hat zu Lebzeiten nicht nur zur Revolution aufgerufen, unter Einsatz seines Lebens selbst gekämpft, sondern auch Todesurteile gegen kapitalismusverdächtige Personen oft eigenhändig per Genickschuss vollstreckt.
Ziegler bezeichnet den Hunger in der Welt als Mord:
“Jedes Kind, das an Hunger stirbt, wird ermordet”
Rechtfertigt das, Gleiches mit Gleichem zu vergelten? Die Praktiken der Konzerne in der Dritten Welt sind abscheulich, Nestlé oder Monsanto sind nur zwei besonders perfide Beispiele, aber RAF Rhetorik stachelt nur zu Gewalttaten an, die von terroristischen Gruppierungen eben durch solche Aussagen von Persönlichkeiten wie Jean Ziegler gerechtfertigt werden.
 opposition24

Tuesday, March 25, 2008

Aus der beliebten Serie "Widerliche Schweizer" - Teil 2: Jean Ziegler




Teil 1 war: Calmy-Rey

Jean Ziegler, korrupt und verkommen, der nur einmal seine Liebe zum US-Imperialismus entdeckt hatte, als es darum ging Serbien zu bombadieren und eine jihadistische Drogen-Enklave namens Kosovo zu etablieren. (Ziegler:"Hier geht es um die Umsetzung eines neuen Völkerrecht-Prinzips: um das Recht auf Einmischung zu Gunsten der Menschenrechte, das heisst die Wahrnehmung der internationalen Beistandspflicht für geschundene Menschen.") Zitat: Facts, 8.4.1999

littlegreenfootballs.com/jwd
(Video player requires Flash Player.)

Tuesday, September 01, 2009

Schweiz: Die Stunde der friedensbewegten Jihadisten -- Jean Ziegler im Auftrag des "Ethischen Imperialismus"

Jean Ziegler ein anti-israelischer und anti-serbischer Parteigänger der muslimischen Nazis mischt in der schweizer Gaddafi-Farce mit. Libyen hat nach seinen Angaben einen Vertreter für das internationale Schiedsgericht benannt. Es handle sich um einen Rechtsprofessor aus der sudanesischen Hauptstadt Khartum, sagte Ziegler dem Zürcher Lokalsender «Radio 1».
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Wednesday, December 09, 2009

Informationsdienst "blick nach rechts (bnr)" zieht mit Antisemiten gegen Minarettgegner ins Feld

Hier wächst zusammen, was zusammen gehört. Der Info Dienst bnr benutzt den Schweizer Antisemiten Jean Ziegler als Kronzeugen gegen die Minarettgegner. Originalton bnr: "Schlüer, den der renommierte Schweizer Soziologe Jean Ziegler einen „politischen Hetzhund“ nennt..."Politischer Hetzhund gegen Serben und Juden ist aber mit Sicherheit Herr Ziegler !
Hier der bnr-Müll

Friday, September 04, 2009

Jean Zieglers antisemitische Phantasien

In der aktuellen Ausgabe des «Migros-Magazin» verbreitet der schweizer Soziologe und Serbenhasser Jean Ziegler antisemitische Verschwörungstheorien. Auf die Frage, ob die Verhaftung von Muammar Ghadhafi Sohn Hannibal eine «Panne» gewesen sei, antwortet er: «Ja, die Genfer Polizei ist vom israelischen Geheimdienst manipuliert worden und hat überreagiert.» Das Magazin, das eine beglaubigte Auflage von mehr als eineinhalb Millionen Exemplaren hat, druckte dieses heikle Statement Zieglers und versäumte es, genauer nachzufragen. Chefredaktor Hans Schneeberger entschuldigte sich auf Anfrage von tachles und teilt mit: «Wir geben die Meinung des Interviewten wieder, die sich mit der Meinung der Redaktion selbstverständlich nicht deckt.» Er betont weiter, dass die Antwort auf Bitten von Jean Ziegler noch korrigiert werden sollte – was allerdings nur in einem Teil der Auflage geschah, da die Ergänzung nach Redaktionsschluss einging. Die abgeschwächte Version lautet: «Die Libyer vermuten, dass die Genfer Polizei vom israelischen Geheimdienst manipuliert worden ist.»
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Sunday, September 13, 2009

Schweiz: Jean Ziegler immer peinlicher -- Jetzt wirft er der Genfer Polizei «Rassismus» vor

Seit der Publikation von Polizeifotos von Hannibal Gaddafi in der «Tribune de Genève» vom 4. September sind die diplomatischen Kanäle zwischen der Schweiz und Libyen verstopft. Nichts geht mehr. Derweil erhebt Libyen-Kenner Jean Ziegler (Mehr über diesen Kerl...) schwere Vorwürfe an die Genfer Polizei.

Friday, March 30, 2012

Terroranklage gegen früheren Cern-Forscher

Der Teilchenphysiker Adlène Hicheur und frühere Forscher der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne (EPFL) und des Nuklearforschungszentrums (Cern) in Genf,der in Lausanne und Genf forschte, steht in Paris vor Gericht.Hicheur ist der «Zugehörigkeit zu einer Bande mit terroristischen Absichten» angeklagt, weil er vor drei Jahren 35 Mails kompromittierenden Inhalts mit einem Jihadisten aus Algerien ausgetauscht haben soll, den er in einem islamistischen Internetforum kennen gelernt hatte. Hicheur wird vorgeworfen, an der Evaluierung von Attentaten gegen französische Ziele gearbeitet zu haben: gegen Grossfirmen und gegen ein Gebirgsjäger-Bataillon. Er weist dies zurück. Konkret sei gar nichts gewesen, sagt sein Anwalt. Im Höchstfall drohen Hicheur 10 Jahre Haft. Der Antisemit und Islamistenfreund Jean Ziegler macht in einem Pro-Hicheur-Komitee mit. Schon allein dies beweist, das dieser Typ mit den Islamisten zumindestens sympathisiert.

Friday, October 28, 2011

Schweizer Muslime verhöhnen wieder Opfer der Nazis: Mit dem Muslimstern gegen die Demokratie

Aber was kann man erwarten von einem Land das Politiker wie Calmy-Rey, Jean Ziegler, Vischer und Geri Müller und einen Abi Melzer-Verschnitt namens Yves Kugelmann hat.Der islamistenfreundliche Züricher Tagesanzeiger tut überrascht:
Der Bundesplatz gehört am Samstagnachmittag den Muslimen. Mit einem «Tag gegen Islamophobie und Rassismus» wollen sie auf die Diskriminierung von Muslimen in der Schweiz aufmerksam machen. Zwischen 14 und 17 Uhr treten eine ganze Reihe illustrer Rednerinnen und Redner sowie Musikgruppen auf. Angekündigt ist zum Beispiel die Schwägerin von Tony Blair, Lauren Booth, die sich seit ihrer Konversion für die Rechte der Muslime einsetzt.
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Sunday, June 27, 2010

De Weck wirkt offenbar schon? Tagesschau übernimmt Tamedia-Darstellung 1 zu 1

Völlig kritiklos übernimmt die Tagesschau des Schweizer Fernsehens die Darstellung der Sonntagszeitung. Diese fußt jedoch nur auf reinen Behauptungen und Meinungen (von Jean Ziegler…), Belege für die Behauptungen und Mutmaßungen fehlen völlig:
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calmy-rey-blog.ch

Monday, July 25, 2011

“Lécheur régulier des babouches de Mouammar Kadhafi”

Während Jean Ziegler sein Ehrenamt als “Pantoffellecker Muammar Gaddafis” (Luc Rosenzweig) mittlerweile aufgegeben hat, um das Fähnchen nach dem Wind zu drehen, ist die Süddeutsche immer noch von Zieglers eigenen Pantoffeln fasziniert. Weshalb sie dem Israelhasser gern und regelmäßig und unter unterschiedlichster Autorenschaft Bühne gewährt, für seine linkspopulistischen Auswürfe. Und für seine Bemühungen, sich auch im Gedächtnis der Öffentlichkeit vom “Pantoffellecker” zum Rückgratträger und immer-schon-Kritiker Gaddafis zu wandeln. Im März hing deshalb zuletzt Wolfgang Jaschensky an des Meisters Puschen.
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suedwatch

Thursday, November 02, 2006

Die neue prodomo ist da !

Editorial
Hätte es noch eines letzten Beweises dafür bedurft, dass die Linke ihren Frieden mit dem islamischen Faschismus gemacht hat, er wäre spätestens jetzt, fünf Jahre nach dem 11. September, erbracht. Sie ist zu großen Teilen auf Antiamerikanismus, Antizionismus und reaktionären Antikapitalismus eingerastet, vermag es überhaupt nicht mehr, ihren Wahn auch nur halbwegs zu reflektieren. Deutlich wird das nicht nur bei einem Typen wie Bernhard Schmid, der nur noch damit beschäftigt zu sein scheint, jüdische Nazis und deren deutsche Helfershelfer ausfindig zu machen, sondern auch in der taz. Jene scheint sich nach dem Untergang der rot-grünen Koalition wieder oppositionell zu fühlen, so dass sie in den letzten Monaten ganz auf alle Diplomatie pfiff und antizionistisch wie in ihren schlechtesten Zeiten vom Leder zog. An vorderster Front: Der konkret-Autor Alfred Hackensberger.In der Ausgabe vom 9./10. September hatte man sich im Rudi-Dutschke-Haus in der Berliner Kochstraße jedoch etwas ganz besonderes ausgedacht: mal so richtig Propaganda für eine gerechte Sache betreiben und den Amerikanern damit eins auswischen, das hatte doch schon Rudi gewollt! Also entschloss man sich, ein riesiges Vierfarbkonterfei Osama Bin Ladens auf die Titelseite zu setzen, darüber: „Der Sieger“. Bin Laden war auf diesem Bild von Einschusslöchern übersäht (aus manchen lief Blut), aber die Message lautete: der Große Vorsitzende lebt immer noch! Wie kann das sein? Ist Bin Laden unsterblich? Vielleicht, meint zumindest der in derselben Ausgabe interviewte Mathias Bröckers, immerhin handele es sich bei den Ereignissen vom 11. September um eine „Inszenierung“, ein „Märchen“. Existiert Osama Bin Laden also gar nicht? Leiden wir unter Halluzinationen, wenn wir behaupten, es gebe tatsächlich so etwas wie einen islamischen Faschismus? Offensichtlich nicht. Denn den Terrorismus leugnen auch die Damen und Herren, die in der taz-Befragungsrunde zu Wort kommen, nicht. Doch in ihrer Vorstellung morden radikale Moslems nicht aus purem Vernichtungswahn, sondern weil sie sich gegen amerikanischen Imperialismus und westliche Dekadenz wehren. Auf die Frage „Was hat Bushs Krieg gegen den Terror gebracht?“ fallen der versammelten Gemeinde jedenfalls nur bemerkenswert dämliche Antworten ein. Der Berufsantirassist und Schriftsteller Feridun Zaimoglu sagt: „Er hat den Terror verzehnfacht.“ Die Professorin für Germanistik an der Vanderbilt University Barbara Hahn antwortet: „Mehr Krieg.“ Der TV-Holzkopf und professionelle Querdenker Friedrich Küppersbusch meint: „Terror.“ Der UN-Sonderberichterstatter für das Recht auf Nahrung und Israelhass Jean Ziegler postuliert: „Mehr Terror.“ Die ehemalige Bundesjustizministerin Herta Däubler-Gmelin doziert: „Zusätzliche Gefahren für alle, eine Schwächung der UN und schreckliche Zustände im Irak und im gesamten Nahen Osten.“ Der Palästinensertuchträger und Hiphop-Star Jan Delay näselt: „Gaaaaaaar nix!!“ Und Jeff Gedmin, immerhin vom eigentlich pro-westlichen Aspen Institute in Berlin gibt zu Protokoll: „Mehr Terrorismus.“Was einzig Charlotte Knobloch, Vorsitzende des Zentralrats der Juden in Deutschland, in der Befragung korrekt als „Bedrohung“ benennt, ist all den Zieglers, Delays und Zaimoglus nur eine absolut verständliche und daher hinzunehmende Reaktion. Vielleicht hat sich die Redaktion der taz deshalb dazu entschlossen, ein dreiseitiges Special über Beschneidung zu bringen. Prophylaktisch. Denn lange kann es nicht mehr dauern bis die „Genossen“ „Brüder“ heißen und die altbewährte taz-Tatze durch ein islamisches Ornament ersetzt ist. Denn was antwortete noch mal Bruder Zaimoglu auf die Frage, was sich seit 9/11 für ihn verändert habe? „Ich habe den Koran gelesen, den ich in meiner Jugend schon mal gelesen hatte: Nicht, um etwas nachzuprüfen, sondern aus einem stärker werdenden Impuls heraus.“ Na dann: Allahu Akhbar!
Redaktion Prodomo
Köln, Oktober 2006