Saturday, June 11, 2016

Ein flammendes Burka-Plädoyer aus Asbach im Westerwald

Deutschland wird bunter, was immer wir auch dafür oder dagegen unternehmen, aber diese Gesellschaft hat nur dann eine friedfertige Zukunft, wenn sie kompromisslos die säkularen für alle geltenden Regeln durchsetzt. Und dagegen wird aus opportunistischen Gründen von den Islamverniedlichern verstoßen. Alleine schon die Auseinandersetzungen um diese Religion beweisen: Der Islam gehört mittlerweile zu Deutschland - ob uns das passt oder nicht. Wir müssen uns mit ihm auseinandersetzen. Und das bedeutet: Weniger politische Ränkespiele um diese Religion und mehr unvoreingenommene sachliche Information. Vor kurzem etablierte sich der neue Landtag von Rheinland-Pfalz. Der neu gewählte Fraktionsvorsitzende der FDP Thomas Roth hielt ein flammendes Plädoyer für die Burka, für den Bau von Moscheen und von Minaretts. Das alles fiel bei ihm unter Religionsfreiheit und die Verteidigung des Rechtsstaats. Das verband er mit Angriffen auf die CDU-Vorsitzende Julia Klöckner, die für ein Burka-Verbot einritt. Ob Herr Roth aus Asbach im Westerwald sich schon jemals mit dem Islam, mit der Rolle der Frau in den islamischen Staaten, mit der Scharia intensiv beschäftigt hat? Aber die Auseinandersetzung mit dieser Religion, die von den politischen Verhältnissen in den Wüsten des 7. Jahrhunderts geprägt ist, spaltet zurzeit unsere Gesellschaft. Sie taugt sicher nicht für politisches Geplänkel in den Provinzparlamenten. Ist es zu viel gefordert, wenn wir von unseren Politikern verlangen, sich mit einem solch wichtigen Thema erst zu beschäftigen, bevor sie reden?
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