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Wednesday, July 23, 2014

Kritischer Journaillismus (Folge 702)

Bettina Marx, sie ist für Hamas-Propaganda in deutscher Sprache zuständig, meldet, die israelische Armee habe Einsätze gegen das Schifa-Krankenhaus in Gaza angekündigt. Daß das Krankenhaus nicht bloß Krankenhaus ist, verschweigt die Journaillistin freilich.
Während der ägyptischen Besatzung errichtet, wurde das Hospital in den 1980ern unter israelischer Besatzung umfangreich saniert, wobei auch ein unterirdischer Verwaltungstrakt entstand, den spätestens 2008/9 die Hamas für sich und ihre Führung entdeckte.
Auch jetzt hoffen die Terroristen, in den Kellern des Schifa-Krankenhauses sicher zu sein vor der Verfolgung durch die israelische Armee. Die “Gesundheitseinrichtung” “has become a de facto headquarters for Hamas leaders”, schreibt die Washington Post.
In den Gängen und Büros des Hospitals falle es schwer, die Hamas-Anführer zu übersehen. Das Krankenhaus ist damit ein legitimes militärisches Ziel, dort werden Angriffe auf Israel geplant und koordiniert. Aber das wird niemand je von Bettina Marx erfahren, die nur “unschuldige” “Palästinenser” kennt.
 tw24

Kritischer Journaillismus (Folge 623)

Er ist wieder da. Der Weißkittel, dem die Hamas vertraut. Mads Gilbert erzählt, wenn er nicht gerade der Konkurrenz ein Interview gewährt, jedem, der ihn darum bittet, was Khaled Mashaal hören will. Der gern als “norwegischer Arzt” Vorgestellte “volontiert”, wie Inge Günther, eine weitere Bekannte, formuliert, im Schifa-Hospital von Gaza.
“Mehr als hundert Schwerstverletzte seien in 24 Stunden eingeliefert worden. Ein großes, gut ausgestattetes Krankenhaus könne damit klar kommen, so Gilbert, ‘aber hier ist fast nichts’, nicht genug Elektrizität, Wasser, Verbandszeug, Medikamente, Operationstische, Instrumente und Monitore.”
Ein Offener Brief des “Freiwilligen” ist abgedruckt im britischen Independent, in ihm werden “all sorts of injured Palestinians” in das Krankenhaus eingeliefert, “all ages, all civilians, all innocent”. Nur Hamas-Terroristen sind, scheint’s, unkaputtbar, denn die kommen nicht ins Krankenhaus, wo der Norweger Hamas-PR macht, statt zu behandeln.
“The heroes in the ambulances and in all of Gaza’s hospitals are working 12 to 24-hour shifts, grey from fatigue and inhuman workloads. They care, triage, try to understand the incomprehensible chaos of bodies, sizes, limbs, walking, not walking, breathing, not breathing, bleeding, not bleeding humans.”
Mads Gilbert liebt das Chaos. Blut. Massaker. Nur “Palästinenser” dürfen nicht unter den Opfern sein. “Auf die Frage, ob er einen Terroranschlag gegen die USA unterstützen würde, antwortete Gilbert: ‘Terror ist eine schlechte Waffe, aber im erwähnten Kontext ist die Antwort ja.’” Der “erwähnte Kontext” war 9/11, der sehr gezielte Mord an 3.000 Zivilisten.
Daß die Journaille 2009 reihenweise auf den Propagandisten des Jihad hereinfiel – geschenkt. Wer Mads Gilbert freilich heute noch und wieder als edlen Menschenretter darstellt, an dessen Wort keine Zweifel zulässig sind, muß nicht mehr Klage führen, im Krieg ginge zuerst die Wahrheit unter. Wer sie selbst in Mads Gilberts Blutlachen ersäuft, weiß gar nicht, was Wahrheit bedeutet.
tw24