Sunday, February 17, 2019

München: Schlägerei unter Afrikanern

Gegen 01:30 Uhr schlug ein 27-jähriger Eritreer - nach ersten Ermittlungen scheinbar völlig grundlos - einem am S-Bahnhaltepunkt Rosenheimer Platz auf einer Wartebank sitzendenden 24-jährigen Somalier mit der Faust ins Gesicht. Der Somalier, der auf seine S-Bahn Richtung Wohnort Haimhausen, Lkr. Dachau, wartete, schlug zurück. Er selbst blieb scheinbar unverletzt. Sein Kontrahent klagte über Kopfschmerzen und hatte eine Platzwunde über der rechten Augenbraue sowie eine Schnittverletzung an der rechten Hand, die allerdings bereits angetrocknet war. Ermittlungen ergaben, dass der Eritreer aus Rott am Inn bereits am Vortag in eine körperliche Auseinandersetzung in der Schillerstraße verwickelt war, allerdings unverletzt geblieben war. Weitere Nachforschungen ergaben, dass er am Freitag bereits gegen 13 Uhr in Augsburg als Beschuldigter einer Körperverletzung beanzeigt worden war, bei der er sich die oben genannten Verletzungen zugezogen hatte. Beide Afrikaner verweigerten eine freiwillige Atemalkoholkontrolle. Der Eritreer räumte allerdings ein, sechs bis sieben Bier getrunken zu haben; er zeigte jedoch keinerlei Ausfallerscheinungen. Aufgrund der Verletzungen wurde er vom Rettungsdienst in eine Münchner Klinikum transportiert, das die Verletzung an der Hand genäht werden musste. Gegen beide, die im April 2014 (der 27-Jährige) bzw. Mai 2015 (der 24-Jährige) ins Bundesgebiet eingereist waren und eine gültige Aufenthaltsgestattung haben, ermittelt die Bundespolizei wegen wechselseitiger Körperverletzung.
https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/64017/4195268

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