Monday, February 26, 2018

Retourkutsche nicht vertragen

Jutta Ditfurth, (65), Mitbegründerin der Grünen in den Siebziger Jahren, Vertreterin eines und seit dem Sieg der „Realos“ über die „Fundis“ in der Partei anfangs der Neunziger Jahre aus der Partei ausgetreten, machte auf Twitter einen, an den Haaren herbeigezogenen Vergleich.

„Das rassistische Zwangsröntgen von Flüchtlingen folgt der Zwangssterilisation im NS-Faschismus + wurde an Roma + Sinti-Kindern“, twitterte Frau Ditfurth Anfang Januar.
Die Altersfeststellung bei Flüchtlingen, die sich als Minderjärige ausgeben, mit den Gräueln und Verbrechen, die den Sinis und Romas während der NS-Zeit angetan wurden gleichzusetzen ist schwer nachvollziehbar.

Man kann sich nun fragen, ob die Ex-Grüne nun wieder bundesweite Aufmerksamkeit braucht. Jedoch hatte  Ditfurth ihren äußerst geschmacklosen Vergleich nicht mit der Schauspielerin Manoush gerechnet.
Die Sintizza (weibl. Angehörige der Ethnie der Sintis) twitterte deshalb zurück: „daß Sie Frau Ditfurth es wagen, die Zwangssterilisationen an unseren (Sinti/Roma) Kindern für Ihre politischen Zwecke instrumentalisieren ist eine Unverschämtheit - wenn sie des Respektes für unser Volk, den Sinti & Roma nicht fähig sind, dann halten Sie sich bitte geschlossen“.

Eine weitere Diskussion blieb aus. Jutta Ditfurth blockierte daraufhin Manoush und entzog sich somit jeglicher weiteren Kritik.
„Ganz ehrlich“, sagte Manoush, „es ging mit nicht darum mit Frau Ditfurth zu diskutieren, sondern darum die Ehre und das Andenken unserer toten Kinder, die in den Konzentrationslagern des 3. Reiches ermordet wurden zu verteidigen - es hat mich angeekelt wie Frau Ditfurth versucht hat unsere toten Kinder hier zu instrumentalisieren''

Mehr als nur fragwürdiges als Post in die Welt gesetzt (Foto: Screenshot)

https://haolam.de/artikel_32813.html

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