Es gab bereits einen Anschlag auf das Haus von Gauland und ein Bekennerschreiben,
die taz macht munter weiter mit Empfehlungen für Straftaten, die ihr
angemessen erscheinen. Die Zeitung, die sofort eine Forderung nach
Verbot der AfD verfassen würde, käme jemand dort auf die Idee, den
Einsatz von Buttersäure gegen ein Migrantenheim in der Nachbarschaft zu
empfehlen – diese Zeitung rät zu Kartoffeln im Auspuff. Was im besten
Fall Sachbeschädigung und ein gefährlicher Eingriff in den
Strassenverkehr ist. Und sie rät zu Brot in den Scblössern.
Das steht da mit ein paar Witzchen auf dem Niveau, das der
Geschichtskundige aus SA-Zeitungen von 1932 kennt. In einem Klima, in
den ohnehin Anschläge auf politische Gegner täglich passieren, empfiehlt
die taz, rechtsgerichtete Nachbarn mit Straftaten zu verscheuchen. Als
Satire. Satire, weil sie ein paar Witze über Problembären und Maulwürfe
einstreut. Eine Zeitung, die für Toleranz gegenüber Migranten wirbt,
schlägt vor, den Nachbarn bewusst zu schädigen.
Wenn es nach dem Mitarbeiter der parteinahen Stiftung geht, bedeutet
das, dass der gewalttätige Migrant sich seinen dauerhaften Aufenthalt
erwerben kann, indem er hierzulande Frauen sexuell missbraucht. Dann
kann man ihn nicht abschieben, weil er sonst daheim ein Risiko ist. Dass
der Sexualstraftäter dann weiter in Deutschland ist und hier eine
Bedrohung darstellt, wird im Zeichen der internationalen und
antideutschen Solidarität in Kauf genommen. Das Herkunftsland hat ein
Problem weniger, Deutschland hat ein dauerhaftes Problem mehr, und für
Migranten eröffnet sich ein leichter Weg, einer Abschiebung zu entgehen:
Sie müssen nur Sexualstraftaten begehen und sich erwischen lassen. Die
Linke wundert sich gerade, warum ihre Wähler direkt zur AfD abwandern:
Möglicherweise wollen sie Boateng, aber nicht für immer eine steigende
Zahl von Bleiberechtsvergewaltigern oder Politiker, die so etwas
fördern, in ihrer Nachbarschaft. In Zeiten der
Buttersäuresensibilisierung und Vergewaltigungsakzeptanz für Deutsche
ist es dann auch nicht wirklich eine Förderung der guten Nachbarschaft,
wenn ein Spiegel-Redakteur mit Migrationshintergrund so eine –
mittlerweile gelöschte, aber weithin beachtete – Aussage veröffentlicht.
Da steht in etwa das, was AfD-Anhänger den Medien unterstellen: Dass
sie von Aktivisten benutzt werden, die eine eigene Agenda haben und
versuchen, Deutschland zu übernehmen. Ganz offen, ganz ehrlich, so wie
andere ganz offen für Buttersäure und Vergewaltiger argumentieren.
Natürlich ist das ein gefundenes Fressen für die Rechte, aber so steht
es nun mal im Internet.
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