Showing posts with label Woman's Boat to Gaza. Show all posts
Showing posts with label Woman's Boat to Gaza. Show all posts

Saturday, September 17, 2016

Bildungsmisere

Der 2013 verstorbene Linken-Politiker Lothar Bisky dachte ein Jahr vor seinem Tod über mögliche Zusammenhänge zwischen Bildung und Antisemitismus nach und kam dabei zu dem Schluß, »dass eine solide Bildungsgrundlage keinen Humus für antisemitische Einstellungen bildet«. Schon mit »normale[r] Schulbildung« werde »ein Grundstock gegen antisemitische Vorurteile gelegt«.
Daß freilich dennoch Wachsamkeit geboten ist, wie Lothar Bisky betonte, offenbart ein in dieser Woche von 55 Mitgliedern des Europäischen Parlaments an Federica Mogherini gerichteter Brief, mit dem sie die Hohe Außenbeauftragte der EU um Unterstützung für das Woman’s Boat to Gaza bitten, einen weiteren Versuch, israelische Maßnahmen gegen Terrorismus zu attackieren.
Mit zwei Booten, deren technischer Zustand dem ihres Weltbilds zu entsprechen scheint, wollen in diesen Tagen zahlreiche Aktivistinnen angeblich nach Gaza reisen, um ein Zeichen der Solidarität mit der dortigen Bevölkerung zu setzen. Ihr tatsächliches Ziel allerdings dürfte es sein, einen propagandistisch verwertbaren Zusammenstoß mit israelischen Streitkräften zu provozieren.
Die nämlich kontrollieren den Personen- und Warenverkehr von und nach Gaza, um den Nachschub für von dort aus operierende Terroristen zu stören, während deren Handlanger immer wieder versuchen, diese Maßnahme zum Schutz der Bürger Israels als »Blockade« zu diskreditieren. Und Dummköpfe wie die 55 parlamentarischen Briefschreiber fallen regelmäßig darauf herein.
Daß es ihnen so wenig wie den von ihnen Unterstützten um eine ausgewogene Kritik geht, sondern eine Dämonisierung Israels, belegt schon das Fehlen jeden kritischen Worts über das Regime der Hamas und deren Terror. Dafür aber wird Israel unterstellt, es habe Gaza in ein »Freiluftgefängnis für 1,8 Millionen Menschen« verwandelt, die es zudem immer wieder grundlos militärisch angreife.
Man muß kein Zionist sein, die gegen den jüdischen Staat gerichtete Einseitigkeit der überwiegend aus dem linken und »alternativen« Lager stammenden Briefschreiber zu erkennen. Dazu sollte eine normale Schulbildung ausreichen. Die 55 Parlamentarier, unter ihnen die Deutsche Gabi Zimmer, Repräsentantin der Partei Die Linke und Vorsitzende der Linksfraktion im EP, zeigen deren Versagen.
 tw24

Friday, June 17, 2016

Terrorismus mit anderen Mitteln

In einigen Wochen, voraussichtlich im September, ist es wieder soweit: Erneut wollen Aktivisten, die sich als Hüter von Menschenrechten darstellen, auf dem Seeweg vorgeblich nach Gaza reisen, tatsächlich jedoch auf hoher See einen Zusammenstoß mit israelischen Streitkräften provozieren, die den Auftrag haben, terroristische Nachschubrouten zu entdecken und zu stören.
Um den propagandistischen Effekt ihrer Aktion zu maximieren, wird in diesem Jahr ein Woman’s Boat to Gaza (WBG) geschickt. Das ist freilich weniger originell als es klingt. Schon 2010 wollte die Hisbollah mit der Mariam ein Schiff mit ausgesucht anständiger weiblicher Besatzung nach Gaza entsenden, ein Unternehmen, das seine Planungsphase allerdings kaum überlebte.
Diente das Schicksal der Bevölkerung von Gaza damals als bloßer Vorwand für einen Angriff auf Israel, ist es den Aktivistinnen von heute, darunter die in den eigenen Reihen offenbar immer unbeliebtere Knesset-Abgeordnete Haneen Zoabi, erst recht gleichgültig. Auch ihr Ziel ist Israel. Dabei hätten die Bewohner Gazas Hilfe durchaus verdient, Solidarität, die sich gegen die Hamas richtet.
Denn der »palästinensische« Ableger der in ihrem Ursprungsland Ägypten geächteten Ikhwan, der in Gaza herrscht, zeigt mit seinen unterirdischen Aktivitäten, wie rücksichtslos wohl nur wahngetriebene Jihadisten sein können. Indem sie derzeit ganz Gaza untertunnelt, macht die Hamas bewußt das gesamte Gebiet zum Teil ihrer terroristischen Infrastruktur, zum militärischen Ziel.
Mit ihrem Tunnelsystem, das ihre Aktivitäten herkömmlichen Methoden der Überwachung entzieht, macht die Hamas alle Bewohner Gazas zu »menschlichen Schutzschilden«, die überirdische Infrastruktur verliert ihren zivilen Charakter, dient sie bloß noch der Camouflage ausgedehnter unterirdischer terroristischer Strukturen, mit deren Anlage die Hamas ein Kriegsverbrechen verübt.
Wer sich unter diesen Umständen an die Seite der islamistischen Verbrecher schlägt, statt gerade sie ins Visier zu nehmen, begeht einen Verrat an den Geiseln dieser wirklichen Besatzer Gazas. Das Woman’s Boat to Gaza ist ein Täuschungsmanöver, das von dem Großverbrechen, das die Hamas in Gaza begeht, ablenken soll. Es ist daher Teil des Kriegs der Islamisten gegen die Zivilisation.
 tw24