Frankreich hält Irans Atomprogramm für eine Bedrohung Israels, der Region und für die Welt und wird die wirtschaftlichen Sanktionen so lange wie nötig aufrechterhalten, sagte Frankreichs Präsident François Hollande.
Hollande traf am Sonntag in Israel ein, um sich während seines Nah-Ost besuchs mit israelischen und palästinensischen Politikern zu treffen. Es ist seine erste Reise nach Israel seit seinem Amtsantritt als Präsident vor mehr als einem Jahr.
Sein Besuch in der Region erfolgt zu einer Zeit, in der sich die Weltmächte auf eine weitere Runde von Verhandlungen mit dem Iran über dessen Atomwaffenprogramm vorbereiten.
“Frankreich hält das iranische Atomwaffenprogramm für eine Bedrohung für Israel, der Region und der Welt. Frankreich wird seine Haltung nicht aufgeben oder Kompromisse schließen, solange wir nicht ganz sicher sind, dass der Iran sein Atomwaffenprogramm aufgegeben hat. Solange werden wir auch weiterhin auf unserer Position bestehen”, sagte Hollande bei der Ankunft am Flughafen Ben Gurion.
“Israel sieht Frankreich als einen wahren Freund. Frankreich, wie Israel streben einen stabilen, moderaten Nahen Osten an in dem die Völker in Frieden und Sicherheit und im gegenseitigen Respekts miteinander leben. Sie, Herr Präsident, haben eine entschlossene Haltung gegenüber Syrien gezeigt und auch im Angesicht der anhaltenden Bemühungen des Iran, an Atomwaffen zu gelangen. Dies würde nicht nur Israel gefährden, sondern auch die Regierungen und Ländern im gesamten Nahen Osten und es wäre auch eine Gefährdung Frankreichs, Europas und der ganzen Welt”, sagte der israelische Ministerpräsident Netanyahu bei einer Begrüßungszeremonie für Hollande.
“Mr. Präsident, Sie sind ein gern gesehener und geschätzter Gast in unserem Land. Alle Israelis reichen Ihnen die Hand, um sie in Freundschaft und mit den Segnungen des Friedens zu begrüßen. Vive la France, vive l’ Israel, vive l’ amitie entre la France et l’ Israel”, fügte Netanyahu hinzu.
Frankreich war das einzige Land, dass beim Treffen der P5 +1 Weltmächte mit dem Iran vergangene Woche in Genf, die Unterzeichnung einer Vereinbarung verweigerte, die eine Lockerung der Wirtschaftssanktionen gegen Iran zur Folge hätte.
“Die Bürger Israels sind voller Dankbarkeit dafür, dass Frankreich in schwierigen Zeiten an unserer Seite steht, was wir nie vergessen werden”, sagte der israelische Präsident Shimon Peres, während einer Begrüßungszeremonie in der Residenz des Präsidenten in Jerusalem.
“Wir schätzen Frankreichs starke Position in der internationalen Arena unter Ihrer Führung mein Freund Francois Hollande, um Irans gefährliche Ambitionen zu stoppen, den Nahen Osten zu überrennen und zu dominieren. Wir stehen Seite an Seite mit Ihnen in diesem Kampf und wir werden ihn gewinnen, weil sich die Dinge ändern müssen”, sagte Präsident Shimon Peres.
“Ihr Besuch in Israel ist eine Gelegenheit, die bereits fruchtbaren Beziehung zwischen unseren Ländern zu bereichern. Herr Präsident, unsere gemeinsame Haltung wird gewinnen und zwar aus einem einfachen Grund – sie ist moralisch, sie ist einfach und dient Schaden von der Menschheit abzuhalten”, fügte Peres hinzu.
Redaktion Israel-Nachrichten.org
Der heimliche Orientalismus Deutschlands,durchleuchtet von Fred Alan Medforth
Sunday, November 17, 2013
Badische Phantasien
Großen Ärger hat derzeit die Badische Zeitung, weil sie, wie ihr Chefredakteur betont, mit einer Karikatur, die am 9. November veröffentlicht wurde, doch bloß die Politik der gegenwärtigen israelischen Regierung kritisieren wollte.
Der “sehr real existierende und real Politik betreibende israelische Ministerpräsident” habe nämlich versucht, “die Annäherung zwischen den fünf Vetomächten im UN-Sicherheitsrat plus Deutschland sowie dem Iran im Atomkonflikt zu verhindern”.
Und darauf habe der Karikaturist Horst Haitzinger hinweisen wollen, “weil aus seiner Sicht die Lösung des Atomstreits mit dem Iran mehr Frieden brächte”, eine “Annäherung, gegen die Netanjahu mit ‘Taubengift und Schneckenkorn’ zu Leibe rücken wollte”.
Thomas Fricker, der Chefredakteur der Badischen Zeitung bekennt in seinem Rechtfertigungsversuch sich dazu, den Lesern seiner Zeitung Unwahrheiten als Fakten zu verkaufen. Er behauptet, die erwähnte “Annäherung” sei gleichbedeutend mit “mehr Frieden”.
Das jedoch ist falsch. Der Flirt zwischen dem Weißen Haus und Teheran stürzt die Herrscher Saudi Barbariens in einige Besorgnis, sogar von “Wut” in Riad wird berichtet, die sich nicht nur im Verzicht des Königreichs auf einen Sitz im UN-Sicherheitsrat äußerte.
Und Saudi Barbarien ist nicht allein. “[T]here will certainly be countries such as Saudi Arabia, Egypt, and maybe even Turkey that will want to obtain nuclear capabilities”, warnt Ephraim Asculai vom Institute for National Security Studies an der Universität Tel Aviv.
Es ist daher eben gerade so, wie Benjamin Netanjahu analysierte: “Iran gives practically nothing, and it gets a hell of a lot. That’s a bad deal.” Ein Deal zudem, der das Potential hätte, einen nuklearen Rüstungswettlauf zu initiieren, das Gegenteil von “mehr Frieden”.
Für den steht tatsächlich Benjamin Netanjahu, stehen “Benjamin Netanjahu & Co.”, nicht aber Teheran einer- und mindestens vier der fünf Vetomächte im UN-Sicherheitsrat sowie Deutschland und die Badische Zeitung andererseits.
tw24
Der “sehr real existierende und real Politik betreibende israelische Ministerpräsident” habe nämlich versucht, “die Annäherung zwischen den fünf Vetomächten im UN-Sicherheitsrat plus Deutschland sowie dem Iran im Atomkonflikt zu verhindern”.
Und darauf habe der Karikaturist Horst Haitzinger hinweisen wollen, “weil aus seiner Sicht die Lösung des Atomstreits mit dem Iran mehr Frieden brächte”, eine “Annäherung, gegen die Netanjahu mit ‘Taubengift und Schneckenkorn’ zu Leibe rücken wollte”.
“Wer die Zeichnung (die übrigens in mehreren Zeitungen erschienen ist) unvoreingenommen betrachtet, findet dort weder eine stilisierte Judenfigur noch das – mittelalterliche – Klischee vom jüdischen Brunnenvergifter.”Man kann gewiß darüber streiten, ob es in Deutschland noch “stilisierter Judenfiguren” bedarf, um antisemitische Ressentiments zu bedienen – die Badische Zeitung wähnt sich freilich unschuldig -, an einer anderen Feststellung aber änderte dies nichts.
Thomas Fricker, der Chefredakteur der Badischen Zeitung bekennt in seinem Rechtfertigungsversuch sich dazu, den Lesern seiner Zeitung Unwahrheiten als Fakten zu verkaufen. Er behauptet, die erwähnte “Annäherung” sei gleichbedeutend mit “mehr Frieden”.
Das jedoch ist falsch. Der Flirt zwischen dem Weißen Haus und Teheran stürzt die Herrscher Saudi Barbariens in einige Besorgnis, sogar von “Wut” in Riad wird berichtet, die sich nicht nur im Verzicht des Königreichs auf einen Sitz im UN-Sicherheitsrat äußerte.
“Saudi Arabia has invested in Pakistani nuclear weapons projects, and believes it could obtain atomic bombs at will, a variety of sources have told BBC Newsnight.Was angeblich vorhandene israelische Kernwaffen in Jahrzehnten nicht vermochten – die Aussicht auf eine “Annäherung zwischen den fünf Vetomächten im UN-Sicherheitsrat plus Deutschland sowie dem Iran” schaffte es: Riad erwägt, Atommacht zu werden.
While the kingdom’s quest has often been set in the context of countering Iran’s atomic programme, it is now possible that the Saudis might be able to deploy such devices more quickly than the Islamic republic.”
Und Saudi Barbarien ist nicht allein. “[T]here will certainly be countries such as Saudi Arabia, Egypt, and maybe even Turkey that will want to obtain nuclear capabilities”, warnt Ephraim Asculai vom Institute for National Security Studies an der Universität Tel Aviv.
Es ist daher eben gerade so, wie Benjamin Netanjahu analysierte: “Iran gives practically nothing, and it gets a hell of a lot. That’s a bad deal.” Ein Deal zudem, der das Potential hätte, einen nuklearen Rüstungswettlauf zu initiieren, das Gegenteil von “mehr Frieden”.
Für den steht tatsächlich Benjamin Netanjahu, stehen “Benjamin Netanjahu & Co.”, nicht aber Teheran einer- und mindestens vier der fünf Vetomächte im UN-Sicherheitsrat sowie Deutschland und die Badische Zeitung andererseits.
tw24
Saturday, November 16, 2013
Friday, November 15, 2013
Teenager-Terrorist: Ich wollte einen Soldaten erstechen
Von Tommy Mueller
Der 16 Jahre alte Palästinenser Hussein G., der am Mittwoch den 18-jährigen israelischen Soldaten Eden A. in einem Linienbus in Afula erstochen hat, hat nicht spontan, sondern vorsätzlich gehandelt. „Ich habe den Bus betreten in der Absicht, jemanden zu erstechen“, erklärte er den Ermittlungsbeamten. Der Bus war voll mit Soldaten. Beim planmäßigen Stopp in Afula verließen die meisten das Fahrzeug, um sich die Beine zu vertreten. Eden A., der erst seit zwei Wochen bei der Armee und auf dem Weg zu seiner Einheit war, schlief auf seinem Sitz. Der Teenager-Terrorist (Foto: nach seiner Festnahme im Polizeiauto) nutzte diese Situation aus: „Die anderen waren alle draußen, deshalb habe ich ihn ausgewählt. Ich habe zweimal zugestochen und dann noch ein drittes Mal.“ Wie der Fernsehsender Kanal 10 berichtete, sei Hussein G. aus den Palästinensergebieten illegal nach Israel gekommen, um dort Arbeit zu suchen. „In Dschenin gibt es keine Arbeit. Meine Familie hat mich weggeschickt, um einen Job zu finden“, erklärte der 16-Jährige gegenüber den Ermittlern. Er habe es in verschiedenen israelischen Städten versucht, doch keiner habe jemanden ohne Arbeitserlaubnis einstellen wollen: „Die hatten alle Angst vor der Polizei.“ Hussein G. unterstrich, er habe mit der Bluttat gegen die Inhaftierung seiner Verwandten protestieren wollen: „Ich war wütend, dass sich niemand an meine beiden Onkel im Gefängnis erinnerte. Weder Israel noch die Autonomiebehörde erwähnen sie auch nur. Wer kümmert sich um sie? Nun, nachdem ich das getan habe, weiß jeder über sie Bescheid.“ Der eine Onkel wurde wegen der Ermordung von zwei Israelis zu dreimal lebenslanger Haft verurteilt, der andere erhielt wegen eines Mordversuchs zwölf Jahre Gefängnis. Ein Armee-Offizier, der in Afula an einer Bushaltestelle wartete, wurde auf die Attacke aufmerksam und stürmte mit gezogener Waffe in den Bus. Der Terrorist habe sich ergeben, berichtete der Offizier gegenüber den Medien. Bei der Festnahme wurde der 16-jährige leicht verletzt. Für Eden A. gab es jedoch keine Rettung mehr: Er starb kurz darauf im Krankenhaus. Das Geständnis des 16-jährigen Mörders, sachlich und offenbar ohne jede Reue und Mitgefühl für das Opfer vorgetragen, hat viele Menschen in Israel schockiert.
israelheute
Der 16 Jahre alte Palästinenser Hussein G., der am Mittwoch den 18-jährigen israelischen Soldaten Eden A. in einem Linienbus in Afula erstochen hat, hat nicht spontan, sondern vorsätzlich gehandelt. „Ich habe den Bus betreten in der Absicht, jemanden zu erstechen“, erklärte er den Ermittlungsbeamten. Der Bus war voll mit Soldaten. Beim planmäßigen Stopp in Afula verließen die meisten das Fahrzeug, um sich die Beine zu vertreten. Eden A., der erst seit zwei Wochen bei der Armee und auf dem Weg zu seiner Einheit war, schlief auf seinem Sitz. Der Teenager-Terrorist (Foto: nach seiner Festnahme im Polizeiauto) nutzte diese Situation aus: „Die anderen waren alle draußen, deshalb habe ich ihn ausgewählt. Ich habe zweimal zugestochen und dann noch ein drittes Mal.“ Wie der Fernsehsender Kanal 10 berichtete, sei Hussein G. aus den Palästinensergebieten illegal nach Israel gekommen, um dort Arbeit zu suchen. „In Dschenin gibt es keine Arbeit. Meine Familie hat mich weggeschickt, um einen Job zu finden“, erklärte der 16-Jährige gegenüber den Ermittlern. Er habe es in verschiedenen israelischen Städten versucht, doch keiner habe jemanden ohne Arbeitserlaubnis einstellen wollen: „Die hatten alle Angst vor der Polizei.“ Hussein G. unterstrich, er habe mit der Bluttat gegen die Inhaftierung seiner Verwandten protestieren wollen: „Ich war wütend, dass sich niemand an meine beiden Onkel im Gefängnis erinnerte. Weder Israel noch die Autonomiebehörde erwähnen sie auch nur. Wer kümmert sich um sie? Nun, nachdem ich das getan habe, weiß jeder über sie Bescheid.“ Der eine Onkel wurde wegen der Ermordung von zwei Israelis zu dreimal lebenslanger Haft verurteilt, der andere erhielt wegen eines Mordversuchs zwölf Jahre Gefängnis. Ein Armee-Offizier, der in Afula an einer Bushaltestelle wartete, wurde auf die Attacke aufmerksam und stürmte mit gezogener Waffe in den Bus. Der Terrorist habe sich ergeben, berichtete der Offizier gegenüber den Medien. Bei der Festnahme wurde der 16-jährige leicht verletzt. Für Eden A. gab es jedoch keine Rettung mehr: Er starb kurz darauf im Krankenhaus. Das Geständnis des 16-jährigen Mörders, sachlich und offenbar ohne jede Reue und Mitgefühl für das Opfer vorgetragen, hat viele Menschen in Israel schockiert.
israelheute
Kölner ruft zur Demo gegen "Graue Wölfe"-Veranstaltung auf
Benjamin Schwenk ruft zum Protest gegen die Veranstaltung der türkischen Ultranationalisten "Graue Wölfe" in der Oberhausener König-Pilsener-Arena auf. Unterstützt wird er bei dabei von den Grünen und den Piraten. Bereits am Montag wurde eine Resolution gegen die Veranstaltung verabschiedet.
„Schluss mit dem Geheule – Graue Wölfe unerwünscht!“
So lautet das Motto, unter dem Benjamin Schwenk zur Mahnwache gegen eine Großveranstaltung der türkischen Ultranationalisten „Graue Wölfe“ am Samstag in der Arena
aufruft. Treffpunkt ist um 10.30 Uhr die Haltestelle „Neue Mitte“.„Ich bin ein ganz normaler Bürger, der zum ersten Mal in seinem Leben eine Demo angemeldet hat“, sagt Schwenk. „Weil es kein anderer gemacht hat.“ Der 38-jährige Softwareentwickler, der in Köln lebt, will der vom Verfassungsschutz beobachteten Föderation der Türkisch-Demokratischen Idealistenvereine, bekannt als „Graue Wölfe“, laut eigener Aussage nicht unwidersprochen öffentlichen Raum überlassen.Schwenk: „Es gibt keine Menschen erster und zweiter Klasse. Genau das aber propagieren die Grauen Wölfe. Sie predigen Hass gegen Kurden, Armenier und Amerikaner. Sie sind judenfeindlich und verachten Homosexuelle und Christen
.“Zu den Unterstützern des Protest-Aufrufs gehören Andreas Blanke (Grüne), Daniel Düngel (Piraten) und der Alevitische Kulturverein. Der Rat hatte auf seiner Sitzung am Montag mit großer Mehrheit eine Resolution gegen die Veranstaltung in der Arena verabschiedet. „Auch wenn nicht viele kommen sollten, ist das besser, als gar nichts dagegen zu machen“, sagt Schwenk. „Damit später kein Arena-Chef sagen kann, es hätte keinen Widerstand aus der Bevölkerung gegeben.“
derwesten
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Erdogan verbündet sich mit Cameron
Die Türkei hat auf europäischer Ebene die Fraktionen gewechselt. Ministerpräsident Erdogan schließt sich damit David Cameron an, der einen EU-Beitritt der Türkei stark befürwortet.
Es gibt eine neue Allianz innerhalb der EU. So hat die Partei des türkischen Ministerpräsidenten Erdogan, die AKP, sich der Allianz der Europäischen Konservativen und Reformisten (AECR) im EU-Parlament angeschlossen.Die Allianz wird vom britischen Premierminister Cameron angeführt.
Damit gibt die AKP ihren bisherigen Beobachter-Status innerhalb der Europäischen Volkspartei (EVP) auf. Wie die EU-Beobachterplattform EurActiv berichtet, habe Erdogan sich enttäuscht über die Hinhaltetaktik der EVP gezeigt. Weiter ist er der Auffassung, dass vor allem Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) dafür verantwortlich sei.
Die Türkei AECR erhofft sich mit dem Eintritt in die AECR Fortschritte bei den EU-Beitrittsverhandlungen. Premierminister Cameron gehört darüber hinaus zu den größten Unterstützern eines türkischen EU-Beitritts.
freiewelt
Es gibt eine neue Allianz innerhalb der EU. So hat die Partei des türkischen Ministerpräsidenten Erdogan, die AKP, sich der Allianz der Europäischen Konservativen und Reformisten (AECR) im EU-Parlament angeschlossen.Die Allianz wird vom britischen Premierminister Cameron angeführt.
Damit gibt die AKP ihren bisherigen Beobachter-Status innerhalb der Europäischen Volkspartei (EVP) auf. Wie die EU-Beobachterplattform EurActiv berichtet, habe Erdogan sich enttäuscht über die Hinhaltetaktik der EVP gezeigt. Weiter ist er der Auffassung, dass vor allem Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) dafür verantwortlich sei.
Die Türkei AECR erhofft sich mit dem Eintritt in die AECR Fortschritte bei den EU-Beitrittsverhandlungen. Premierminister Cameron gehört darüber hinaus zu den größten Unterstützern eines türkischen EU-Beitritts.
freiewelt
Thursday, November 14, 2013
„Hass-Kultur“ der Palästinenser für Mord mitverantwortlich
Mehrere Tausend Menschen haben heute an der Beisetzung von Eden A. teilgenommen. Der junge Soldat war am Mittwoch von einem Palästinenser (16) erstochen worden, als er schlafend in einem Omnibus saß. Am Mittwochabend hatten etwa 150 Menschen am Busbahnhof von Afula demonstriert, wo der junge Man die tödlichen Stichwunden erhalten hatte. Die Demonstranten wandten sich gegen die Friedensverhandlungen mit den Palästinensern und wiesen darauf hin, dass dies bereits der vierte derartige Vorfall seit Juli sei. Ministerpräsident Netanjahu erklärte, es könne zu keinem Frieden mit den Palästinensern kommen, wenn diese weiterhin ständig aufgehetzt würden.
Netanjahu prangerte fortgesetzte Hetze gegen den jüdischen Staat an. Das beginne bei der Kindererziehung und setze sich fort in Zeitungen der Palästinensischen Autonomiebehörde, in Moscheen und an anderen Orten der palästinensischen Gesellschaft. Der für die Geheimdienste zuständige Minister Juval Steinitz sprach von einer „Kultur des Hasses“ innerhalb der Palästinensischen Autonomiebehörde, die von der Regierung und ihrem Präsidenten Mahmoud Abbas gefördert werde. Er erklärte, die Palästinenser würden den Mord früher oder später verdammen – allerdings wie gewohnt nur in englischer Sprache. Mehrere Abgeordnete der Regierungskoalition forderten angesichts der Bluttat einen Abbruch der Friedensgespräche.
Bei einem Feuer im Haus einer palästinensischen Familie im Dorf Sinjil haben heute fünf Bewohner Rauchvergiftungen erlitten. Die Polizei geht von Brandstiftung aus. An die Fassade wurde von den Tätern ein Grafitti gesprüht: „Grüße von Edens Rache“. Die Behörden haben eine Untersuchung eingeleitet.
israelheute
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27 EU-Parlamentarier gegen anti-israelische Richtlinien
Mit einer Petition haben sich 27 EU-Parlamentarier gegen die Richtlinien der Europäischen Union gewandt. Sie legen damit bei der EU-Außenbeauftragten Catherine Ashton Widerspruch gegen das Verbot ein, israelische Projekte in den umstrittenen Gebieten finanziell zu fördern.
Die Abgeordneten forderten Ashton auf, „alle notwendigen Schritte zu unternehmen, um die Richtlinien der Kommission zurückzunehmen, oder zumindest, sich mit der israelischen Regierung zu einigen, dass die Folgen der Richtlinien die tiefen Beziehungen zwischen der Europäischen Union und Israel reflektieren und unter keinen Umständen schaden“.
In dem Brief, den die israelische Zeitung „Yediot Aharonot“ zitiert, heißt es weiter, dass „Israel Brüssel einen finalen Formulierungs-Vorschlag für die israelische Wissenschaftskooperation und Teilnahme an der Horizon 2020-Initiative vorgelegt hat“. Von EU-Vertretern werde Ende der Woche eine Antwort erwartet. Nachdem die EU-Richtlinien Mitte Juli 2013 bekannt wurde, war bei israelischen Politikern ein Ausstieg aus „Horizon 2020“, einem EU-Förderprogramm für Wissenschaftsinitiativen, im Gespräch.
Den Richtlinien zufolge muss ab 2014 jede Vereinbarungen zwischen einem EU-Mitgliedsstaat und Israel eine Klausel enthalten, wonach Siedlungen nicht Teil des Staates Israel seien. Die EU fördert demnach auch nicht israelische Projekte in den umstrittenen Gebieten. Der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu hat dieses Dekret als „ausländisches Diktat“ gebrandmarkt
INN
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Wednesday, November 13, 2013
BND soll weitgehenden Zugriff auf Internetverkehr in Deutschland haben
Auch der deutsche Geheimdienst liest offenbar mit: Der Bundesnachrichtendienst soll sich mit Investitionen in Technik und der Umdeutung eines Gesetzes weitgehenden Zugriff auf den Internetverkehr verschafft haben, berichtet das MDR-Magazin "Fakt".
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Israelischer Soldat im Schlaf von Palästinenser erstochen
Ein 16-jähriger Palästinenser hat am Mittwochmorgen im nordisraelischen Afula einen Soldaten erstochen. In einem Bus griff er den Israeli mit einem Messer an. Nach eigener Aussage wollte er Angehörige rächen, die in Israel inhaftiert sind.
Der Egged-Bus der Linie 823 war auf dem Weg von Nazareth Illit nach Tel Aviv . Am Busbahnhof von Afula begann der Palästinenser gegen 8.40 Uhr Ortszeit, auf den 19-jährigen schlafenden Soldaten einzustechen. Er verwundete ihn lebensgefährlich. Passagiere überwältigten den Angreifer und übergaben ihn der Polizei. Der Jugendliche aus Dschenin im Westjordanland hielt sich illegal in Israel auf. Dies berichtet das Internetportal „Walla“ unter Berufung auf die Ermittler. Das Messer wurde beschlagnahmt.
Der Soldat, Eden Atias aus Nazareth Illit, hatte Stichverletzungen am gesamten Körper und eine tiefe Wunde am Hals erlitten. Ein Rettungsteam leistete vor Ort Erste Hilfe und brachte ihn ins Krankenhaus. Dort wurde er operiert, erlag aber seinen Verletzungen. Das Opfer hatte erst vor zwei Wochen seinen Wehrdienst angetreten.
„Das ist binnen Sekunden passiert“, erzählte ein Mitarbeiter einer Tierhandlung in der Nähe des Tatortes gegenüber „Walla“. „Die Sicherheitskräfte kamen und sperrten den ganzen Bahnhof ab. Danach durchsuchten sie den Bus und den Rest des Bahnhofs.“
INN
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Großbritannien: Muslime bilden Bürgerwehren gegen Roma
Pakistanis und andere Migrantengruppen aus muslimischen Ländern machen Jagd auf Roma, und da staunen nicht nur die britischen Claudia-Roth-Lookalikes...
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Basler Muslime rufen zum heiligen Krieg auf
Vier bis fünf Männer im Kaftan und langen Bärten, deren Frauen in der Öffentlichkeit stets unsichtbar bleiben, stehen jeweils am ersten Samstag im Monat am Claraplatz und verteilen gratis Bücher für Allah und das Paradies. Es sind zum Beispiel Wegweiser zum Islam, eine Koranübersetzung ins Deutsche oder schöne Prosa über den Propheten «Muhammad», der soziale Gleichheit gepredigt haben soll, und deshalb in seinem Leben angefeindet worden ist. Alles deutschsprachige Schriftstücke und Papiere, die Lilo Roost-Vischer, Koordinationsverantwortliche für Religionsfragen und Leiterin des «Runden Tisches der Religionen», auf ihren Rundgängen erhalten konnte. Es handelt sich letztlich um Schriften, die «für lauter» befunden wurden und ins Bild des friedlichen Islam passen, das die Fachstelle für Integration und Diversität seit Jahren von den Basler Muslimen zeichnet.
Was der «Islamische Zentralrat Schweiz» (IZRS) am Claraplatz in arabischer Sprache verteilt, zeigt das andere Gesicht hinter der friedlichen Maske des Islams – ein Wort, das Friede wie auch Unterwerfung bedeutet. Im arabischen Programm propagieren die Männer das finsterste Spätmittelalter zur Blütezeit der Inquisition. Doch das erwähnt bis heute kein Bericht aus dem Präsidialdepartement von Guy Morin.
Die Basler Zeitung hat sich die Schriften, die am 2. November am Claraplatz an die Bevölkerung abgegeben wurden, besorgt und sie von Experten übersetzen lassen. Aufgefallen ist vor allem «Das Buch der vereinfachten Rechtswissenschaft». Ein paar Kostproben aus der modernen Auslegung und Interpretation des Korans und der Scharia: Auf Seite 365 steht, dass unverheiratete Personen, die Sex miteinander haben, mit 100 Peitschenhieben bestraft werden sollen und für ein Jahr aus ihrem aktuellen Lebensumfeld verbannt werden müssen. Stiehlt eine Person, gehört die Hand abgehackt in Übereinstimmung mit der Sure 5 Vers 38 aus dem Koran. Für bewaffnete Raubüberfalle sind die Strafen etwas härter. Abgestuft nach Schweregrad ist «Tod» bis «Tod durch Kreuzigung» vorgesehen. Seite 373 handelt dann von der Bestrafung von Personen, die Alkohol trinken. Sie müssen mindestens 40 Peitschenhiebe erdulden. Je nach Entscheid des Imams sind aber bis zu 80 Schläge vorgesehen.
Möglicherweise kennen die Basler Muslime, die das Buch unter der arabisch sprechenden Bevölkerung verteilen, den Inhalt nicht. Alle am Claraplatz Anwesenden sagten gegenüber der BaZ, sie verstünden kein Arabisch. Allerdings sei es ein gutes Buch, sonst würde man es am Stand nicht verteilen.
Starker Tobak, was die Menschenrechte angeht, sind die Sanktionen, die sogenannten Abtrünnigen und Zweiflern drohen. Sie sind im Teilkapitel «Strafen bei Apostasie» zusammengefasst. Es erklärt auch die Feststellung, die die Boulevard-Zeitung «Blick» in den letzten Tagen über Konvertiten machte: «Es konvertieren kaum Muslime zum Christentum.» Der Text im Buch sagt schlicht: Ändert einer seinen Glauben (weg vom Islam), dann töte ihn. Ein Abtrünniger habe drei Tage Zeit zu bereuen und erhalte die Möglichkeit, zum Islam zurückzukehren. Andernfalls muss er oder sie getötet werden. Die Sanktion zu verhängen ist dem Imam oder seinem Stellvertreter vorbehalten. In der strengen Auslegung des Islams, wie sie in Iran, in Teilen Pakistans oder in Saudiarabien praktiziert wird, gerät man schnell als Abtrünniger in Verdacht. Laut einer Liste, die auf Seite 384 gefunden wird, ist bereits abtrünnig, wer das Gesetz eines anderen Landes akzeptiert, wer seinen Zweifeln am Koran Ausdruck verleiht und wer sich nicht an das Gesetz Mohammeds, die Scharia, hält.
Inwiefern leben die bärtigen Männer vom Claraplatz hier in der Schweiz nach ihren Strafgesetzen? Würden sie ihre Kinder oder Frauen umbringen? Auf die Frage, was passiere, wenn eine seiner Töchter zum Christentum konvertieren würde, sagte ein dort anwesender Vater von fünf Töchtern: «Dann ist sie nicht mehr meine Tochter.»
Jedenfalls tun sich diese Muslime schwer, in der Schweiz nach dem «Willen Allahs» zu leben, ohne entweder mit ihrem oder dem Schweizerischen Gesetz in Konflikt zu geraten. Das zeigen Fotos von Aushängen, die in der König- Faisal-Moschee an der Friedensgasse 18 bei einer öffentlichen Moscheeführung gemacht wurden. Die an die Wand gepinnten Plakate in arabischer Sprache, die aus Saudiarabien stammen dürften, wurden im Stil von Frequently Asked Questions (FAQ) – Antworten auf häufige Fragen – abgefasst.
Auffallend ist, in welcher Selbstverständlichkeit despektierlich über die Schweizer geschrieben wird: «Ist es Muslimen erlaubt, mit Kuffar (abschätziges Wort für Ungläubige) Freundschaft zu pflegen oder ihnen zu helfen? Die Antwort: «Nein, es ist ihnen nicht erlaubt.» Belegt wird es aus Hadithen wie dem folgenden: «Alle Angehörigen von so und so sind nicht meine Freunde, weil sie zu den Kuffar gehören», sowie aus dem Koran: «O ihr, die ihr glaubt, nehmt nicht Juden und Christen zu Freunden» (Al Ma'ida Sure 5 Vers 51).
Die Gläubigen, die zum Freitagsgebet in die Moschee an der Friedensgasse gehen, beschäftigt auch, ob es erlaubt sei, die Bürger in nichtislamischen Ländern zu bestehlen, «weil sie Kuffar sind?» Die Antwort auf dem Plakat an der Friedensgasse 18: Es gibt das «Haus des Unglaubens» (Dar Al-Kufr). Dort gelten die Gesetze der Ungläubigen. In denjenigen Ländern, die in Verhandlung mit Muslimen stehen oder neutral sind, sei es nicht erlaubt zu stehlen und die Bürger zu töten. In Ländern, die im Kriegszustand mit den Muslimen sind und daher als «Haus des Kriegs» (Dar Al-Harb) bezeichnet werden, sei es erlaubt zu töten oder zu stehlen. In vielen Internetforen wurde die Schweiz wegen der Minarett-Initiative als «Dar Al-Harb» angesehen.
Man mag «Das Buch der vereinfachten Rechtswissenschaft» für einen «Ausrutscher» des IZRS halten. Es ist aber nicht das einzige, das am Claraplatz zur Intoleranz im Umgang mit dem westlichen «Kuffar» aufruft. Auch das Buch «Der vereinfachte Kommentar» enthält zahlreiche Anregungen zu extremer Gewalt und religiösem Hass und explizite Aufrufe, Juden und Christen zu töten (Seite 191) und ihnen ihr Geld wegzunehmen – basierend auf der Interpretation gewisser Verse aus dem Koran.
Die Herkunft der am Claraplatz verteilten Bücher wird in Basel systematisch vertuscht. Weder die Autoren noch der verantwortliche Verlag ist in der in Basel verteilten Version der «Rechtswissenschaft» aufgeführt. Sämtliche Hinweise auf saudische religiöse Organisationen sind vom IZRS konsequent entfernt worden. Es prangt dafür ein grüner Stempel des muslimischen Vereins. Wer aber die arabische Version im Internet zu suchen imstande ist, findet heraus, dass für die Publikation der «King Fahd Glorious Quran Printing Complex» verantwortlich zeichnet und das Buch unter der Aufsicht des saudischen Ministeriums für islamische Stiftungen und Angelegenheiten der Rechtsleitung steht.
Ist das alles Lilo Roost-Vischer, die angeblich engen Kontakt mit den Muslimen pflegt, entgangen? Die BaZ hat ihr dazu am Montag schriftlich vier Fragen gestellt. Das Mail bliebt unbeantwortet. Auf Nachfrage stellte die Sprecherin des Präsidialdepartements die Beantwortung der Fragen für später in Aussicht.
Als die Muslime am 4. Dezember 2009 vor dem Rathaus gegen das Minarettverbot demonstrierten, organisiert durch Cem Karatekin, Präsident der Basler Muslim Kommission, wehte die schwarze Flagge über dem Marktplatz mit der Inschrift «Es gibt keinen Gott ausser Allah, und Mohammed ist sein Prophet». Wichtiger als das religiöse Bekenntnis auf der Fahne war die Farbe des Stofftuchs: Während die weisse oder grüne Fahne ein Staatsterritorium markiert, ist die schwarze Flagge der Aufruf zum Jihad – zum heiligen Krieg gegen die Schweiz. Sie wehte in Basel.
bazonline
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Tuesday, November 12, 2013
Na und da, Polizeihauptkommissar Joachim Peters aus Lemgo, würde uns noch einiges interessieren !
Sollen wir wetten, das unter diesen Gruppierungen mindestens eine der antisemitischen Milli Görüs bzw. irgendein anderer Fanclub vom Antisemiten Erdogan ist ? Die Meldung:
Lemgo. Die Kommunikation und das gegenseitige Verständnis und Vertrauen zwischen Muslimen und den Behörden zu stärken - das ist das Ziel von Joachim Peters. Der Polizeihauptkommissar arbeitet als "Kontaktbeamter für muslimische Institutionen" im Kreis Lippe und weiß: "Integration hat bei der Polizei einen hohen Stellenwert.
Seine Hauptaufgabe ist es, vertrauensvolle Kontakte zu den zwölf Moscheevereinen, den zwei türkischen und dem afghanischen Kulturverein sowie der alevitischen Gemeinde in Lippe herzustellen.
London: Extremistische Islamisten patroullieren und drohen mit Mord
In London organisieren radikal-islamistische Extremisten regelrechte „Kiezstreifen“ und kontrollieren die Umgebung ihrer Treffpunkte und Hochburgen. Dabei bedrohen sie „Ungläubige“ und auch Muslime, die sich nicht ihren radiaklen Regeln entsprechend verhalten, mit Gewalt und auch mit dem Tod. Bei einer Gerichtsverhandlung bekannten sich jetzt drei Extremisten für schuldig, anderen Personen gewaltsam Alkohol entwendet und sie körperlich angegriffen zu haben. Laut Medienberichten gehören sie zu einem Netzwerk von radikalen Fundamentalisten, die versatärkt auch gewaltsam gegen andere Londoner vorgeht.
haolam
haolam
Sperre wegen Islamisten-Gruß
Der ägyptische Fußball-Klub Al-Ahly Kairo suspendiert seinen Top-Stürmer Ahmed Abdel-Zaher.
Dieser hat beim 2:0-Sieg in der afrikanischen Champions League über Orlando Pirates ein Tor mit dem Islamisten-Gruß bejubelt. Das Handzeichen stammt aus den Massenprotesten der Muslim-Bruderschaft, die im Sommer in Ägypten verboten wurde.
Dem Angreifer droht zudem eine Sperre durch den Ägyptischen Fußball-Verband. Al-Ahly sicherte sich durch das 2:0 zum achten Mal den afrikanischen CL-Titel.
boerse-express
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Mann trifft in der Türkei bei Ehebruch keine Schuld
Ein türkisches Gericht hat davon abgesehen, einen Lokalpolitiker dafür verantwortlich zu machen, dass er 15 Jahre lang neben seiner Frau auch eine Geliebte hatte – die Geliebte aber wurde zu umgerechnet rund 30.000 Euro Strafe verdonnert, weil sie die Ehe des Mannes zerrüttet habe. Plus Gerichtskosten, plus Zinsen – das sind in der Türkei üblicherweise vier Prozent pro Monat. Die tatsächliche Strafe kann also weit höher als 30.000 Euro ausfallen.
Der Prozess in der südtürkischen Stadt Antalya war von der mittlerweile geschiedenen Ehefrau des Mannes angestrengt worden. Der Politiker, ein Bezirksbürgermeister namens Mustafa Gül, hatte mit der Geliebten auch ein Kind gezeugt. Gül ist auch Vater zweier Töchter von seiner geschiedenen Frau Muazzez.
Gül gehört der extrem rechten Nationalistenpartei MHP an, die seit Jahren zunehmend auch ausgeprägt religiöse Positionen vertritt. Von der Regierungspartei AKP unterscheidet sie sich vor allem in ihrer kompromisslosen Position zum Kurdenkonflikt, der religiös-patriotisch moralisierende Ton ist aber sehr ähnlich. Der Ehebruch ist insofern besonders peinlich.
abendblatt
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Wegen Rücksicht auf Muslime ? Herzogenauracher Martini-Ritt soll abgeschafft werden
Angeblich aus Sicherheitsgründen soll es nie wieder einen Martini-Ritt der Förder- und Werbegemeinschaft Herzogenaurach geben. Dies stößt bei vielen Eltern auf Unverständnis.
Aysel Sandner mit türkischer Abstammung, die mit ihren Zwillingen Bora und Felix sowie deren achtjähriger Schwester Nadira zum Martinszug kam, konnte sich fast nicht mehr beruhigen. "Ich bin seit 16 Jahren in Deutschland, Türkin und Muslima, die Diskussion kann ich nicht verstehen", erklärte die Frau mit blitzenden Augen. "Wenn ich in ein anderes Land gehe, dann akzeptiere ich ganz einfach Sitten und Gebräuche", fügte sie hinzu und erzählt, dass ihre älteste Tochter ganz normal in den Religionsunterricht sowie in den Kindergottesdienst gehe und die Familie auch wegen der Kinder alle christlichen Feste feiere. "Ich kann meine Kinder doch nicht zwingen, Muslime zu werden, außerdem gibt es nur einen Gott", setzte sie hinzu.
Aysel Sandner kann nicht verstehen, dass christliche Bräuche in Kindergärten und Schule eine Diskriminierung muslimischer Kinder sein sollen. Überhaupt findet sie die ganze Diskussion um Sankt Martin sehr verwunderlich. Die dreifache Mutter. würde es bedauern, wenn der Martini-Ritt nicht mehr stattfinden würde.
Ähnlich äußerte sich auch Ira M., die mit ihren beiden Kindern Lara und Tobias zum Kirchenplatz gekommen war. "Die Kinder freuten sich seit Wochen auf diesen Abend", sagte die junge Mutter.
Sie hoffe, dass die Verantwortlichen nochmal darüber nachdenken. "Ob dann der St. Martin mit dem Feuerwehrauto kommt?", fragte der sechsjährige Tobias, der so halb zugehört hatte.
infranken
infranken
Monday, November 11, 2013
Immer mehr Islamisten aus Deutschland nach Syrien
Der deutsche Verfassungsschutz beobachtet einen verstärkten Zulauf für radikale Moslems in Syrien aus Deutschland. „Der Spiegel“ zitiert dabei aus einem geheimen Lagebericht des Bundesamts für Verfassungsschutz, wonach in den vergangenen Wochen verstärkt Reisen deutscher Islamisten nach Syrien beobachtet wurden. Dort soll es bereits ein eigenes „German Camp“ geben.
Inzwischen sollen sich rund 200 Radikale aus Deutschland in Syrien befinden oder sind auf dem Weg dorthin. Für kampfwillige Islamisten sei das Land derzeit „der mit Abstand ‚attraktivste‘ Jihad-Schauplatz“, heißt es laut „Spiegel“. Dem Bericht zufolge stammten die meisten Syrien-Reisenden aus Nordrhein-Westfalen, der Rest vor allem aus Hessen, Berlin, Bayern und Hamburg. Mehr als die Hälfte dieser Extremisten besitze die deutsche Staatsbürgerschaft.
Nach Geheimdienstinformationen gibt es in Syrien auch schon ein „German Camp“, in dem deutschsprachige Kampfeinheiten zusammengeschlossen seien. Es gelte als Sammelstelle und möglicherweise als Ausbildungslager. Laut dem österreichischen Bundesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung halten sich derzeit etwa 50 radikalisierte Islamisten aus Österreich im Kampfgebiet in Syrien.
Sorge bereitet dem deutschen Inlandsgeheimdienst laut dem Bericht auch eine Propagandaoffensive der Extremisten. Es gebe Hinweise, dass deutschstämmige Islamisten auf syrischem Boden mehrere „Medienstellen“ aufbauen wollten, um von dort aus in deutscher Sprache über das Internet für den „heiligen Krieg“ zu werben. Auch von den kampferprobten Heimkehrern gehe nach Einschätzung der Verfassungsschützer eine „besondere Gefährdung“ aus.
Europaweit gehen die Behörden laut „Spiegel“ von etwa tausend freiwilligen Kämpfern in Syrien aus, Ende 2012 seien es noch 250 gewesen. Die Islamisten stammten aus allen Teilen des Kontinents. Nach einer aktuellen Statistik deutscher Behörden wurden demnach bisher acht aus Deutschland angereiste Kämpfer im syrischen Bürgerkrieg getötet.
tt
Inzwischen sollen sich rund 200 Radikale aus Deutschland in Syrien befinden oder sind auf dem Weg dorthin. Für kampfwillige Islamisten sei das Land derzeit „der mit Abstand ‚attraktivste‘ Jihad-Schauplatz“, heißt es laut „Spiegel“. Dem Bericht zufolge stammten die meisten Syrien-Reisenden aus Nordrhein-Westfalen, der Rest vor allem aus Hessen, Berlin, Bayern und Hamburg. Mehr als die Hälfte dieser Extremisten besitze die deutsche Staatsbürgerschaft.
Nach Geheimdienstinformationen gibt es in Syrien auch schon ein „German Camp“, in dem deutschsprachige Kampfeinheiten zusammengeschlossen seien. Es gelte als Sammelstelle und möglicherweise als Ausbildungslager. Laut dem österreichischen Bundesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung halten sich derzeit etwa 50 radikalisierte Islamisten aus Österreich im Kampfgebiet in Syrien.
Sorge bereitet dem deutschen Inlandsgeheimdienst laut dem Bericht auch eine Propagandaoffensive der Extremisten. Es gebe Hinweise, dass deutschstämmige Islamisten auf syrischem Boden mehrere „Medienstellen“ aufbauen wollten, um von dort aus in deutscher Sprache über das Internet für den „heiligen Krieg“ zu werben. Auch von den kampferprobten Heimkehrern gehe nach Einschätzung der Verfassungsschützer eine „besondere Gefährdung“ aus.
Europaweit gehen die Behörden laut „Spiegel“ von etwa tausend freiwilligen Kämpfern in Syrien aus, Ende 2012 seien es noch 250 gewesen. Die Islamisten stammten aus allen Teilen des Kontinents. Nach einer aktuellen Statistik deutscher Behörden wurden demnach bisher acht aus Deutschland angereiste Kämpfer im syrischen Bürgerkrieg getötet.
tt
Israel will Atom-Abkommen mit dem Iran stoppen
Von Ryan Jones
Die Atomgespräche zwischen dem Iran und führenden westlichen Mächten sind in Genf ohne ein konkretes Ergebnis zu Ende gegangen. Jedoch vereinbarten beide Parteien, sich später in diesem Monat noch einmal zu treffen, um das fortzusetzen, was Israel ein „sehr, sehr schlechtes Geschäft“ nennt. Die Regierung in Jerusalem äußerte sich sehr besorgt über die Absicht des Westens, dem Iran über alle Maßen entgegenzukommen, um ein Abkommen mit Teheran zu erreichen. Catherine Ashton, Vertreterin der EU für Außen- und Sicherheitspolitik, sagte bei den Genfer Gesprächen, dass „konkrete Fortschritte beim iranischen Atomprogramm gemacht worden sind, es gibt allerdings noch einige offene Fragen.“ US-Außenminister John Kerry fügte hinzu, dass beide Seiten „nicht nur unterschiedliche Ansichten erörtert und geklärt haben, sondern auch erhebliche Fortschritte bei der Frage gemacht haben, wie weiter verfahren wird, um dem Programm einen friedlichen Charakter zu geben.“ Zuvor hatte der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu öffentlich an Kerry und seine Kollegen appelliert, nicht zu hetzen und mit der Unterzeichnung zu warten, um ein gutes Angebot vom Iran zu bekommen. In seiner Ansprache erinnerte Netanjahu Kerry an seine frühere Bemerkung, dass „kein Abkommen besser als ein schlechtes Abkommen“ sei. Nach Angaben der israelischen Regierung wird das Genfer Atomabkommen jedoch genau das: ein sehr schlechter Deal. Der Iran müsse keine einzige Zentrifuge zur Urananreicherung zerlegen. Die internationale Gemeinschaft lockere stattdessen zum ersten Mal seit vielen Jahren die Sanktionen. Der israelische Verteidigungsminister Moshe Yaalon sieht das Genfer Abkommen als einen „historischen Fehler, durch den dem kriegerischen Regime in Teheran offiziell erlaubt wird, seine Terror-Ambitionen auf der ganzen Welt zu verbreiten“. Radio Israel berichtete am Sonntag, dass Wirtschaftsminister Naftali Bennett nach Washington geschickt würde, um dort Einfluss auf die amerikanische Regierung zu nehmen und den iranischen Atomdeal zu verhindern. Die israelischen Reaktionen erregten Kerrys Missfallen, der die Kritiker des Atomdeals darum bat, keine voreiligen Schlüsse zu ziehen. Anlässlich einer Pressekonferenz im Anschluss an die Genfer Gespräche betonte Kerry, dass die Westmächte nur ein Abkommen unterzeichnen würden, das es ihnen ermöglicht, „unseren Verbündeten ins Gesicht zu schauen und zu sagen: Dieses Abkommen wird seine Arbeit zuverlässig erledigen.“
israelheute
Die Atomgespräche zwischen dem Iran und führenden westlichen Mächten sind in Genf ohne ein konkretes Ergebnis zu Ende gegangen. Jedoch vereinbarten beide Parteien, sich später in diesem Monat noch einmal zu treffen, um das fortzusetzen, was Israel ein „sehr, sehr schlechtes Geschäft“ nennt. Die Regierung in Jerusalem äußerte sich sehr besorgt über die Absicht des Westens, dem Iran über alle Maßen entgegenzukommen, um ein Abkommen mit Teheran zu erreichen. Catherine Ashton, Vertreterin der EU für Außen- und Sicherheitspolitik, sagte bei den Genfer Gesprächen, dass „konkrete Fortschritte beim iranischen Atomprogramm gemacht worden sind, es gibt allerdings noch einige offene Fragen.“ US-Außenminister John Kerry fügte hinzu, dass beide Seiten „nicht nur unterschiedliche Ansichten erörtert und geklärt haben, sondern auch erhebliche Fortschritte bei der Frage gemacht haben, wie weiter verfahren wird, um dem Programm einen friedlichen Charakter zu geben.“ Zuvor hatte der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu öffentlich an Kerry und seine Kollegen appelliert, nicht zu hetzen und mit der Unterzeichnung zu warten, um ein gutes Angebot vom Iran zu bekommen. In seiner Ansprache erinnerte Netanjahu Kerry an seine frühere Bemerkung, dass „kein Abkommen besser als ein schlechtes Abkommen“ sei. Nach Angaben der israelischen Regierung wird das Genfer Atomabkommen jedoch genau das: ein sehr schlechter Deal. Der Iran müsse keine einzige Zentrifuge zur Urananreicherung zerlegen. Die internationale Gemeinschaft lockere stattdessen zum ersten Mal seit vielen Jahren die Sanktionen. Der israelische Verteidigungsminister Moshe Yaalon sieht das Genfer Abkommen als einen „historischen Fehler, durch den dem kriegerischen Regime in Teheran offiziell erlaubt wird, seine Terror-Ambitionen auf der ganzen Welt zu verbreiten“. Radio Israel berichtete am Sonntag, dass Wirtschaftsminister Naftali Bennett nach Washington geschickt würde, um dort Einfluss auf die amerikanische Regierung zu nehmen und den iranischen Atomdeal zu verhindern. Die israelischen Reaktionen erregten Kerrys Missfallen, der die Kritiker des Atomdeals darum bat, keine voreiligen Schlüsse zu ziehen. Anlässlich einer Pressekonferenz im Anschluss an die Genfer Gespräche betonte Kerry, dass die Westmächte nur ein Abkommen unterzeichnen würden, das es ihnen ermöglicht, „unseren Verbündeten ins Gesicht zu schauen und zu sagen: Dieses Abkommen wird seine Arbeit zuverlässig erledigen.“
israelheute
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