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Sunday, June 17, 2018

Stimme Deutschlands

In dieser Woche haben die Vereinten Nationen in ihrer Vollversammlung mit allzu großer Mehrheit eine von Algerien, der Türkei und dem »Staat Palästina« eingebrachten Resolutionsentwurf angenommen, der unter der Überschrift »Schutz der palästinensischen Zivilbevölkerung« Israel das Recht streitig machen will, sich nicht zuletzt militärisch gegen terroristische Angriffe zu verteidigen.
Trotzdem also damit einmal mehr deutlich wurde, wie die Sympathien in der Weltgemeinschaft verteilt sind, behauptet Bettina Marx, die es nach einer Karriere bei dem Berliner Staatssender zur Leiterin des in Ramallah betriebenen Büros der Heinrich Böll Stiftung gebracht hat, in einem Kommentar für die Deutsche Welle ernsthaft, »die Palästinenser haben längst jeden Fürsprecher verloren«.
Doch das ist nur die erste von zahlreichen Falschdarstellungen in ihrem Meinungsbeitrag, auch mit dessen Veröffentlichung der Sender offenbar »das Verständnis zwischen den Kulturen und Völkern« fördern will, wie es in seiner Selbstdarstellung heißt. Tatsächlich allerdings wird etwa die kühne These, Terrorismus sei »im Völkerrecht verbriefter Widerstand«, eher das Gegenteil bewirken.
Bettina Marx verschweigt, manipuliert, lügt und hetzt, ihr Antisemitismus ist unübersehbar. Es ist daher richtig, fordert die WerteInitiative, ein Verein jüdischer Deutscher, die Bündnis 90/Die Grünen nahestehende Heinrich Böll Stiftung auf, sich von Bettina Marx zu trennen. Diese Forderung geht indes noch nicht weit genug. Auch für die Deutsche Welle sollte dieser Kommentar Folgen haben.
https://www.tw24.net/?p=2951

Friday, August 29, 2014

Propaganda-Expertin

In einem ihrer zahlreichen “Kommentare” in den vergangenen Wochen schrieb die auch aus dem Budget des Kanzlerinnenamts in Berlin finanzierte deutsche Staatsjournaillistin Bettina Marx, “die Mehrheit der heutigen Bewohner des Gazastreifens ist unter 18 Jahre alt”, sie hätten “die Hamas nicht gewählt”.
Doch statt nun Schritte zu fordern, die ein Ende der Hamas-Herrschaft herbeiführen könnten, wendet die Journaillistin, die von sich behauptet, eine “Nahost-Expertin” zu sein, schnell den Blick ab von den Herrschaftsverhältnissen in Gaza und widmet sich – na klar – Israel und “der Welt”:
“Trotzdem werden diese Menschen von Israel und der Welt zu einem Leben in Armut und Enge, in Not und Verzweiflung verurteilt.”
Könnte nicht die Hamas verantwortlich sein für “Armut und Enge”, “Not und Verzweiflung”? Immerhin scheinen sich “die Welt” und Israel in der Beurteilung der Islamisten ausnahmsweise einmal einig, deren Anführer Ismael Haniya zuletzt freudig gestand, “the war began with fire on Haifa”.
Bettina Marx käme nie ein kritisches Wort zur Hamas über die Lippen. Noch nachdem Journalisten berichtet hatten, daß etwa das “Shifa-Krankenhaus” in Gaza das “de facto headquarters for Hamas leaders” sei, von dort Raketen abgefeuert wurden, sendete sie eine “Reportage”, in der das Wort Hamas nicht vorkommt.
Ismael Haniyah rühmt sich, seine Hamas sei verantwortlich für einen Krieg, dessen Folgen nicht nur, aber wohl vor allem “Palästinenser” tragen werden müssen. Doch für Bettina Marx sind nicht Hamas- und andere Islamisten das Unglück für die “Palästinenser”, das sie sind, sondern Israel und “die Welt”.
Zum Glück hat die “Expertin” überhaupt keine Vorurteile.
tw24

Saturday, August 23, 2014

Blutsäufer & Experten

In den vergangenen Tagen hat die Hamas in Gaza mehrere Menschen hingerichtet, die sie der “Kollaboration mit Israel” bezichtigte. Wurden am bereits am Donnerstag drei “Palästinenser” von den Islamisten ermordet, fielen ihrem “Revolutionären Strafgericht” am Freitag mindestens 18 Menschen zum Opfer.
Wenigstens 11 “Palästinenser”, darunter zwei Frauen, ermordete die Hamas nach Angaben ihres eigenen Fernsehsenders Al-Aqsa TV in einer Polizeistation, sieben ihrer Opfer erschossen die Terroristen vor Dutzenden Zuschauern vor einer Moschee in Gaza nach dem Freitagsgebet.
Die Terroristen grundsätzlich durchaus wohlgesonnene “NGO” Amnesty bemängelte, “diese Flut von Hinsichtungen durch die Hamas wirkt noch schockierender angesichts der Tatsache, daß die Opfer, wenn überhaupt, in grob unfairen Massenverfahren abgeurteilt wurden”, und verlangte ein Ende dieser Praxis.
Hatte die Hamas zuvor schon einen ihrer früheren “Sprecher” hingerichtet, er soll Ägypten mit Informationen versorgt haben, verhängten die Islamisten über weit mehr als zweihundert Anhänger der Fatah in Gaza Hausarrest. Hundert von ihnen, die dagegen protestierten, wurden die Knie zetrümmert.
Demonstrationen von “Palästinensern” gegen die Angriffe auf Israel wurden von Hamas-Gangstern zusammengeschossen. Derweil fordern “deutsche Nahost-Exterten” in einem Offenen Brief an die deutsche Regierung, “der Dialog mit den politischen Vertretern der Hamas sollte [..] nicht länger verweigert werden”.
 tw24

Thursday, August 14, 2014

Hamas-Propagandistin

Ausländische – und wohl mehr noch: einheimische – Journalisten unterliegen bei ihrer Arbeit in Gaza massiven Restriktionen durch die Hamas und deren Verbündete. Es nimmt daher nicht wunder, sieht die Berichterstattung aus dem von islamistischen Gangstern “regierten” Gebiet aus, wie sie aussieht. Wer auch morgen noch “berichten” dürfen will, muß sich dem sich verschärfenden Druck beugen.
“We have received strict orders that if we record that Hamas fires rockets or that they shoot, we get serious problems and are expelled from Gaza.”
Daß die Hamas Ende Juli mehrere Dutzend Menschen abschlachtete, weil die für Frieden demonstriert hatten, sprach sich daher nicht bis zum Publikum der tagesschau herum, daß es in Gaza durchaus Widerstand gibt gegen die Hamas, wird man in “Qualitätsmedien” frühestens dann lesen oder hören, wenn solche Kunde für die eigenen Leute ungefährlich ist.
“Out of the wreckage, amid the fear and mourning for the many who fell, one can hear – for the first time – the anger of Gaza Strip residents against Hamas for leading Gaza to ruin.”
Damit freilich stellt sich die Frage, was der ganze Aufwand eigentlich dennoch soll. Ist eine ungehinderte Arbeit nicht mehr möglich, kann man die Berichterstattung doch gleich Al Aqsa TV überlassen, dem Sender der Hamas. Manch Journalist versucht immerhin kurz vor oder nach der Abreise aus Gaza noch zu melden, was die Islamisten nicht verbreitet wissen wollen.
So gelang es einem indischen Fernseh-Team, Hamas-Terroristen dabei zu filmen, wie sie inmitten von Wohn- und Hotelbauten einen Raketenstart vorbereiteten und durchführten, eine finnische Journalisitin bestätigte live, daß selbst das Shifa-Krankenhaus für Angriffe auf Israel mißbraucht wurde. Nicht abreisen können oder wollen “Palästinenser”, deren Mut darob Anerkennung verdient:
“[A] Palestinian journalist wrote in France’s Liberation newspaper that he had been interrogated by Hamas and threatened with expulsion from the Strip. A colleague had even denied him shelter for the night, explaining, ‘You don’t mess with these people’ – Hamas, that is – ‘during war.’ Two days later, the story was pulled at the journalist’s request.”
Umso peinlicher ist gerade auch vor diesem Hintergrund, was die deutsche Staatsjournalistin Bettina Marx immer wieder abliefern und senden darf. Sie hat kein Problem mit der Hamas, weil sie längst deren Komplizin ist, blind für deren offenkundige Kriegs- und sonstige Verbrechen, dafür aber voller Haß auf Israel. Bettina Marx verschweigt, verfälscht und lügt ganz freiwillig; sie sät Haß.
Gut möglich, daß Bettina Marx Mitleid empfindet mit den “Palästinensern”, von deren Schicksal sie am Mittwoch zwanzig Minuten lang in ihrer “Ortsbegehung” aus Gaza, nun, “berichtete”. Daß in ihrem ganzen Beitrag die Hamas nicht einmal erwähnt wird, nicht einmal deren Gewaltherrschaft über “Palästinenser”, schon gar nicht deren Terror gegen israelische Zivilisten, ist bezeichnend.
Natürlich finden vom Shifa-”Krankenhaus” aus abgefeuerte Raketen so wenig Erwähnung wie in UNRWA-Schulen gelagerte. Dafür aber weiß Bettina Marx von “mehreren Angriffen auf UN-Schulen”, und zwar “gezielten”, wie sie sich von einem “Aktivisten” bestätigen läßt, dessen “NGO” eng mit der Hamas zusammenarbeitet. Doch das wird man – selbstverständlich – nicht von Bettina Marx erfahren.
Nicht einen Nebensatz hat die deutsche Hamas-Propagandistin übrig für die israelische Darstellung der angeblich “gezielten” Angriffe auf Schulen, sie zitiert nicht einmal die Vereinten Nationen, die ihre Behauptung allerdings ebenfalls nicht bestätigen, sie verschweigt, wie deren angebliche Opfer inszeniert wurden. Nein, Bettina Marx darf zwanzig Minuten lang Israel als mordlüsternen Aggressor darstellen.
Es gibt Journalisten, die haben keine andere Wahl, als sich für die Dauer ihres Aufenthalts in Gaza dem erpresserischen Druck der Hamas zu unterwerfen. Wenn sie das thematisieren und wenigstens nachträglich versuchen, ein realistischeres Bild zu zeichnen, ist das zumindest beachtenswert. Daß Bettina Marx sich anmaßt, eine Journalistin wie sie sein zu wollen, ist eine fortgesetzte Frechheit.
 tw24

Saturday, August 02, 2014

Marxismus: Einer Journaillistin Liebe zum islamistischen Terror

        “Hamas is preventing three Gazan children, who desperately need medicine they could only get in Israel, from leaving the Strip to Israel. The three children, aged 5, 10 and 12, are suffering from systemic arthritis and are all in mortal peril.”
        (Ynet, 31.07.2014)
Vor fünf Jahren, im April 2009, erschien erstmals Bettina Marx’ Band Gaza – Berichte aus einem Land ohne Hoffnung. “Alle Grenzen des Gazastreifens”, heißt es auf dem Umschlag, “sind geschlossen, der Luftraum wird von israelischen Kampfflugzeugen und Hubschraubern überwacht, auch das Meer bietet kein Entkommen.”
“Die Menschen in Gaza”, geht die Klage weiter, “leben seit fast zwanzig Jahren eingepfercht und isoliert, abgeschnitten von der Welt und abgehängt von wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Entwicklung.” Ein halbes Jahrzehnt später hat die Hamas den dritten Krieg seit ihrer gewalttätigen Machtübernahme 2007 über Gaza gebracht.
Während Israel die vergangenen Jahre nutzte, seine Infrastruktur zum Schutz von Menschen auszubauen, rüstete die Hamas in Zeiten relativer Ruhe quantitativ und qualitativ auf, während sie das Wohl der Zivilbevölkerung “NGOs” und Vereinten Nationen überließ, die sich, allen voran die UNRWA, damit zu Komplizen der islamistischen Bande machten.
Beschwerten die “Menschenrechtsaktivisten” sich über fehlendes Baumaterial, ließ Israel meist früher als später dessen Lieferung über seine Grenzen zu und muß jetzt unter schmerzlichen Verlusten erkennen, daß es auf diese Weise einen Beitrag zum Aufbau eines Tunnelsystems leistete, dessen Daseinszweck nicht friedlich ist.
Zwischen 2008 und 2011 bezahlten nach Angaben eines “palästinensischen” Think Tanks mindestens 160 Kinder, die die Hamas zum Tunnelbau einsetzte, diese Arbeit mit ihrem Leben. Bis heute dürfte der “Widerstand” Dutzende weitere Kinder seinem Ziel, einen terroristischen “Coup” gegen Israel zu landen, geopfert haben.
Was die Hamas antreibt, ist keine Liebe zum Leben, zu Wohlstand, Fortschritt oder gar Freiheit, sondern Menschenverachtung. Ihr Gründungsmanifest ist ein Dokument voller Haß. “Its philosophy is rooted in the totalitarianism and radical anti-Semitism that has undergirded Islamism since its rise in the 1930s and 1940s”, schreibt Jeffrey Hersh:
“The authors of this charter [..] cite Hassan al-Banna, the iconic founder of the Muslim Brotherhood in Egypt, who said, ‘Israel will exist and will continue to exist until Islam will obliterate it, just as it obliterated others before it.’ Furthermore, the Covenant claims that the destruction of Israel is a religious obligation, that is, for Muslims; it is a ‘response to Allah’s command.’”
Und nichts, was Israel oder das Judentum unternehmen oder unterlassen, kann an dieser “heiligen Pflicht” etwas ändern. Deshalb sind Terror-Tunnel wichtiger als zivile Infrastruktur, Raketen bedeutend wertvoller als Kinder, die beim Tunnelgraben draufgehen oder als “menschliche Schutzschilde”. In den Jahren ihrer Herrschaft hat die Hamas ihren verbrecherischen Charakter deutlich unter Beweis gestellt.
Und dennoch – oder gerade deswegen? – steht Bettina Marx auch fünf Jahre nach Erscheinen ihres Türstoppers fest an der Seite der islamistischen Bande. Für die “Katastrophe”, die sie über Gaza brachte, macht die Journaillistin natürlich nicht die Jihadisten verantwortlich, sondern – Israel. “Sie wurde planmäßig ins Werk gesetzt, um die Hamas in die Knie zu zwingen”.
Doch das, ein Ende der Hamas-Herrschaft in Gaza und, vielleicht, sogar ein Ende der islamistischen Gang selbst, wäre, so Bettina Marx weiter, ein Skandal. “Es kann” nämlich “einfach nicht sein, dass im Nahost-Konflikt nur die Interessen Israels zählen und alles andere sich dem unterzuordnen hat.” Und dann formuliert sie eine Forderung, die – in diesem Kontext – ungeheuerlich ist:
“Langfristig wird auch Israel nur Ruhe bekommen, wenn die Palästinenser ein freies und selbstbestimmtes Leben führen können, mit all den Rechten, die für Israelis selbstverständlich sind.”
Wer die Hamas vor dem Untergang oder wenigstens einer Entmachtung bewahren will, weiß ganz offenkundig gar nicht, was “für Israelis selbstverständlich” ist. “Forget about Israeli interests. Forget about Arab interests”, schreibt Charles Krauthammer in der Washington Post und führt mit seinem Kommentar das beschränkte Weltbild der Bettina Marx brillant vor:
“The American interest is to endorse and solidify this emerging axis of moderate pro-American partners (Israel, Egypt, Jordan, Saudi Arabia, the United Arab Emirates and other Gulf states, and the Palestinian Authority) intent on seeing Islamist radicalism blunted and ultimately defanged.”
Auch wenn einige dieser “moderate pro-American partners” nicht unproblematisch sein mögen – unproblematischer als die Hamas sind sie allemal. Nicht sie waren es jedenfalls, die Gaza zu einem einzigen Waffenlager ausgebaut und darob jeden dort lebenden Menschen zum “Schutzschild” gemacht haben, zum bloßen Objekt, jeder Würde und Selbstbestimmung beraubt.
Daß Bettina Marx eine Meinung hat, kann nicht kritisiert werden. Ein Skandal freilich ist es, darf sie ihre menschenfeindliche Propaganda über Medien verbreiten, die meinen, mittels einer “Demokratieabgabe” finanziert werden zu müssen. Bettina Marx hat weder Anstand noch ist sie eine Demokratin.
Ihr Flirt mit Islamisten verhöhnt jeden, der sich nach Frieden und Freiheit sehnt, für sie Gesundheit und Leben riskiert.
 tw24

Wednesday, July 23, 2014

Kritischer Journaillismus (Folge 702)

Bettina Marx, sie ist für Hamas-Propaganda in deutscher Sprache zuständig, meldet, die israelische Armee habe Einsätze gegen das Schifa-Krankenhaus in Gaza angekündigt. Daß das Krankenhaus nicht bloß Krankenhaus ist, verschweigt die Journaillistin freilich.
Während der ägyptischen Besatzung errichtet, wurde das Hospital in den 1980ern unter israelischer Besatzung umfangreich saniert, wobei auch ein unterirdischer Verwaltungstrakt entstand, den spätestens 2008/9 die Hamas für sich und ihre Führung entdeckte.
Auch jetzt hoffen die Terroristen, in den Kellern des Schifa-Krankenhauses sicher zu sein vor der Verfolgung durch die israelische Armee. Die “Gesundheitseinrichtung” “has become a de facto headquarters for Hamas leaders”, schreibt die Washington Post.
In den Gängen und Büros des Hospitals falle es schwer, die Hamas-Anführer zu übersehen. Das Krankenhaus ist damit ein legitimes militärisches Ziel, dort werden Angriffe auf Israel geplant und koordiniert. Aber das wird niemand je von Bettina Marx erfahren, die nur “unschuldige” “Palästinenser” kennt.
 tw24

Monday, July 21, 2014

Skandal: Israelische Bürger ärgern sich über verleumderischen Journaillismus

Gideon Levy ist ein Journalist, der es mit manchem Kommentar geschafft hat, Menschen in Israel gegen sich aufzubringen. Das kann man, wie ein Blick in Kommentarspalten und Leserbriefe schnell zeigt, allerdings von beinahe jedem israelischen Journalisten behaupten. So sah sich etwa Ben-Dror Yemini kürzlich Verwünschungen ausgesetzt, die deren Verfassern mittlerweile hoffentlich peinlich sind.
“The author is TOTALLY credulous and frankly stupid. He believes murderous and crooks.”
“Is BD Yemini brain dead?”
Man muß die Überlegungen des so Beschimpften nicht teilen, um solche und üblere Angriffe abzulehnen. In einer diskussionsfreudigen Demokratie, die sich nicht zuletzt sogar dadurch auszeichnet, daß sie Abgeordnete erträgt, die offen mit Terroristen sympathisieren, die sich der Vernichtung Israels verpflichtet sehen, gehören wütende Worte zum Meinungsstreit, sind jedenfalls keine Seltenheit.
Doch während die Entrüstung über Ben-Dror Yemini keinen deutschen Journaillisten interessierte, ist das, trifft der shitstorm Gideon Levy, erstaunlicherweise anders: Dann vergißt sogar Bettina Marx, daß es “den Menschen in Gaza schlechter geht”, und “berichtet” aufgelöst und nahezu live vom Ende der Demokratie in Israel, die gerade sie doch noch nie besonders mochte.
“Wer gegen die Offensive im Gazastreifen ist, der hat es in den israelischen Medien derzeit schwer. In der Regel kann er höchstens einen einzigen Satz sagen, bevor er unterbrochen wird.”
Wer die “Berichterstattung” etwa des deutschen “Dokumentations- und Ereigniskanals” Phoenix von einer gemeinsamen Pressekonferenz des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu und dessen Gast Frank-Walter Steinmeier in der vergangenen Woche kennt, muß schon hier sich wundern. Man kann in israelischen Medien wenigstens einen Satz “gegen die Offensive im Gaza-Streifen” sagen?
Während im Programm von Phoenix in der vergangenen Woche das Statement des deutschen Außenministerdarstellers beinahe drei Minuten lang gezeigt wurde, war jede Äußerung Benjamin Netanjahus aus dem Beitrag herausgeschnitten worden. Der israelische Premier durfte sich glücklich schätzen, überhaupt noch als stummer Statist gezeigt zu werden. Doch zurück zu Bettina Marx.
“Israel in diesen Tagen. Das ganze Land ist in Krisenstimmung. Die drei Fernsehkanäle, ein staatlicher und zwei private, senden rund um die Uhr. ‘Ein Staat unter Feuer’, so lautet die reißerische Schlagzeile.”
Die sollen sich nicht so haben, diese Juden. Wegen der paar “Kleinraketen” aus Gaza so einen Aufstand zu machen! Iron Dome fängt die doch sowieso ab, wo bleibt denn da das “Feuer”?
“Für viel Wirbel hat in den vergangenen Tagen Gideon Levy gesorgt. Er hatte in der Tageszeitung Haaretz einen Artikel geschrieben, in dem er die Piloten der Luftwaffe für ihre Einsätze über dem Gaza-Streifen kritisiert hat.”
Und dafür nun werde Gideon Levy unangemessen angegriffen. Dabei habe er doch bloß geschrieben, israelische Piloten würden denen nicht in die Augen sehen, die sie töteten. “Sie haben niemals das Weiße in den Augen ihres Feindes gesehen und das rote Blut ihrer Opfer aus der Nähe. Sie sind Helden, die die schwächsten und hilflosesten Menschen bekämpfen, Menschen, die keine Luftwaffe haben.”
Ja, das darf Gideon Levy schreiben und veröffentlichen, auch wenn es selbst für ihn wenig originell ist. Schon im Dezember 2008 warf er israelischen Piloten vor, “they did not, and could not, distinguish between a Hamas official and his children, between a traffic cop and a Qassam launch operator, between a weapons cache and a health clinic”, seien also letztlich nur besser bewaffnete Terroristen.
Doch so wenig er seine Vorwürfe 2008 belegen konnte, kann Gideon Levy es heute. Er verleumdet Menschen, die ihre Gesundheit und ihr Leben dafür riskieren, daß er ungestört seine Kommentare formulieren kann, als – Mörder, die gerade nicht Terroristen neutralisieren, sondern “die schwächsten und hilflosesten Menschen bekämpfen” würden. Das ist keine Nachdenklichkeit mehr, sondern Antisemitismus.
Denn natürlich weiß Gideon Levy, mit welchem antisemitischen Klischee er “spielt”. Er tut es vielleicht nicht so offen wie etwa das “amtliche” Tageblatt des Regimes in Ramallah, doch er tut es. Und es kann daher nicht überraschen, stimmt zwar Bettina Marx ihm zu, nicht jedoch weite Teile der israelischen Gesellschaft, die sich ja nicht unberechtigt “unter Feuer” fühlt.
“Levy was interviewed by Channel 2 following the public stir his piece had evoked, but the segment – airing live from a street corner in the southern city of Ashkelon, which has come under heavy rocket fire over the past week – was cut short after a passerby confronted Levy and obstructed the broadcast.”
Und das, meint nun Bettina Marx, sei doch einfach inakzeptabel. “Ich frage euch”, zitiert sie Gideon Levy zustimmend, “es gibt einen solchen starken und einheitlichen Chor in den Medien, warum stört euch eine einzige Stimme, ein bloßes Echo, das davon abweicht?” Weil es eine Stimme ist, die es mit der Wahrheit nicht so hat, dreist lügt, verleumdet und dämonisiert?
Für Gideon Levy ist es übrigens “Rassismus”, “that unlike in other conflicts where rape is used [as] a weapon, there is no case of Israeli soldiers raping Palestinian women”. Doch das, nun, das wird eine Bettina Marx nie berichten oder gar zum Anlaß nehmen, des Haaretz-Journaillisten Welt- und Menschenbild zu hinterfragen, für den Frauen offenbar erst dann Menschen sind, werden sie vergewaltigt.
tw24

Thursday, July 10, 2014

Kritischer Journaillismus (Folge 540)

Bettina Marx, DLF, 8. Juli 2014:
“Auch Wohnhäuser [von Hamas-"Funktionären", tw_24] wurden bombardiert. Die darin lebenden Familien waren aber zuvor per Telefon von der Armee gewarnt worden und hatten die Häuser geräumt.”
Bettina Marx, DLF, 10. Juli 2014:
“So hört es sich im Gazastreifen an, wenn die Raketen aus Israel einschlagen. [..] Es gibt keine Vorwarnung für die Menschen.”
  tw24

Monday, July 07, 2014

Was macht eigentlich … Bettina Marx?

Es muß schlecht laufen für die Hamas, wenn der deutsche Staatsfunk Bettina Marx ans Mikrophon bittet. Und in der Tat enttäuscht die Propagandistin nicht. Ihren Beitrag über erfolgreiche israelische Einsätze gegen terroristische Infrastruktur und Terroristen in Gaza leitet sie so ein:
“Bei Luftangriffen der israelischen Armee kamen mehrere Palästinenser ums Leben. Palästinensische Ärzte sprachen am frühen Morgen von acht bis zehn Toten und etlichen Verletzten, darunter auch Zivilisten.”
Damit ist das magische Wort gefallen, die Botschaft gesendet und angekommen: Israel hat Zivilisten angegriffen und auf dem Gewissen. Daß die israelische Armee “sagte, sie habe [..] sieben Kämpfer der Hamas getötet”, klingt danach nur noch wie die Verteidigung ertappter Übeltäter.
Daß freilich selbst die Hamas in einem Statement, das sie aus unerfindlichen Gründen auf den 7. August vordatiert hat, um sieben ihrer “Mujahedeen” weint, verschweigt Bettina Marx. Es würde ja die Angaben der israelischen Armee bestätigen.
Auch ihr “darunter [..] Zivilisten” würde plötzlich nicht mehr so gut klingen. Sieben ausgeschaltete Terroristen nämlich sind ein schöner Erfolg. Wurden bei den legitimen Einsätzen gegen sie Zivilisten getötet, so mag das bedauerlich sein, deren Ziel waren sie jedoch offenkundig nicht.
In seinen Nachrichten übrigens beruft der Staatsfunk sich ausdrücklich auf die Hamas: “Sieben der Opfer seien Mitglieder der Organisation, teilte die Hamas mit”. Das macht den Manipulationsversuch der Bettina Marx nur umso offenkundiger.
Das “gemäßigte” Regime von Ramallah setzt derweil weiter auf niederste Instinkte.

alhayat2014070714
tw24