Tunesiens Salafisten lassen weiterhin ihre Muskeln spielen, sie terrorisieren seit Wochen die Schulen und Universitäten des Landes, um das Tragen des Niqab, den Schleier der das ganze Gesicht bedeckt, für Schülerinnen und Studentinnen zu erzwingen. An Schulen und Universitäten des Landes, ist der Schleier derzeit nicht erlaubt.
Seit einiger Zeit verursachen Salafisten, die den Islamismus als politische Ideologie einführen wollen, immer wieder Unruhen an tunesischen Schulen und Universitäten und werden dabei immer dreistert. Am Mittwoch versuchte eine Gruppe von Anhängern dieser Sekte, sich gewaltsam Einlass in die Fattouma-Bourguiba-Schule in Monastir zu verschaffen.
Sie drangen durch das Haupttor in die Schule ein und forderten von der Schulleitung die Einwilligung, den Niqab in den Räumlichkeiten der Schule zu tragen. Nachdem sie von Mitarbeitern der Schule aufgehalten wurden, forderten sie lautstark, den Rektor der Schule zu sprechen. Dieser lies drei der Salafisten-Anhänger vor und sprach mit ihnen.
Trotz ihrer wiederholten Forderung, lehnte der Rektor die Möglichkeit zum Tragen der Verschleierung ab und erinnerte daran, dass das Tragen des Niqab an allen Lernorten des Landes verboten ist.
Der Kampf um das Tragen des Niqab ist ein Kräftemessen zwischen den Salafisten, die in der Bevölkerung stark unterstützt werden, den Lehrern und der Mehrzahl der Studierenden, sowohl an Universitäten und Schulen Tunesiens. Ein Ende der Konfrontationen, ist derzeit nicht abzusehen.
eip
Der heimliche Orientalismus Deutschlands,durchleuchtet von Fred Alan Medforth
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Thursday, February 09, 2012
Tuesday, February 07, 2012
Arabischer Frühling ? Tunesien: Einschränkungen der Meinungsfreiheit in Planung
Allen romantisierenden "Frühlingserwartungen" leichtgläubiger Islamophiler zum Trotz, sind islamistische Kreise weiterhin fest entschlossen, die arabischen Staaten vom Mittelalter weiter zurück in Richtung Steinzeit zu befördern - wenn möglich aber, wie im Fall Iran, mit Massenvernichtungswaffen der Neuzeit, um den "Heiligen Krieg" zur Vernichtung der "Ungläubigen" endlich entfesseln zu können.
Auch in Tunesien scheint der sogenannte "Arabische Frühling" nicht zwangsläufig etwas mit Zivilisation, Demokratie und Menschenrechten zu tun zu haben - dafür sorgen schon die Islamisten.
Am vergangenen Samstag hat nun der tunesische "Menschenrechtsminister" Samir Dilou öffentlich erklärt, das homosexuelle Männer in Tunesien grundsätzlich kein Recht auf freie Meinungsäußerung haben und daher u.a. ein Verbot dewr erst im März 2011 gegründeten Zeitschrift "Gayday" angestrebt wird. Wörtlich erklärte der Minister: "Ja, die Redefreiheit hat Grenzen. [Schwule] leben als Bürger in diesem Land, aber sie müssen die Grenzen akzeptieren, die von Religion und Tradition gesetzt werden."
Kurz darauf erklärten der Moderator der Sendung und der Minister übereinstimmend, das Homosexuelle zwangsweise medizinisch behandelt werden müssen.
In Tunesien steht auf Homosexualität eine Haftstrafe von 3 Jahren Gefängnis. Bei den Wahlen zur "Verfassungsgebenden Versammlung" wurde eine islamistische Partei, der auch der Minister angehört, mit rund 37 Prozent der Stimmen stärksate Kraft.
haolam
Auch in Tunesien scheint der sogenannte "Arabische Frühling" nicht zwangsläufig etwas mit Zivilisation, Demokratie und Menschenrechten zu tun zu haben - dafür sorgen schon die Islamisten.
Am vergangenen Samstag hat nun der tunesische "Menschenrechtsminister" Samir Dilou öffentlich erklärt, das homosexuelle Männer in Tunesien grundsätzlich kein Recht auf freie Meinungsäußerung haben und daher u.a. ein Verbot dewr erst im März 2011 gegründeten Zeitschrift "Gayday" angestrebt wird. Wörtlich erklärte der Minister: "Ja, die Redefreiheit hat Grenzen. [Schwule] leben als Bürger in diesem Land, aber sie müssen die Grenzen akzeptieren, die von Religion und Tradition gesetzt werden."
Kurz darauf erklärten der Moderator der Sendung und der Minister übereinstimmend, das Homosexuelle zwangsweise medizinisch behandelt werden müssen.
In Tunesien steht auf Homosexualität eine Haftstrafe von 3 Jahren Gefängnis. Bei den Wahlen zur "Verfassungsgebenden Versammlung" wurde eine islamistische Partei, der auch der Minister angehört, mit rund 37 Prozent der Stimmen stärksate Kraft.
haolam
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