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Sunday, September 14, 2014

Julias Tapferkeit

In der Nacht zum 13. Juni verschleppten Hamas-Terroristen in den umstrittenen Gebieten drei israelische Jugendliche und ermordeten sie. Während zivilisiertere Gesellschaften auf derartige Verbrechen mit Abscheu reagieren, klatschte die “palästinensische” Beifall.
So rechtfertigte etwa Khouloud Daibes, die als Leiterin der “palästinensischen” Vertretung in Berlin beansprucht, für alle “Palästinenser” zu sprechen, die Entführung damit, die Jugendlichen hätten sich doch “illegal” im Gebiet von Gush Etzion aufgehalten.
Vom Einheitsregierungspartner Hamas war zu hören, “blessed are the hands of those who have kidnapped the three settlers”, während ganz “normale” “Palästinenser” sich gewalttätig israelischen Sicherheitskräften in den Weg stellten, die Opfer und Täter suchten.
Massenhaft machte ein neuer Gruß die Runde, die “Three Gilads”, in sozialen Netzwerken veröffentlichten stolze Eltern Bilder ihres kampfbereiten Nachwuchses und offenbarten damit – so freiwillig wie eindrucksvoll – ihre eigene antisemitische Mordslust.
fb20140624
Die “palästinensische” Gesellschaft kann ihren derzeitigen Zustand gewiß überwinden. Bis das allerdings der Fall ist, tut Israel gut daran, wachsam zu verfolgen, was in Gaza und den umstrittenen Gebieten geschieht, was “Palästinenser” auch außerhalb mündlich und schriftlich äußern.
Wer seit Jahrzehnten, eigentlich Jahrhunderten, angefeuert wird, der Genozid an Juden sei eine religiöse “Pflicht”, und diese “Wertvorstellung” auch verinnerlicht hat, dem muß – leider – mit Vorsicht begegnet werden. Von guten Informationen können Leben abhängen.
alhayat20140910rAmtlicher Haß: Al-Hayat Al-Jadida, 10. September 2014
Es ist daher nichts “tapfer” an jenen 43 Soldatinnen und Soldaten, die in dieser Woche etwa von einer Julia Amalia Heyer gefeiert wurden, die ihre Kompetenz im März demonstrierte, als sie allen Ernstes formulierte: “Die Hamas wollte den Alltag der Palästinenser lebenswerter machen.”
Nein, wer meint, israelische Sicherheitskräfte hätten Ähnlichkeit mit dem Ministerium für Staatssicherheit (MfS) der DDR, dem ist nicht mehr zu helfen, denn der verharmlost die Gefahren, die – gegenwärtig – von “Palästinensern” für Israel und dessen Bürger ausgehen.
Bescheuert, die das “Tapferkeit” nennt.
 tw24

Sunday, August 10, 2014

Julias Welt

Denkt sie an die Hamas, die Julia Amalia Heyer, gerät sie ins Schwärmen. Als hätte sie nie einen Blick in das Gründungsdokument des “palästinensischen” Arms der Ikhwan geworfen, kreiert die SPIEGEL-Autorin dann voller Zuneigung Sätze wie diesen:
“Die Hamas wollte den Alltag der Palästinenser lebenswerter machen.”
Und darob seien die Wohltäter “in höchste Not” geraten. “Ihre De-facto-Regierung im Gaza-Streifen kämpft ums politische Überleben”, analysierte Julia Amalia Heyer im März, “ein Krieg mit Israel ist in etwa das Letzte, was die geschwächten Islamisten im Augenblick gebrauchen können”.
Kein halbes Jahr später “experts in Gaza say the group clawed back some respect during the war”. “The conduct of Hamas fighters has impressed everyone”, zitiert AFP exemplarisch Adnan Abu Amer, Professor für Politikwissenschaft an der Al Ummah University in Gaza.

 spiegelonline20140810
(“Ein Krieg ist in etwa das Letzte, was die Islamisten gebrauchen können”: Islamistenkunde im SPIEGEL)

Und Julia Amalia Heyer, einmal mehr unterwegs in Gaza, wo “trotz der weißen Uno-Flagge [..] die Bomben fallen”, erzählt von “Militanten”, die “wieder Raketen ab[schießen], gefangen in der grausamen Logik derjenigen, die nichts mehr zu verlieren haben”, aber plötzlich doch viel zu gewinnen:
“Jede Konfrontation der letzten Jahre, jede neue Runde des gegenseitigen Tötens stärkt vor allem die radikalen Kräfte.”
In einer 1967 in New York veröffentlichten Broschüre mit dem Titel United Nations flag code and regulations heißt es übrigens, “the Flag of the United Nations shall be the official emblem of the United Nations, centred on a blue background.” Aber wen interessieren schon solche Details.
 tw24

Wednesday, June 18, 2014

“Kritischer” Journaillismus: Julia Amalia Heyers Grenzen

Julia Amalia Heyer, die im aktuellen SPIEGEL ganz unverholen die Hamas und ihr Regime in Gaza schönschreibt, befindet für das Portal zum Drecksblatt, “Netanjahu nutzt Entführung für Stimmungsmache”. Daß sie weiß, worüber sie schreibt, demonstriert die Autorin mit diesem Satz:
“Die drei entführten Siedler besuchten eine sogenannte Jeschiva, eine Bibelschule, alle drei wollten an diesem Donnerstagabend von einer großen Kreuzung nahe Hebron nachhause in ihre Siedlungen trampen.”
Die “Siedler” Gilad Shaer, Naftali Frankel und Eyal Yifrah lebten und leben hoffentlich bald wieder in Talmon, Nof Ayalon und Elad. Von den drei Orten liegt einzig Talmon außerhalb der Waffenstillstandlinien von 1948/49, die beiden anderen Orte innerhalb der Green Line, in Israel in den “Grenzen von 1967″.
Das muß jedoch gar nicht wissen, wer sich bei der Hamas wohlfühlt und die islamistische Gang seitenlang bewundert. Nur sollte sie dann davon absehen, anderen vorzuhalten, was sie veranstaltet: Stimmungsmache, bei der noch nicht einmal grundlegende “Informationen” stimmen.
tw24

Friday, March 14, 2014

Mitfühlender Journalismus: Julia Amalia Heyer rettet die Hamas

Es läuft nicht gut für die Hamas. Julia Amalia Heyer, für den SPIEGEL erstaunlicherweise in Tel Aviv stationiert und nicht dort, wo der “palästinensische” Ableger der Ikhwan “regiert”, kann es kaum fassen. Tränenreich faßt die Kennerin die Misere zusammen:
“Die Hamas ist isoliert wie nie zuvor. Ihren alten Bündnispartner Iran hat sie verprellt, indem sie sich im Syrien-Krieg demonstrativ auf die Seite der Rebellen stellte. Mit ihrer Unterstützung von Mohammed Mursi und seiner ägyptischen Muslimbruderschaft hatte sie offenkundig aufs falsche Pferd gesetzt.”
Und das ist, schluchz, noch nicht alles. “Ein Krieg mit Israel ist in etwa das Letzte, was die geschwächten Islamisten im Augenblick gebrauchen können”. Den sie, wie die Kollegen von der tagesschau erklären, daher nur noch “zumindest stillschweigend” billigen können.
Frau muß einfach mit ihnen und bald vielleicht gar um sie weinen, die “geschwächten Islamisten”, die doch stets nur die allerbesten Absichten hatten. “Die Hamas”, schreibt Julia Amalia Heyer, “wollte den Alltag der Palästinenser lebenswerter machen.”
Das begann vermutlich 2007, als Hamas-Menschenrechtler “a cook from Abbas’s presidential guard” auf das Dach eines Hauses begleiteten und von dort ihm beim Fliegen zuschauen wollten. Der Depp aber hatte nicht genug geübt und stürzte ab.
Und nur voreingenommene Beobachter konnten aus diesem und anderen mißglückten Versuchen der Hamas, “den Alltag der Palästinenser lebenswerter [zu] machen”, einen “fratricidal war against Fatah secularists” konstruieren. “Fratricidal” – gibt es das Wort überhaupt?
Ohnehin hatten die “geschwächten Islamisten” selbst in besseren Tagen die Medien nur gegen sich. Die Reporter ohne Grenzen beispielsweise erklärten die Hamas zu einem “Feind der Pressefreiheit”. Auf eine Begründung wartet ganz Gaza noch heute.
“Zu Beginn des neuen Schuljahres im August hat man jungen Frauen verboten, Jeans oder Jeansröcke zu tragen”, beschwert sich dieses Pack lieber, statt ordentlich zu skandalisieren, wie die Zionisten schon die unschuldige “palästinensische” Jugend attackieren:
“Die Hamas wirft Israel vor, Aphrodisiaka in Form von Kaugummis und Tropfen in den Gazastreifen bringen zu lassen, ‘um die palästinensische Jugend zu verderben’.”
Und sorgt die Hamas für spannende und abwechslungsreiche Ferien vom Schulstreß, paßt es diesen Schreibtischtätern auch nicht: “Hamas bildet Schulkinder an Kalaschnikow aus”, jammern sie, statt den Spaß zu betonen, den das jenen bereitete.
Noch aber ist die Hamas nicht ganz verloren. Wenn Julia Amalia Heyer herausfinden kann, daß sie nur “den Alltag der Palästinenser lebenswerter machen” will, können das auch deren Kollegen. Es ist Zeit, endlich anzuerkennen, welch selbstlose Wohltäter in der Hamas organisiert sind!
tw24

Monday, February 24, 2014

Wunschkonzert

Julia Amalia Heyer, die für das “deutsche Nachrichtenmagazin” konsequent Nachricht und Kommentar verwechselt, hat aufgeschrieben, was sie sich von ihrer Kanzlerin wünscht:
“Zumindest verwundert anmerken könnte Angela Merkel als Freundin Israels auch die Tatsache, dass Beistand zwar unbedingt erwünscht zu sein scheint; Kritik aber, selbst wenn sie recht leise und fragend daherkommt wie kürzlich bei Martin Schulz, nicht erlaubt ist.”
Die “recht leise und fragend” vorgetragene “Kritik” hat, schreibt Einat Wilf jüngst ausgerechnet in der Süddeutschen Zeitung, Martin Schulz bereits seit 2011 bewegt.
Wer zu blöd beschäftigt ist, innert dreier Jahre seinen Apparat, das Europäische Parlament hat 5.000 Mitarbeiter, mit der Findung einer Antwort zu beauftragen, der übt keine Kritik.
Eine Julia Amalia Heyer, die verschweigt, daß der “rechte” Naftali Bennet ausdrücklich erklärt hat, “we can accept criticism”, nicht jedoch dreiste Lügen, desinformiert.
Behauptet sie schließlich, Kritik sei just dort “nicht erlaubt”, wo die eigene Regierung respektloser behandelt wird als das in jedem beliebigen Nachbarstaat möglich ist, verrät Julia Amalia Heyer, welcher Wahn sie treibt.
Und dennoch wird sie – leider – nicht des Landes verwiesen, die “israelkritische” Möchtegern-Märyrerin.
tw24