Sunday, June 16, 2013

Necla Kelek kritisiert scharf die Berufung von Yasemin Karakasoglu durch SPD- Steinbrück

Die Publizistin Necla Kelek wirft dem SPD-Kanzlerkandidaten Peer Steinbrück vor, mit der Aufnahme der Bremer Erziehungswissenschaftlerin Yasemin Karakasoglu in sein „Kompetenzteam“ der Islam-Lobby zuzuarbeiten. In einem Beitrag für das Nachrichtenmagazin FOCUS schrieb Kelec: „Wenn Karakasoglu und mit ihr Steinbrück und die SPD mit dem Stichwort ‚Partizipation’ der Einwanderungspolitik neuen Schwung verleihen wollen, liegen sie ganz auf der Linie der islamischen und türkischen Lobbyisten.“ Karakasoglu habe in den Debatten der vergangenen Jahre immer wieder Positionen vertreten, die der Integrationsidee zuwiderliefen. Sie habe nicht nur ein Kopftuchverbot als „deutsche Fatwa“ bezeichnet, sondern auch „den Zwang zur Heirat im traditionellen türkischen Milieu verteidigt“. Während Karakasoglu Forscher wie den Soziologen Wilhelm Heitmeyer als „rassistisch“ markiere, weil er in einer Studie auf die erhöhte Delinquenz bei muslimischen Jugendlichen hinwies, „suchte sie andererseits die Nähe islamistischer und konservativer Islamfunktionäre und Zeitungen“, schrieb Kelek. Bisher habe die SPD „immer auf Emanzipation und Bildung gesetzt“, so Kelek. „Heute ist stattdessen von Teilhabe, Diversität und Vielfalt die Rede, was meint, dass man um des lieben Friedens willen auch antiemanzipatorische und von archaischen Vorstellungen geprägte Gruppen als gleichwertig akzeptiert.“ Die SPD sei inzwischen offenbar für einen „Kniefall auf den Gebetsteppich“ bereit.
focus

25 Tote bei gezielten Anschlägen von Islamisten auf Studentinnen in Pakistan

Bei zwei Angriffen sunnitischer Extremisten auf Studentinnen in Pakistan sind mindestens 25 Menschen getötet worden. Am Samstag sprengte sich zunächst eine Selbstmordattentäterin in einem mit jungen Frauen besetzten Universitätsbus in der Stadt Quetta in die Luft. Sie riss 13 Studentinnen mit in den Tod, wie die Behörden mitteilten. Zum Zeitpunkt des Anschlags verliess der Bus gerade die einzige reine Frauen-Universität in Quetta. 90 Minuten später sprengte sich ein weiterer Extremist in dem Spital in die Luft, wo die Verletzten behandelt wurden. Danach eröffneten Kämpfer der sunnitischen Extremistengruppe Lashkar-e-Jhangvi das Feuer. Nach mehreren Stunden stürmten die Sicherheitskräfte schliesslich die Klinik und befreiten 35 Geiseln, wie das Innenministerium mitteilte. Es gab demnach elf Tote. Auch vier Angreifer wurden getötet, ein fünfter festgenommen. Lashkar-e-Jhangvi bekannte sich zum Doppelanschlag in der Hauptstadt der Unruheprovinz Belutschistan. Das Selbstmordattentat im Bus sei "von einer unserer Schwestern" verübt worden, sagte ein Sprecher Journalisten in Quetta.
bzbasel

Erdogan setzt Krieg gegen die eigene Bevölkerung fort: O kazanmak değil – No pasaran – Er wird nicht gewinnen!

Es ist bei faschistoiden Diktatoren nichts ungewöhnliches: Sie signalisieren angebliche „Gesprächsbereitschaft“, um dann im nächsten Moment mit Gewalt gegen Oppositionelle und ihre Gegner vorzugehen. Die Methode ist von den Terroristen in der PA bekannt – und wird jetzt wenige hundert Kilometer entfernt von ihrem Freund und Gönner Erdogan gegen die türkische Demokratiebewegung angewandt. Während selbst die europäischen Medien inzwischen von einem regelrechten Krieg des islamistischen Erdogan-Regimes gegen die eigene Bevölkerung sprechen, herrscht indes bei den soganannten „Menschenrechtsorganisationen“ beredetes Schweigen – insbesondere bei jenen, die, finanziert aus dubiosen Quellen, demokkratische Rechtsstaaten diffamieren und islamistische Terroristen verklären.
Seit Freitag eskaliert die Situation in der Türkei zusehenst. Tagesschau.de meldet zu den Ereignissen am gestriegen Samstag:
Die türkische Polizei hat den besetzten Gezi-Park gewaltsam geräumt. Es gab mehrere Verletzte. Der Proteste gegen Ministerpräsident Erdogan geht jedoch weiter. Der Gewerkschaftsverband "KESK" rief zu einem Generalstreik auf.
Weiter heißt es über den Überfall der bewaffneten Regimeschergen:
Bei Einbruch der Dunkelheit stießen Polizei-Einheiten mit Wasserwerfern und Tränengas in den Park vor, in dem sich mehrere Tausend Menschen befunden hatten, darunter auch viele Familien mit Kindern. Die Demonstranten flüchteten panikartig aus dem Park und versuchten, sich in die Hotels am Taksim-Platz zu retten.
Aber auch die Hotels waren kein sicherer Zufluchtsort für die Flüchtlinge – auch hier setzten die Sicherheitskräfte mit Tränengasgranaten und Schlagstöcken zum Angriff an. Auch in anderen Städten der Türkei kam es zu Zusammenstößen. In der Hauptstadt Ankara blockierten Abgeordnete der demokratischen Oppositionsparteien Polizeifahrzeuge, dadurch wurde diese an einem Angriff auf die Zivilbevölkerung – zumindest vorübergehend – gehindert.
Ein Journalist der türkischen Tageszeitung Milyet schildert die Szenen des staatsterroristischen Angriffs auf die wehrlosen Menschen:
"In das Hotel lassen sie nur Mütter mit ihren Kindern rein. Ich höre die Schreie der Kinder. Das ist ein regelrechtes Massaker. Es ist unfassbar, auf so viele Zivilisten, auf Mütter und ihre Kinder Wasser zu spritzen und Gas abzufeuern. Ich kann es nicht fassen. Ich bin seit so vielen Jahren Journalist in der Türkei. So etwas habe ich noch nie erlebt. Und das ist erst der Anfang."
Die Hoffnung des Despoten und seiner Komplitzen scheint sich nicht zu erfüllen: In zahlreichen Städten in der Türkei kam es noch am gestriegen Abend zu Massendemonstrationen gegen die Gewaltorgien des Repressionsapparates und für heute werden hunderttausende Demonstranten gegen das Erdoganregime erwartet. Die großen Gewerkschaftsverbände bereiten zeitgleich den Generalstreik vor.
Der Despot selber ist inzwischen dazu übergangenen, nicht mehr alleine ominöse „ausländische Kreise“ für den Aufstand der Menschen gegen das Regime verantwortlich zu machen. Inzwischen nennt er, so berichten es Augenzeugen, bei Kundgebungen seiner islamistischen Partei AKP, „die Juden“ als „Drahtzieher“.
In Israel verfolgen die Menschen mit großer Anteilnahme und entsetzen die Ereignisse in der Türkei. Trotz des pro-terroristischen Kurses des Regimes, fühlen sich die Israelis dem türkischen Volk in Zuneigung und Freundschaft verbunden – wie auch umgekehrt sich die demokratischen und liberalen Türken mit Israel verbunden fühlen. Immer wieder kommt es in Israel zu Solidaritätskundgebungen mit der türkischen Demokratiebewegung und auch zur Vorbereitung von humanitären Hilfsaktionen für die Opfer des blutigen Staatsterrorismus.
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Hoffnungsträger?

Catherine Ashton, die als “Außenministerin” Europas spricht, ist, scheint’s, recht begeistert. “Das iranische Volk”, wird sie zitiert, “habe sich einen neuen Präsidenten gewählt und Ruhani mit einem starken Mandat versehen”.
Von “starken Mandaten” versteht Catherine Ashton bestimmt viel, verdankt sie das ihrige doch nicht einmal einer Wahlfarce. Es ist also möglich, daß Mahmoud Ahmadinejads Nachfolger über mehr Legitimität verfügt als Europas “Außenministerin”.
Ähnlich wie Catherine Ashton phantasiert das Auswärtige Amt zu Berlin, Hassan Rohani sei mit einem “klaren Mandat” ausgestattet worden, für das Weiße Haus “gratulierte” dessen Sprecher Jay Carney “den Iranern zu ihrer mutigen Entscheidung”.
Wer aber nur zwischen Gestalten entscheiden kann, deren Regimekompatibilität außer Zweifel steht, der hat keine Wahl. Und so ist es nicht nur eine Beleidigung des “iranischen Volkes”, sondern jedes Demokraten, wird ersterem allerorten bescheinigt, es hätte “gewählt”.
Zu den ersten Amtshandlungen des neuen Präsidenten dürfte es denn auch gehören, eine bereits getroffene Entscheidung umzusetzen:
“The Independent on Sunday has learned that a military decision has been taken in Iran [..] to send a first contingent of 4,000 Iranian Revolutionary Guards to Syria to support President Bashar al-Assad’s forces against the largely Sunni rebellion that has cost almost 100,000 lives in just over two years.”
Hassan Rohani ist kein Hoffnungsträger.
tw24

Saturday, June 15, 2013

Deutsche Außenpolitik: Syrien, Obama und der Frieden

von Gerrit Liskow
Genau im selben Moment, in dem sich mit der Ankündigung von US-Präsident Obama, in Syrien sei eine „rote Linie“ überschritten worden, eine Parteinahme der West-Alliierten zugunsten der syrischen Opposition abzeichnet, wird vom Moralweltmeister Germany mal wieder der Pazifismus beschworen.
Wissen doch die üblichen Schlaumeier zu verkünden dass a) Krieg immer die verkehrte Lösung sei, b) man letztlich doch nur den falschen Leuten aufs Pferd helfe und c) Abwarten und Teetrinken sowieso das Beste wäre.
Selbstverständlich lassen sich diese drei Argumente beliebig kombinieren, woraufjede intellektuell mittelständige deutsche Blogredaktion sich versteht. Nun ist das alles kein Zufall, denn nicht erst seit Nicole weiß die Welt, dass Deutschland nichts so sehr liebt, wie Frieden – vor allem aber Ruhe und Ordnung.
Von letzterem gibt es in Syrien reichlich: Die Ruhe und Ordnung eines Massengrabes. 93.000 Menschen sind gemäß den von den UN am Mittwoch veröffentlichten Zahlen mindestens gestorben. Mindestens, weil die UNO selber weiß, dass ihre Statistiken unvollständig sind.
Abgewartet und Tee getrunken hat man also lange genug, würde man meinen. Nichtsdestotrotz ist das genau das, was Catherine Ashton jetzt in ihrer Funktion als Außenministerin der Brüsseler Beamtendiktatur empfiehlt. Abwarten, Teetrinken und eine UN-Fact-Finding-mission. Na super!
Nun werden sich einige erinnern, was geschehen ist, als die Arabische Liga nach Syrien reiste, um sich von der Lage auf dem Gebiet der Menschenrechte zu überzeugen. Es konnte dieser Delegation nicht entgehen, dass sie von Herrn Assad nach Strich und Faden verarscht wurde – weshalb sie nach ein paar Tagen unverrichteter Dinge wieder abgereist ist.
Ms. Ashton muss davon so angetan gewesen sein, dass sie dasselbe auch noch einmal möchte. Andererseits sind aber auch grade Wahlen bei ihrem größten Nettobeitragszahler. Eine militärische Intervention mit dem Plazet der EU käme schlecht, wo Mutti doch gerade auf den Flutwellen der Sympathie in jedes deutsche Herz (m/w) gespült worden ist.
Tja, da hat der Herr Assad mit dem Wetter in Deutschland wirklich Glück gehabt! Aber solange sein Lehnsherr die Hand über ihn hält, wird dem „säkularen und republikanischen“ (dreimal dürfen Sie lachen, liebe Leser) Syrien unter seiner Knute nichts Schlimmes geschehen.
Als sich abzeichnete, dass die Lage instabil wird, hatten die Franzosen immerhin den Anstand, auf die verzweifelte Lage in ihrer ehemaligen Nahost-Kolonie aufmerksam zu machen und sich in London und Washington intensiv um Abhilfe zu bemühen.
Der Werdersche Markt hingegen war angesichts der humanitären Katastrophe in Syrien lediglich darum bemüht, zwischen deutschen Gazprom-Interessen in Moskau, kritischem Dialog in Teheran und den Steuereinnahmen des Exportweltmeisters in China zu triangulieren. Und zwar möglichst so, dass der deutschen Import-Export-Branche kein Schaden entsteht.
Der moralische Bankrott der deutschen Außenpolitik ist allerdings nicht erst seit den „Warnungen“ (Drohungen?) vor den Folgen einer Einmischung seitens der USA in Libyen bekannt. Denn wovon reden wir hier überhaupt? Der US-Präsident möchte es erlauben, die syrische Opposition mit Handfeuerwaffen zu beliefern.
Nun ja, damit kann man vielleicht einen Parkplatz vor der Shopping-Mall erobern, aber ein ganzes Land verteidigen kann man damit nicht. Deshalb gibt es vielleicht noch eine Flugverbots-Zone gratis dazu. Aber nur, wenn man sicher sein kann, dass es im neuen Syrien nicht allzu religiös zugehen wird.
Was im Fall Libyen jedenfalls nicht geschehen ist, denn soweit konnten selbst die Steinzeit-Fundis die Uhr nicht zurückdrehen – immerhin dazu war die Säkularisierung unter Gadhafi nützlich. Mit anderen Worten: Syrien ist – nach zwei Jahren Zuwarten – ein Fall geworden, in dem man den falschen Leuten gar nicht mehr aufs Pferd helfen kann, denn sie sitzen schon drauf.
Bleibt die Fundamentalopposition „gegen Krieg“. Das ist der deutsche Sonderweg, auf dem auch Baronet Ashton aus Brüssel sich bewegt, als Speerspitze der deutschen Friedensbewegung, die von Kinderbuchautorin Margot Käßmann bis tief in die Kreisverbände der GEW, pardon: der „Linken“, reicht.
Diesem Milieu ist eine wichtige Lektion aus dem Kapitel Re-Education in den falschen Hals gerutscht. Denn seit sie ihre Weltkriege – unter enormen Schäden, die unschuldigen Dritten entstehen – zu verlieren pflegen, sind alle „Linken“ gegen Krieg. So ist das eben, wenn man zwischen Primär- und Sekundärtugenden nicht zu unterscheiden weiß.
So ähnlich, wie ja ab einem bestimmten Grad alle Deutschen gegen Hitler waren – nämlich ab einem bestimmten Stalingrad – erlebt der deutsche „Pazifismus“ nun eben nicht seinen Damaskus- sondern seinen ganz anderen Moment: Den, in dem der ehrenwerte Pazifismus genau das reproduziert, vor dem er wegzulaufen versucht. In diesem Punkt ist der Pazifismus dem Antifaschismus wie aus dem Gesicht geschnitten, der sich ebenfalls öfter als gut wäre als seine eigene Arbeitsbeschaffungsmaßnahme erweist: in dem Wunsch, es nicht wahrhaben zu wollen.
Mal wieder empfehlen sich die deutsche Ideologie und ihre vornehmste Ausdrucksweise, die „europäische“ Außenpolitik, als freiwillig-unfreiwillige Handlanger und Erfüllungsgehilfen nicht nur des Verrats, sondern des Verbrechens am Menschen. Um sich nicht einzugestehen, dass die mindestens 93.000 Toten in Syrien auch auf dem eigenen Mist gewachsen sind, fantabuliert das deutsche Bessermenschentum derweil von FAZ bis taz gerne von Imperialismus und US-Interessenpolitik, als ob damit alles gesagt wäre.
Und in Oslo lässt sich eine EU mit dem Friedensnobelpreis dekorieren, die auf dem Balkan solange zugewartet und hohle Phrasen gedroschen hat, bis zehntausende an den Folgen ihrer „Friedens“-Politik bitterlich verendet waren.
Genauso hat es sich nun in Syrien zugetragen. Offensichtlich hat man in Brüssel und Berlin aus der „Balkanpolitik“ gerade genug gelernt um zu denken, dass man damit durchkommen kann. Und so wurde nun eben Syrien zwei Jahre lang nicht zuletzt aus deutschem Interesse balkanisiert. Sprich: Man hat tatenlos zugesehen, wie Staatsterror gegen die Opposition in einen Bürgerkrieg eskaliert und sich darauf auch noch was eingebildet!
(Nicht umsonst standen am „Neubeginn“ der deutschen Kulturnation der Waffen-SS-Günni und der Pillen-Heini Böll, der zu seiner Zeit bei der Wehrmacht vor allem dann hilfesuchend an seine Eltern schrieb, wenn die Aufputschmittel alle waren, mit denen der „Blitzsieg“ wahr werden sollte. Kein Wunder, dass er heute bei den Grünen so beliebt ist.)
Der Pazifismus des kritischen Dialogs und die Diplomatie der politischen Lösung haben die Menschen in Syrien genau an die Stelle gebracht, vor der wir jetzt stehen: Vor einem Massengrab, das es nicht gäbe, wenn man sich nicht viel zu lange „neutral“ verhalten hätte, im Vollrausch der moralischen Überlegenheit.
Apropos UN-Friedensmission: Die ersten, die sich nun am Golan mal wieder aus dem Staub gemacht haben, als sie gefragt gewesen wären, ihren Job zu machen, sind die Blauhelme gewesen. Zumindest die aus Österreich. Handelt es sich bei diesem schönen Ministerium am Minoritenplatz eigentlich um eine Filiale vom Auswärtigen Amt?
haolam

Friday, June 14, 2013

Kopftuch-Kindergärtnerin ist Fan von Islamisten

Dass Diana K. (Name geändert) als Kindergärtnerin in Kriens LU ein Kopftuch trägt, provoziert heftige Reaktionen. Brisant: Im Internet finden sich Belege, dass die Konvertitin fundamentalistischen Kreisen nahesteht: So outet sie sich auf Facebook als Fan des Vereins islamische Jugend Schweiz – der Jugendorganisation des umstrittenen Islamischen Zentralrates der Schweiz (IZRS).
«Alleine der Fakt, dass die Frau im Unterricht ein Kopftuch trägt, ist unhaltbar», sagt Beat Zemp, Präsident des Schweizerischen Lehrerverbandes. Als Lehrperson sei sie eine Stellvertreterin des Staates, und dieser sei laizistisch. «An einer öffentlichen Schule ist Kopftuchtragen für Lehrpersonen schlicht unmöglich, anders sieht es an Privatschulen aus, wo etwa auch Nonnen unterrichten können.»

Auch bei der SVP des Kantons Luzern ist man empört: «Die Schule sowie die zuständigen Politiker in Kriens müssen den Fall aufklären – es kann nicht sein, dass jemand mit Nähe zu fundamentalistischen Kreisen Kindergartenkinder unterrichtet», so der Sekretär Anian Liebrand. Die SVP fordere darum ein striktes Kopftuchverbot für Lehrerinnen in der gesamten Schweiz.
Unterstützung erhält die SVP dabei vom Forum für einen fortschrittlichen Islam: «Frauen, die öffentliche Funktionen einnehmen und dabei den Staat repräsentieren, sollen das Kopftuch ablegen», sagt Saida Keller-Messahli. Das Kopftuch könne sonst neutralitätsgefährdend wirken.

Für Beat Zemp steht fest: Die Schule in Kriens hätte auch für das befristete Anstellungsverhältnis eine Weisung erlassen müssen, dass Diana K. das Kopftuch im Unterricht ablegt. Dies sehen auch die meisten Leser von 20 Minuten so: Bei einer Umfrage mit über 12'000 Teilnehmern sprachen sich 65 Prozent gegen das Kopftuch im Kindergarten aus.
Die SVP Kriens fordert nun in einem Vorstoss im Einwohnerrat die Aufklärung des Falls. Doch für die Volksschule Kriens besteht kein Anlass zu einer Neubeurteilung der Lage: «Die betroffene Lehrperson hat mir gegenüber beteuert, sie sei nicht aktiv in den islamischen Foren», sagt Rektor Markus Buholzer.
Er kenne aber die Rechtslage: Ginge es um eine Festanstellung, könnte man das Kopftuch nicht dulden. «Aber in diesem Fall ging es prioritär um die Sicherstellung des Unterrichts, was unserem gesetzlichen Auftrag entspricht. Zudem ist die Frau fachlich sehr gut», so Buholzer. Von den direkt involvierten Eltern gebe es keine negativen Rückmeldungen.
20min

Deutsch-tunesischer Islam-Extremist auf Mallorca festgenommen

Die Polizei hat auf Mallorca einen Deutsch-Tunesier festgenommen, der damit gedroht hatte, seine Ausbildungsakademie in Palma in die Luft zu sprengen. Der junge Mann hatte sich als einen Entsandten Allahs bezeichnet und sich auf den Islam berufen. Einer Ausbilderin hatte er eine Schere an den Hals gehalten, teilte die Polizei mit.
Der Mann mit deutscher Staatsangehörigkeit erlernte in der Akademie das Friseurhandwerk, berichtete die spanische Tageszeitung "Ultima Hora" am Freitag online unter Berufung auf die Nachrichtenagentur Europa Press. Der mutmaßliche Extremist habe sich nach einer Reise in seine Heimat radikalisiert. Die Polizei nahm den Mann am Donnerstag in Alcúdia fest.
Der Deutsch-Tunesier habe damit gedroht, seine islamischen Freunde würden die Akademie in die Luft sprengen und alle töten. "Bald werden wir Moslems die Herren der Welt sein", soll der Mann den Angaben zufolge gesagt haben. Die Polizei stellte bei der Festnahme unter anderem ein Schwert sicher.
mallorcamagazin

Wenn schon, denn schon: Hindu-Verein als Körperschaft anerkannt

Nordrhein-Westfalen muss den Hindu-Tempelverein in Hamm als Religionsgemeinschaft anerkennen und damit den christlichen Kirchen gleichstellen. Das hat das Verwaltungsgericht Arnsberg in einem am Freitag veröffentlichten bekanntgegebenen Urteil vom 7. Juni entschieden.
Der Verein hatte nach der Ablehnung seines Antrags auf Anerkennung als Körperschaft des öffentlichen Rechts gegen das Land geklagt und bekam nun Recht. Das Land kann das Urteil aber in einer höheren Instanz noch anfechten.
Die Gemeinschaft, die einen der größten hinduistischen Tempel auf dem Kontinent betreibt, gelte in Deutschland und Europa als Repräsentant des Hinduismus insgesamt, begründete das Gericht seine Entscheidung. Außerdem bestehe ein "erheblicher religiöser Bedarf" nach dem Tempel und dem dahinter stehenden Verein. Der Tempel habe sich zu einem wichtigen Pilgerort mit internationaler Bedeutung entwickelt. Zum alljährlichen Tempelfest kommen bis zu 20.000 Menschen.

Sollte das Urteil (Az.: 12 K 2195/12) rechtskräftig werden, ist der Tempelverein den großen christlichen Kirchen gleichgestellt. Er könnte seine Mitgliedsbeiträge einziehen lassen und auf Augenhöhe mit öffentlichen Institutionen und Behörden verhandeln und zusammenarbeiten. Insbesondere in der Seelsorge würden viele Türen geöffnet, sagte ein Vertreter des Vereins. Das Land NRW will das Urteil prüfen. In der mündlichen Verhandlung hatte sich aber bereits abgezeichnet, dass es bei einem Erfolg des Tempelvereins vermutlich vor das Oberverwaltungsgericht in Münster ziehen wird.
Hessen hatte am Donnerstag erstmals in Deutschland eine muslimische Vereinigung als Körperschaft des öffentlichen Rechts anerkannt. Es handelt sich um die Gemeinde Ahmadiyya Muslim Jamaat in Frankfurt am Main. Nicht nur die beiden großen christlichen Kirchen sind in Deutschland Körperschaften öffentlichen Rechts. Dies betrifft zum Beispiel auch die Jüdische Gemeinde, die Zeugen Jehovas oder die Griechisch- und die Russisch-Orthodoxe Kirche.
katholisch.de

Nach Morddrohung: Wie steht die Uni Münster zu radikalem Professor aus Kairo?

Wie eng sind die Beziehungen zwischen der Uni Münster und der Al-Azhar-Universität in Kairo? Diese Frage wird heftig diskutiert, seit ein dort lehrender Professor eine Morddrohung gegen den deutsch-ägyptischen Schriftsteller Hamed Abdel-Samad mit verfasst hat.Abdel-Samad hatte den Islam in Kairo eine "faschistische Religion" genannt. Kurz danach gab es Morddrohungen – unter anderem verfasst von Professor Mahmoud Shaaban, der an der Kairoer Al-Azhar-Universität lehrt. Und eben zu dieser Uni unterhält das Zentrum für Islamische Theologie samt seinem Chef Mouhanad Khorchide Beziehungen. Uni-Sprecher Norbert Robers bestätigte diesen Fakt am Donnerstag erneut, betonte aber: "Zu dem Mitunterzeichner des Todesaufrufes hatten wir noch nie Kontakt, wir kennen ihn nicht." Die Uni werde jetzt aber nicht alle Verbindungen zur Al-Azhar-Universität abbrechen. Die Diskussion war angestoßen worden von einem Diplom-Geologen aus Münster, Thomas Siepelmeyer. Er arbeitet unter anderem für die islam-kritische Gruppe "Freeminds" in Münster.
ruhrnachrichten

Thursday, June 13, 2013

Hessen stellt Muslime mit Kirche gleich

Hessen hat der Ahmadiyya Muslim Jamaat als erster muslimischer Gruppierung in Deutschland den Status einer Körperschaft des öffentlichen Rechts zuerkannt. Kritik daran kam am Donnerstag ausgerechnet aus der Regierungsfraktion im hessischen Landtag.

Der Körperschaftsstatus gibt der Ahmadiyya-Gemeinde in Hessen das Recht, Steuern zu erheben oder eigene Friedhöfe zu bauen. Zudem erhält sie Steuererleichterungen und ist für den Staat Ansprechpartner in allen Belangen, zum Beispiel, wenn es um die Erteilung von islamischem Religionsunterricht an Schulen geht. Schon seit Dezember steht fest, dass die Ahmadiyya-Gemeinschaft gemeinsam mit dem hessischen Landesverband der DITIB ab dem Sommer als Partner der Politik einen bekenntnisorientierten islamischen Religionsunterricht anbieten wird. Die Ahmadiyya-Gemeinde hatte sich bereits vor dem Verfahren zur Anerkennung darum beworben.

„Wollen neue Rechte zurückhaltend nutzen”

Der Sprecher der Ahmadiyya Muslim Jamaat, Mohammad Dawood Majoka, erklärte auf Anfrage von pro, wenn es nach ihm gehe, folgten dem hessischen Beispiel schon bald weitere Bundesländer. Obwohl seine Gemeinde im Vergleich mit den Volkskirchen eine „sehr sehr kleine” Gruppe sei, hoffe er als nächstes auf eine Anerkennung in Hamburg, sodass die Gemeinschaft dann auch dort als Partner der Landesregierung den islamischen Religionsunterricht ausrichten könne. Wichtig sei es den Muslimen auch, schon bald einen eigenen Friedhof in Deutschland zu haben. Vom Recht des Steuereinzugs wolle Ahmadiyya aber keinen Gebrauch machen. Obwohl er sich freue, dass es der Gemeinde nun auch einfacher fallen werde, Grundstücke für Moscheen zu finden, seien auch hier keine neuen Bauvorhaben in Planung. „Wir wollen unsere neuen Rechte verantwortlich nutzen und zurückhaltend agieren”, sagte er.

Die muslimische Gruppe gilt als reformatorische Bewegung im Islam. Sie beruft sich auf ihren Propheten Mirza Ghulam Ahmad, der die Gemeinschaft Ende des 19. Jahrhunderts in Indien gründete. Von vielen Muslimen wird die Ahmadiyya-Gemeinde nicht anerkannt. Sie lehnt einen gewaltsamen Dschihad ab und erkennt das Recht auf Religionsfreiheit an. Auch was die Rolle der Frau angeht, hat die Ahmadiyya Muslim Jamat den Ruf, fortschrittlich zu sein, auch wenn der Moscheebesuch getrenntgeschlechtlich stattfindet. Deutschlandweit hat sie nach eigenen Angaben 35.000 Mitglieder und unterhält 39 Moscheen. Das religiöse Oberhaupt, Kalif Mirza Masrur Ahmad, kommt aus Pakistan und lebt in London.

Schon lange versuchen muslimische Gruppen in Deutschland, einen Körperschaftsstatus zu erlangen. Nicht nur die großen Kirchen, auch zum Beispiel die Zeugen Jehovas, sind in Teilen der Bundesrepublik als Körperschaft anerkannt. Voraussetzungen dafür sind Rechtstreue, aber auch Formalia wie eine Registrierung der Mitglieder oder eine klare theologische Basis. Die Ahmadiyya-Gemeinden verfügen im Gegensatz zu anderen muslimischen Glaubensgemeinschaften Ein- und Austrittsmöglichkeiten und eine klare religiöse Lehre.

„Weiterer Beitrag zur Islamisierung”

Kritik an der Anerkennung als Körperschaft kommt ausgerechnet aus der hessischen Regierungsfraktion. Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der CDU im Landtag, Hans-Jürgen Irmer, erklärte auf Anfrage von pro, es sei nun nur noch eine Frage der Zeit, bis andere muslimische Organisationen ebenfalls anerkannt würden. „Das ist ein weiterer Beitrag zur Islamisierung der Republik”, sagte Irmer. Zudem vertrete die Ahmadiyya-Gemeinde seiner Meinung nach eine patriarchalische Sicht auf das Miteinander von Mann und Frau und sei etwa gegen den gemeinsamen Sportunterricht von Jungen und Mädchen. „Allein deshalb ist sie schon ungeeignet, den Islamunterricht an den Schulen zu verantworten”, ist der CDU-Politiker überzeugt.
pro-medienmagazin

Militärtraining für palästinensische Kinder

GAZA (inn) – Die Terrorgruppe Islamischer Dschihad bereitet auch bei den diesjährigen Sommerferienlagern palästinensische Kinder und Jugendliche auf einen Kampf gegen Israel vor. Unter anderem spielen die Teilnehmer die Entführung israelischer Soldaten nach.

„Wir müssen unsere Kinder darauf vorbereiten, sich selbst zu verteidigen und sich vor der israelischen Schikane und Verbrechen zu schützen“, erklärte Daud Schibab, ein Sprecher der Gruppe, am Mittwoch zum Abschluss eines Ferienlagers für 80 Jugendliche im südlichen Gazastreifen.
Gegenüber der palästinensischen Nachrichtenagentur „Ma‘an“ erklärte der Palästinenser weiter: „Wir verbergen nicht, dass wir daran arbeiten, eine starke, widerstandsfähige Generation heranzuziehen, die bereit ist, sich selbst, ihre Familien und ihre Brüder zu verteidigen, wenn die Notwendigkeit aufkommt.“ Die Organisation Islamischer Dschihad sei Teil des palästinensischen Volkes, das täglich unter der Besatzung leide. „Die ganze Welt schaut zu, wie Israel Kinder missbraucht.“
Die Ferienlager enthielten neben militärischem Training außerdem Kurse in Erster Hilfe, Krisenmanagement sowie in Zivil- und Selbstverteidigung – Fächer, die an Schulen nicht gelehrt würden, so Schibab.
Wie die Tageszeitung „Yediot Aharonot“ meldet, richteten sich die Ferienlager an Kinder zwischen sechs und 16 Jahren. Die Teilnehmer trainierten unter anderem Angriffe auf Armeeposten, den Umgang mit Schusswaffen, das Springen über Feuer sowie die Entführung israelischer Soldaten. Die Zeitung beruft sich in ihrem Bericht auf die Nachrichtenagentur AFP. Laut dieser erwarten die Organisatoren Tausende Teilnehmer.
AFP-Bilder zu den Ferienlagern sind auf der Internetseite von „Yediot Aharonot“ zu sehen: www.ynetnews.com/articles/0,7340,L-4391533,00.html

INN

Du bist Deutschland

Es ist schon ein ganz großes Glück, daß Deutschland nicht Griechenland ist. Wäre die Regierung in Berlin dem Vorbild ihrer Kolleginnen und Kollegen in Athen gefolgt, hätte niemand mehr aufschreiben und die Deutsche Welle nicht verbreiten können, was im Kanzlerinnenamt, dem sie untersteht, offenbar wirklich wichtig ist:
“Die israelische Siedlungspolitik in den palästinensischen Gebieten ist einer der Hauptgründe dafür, dass der Nahost-Friedensprozess seit dem Jahr 2010 auf Eis liegt.”
Da drängt sich die Frage auf, was denn nach Ansicht des Sprachrohrs der von Angela Merkel geführten Regierung andere “Hauptgründe” sein könnten. “Palästinensischer” Terrorismus, beispielsweise ein bestialisches Massaker an drei (Klein-)Kindern und deren Eltern, jedenfalls scheint den “Nahost-Friedensprozess” nicht zu gefährden:
“Einen Tag nach dem Mord an einer Siedlerfamilie hat die israelische Regierung dem [sic!] Bau hunderter neuer Wohnungen im Westjordland [sic!] genehmigt. Nun wächst die Sorge vor neuen Spannungen in Nahost.”
Das Beharren Benjamin Netanjahus auf Völkerrecht, nach dem, wie etwa in der NZZ kürzlich nachzulesen war, “Juden sich in allen Gebieten Palästinas ansiedeln können”, löst “Sorge” aus, nicht jedoch ein Bekenntnis der “palästinensischen Al-Aksa-Brigaden, de[s] bewaffnete[n] Flügel[s] der Fatah-Bewegung”, die in Ramallah “regiert”:
“In einer Erklärung rühmten sie die Morde als ‘heldenhaften Einsatz’.”
“Die Antideutschen”, beschreibt nebenan Alan Posener, was ihn sorgt, “müssen überall ‘Antisemiten’ entdecken, um zu beweisen, dass es sich in Deutschland tatsächlich um eine ‘antisemitische Gesellschaft’ im Sinne ihrer Hausheiligen Adorno und Horkheimer handelt”. Noch reicht es, manchmal einfach nachzulesen, was der “unabhängige” Regierungssender verbreitet.
tw24

Wednesday, June 12, 2013

Waffen-Razzia bei türkischem Verein

Die Polizisten kamen gestern am frühen Morgen: In insgesamt zehn Wohnungen, Firmen und einem Vereinsheim in Augsburg und dem Landkreis rückten Beamte an, um nach Waffen zu suchen. Bundesweit wurden 20 Objekte durchsucht. Der Verdacht: Ein Augsburger Verein, der zum Umfeld der „Grauen Wölfe“ gerechnet wird, solle Waffen in großem Maßstab besitzen. Die „Grauen Wölfe“ sind eine türkisch-nationalistische Bewegung. Am Ende beschlagnahmte die Polizei zwei scharfe Schusswaffen mit dazugehöriger Munition bei einem 42-jährigen Augsburger, der Vorstandsmitglied des Vereins ist. Er gilt bundesweit als Hauptverdächtiger. In anderen Objekten wurden Schreckschusswaffen, Schlagstöcke, Elektroschocker und Samurai-Schwerter gefunden. Die Ermittler schlugen unter anderem in Haunstetten und Oberhausen zu. „Unklar ist, was mit den Waffen geschehen sollte“, so Polizeisprecher Ludwig Zausinger. Einen Zusammenhang mit den regierungskritischen Demonstrationen in der Türkei, die auch in Deutschland von liberalen türkeistämmigen Bürgern unterstützt werden, schließt die Polizei nach jetzigem Stand aus. Es gebe keinerlei Hinweise, dass Aktionen gegen derartige Demonstrationen geplant gewesen seien. Offenbar war die Durchsuchung schon seit längerer Zeit vorgesehen. Auf Facebook hat sich der Verein in einem offenen Brief gegen die Demos am Istanbuler Gezi-Park positioniert. Zuletzt wurde dazu aufgerufen, nicht zur Solidaritäts-Kundgebung vor der City-Galerie am vergangenen Freitag zu gehen. Von Gewalt ist allerdings nirgends die Rede. Momentan ermittelt die Polizei gegen zehn Personen, der 42-jährige Augsburger gilt aber als Hauptverdächtiger. Auch in Hessen und Nordrhein-Westfalen wurde je ein Objekt durchsucht. Insgesamt waren 180 Polizisten, darunter auch mehrere Spezialkräfte, im Einsatz – möglicherweise ein Hinweis darauf, dass die Polizei mit einem größeren Waffenaufgebot rechnete. Unklar ist, woher der Hinweis auf die Waffen kam. Die Gegenstände sollen nun waffentechnisch untersucht werden. Den betreffenden Verein mit Sitz in Oberhausen gibt es seit 1999. Er soll angeblich rund 120 Mitglieder haben und gilt – so Beobachter der Augsburger Migrantenszene – auch im Vergleich mit anderen den „Grauen Wölfen“ nahestehenden Vereinen als „etwas härter“. Der verdächtigte 42-Jährige war in der Vergangenheit auf Demonstrationen und im Internet teils in einer Militäruniform aufgetreten.
augsburger-allgemeine

Angriff auf Rabbi in Offenbach: Polizei fordert das Geschehene auf sich beruhen zu lassen

Der Vorstand der jüdischen Gemeinde in der deutschen Stadt Offenbach lehnt ein Angebot der Polizei ab, wonach sie das Geschehen bei einem antisemitischen Angriff auf ihren Rabbiner, nach einer Entschuldigung auf sich beruhen lassen soll.
Am Dienstag hatten sechs Jugendliche den Gemeinderabbiner Mendel Gurewitz, im Offenbacher Einkaufszentrum KOMM-Center angegriffen, wir berichteten hier.
Gurewitz akzeptiert angeblich die indirekte Entschuldigung eines der Angreifer, ein 14 Jahre alter Jugendlicher, der sich selbst als Rädelsführer bezeichnet. Will aber dennoch, dass eine vollständige Untersuchung des Falles erfolgen sollte, sagte Mark Dainow, stellvertretender Vorsitzender der jüdischen Gemeinde von Offenbach, der Nachrichtenagentur JTA.
Laut Dainow, schlug die Polizei die Abhaltung einer Pressekonferenz vor, auf der Vertreter der jüdischen Gemeinde und die Jugendlichen miteinander sprechen und sich dann die Hand schütteln sollen um “zu zeigen, wie alle so schön einträchtig miteinander sind.”
Dainow sagte jedoch, dass die jüdische Gemeinde eine vollständige Untersuchung des Falles will und “danach können wir uns auf jeden Fall innerhalb der jüdischen Gemeinde mit diesen Jugendlichen zu einer Diskussion treffen”, sagte er. “Aber wir werden nicht nur die Hand schütteln und danach auseinandergehen.”
Dainow, sprach mit JTA während eines Treffen der jüdischen Organisationen in Berlin, dass vom Zentralrat der Juden in Deutschland veranstaltet wurde. Wie Dainow sagte, waren die Angreifer alle Muslime, er kenne aber nicht ihre ethnische Herkunft.
Rabbi Gurewitz sagte der Frankfurter Rundschau am Dienstag, dass er nach dem Vorfall nicht noch persönlich mit dem 14 Jahre alten Jungen gesprochen hatte, aber, dass er die Entschuldigung akzeptiert.
Mit rund 1.000 Mitgliedern, ist die jüdische Gemeinde in Offenbach eine der größten im Bundesland Hessen.
Es gibt für die Polizei in Offenbach gute Gründe, für die Einstellung eines Verfahrens in beiderseitigem Einverständnis. Weil sie ansonsten auch gegen zwei Sicherheitsleute des Einkaufcenter (mit Migrationshintergrund) und vor allem gegen zwei Polizeibeamte, zumindest wegen des Verdachts der unterlassenen Hilfeleistung ermitteln müssten.
Nachdem der von den Jugendlichen und zwei Sicherheitsleuten bedrängte Rabbi Gurewitz die Polizei zu Hilfe rief und er einem Beamten die Situation telefonisch geschildert hatte, erwiderte der Beamte am Ende der Leitung lapidar, was geschehen wäre “ginge ihn nichts an” und der Rabbi solle die Bilder die er als Beweis aufgenommen hatte, sofort löschen.
Redaktion Israel-Nachrichten

Auch Rechtsanwälte und Journalisten im Visier: Erdogans Repressionsapparat geht gewaltsam gegen Demokratiebewegung vor

Nach Massendemonstrationen von landesweit hunderttausenden Teilnehmern und landesweiten Streiks im öffentlichen Dienst, schlägt das Regime von Machthaber Erdogan und seiner islamistischen AKP-Partei nun blutig zurück.
Nachdem bereits von Anfang an Polizei und organisierte Schlägertrupps gewaltsam gegen die Demonstrationen der türkischen Demokratiebewegung vorgegangen sind – wodurch es auch zu mindestens 2 Todesopfern unter den Demonstranten kam, scheint das Regime nun fest entschlossen zu sein, die Proteste zu jedem Preis zu zerschlagen.
Die wagen Gesprächsangebote des Staatspräsidenten Gül und des stellvertretenden Ministerpräsidenten erscheinen inzwischen nur noch als taktische Hinhaltemannöver, die die Demonstranten beruhigen und in einer relativen Sicherheit wiegen sollten, bis der Repressionsapparat sich zum zuschlagen ausreichend formiert hat.
Die Polizei war in der vergangenen Nacht mit Wasserwerfern, Tränengasgranaten und Gummigeschossen gegen mehr als 30.000 Demonstranten auf dem Taksim-Platz in Istanbul vorgegangen. Hunderte wurden verletzt, Dutzende festgenommen und an zumeist unbekannte Orte verbrecht.
Augenzeugen berichten, daß die türkischen Sicherheitskräfte gezielt gegen bekannte Rechtsanwälte und kritische Journalisten vorgingen. Auch wurde eine Gruppe von LGBT-Aktivisten gezielt mit Tränengasgranaten beschossen, als sie eine Regenbogenfahne entrollten.
Während zur Stunde rund um den Istanbuler Taksim-Platz verstärkt Polizeieinheiten aufmarschieren, erklärte der Despot in Ankara, die Türkei sei „das Opfer konzentrierter Aktionen in- und ausländischer Kreise geworden“.
haolam

Da staunt Drummer Lee Rigby aus Woolwich

Muss man noch mehr zur Muslim-Markt SPD sagen ?

Abdel-Samad fordert rechtliche Schritte gegen religiöse Hetzer

Der deutsch-ägyptische Autor Hamed Abdel-Samad fordert ein rechtliches Vorgehen gegen Islamisten, die seinen Tod fordern. Er sagte, dass bisher weder die ägyptische noch die deutsche Regierung juristische Schritte eingeleitet hätten
Berlin (kath.net/KNA) Der deutsch-ägyptische Autor Hamed Abdel-Samad fordert ein rechtliches Vorgehen gegen Islamisten, die seinen Tod fordern. In einem Interview der «Welt» (Mittwoch) zeigte er sich «bedrückt, dass weder die ägyptische noch die deutsche Regierung bis jetzt juristische Schritte gegen diese Hetzer eingeleitet haben». Der Autor weiter: «Hier endet für mich die Diplomatie!»
Hintergrund ist ein Vortrag des 41-Jährigen über religiösen Faschismus, den er in der ägyptischen Hauptstadt Kairo gehalten hatte. «Meiner Meinung nach ist er im Islam selbst begründet, seit der Prophet Mohammed im 7. Jahrhundert den Islam als allein gültige Religion und Kultur durchsetzen wollte.» Kritiker warfen dem Autor daraufhin vor, er beleidige den Propheten und den Islam. Im Internet fordern Salafisten und Muslimbrüder den Tod des Autors.

Als prominenteste Köpfe hinter dieser Kampagne bezeichnete Abdel-Samad den Anführer der Terrorbewegung Dschamaa Islamiya, Scheich Assem Abdel-Meged. Die Gruppe sei auch einer der Drahtzieher bei der Ermordung des damaligen ägyptischen Präsidenten Anwar as-Sadat 1981 gewesen. Der Scheich fungiere inzwischen als Berater des amtierenden Präsidenten Mohammed Mursi. Ebenfalls mit einem Mordaufruf hervorgetan habe sich Mahmoud Shaaban, Professor an der Al-Azhar-Universität. «Damit erhält diese Aufforderung, einen Menschen zu töten, fast den Rang eines religiösen Rechtsgutachtens, einer sogenannten Fatwa.»

Abdel-Samad warf Präsident Mursi, der den Muslimbrüdern nahe steht, vor, die Extremisten zu nutzen, um weiter an der Macht zu bleiben. «Die Muslimbrüder versuchen, meine islamkritischen Ansichten als Meinung der gesamten Opposition darzustellen, um sie als Islamhasser zu diffamieren und mehr Unterstützung zu bekommen.»

Hamed Abdel-Samad lebt seit seinem 23. Lebensjahr in Deutschland. Der Sohn eines Imams ist Mitglied der Deutschen Islamkonferenz. Aufgrund der Mordaufrufe ist er derzeit untergetaucht.
kath.net

Schon mal Karten sichern: „Unschuld der Muslime“ wird zum Spielfilm

Der Autor des bekannten islamkritischen Films „Unschuld der Muslime“ Nakoula Basseley Nakoula will eine vollständige Version des Films drehen. Dies teilte er in einem Interview, aus dem Gefängnis, für den US-Fernsehsender „Fox News“ mit, und betonte, dass sein Werk von der Öffentlichkeit falsch verstanden worden sei.
„Das ist kein religiöser Film. Ich beleidige den Islam nicht. Ich habe viele Freunde, die sich zu dieser Religion bekennen. Nicht alle Muslime glauben an die Kultur des Terrorismus. Wir müssen gegen diese Kultur und nicht gegen Muslime kämpfen“, so Nakoula.
Der 15-minütige Film „Unschuld der Muslime“ hatte in vielen muslimischen Ländern die allseits bekannte und berüchtigte Protestwelle ausgelöst.

UN-Karriere

Die Vereinten Nationen sind eine Institution, die bestenfalls selten hält, was sie verspricht. Den Ton in der unheilbar korrupten Organisation geben Tyrannen an, denen sie Legitimität verleiht und eine Bühne bietet, sie umwirbt und hätschelt Terroristen, Antisemiten und andere zwielichtige Gestalten.
Ist man einmal dabei und fällt nicht dadurch negativ auf, die unhaltbaren Zustände ändern zu wollen, bleibt man nicht nur dabei, sondern wird immer wieder belohnt, durch eine Beförderung etwa, wie sie nun – sehr zur Freude des Außenministerdarstellers Guido Westerwelle – einem deutschen Musterdiplomaten passierte:
“Ich begrüße die Ernennung von Martin Kobler zum Leiter der VN-Friedensmission in Ostkongo. Das ist eine sehr gute Wahl. MONUSCO ist die größte Friedensmission der Vereinten Nationen. Martin Kobler, der als VN-Sonderbeauftragter für Irak ausgezeichnete Arbeit geleistet hat, wird sie mit großer Kompetenz und Erfahrung weiterführen.”
Zu dieser “ausgezeichneten Arbeit” Martin Koblers gehörte vor wenigen Tagen ein Auftritt vor dem für Außenpolitik zuständigen Ausschuß des Europäischen Parlaments, den der Diplomat nutzte, Menschen zu verleumden, die auch er Verfolgung und (staats-)terroristischen Angriffen aussetzte.
“Many members of the European Parliament taking part in the debate protested to his attempts to ‘deceive the Parliament’ and his ‘highly hypocritical’ presentation. Some asked if he had nothing to hide why he wouldn’t agree to ‘an independent investigation’ into his conduct, while others demanded that he ‘resign’ or ‘be fired!’”
Auch das überparteiliche britische Parliamentary Committee for Iran Freedom wandte sich nach Martin Koblers Auftritt im Europäischen Parlament mit einem Schreiben an UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon, in dem es dem deutschen Diplomaten “ungeheuerliche Lügen” bescheinigt:
“Mr. Kobler failed to address the pressing and immediate issue of the residents’ security at Camp Liberty in light of the repeated and deadly rocket attacks on the residents in recent months. And he offered no convincing answer as to why Iraq was denying the residents the right to transfer their hard hats and protective vests from Camp Ashraf.”
Nun wird der ehemaligen Büroleiter Joseph Fischers für diese “ausgezeichnete Arbeit” mit der “größte[n] Friedensmission der Vereinten Nationen” belohnt. Den Opfern Martin Koblers Wirkens in den vergangenen beiden Jahren ist dazu wohl so wenig zu gratulieren wie den zukünftigen.
tw24

Tuesday, June 11, 2013

Britischer Abgeordneter beschimpft IDF-Soldatin als “Bloody Jew”

Ein britischer Abgeordneter, der in einem Korruptionsskandal unter Beschuss steht, bezeichnete vor laufender Kamera eine israelische Soldatin als “Bloody Jew”.
Patrick Mercer, der von der BBC zur Untersuchung eines Korruptionsskandales interviewt wurde, machte diese Bemerkung gegenüber einem BBC-Reporter. Das Filmmaterial wurde am Wochenende ausgestrahlt.
Mercer sagte, bei einem kürzlichen Besuch in Israel hatte ich eine Wache zum Personenschutz. “Ein 18-jähriges Mädchen in einer Uniform, trägt ihr Haare in Zöpfen dazu verrückten Schmuck, an den Füssen offene Sandalen und fuchtelt mit einem Gewehr vor meiner Nase”, sagte er.
“Wer oder Was zum Teufel sind Sie, wissen Sie das eigentlich selbst?”, fragte Mercer die Soldatin. “Nun, ich bin Soldat der IDF, wissen Sie jetzt wer ich bin?”, antwortete die junge Frau. “Für mich sehen Sie nicht wie ein Soldat aus. Du siehst eher aus wie ein bloody Jew”, antwortete ihr Mercer.
Eine Untersuchung in einem Fall von Korruption durch die BBC und der Zeitung Daily Telegraph entdeckt Beweise dafür, dass Mercer aus geschäftlichen Kreisen Zahlungsmittel entgegennahm, um Anträge im Parlament zu fördern.
Mercer ist zwischenzeitlich aus der Konservativen Partei zurückgetreten und das britische Parlament untersucht die gegen ihn erhobenen Vorwürfe.
Redaktion Israel-Nachrichten