Tuesday, April 10, 2007

Schicksal der Irak-Geiseln bleibt ungewiss

Das Schicksal der beiden entführten Deutschen im Irak bleibt weiter ungewiss. Der Krisenstab setze seine Bemühungen unvermindert fort, sagte ein Sprecher des Auswärtigen Amtes am Dienstag in Berlin. Einzelheiten wollte er nicht nennen. Die 61-jährige Frau und ihr 20-jähriger Sohn waren Anfang Februar in Bagdad verschleppt worden.
(ddp)

Klaeden fordert Schutz vor iranischen Atomwaffen

Unions-Außenexperte Eckart von Klaeden (CDU) fordert angesichts des iranischen Atomprogramms erneut eine Debatte um den Aufbau eines Raketenabwehrsystems. "Meiner Ansicht nach ist der Iran derzeit die größte Gefahr für den internationalen Frieden", sagte Klaeden am Dienstag im RBB-Inforadio.
Der CDU-Politiker betonte, "wir müssen unsere eigenen Sicherheitsinteressen in den Vordergrund stellen". Dazu gehöre, "dass wir damit rechnen müssen, dass der Iran sich nuklear bewaffnet und nach der bisherigen Struktur seiner politischen Entscheidungen, seines Verhaltens auch bereit ist, diese Waffen als strategisches Erpressungspotential uns gegenüber einzusetzen".
Mit Blick auf die geplanten Raketenabwehrstellungen der USA in Osteuropa sagte Klaeden, dieses nationale System müsse vernünftig mit dem System der Nato verknüpft werden. Auch müsse der USA-kritische Ton in den Debatten in Deutschland angesichts des iranischen Verhaltens der Vergangenheit angehören.
(ddp)

Deutschland: Zwei Jahre und zehn Monate Haft für afghanischen Taxifahrer

Das Frankfurter Schöffengericht hat einen aus Afghanistan stammenden 34 Jahre alter Taxifahrer zu zwei Jahren und zehn Monaten Haft verurteilt, weil er weibliche Fahrgäste mehrfach sexuell belästigt hatte. Zudem verlor der verheiratete Mann seine Taxi-Lizenz. Die Frauen leiden noch heute unter den psychischen Folgen seiner nächtlichen sexuellen Übergriffe. Wer das Vertrauen gerade der weiblichen Fahrgäste auf diese Weise missbrauche, habe die Aussichten auf eine Bewährungsstrafe verwirkt, begründete der Richter das Strafmaß („Gerade nachts sind Taxifahrer besondere Vertrauenspersonen“) und war sich damit mit der Staatsanwältin einig. Wäre es nach der Staatsanwältin gegangen, hätte der Fahrer sogar eine Haftstrafe von drei Jahren und vier Monaten bekommen. (Quelle: Frankfurter Neue Presse April 2007 )
akte islam

Monday, April 09, 2007

Dorf unter dem Himmel

Peter Handke und die Initiatoren des alternativen Heine-Preises (links Schauspieler Rolf Becker) in Velica Hoca
Foto: Gabriele Senft
Berliner Heinrich-Heine-Preis gespendet: Schriftsteller Peter Handke übergibt 50000 Euro an serbische Enklave im Kosovo. NATO-Truppen in Alarmbereitschaft
Von Peter Wolter, Velica Hoca
Es war über Ostern das Medienereignis im serbischen Fernsehen: Der österreichische Schriftsteller Dichter Peter Handke übergab am Sonntag die 50000 Euro des »Berliner Heinrich-Heine-Preises« an die Bewohner der Enklave Velica Hoca im Kosovo. Dort halten seit Jahren etwa 650 Serben aus, umgeben von feindseligen Albanern, geschützt von Stacheldraht und Patrouillen der UN-Schutztruppe KFOR.Ursprünglich sollte Handke im vergangenen Jahr mit dem gleich hoch dotierten Düsseldorfer Heinrich-Heine-Preis ausgezeichnet werden. Eine unabhängige Jury hatte ihm die Auszeichnung zuerkannt, was jedoch kleingeistigen Kommunalpolitikern vor allem grüner Provenienz mißfiel. Ihr Vorwurf: Handke sei ein Freund der Serben. Außerdem habe er den früheren serbischen Präsidenten Slobodan Milosevic im NATO-Gewahrsam in Den Haag besucht und – schlimmer noch – bei dessen Beerdigung eine Grabrede gehalten. Die Provinzialität Düsseldorfs setzte sich ausgerechnet in Paris fort: Die Cómedie Francaise nahm aus demselben Grund ein Handke-Stück aus dem Spielplan. Die Frankfurter Allgemeine, der Spiegel und andere Druckerzeugnisse, die sich als Qualitätsblätter ausgeben, legten flugs nach: Den NATO-Bomben auf Serbien wurden Stinkbomben auf Handke hinterhergeworfen, der Dichter wurde als Apologet des Völkermordes und Tyrannenfreund verleumdet. Angeekelt verzichtete Handke auf den Düsseldorfer Preis.Die Schauspieler Rolf Becker und Käthe Reichel sowie der Journalist Eckart Spoo wollten sich mit dem Skandal nicht abfinden. Sie gründeten flugs den »Berliner Heinrich-Heine-Preis«, weitere Intellektuelle wie Dietrich Kittner, Arno Klönne, Claus Peymann, Monika und Otto Köhler sowie Ingrid und Gerhard Zwerenz schlossen sich an. Nach kurzer Zeit waren 50000 Euro gesammelt, die Handke dann am Sonntag als demonstrative Solidaritätsspende an die Bewohner der Enklave Velica Hoca übergab. »Ich bedanke mich bei allen Einwohnern, daß sie hiergeblieben sind und immer noch hier leben«, erklärte der österreichische Schriftsteller. »Velica Hoca heißt in der alten Sprache: Viele Väter. Ich wünsche mir heute einen anderen Namen: Viele Kinder.« Unter dem Applaus der Serben sagte Handke weiter: »Dann habe ich noch einen dritten Namen für Velica Hoca heute: Dorf unter dem Himmel.«Die verarmte Gemeinde liegt auf einer Hochebene, umgeben von albanischen Siedlungen. Immer wieder, so schildern Dorfbewohner, kam es zu Übergriffen von Albanern, die von der Terrororganisation UCK aufgehetzt worden waren (kleiner Tipp an die junge welt: dies Nazigesocks braucht man nicht mehr aufzuhetzen!). Die Zufahrten zum Dorf sind seit Jahren mit Stacheldrahtrollen gesichert, die im Ernstfall schnell über Straßen und Wege gezogen werden können. Auf einer Anhöhe gegenüber dem Dorf befindet sich ein Beobachtungsposten, der mit UN-Soldaten aus der Schweiz und Österreich besetzt ist. Das Vorhaben des prominenten Österreichers, sein Preisgeld der Gemeinde Velica Hoca zu übergeben, muß bei der UN-Truppe KFOR Besorgnis ausgelöst haben. Die Fahrzeuge, mit denen Handke und die Mitglieder der Berliner Initiative vom Flughafen der Kosovo-Provinzhauptstadt Pristina nach Velica Hoca fuhren, wurden von der albanischen Polizei eskortiert, im Ort selbst warteten weitere Polizeifahrzeuge. Hin und wieder sahen UN-Patrouillen nach dem rechten. Und zur Ostermesse, kurz vor der offiziellen Preisübergabe, erschien – angeblich mit österlicher Betabsicht – vor dem Kirchlein des Dorfes auch noch ein Trupp georgischer UN-Soldaten, angeführt von einem deutschen Militärseelsorger. Die KFOR hatte wegen des Handke-Besuches vorsorglich Alarm ausgelöst, wie ein österreichischer Soldat im Privatgespräch verriet.
junge welt
UPDATE

KLEINE NACHTMUSIK

Bach - Art of fugue - Contrapunctus01 - Glenn Gould

Geschichtsunterricht für Muslime: Islam und Nationalsozialismus

Vielen in Europa lebenden Muslime wird heute Glauben gemacht, ihnen drohe bald ein Schicksal wie einst den Juden in den Zeiten des Nationalsozialismus: die Vernichtung. Es soll Muslime geben, die das glauben. Unbekannt scheint vielen Muslimen demgegenüber das Zusammenspiel von Muslimen und Nationalsozialismus zu sein. Wie hieß die SS-Division auf dem Balkan, die nur aus Muslimen bestand? Die Frage ist leider trickreich, denn es gab nicht eine, sondern immerhin gleich drei SS-Divisionen auf dem Balkan, die komplett aus Muslimen bestanden. Wer mehr über das Zusammenspiel von Muslimen und Judenvernichtung auf dem Balkan erfahren möchte, dem sei das Buch "Islamic Terror and the Balkans" von Shaul Shay empfohlen. Auf den Seiten 33f. nennt der Autor auch die Namen der islamischen SS-Divisionen auf dem Balkan: Waffen-SS 13 "Handzar", Waffen-SS 21 "Skander-beg" und Waffen-SS 23 "Kama". Vor allem Muslime sollten das Buch lesen - und sich Gedanken darüber machen, wo die Ursprünge des Antisemitismus so vieler Muslime liegen...
akte islam

Thomas Kapielski: Kalt in Eickel

Ach, es geht soviel verloren! Menschen, Brauchtümer, Jahre. Indes läßt die Gewöhnungsgabe alle Verluste früher oder später vergessen. Das ist schmählich, aber Überlebensnot. Und der allgewaltigste Tilger und Vergesser ist dann der Tod, obzwar nur der eigene, der der anderen schwärt und bekümmert, bleibt währender Verlust, skandalöse Vergeudung.
Noch gibt es Menschen, die ganze Passagen aus dem Faust, dem Erlkönig, der Schwäbischen Kunde und der Loreley auswendig hersagen und schnapsbeschwingt daselbst instrumental begleiten und besingen können. Es sind dies meist nur noch die Alten. (Die Reformpädagogik hat ja alle mnemotechnischen Errungenschaften neben vielen anderen Tugenden billig drein gegeben.) Und bald auch werden wir keinen mehr unter uns haben, der ein reines Ostpreußisch oder genuines Schlesisch spricht. Auch berlinert kaum einer noch vollends, und das Rotwelsch ist ohnehin erkaltet.
Um so schlimmer, denn dieser Tage, am 17. Januar 2007, haben wir eben solch einen titanischen Repetenten und Mundartbewahrer für immer verloren: Ein blitzblankes ruhr-emscherisches Kohlenpottsch und unfaßbare Balladenübermaße beherrschte Bernhard Koltermann, geboren 1921, aus Wanne-Eickel, der dort ehedem Volksschullehrer und im Zweiten Weltkrieg auch ein gefürchtetes Flieger-As war. („Der Udet von Eickel“) Und als guter Erzähler, vornehmlich in Gaststätten, war er ebenso: gefürchtet und allerorten sehr geschätzt, sehr beliebt!
Bernhard Koltermanns Spezialität war die gereimte, beißende Satire:
„Denn wer’s in diesem Lande sollte wagen, / das was zum Himmel schreit, deutlich zu sagen, / erfährt alsbald, welches Urteil ihm blüht: ...“ (– Und weiter? - Na, raten Sie mal!)
Und seine Dichtkunst hob gern eickel-emscherische Fassungen etwa der Loreley in die Welt:
„Ich waiß, bei mich kommtat schomma, / dat ich so knatschich bin. / Ein Döhneken fon unser Oma / fafolcht mich überaall hin. // Et is schon feste am Dunkeln, / anne Emscher is trübet Licht. / (...)“
Bernhard Koltermanns Werke sind wenig gewürdigt worden. Dem allzu vergangenheitstrunkenen, heutigen Ruhrgetümel waren seine Schriften zu wenig verklittert, vielleicht zu ursprünglich. Die zuständige, doch achtlose Regionalpresse, vorneweg die drösig-dömpfige WAZ, hielt ihn zeitlebens unsichtbar. Und auch komisch: Allein die linksmainische Frankfurter Rundschau befand die Bekanntgabe seines Werkes für würdig! In den Händen aber halte ich stolz eine Jubiläumsausgabe zum fünfundachtzigsten Geburtstag des Dichters: Bernhard Koltermann, Der Peggasus fonne Ruhr. Ein Streifzuch durche großen Dichters, Wanne-Eickel 2006. (Auch das ein Verlust: Wanne-Eickel wurde 1975 ganz völkerrechtswidrig der Gemarkung Herne beigefügt.)
Seine und andere klassische Dichtung konnte der tüchtige, trotzige Koltermann natürlich auch dröhnend vortragen und vorsingen, und nötigenfalls begleitete sein Sohn Eckard Koltermann, der beachtliche Tonsetzer und Baßklarinettist und Mentor meiner Eickeler Musiksymposien, den sangestrunkenen Vater auch eine Winterreise weit am Klavier. Denn alles, so Bernhard Koltermann einen Text abschließend: „ ...kann auch nach Mellodie geschallert wern! Euer Fafassa.“
So die letzte Signatur. Der Fafassa ist dahin, und nun weht es dieser Tage ganz stumm und kalt über den Friedhof am Eickeler Volksgarten.
Writersblog von Thomas Kapielski.

Darf man in den öffentlichen Toiletten eines Krankenhauses rituelle islamische Waschungen vornehmen?

Vor den Gebeten sind gläubige Muslime gehalten ihre Körper rituell zu reinigen. Diese Waschungen nennt man auf arabisch "Wudu" ("Abdest" auf persisch). Im Maryland Medical Center in Baltimore hat das Sicherheitspersonal einen Muslim aus dem Krankenhaus geworfen, weil der Mann sich auf den öffentlichen Toiletten zur Vorbereitung auf ein Gebet im Waschbecken die Füße gewaschen hat. Nun verklagt der Mann das Krankenhaus auf 30 Millionen Dollar Schadensersatz wegen Diskriminierung. Auch auf europäische Gerichte dürfte in absehbarer Zeit die Frage zukommen, ob man sich auf öffentlichen Toiletten die Füße waschen darf (Quelle: AP Baltimore 8. April 2007 ).
akte islam

Sunday, April 08, 2007

KLEINE NACHTMUSIK

Glenn Gould - Bach's Brandenburg Concerto No.5

Spanien: Christliche Osterprozession in Ceuta in diesem Jahr erstmals islamisiert

Ceuta ist eine von zwei zu Spanien gehörenden Enklaven, die 21 Kilometer von der spanischen Küste entfernt am Ufer der Strasse von Gibraltar auf dem afrikanischen Festland liegt. Höhepunkt des religiösen Lebens in Ceuta ist die alljährlich stattfindende christliche Karwochenprozession. In diesem Jahr wurde aus der christlichen Prozession erstmals eine islamisch-christliche Prozession: Die bei der Prozession mitgeführte Muttergottesstatue hielt dieses Jahr erstmals eine islamische Gebetsschnur in der Hand.
Die Schnur - die nicht mit einem christlichen Rosenkranz verwechselt werden kann - war das Geschenk einer muslimischen Familie an die christliche Bruderschaft, die für die Prozession verantwortlich ist. (Quelle: Expatica April 2007 ). Unwahr ist allerdings das Gerücht, wonach Muslime zum Ramadan in Ceuta in diesem Jahr erstmals auch christliche Kreuze in ihre Gebetsräume hängen wollen.
akte islam

Australien: Oberster Mufti nach immer mehr Peinlichkeiten entlassen

Ein Mufti ist in der islamischen Welt ein Mann, der Rechtsgutachten abgeben kann. Auch die Muslime Australiens hatten einen Mufti bestimmt, der für den Verband Australian Federation of Islamic Councils (AFIC) und dessen Mitglieder islamische Rechtsgutachten erstellte: Scheich al-Hilali.
Scheich al-Hilali ist nun vom AFIC mit Schimpf und Schande entlassen worden. Bis es dazu kam, konnte sich der aus Ägypten stammende Mufti in den letzten Monaten eine Penlichkeit nach der anderen leisten. So wurde Scheich al-Hilali weltweit bekannt, als er unverschleierten Frauen, die verwegaltigt werden, die Schuld gab und sagte, sie seien wie "rohes Fleisch", das man einer Katze vorsetze. Scheich al-Hilali befand auch, Australien gehöre den Muslimen und die "Bastarde" britischer Einwanderer hätten dort keine Rechte, weil schon die Ureinwohner, die Aboriginees, angeblich Muslime gewesen sein - das nur vergessen hätten. Es gab viele, viele solcher Ausfälle (wir berichteten). Und immer haben die Muslime in Australien ihrem obersten Mufti die Treue gehalten. Damit ist es nun vorbei. Denn Scheich al-Hilali hat Terrorgruppen wie Al Qaida und der Hizbullah Geld überwiesen. (Quelle: Sydney Morning Herald und NewsCom.au 8. April 2007 )
akte islam

Malaysia nimmt Hindu-Mutter Baby weg, um es als Muslim aufwachsen zu lassen

"Kein Zwang im Glauben" - das behaupten Muslime immer dann, wenn man sie nach Religionsfreiheit fragt. Die Realität sieht bisweilen anders aus. Das ist im angeblich westlichen Malaysia nicht anders als in Europa. In Malaysia haben die Behörden nun einer Mutter zwangsweise ihr Baby weggenommen, um es als Muslim aufwachsen und erziehen zu lassen. Das "Verbrechen" der Mutter: die aus Indien stammende Frau wollte als Hindu leben. (Quelle: International Herald Tribune April 2007 )
akte islam

Saturday, April 07, 2007

Frohe Ostern


KLEINE NACHTMUSIK

Thomas Quasthoff - Schumann - Der Arme Peter. Das Video

Menschenrechtler warnt vor Gewaltbereitschaft von Muslimen und vor Sonderrechten

Der Islam tendiert eher zu einer Radikalisierung als in Richtung Aufklärung und Modernisierung. Diese Einschätzung machte der Sprecher der Evangelischen Allianz für Menschenrechte, der Missionswissenschaftler Prof. Thomas Schirrmacher, auf der Jahrestagung der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM). Besorgniserregend sei die Entwicklung etwa im Irak, wo inzwischen radikale Muslime jede Tötung im Namen der Religion als erlaubt betrachteten. Attentäter gälten auch dann als Märtyrer, wenn bei ihren Anschlägen nicht nur „Ungläubige“, sondern auch Muslime ums Leben kämen. Allerdings gebe es in manchen islamisch geprägten Ländern auch eine positive Entwicklung. Als Beispiel nannte Schirrmacher Algerien, wo Vergewaltigung in der Ehe unter Strafe gestellt worden sei. Schirrmacher nannte es eine Herausforderung für die westlichen Rechtsstaaten, das Gewaltmonopol gegen muslimische Selbstjustiz zu schützen. Viele Muslime nähmen für sich das Recht in Anspruch, mit Gewalt zu reagieren, wenn etwa ihre Religion kritisiert werde. Schirrmacher warnte westliche Staaten davor, Muslimen Sonderrechte zu gewähren. (Quelle: Factum online April 2007 )
akte islam

Die Meldung des Tages

Kauder: RAF-Terror soll im Schulunterricht größeren Raum bekommen

Na, da werden sich unsere kleinen Racker aber freuen !

Friday, April 06, 2007

Schünemann: Terror-Gefahr in Deutschland war noch nie so groß

Niedersachsens Innenminister Uwe Schünemann (CDU) hat vor Terroranschlägen in Deutschland gewarnt und schärfere Sicherheitsgesetze gefordert. "Die Gefahr eines terroristischen Anschlags in Deutschland war noch nie so groß wie in diesen Tagen", sagte Schünemann der "Bild am Sonntag".
Bundesjustizministerin Brigitte Zypries (SPD) hatte Schäubles Vorstoß als "verfassungsrechtlich höchst bedenklich" bezeichnet. Die bestehenden Vorkehrungen gegen Terroranschläge seien ausreichend.
(ddp)

Bring Taliban Beck

"Wären sie moderat, wären sie keine Taliban"
Nach dem Vorstoß von SPD-Chef Kurt Beck zur Einbindung der Taliban in eine Friedenskonferenz für Afghanistan ist in der großen Koalition der Streit über die Ausrichtung der deutschen Außenpolitik entbrannt.
"Während SPD-Entwicklungshilfeministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul so schnell wie möglich allen Frauen in Afghanistan die Gleichberechtigung bringen möchte, will sich Beck mit angeblich moderaten Taliban an einen Tisch setzen, die die Frauenrechte mit Füßen treten - das ist grotesk", sagte Klaeden der Zeitung. Es gebe keine moderaten Taliban. "Wären sie moderat, wären sie keine Taliban."
Die afghanische Regierung und die internationale Gemeinschaft bemühten sich seit Jahren um die Einbeziehung der Kräfte, die der Gewalt abgeschworen hätten und am Aufbau eines freien und demokratischen Afghanistan mitarbeiten wollten. "Die Taliban wollen Afghanistan wieder in eine islamistische Steinzeitwüste zurückverwandeln. Dazu brennen sie Schulen nieder, bringen Lehrer um, verüben Selbstmordattentate und versuchen den Aufbau des Landes zum Beispiel durch die Sprengung des Staudammprojekts im Süden Afghanistans in der Provinz Helmand zu verhindern", sagte der Außenpolitiker.
(ddp)

Islam-Debatte wird schärfer

Bei der zweiten Islamkonferenz in Deutschland wird es Anfang Mai voraussichtlich kontroverse Diskussionen geben. Der Islamrat für die Bundesrepublik forderte am Samstag einen respektvolleren Umgang mit den Muslimen. Der bayerische Innenminister Günther Beckstein (CSU) rief dagegen die muslimischen Verbände zu verstärkten Integrationsbemühungen auf.
Der Islamrats-Vorsitzende Ali Kizilkaya betonte, die muslimischen Verbände engagierten sich sehr intensiv für die Integration. Undifferenzierte Äußerungen von Politikern erschwerten aber diese Arbeit, weil sie Misstrauen förderten. Auch von den christlichen Kirchen gebe es zahlreiche Versuche, "die Muslime oberlehrerhaft zu erziehen".
Kizilkaya fügte hinzu, die Muslime müssten nicht alle zwei Monate aufgefordert werden, die Grundwerte in Deutschland zu achten. Dies sei "eine Selbstverständlichkeit". Er hoffe, dass es bei der zweiten Islamkonferenz deutliche Fortschritte gebe.
Beckstein mahnte, die "Werte-Ordnung" in Deutschland müsse uneingeschränkt beachtet werden. Dies müssten die muslimischen Verbände "sehr viel engagierter" als bisher klar machen und ihre Mitglieder zu mehr Integrationsbereitschaft auffordern. Dazu gehöre, die deutsche Sprache zu lernen. Ferner dürften die Verbände den muslimischen jungen Frauen nicht das Tragen eines Kopftuchs empfehlen, sondern sollten sie ermuntern, weltoffen und gleichberechtigt die Bildungschancen zu nutzen.
Beckstein warnte zugleich, die größte Gefahr für die innere Sicherheit sei der "islamistische Terror". Zwar sei nur eine kleine Minderheit der Muslime in Deutschland gewaltbereit - "aber es ist eine gefährliche Minderheit".
Edathy sagte, die Diskussion über den Islam müsse "entemotionalisiert und versachlicht" werden. Der SPD-Politiker fügte hinzu: "Es gilt, seitens der Nicht-Muslime Verständnis zu fördern und mögliches Misstrauen abzubauen - und seitens der Muslime Zugehörigkeitsgefühle zu fördern." Dies bedinge aber insgesamt, "den Dialog auf Augenhöhe und in dem Wissen zu führen, dass Religion letztlich Privatsache ist, die Werte des Grundgesetzes aber die gemeinsame und verbindliche Grundlage des Zusammenlebens sind".
Auch der Vorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Konrad Freiberg, warb für verstärkte Integrationsbemühungen gegenüber den Muslimen. Er betonte, Migranten bräuchten "verlässliche Chancen auf ein besseres Leben als im Herkunftsland". Zugleich brauche die Gesellschaft "von ihnen verlässliche Zeichen, sich auf die Spielregeln einzulassen, die sie für ein auskömmliches Miteinander aufgestellt hat."
Freiberg fügte hinzu: "Es besteht bei einigen Muslimen die Gefahr der Radikalisierung." Dabei handele es sich um Personen, "die keinen Zugang zu unserer Gesellschaft erhalten - sei es, weil das traditionelle familiäre Umfeld zu stark ist oder die Ablehnung der Gesellschaft zu frustrierend".
(ddp)

Magazin: Kofferbomben als "Aufnahmetest"

Die mutmaßlichen Kofferbomber von Köln wollten sich für Kampfeinsätze im Irak empfehlen. Das behauptet laut "Spiegel" einer der beiden Verdächtigen. Die gescheiterten Anschläge von NRW seien ein "Aufnahmetest" gewesen".
Kofferbomber: Für Irak rekrutiert?
In einer E-Mail, die dem Bericht zufolge der Verdächtige Youssef el-H. an seinen Komplizen Jihad H. schickte, kündigte er den Besuch seines Bruders Chalid aus Schweden an. Den unlängst im Libanon verhafteten Mann hätten schwedische Behörden im Verdacht, Kämpfer für den Irak rekrutiert und Spenden gesammelt zu haben. Die Bundesanwaltschaft schließe nicht aus, dass er ein Hintermann gewesen ist, der in die Anschläge eingeweiht oder sogar der Auftraggeber war. Er soll libanesischen Quellen zufolge Kontakt zur Terrororganisation Al-Qaida haben, berichtet das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel".
Youssef soll in dieser Mail auch die letztlich gescheiterten Kofferbomben-Attentate auf Regionalzüge in NRW als einen "Aufnahmetest" bezeichnet haben.
War Anschlag auf Bahnbrücke in Köln geplant?
In dem vorab veröffentlichten Artikel heißt es unter Berufung auf die Ermittlungsakten weiter, ursprünglich hätten die beiden die Kölner Hohenzollernbrücke über den Rhein sprengen wollen. Dafür habe ihnen aber der Sprengstoff gefehlt. .
Wegen der misslungenen Anschläge auf zwei Regionalzüge, die am 31. Juli vergangenen Jahres über Köln nach Hamm und Koblenz fuhren, wird die Bundesanwaltschaft im Sommer dieses Jahres Anklage gegen Youssef erheben. Jihad steht ab Mittwoch (11.04.07) in Beirut vor Gericht.
wdr.de