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Saturday, November 14, 2015

»Menschenrechtsaktivistin«

Terroristen, die sich nach Angaben von Überlebenden auf Allah beriefen, haben in der vergangenen Nacht in der französischen Hauptstadt Paris mehrere Massaker mit weit mehr als 100 Opfern verübt. In Cafés, auf offener Straße, bei einem Konzert einer amerikanischen Band wurden nach noch vorläufigen Angaben 150 Menschen ermordet, 200 weitere verletzt.
Die Regierung in Paris rief noch in der Nacht den landesweiten Notstand aus und schwor, die Hintermänner der Täter – 7 von ihnen sprengten sich selbst in die Luft, einer wurde von Sicherheitskräften neutralisiert – zu finden und zu bestrafen. Reagieren zivilisiertere Menschen mit Betroffenheit, zeigen »Menschenrechtsaktivisten« einmal mehr ihr wahres Gesicht:


»Ich sage nicht, daß Israel dafür verantwortlich ist. Aber Bibi ist sauer wegen des europäischen Siedlungs-Boykotts. Wer weiß?« Die das schreibt, Mary Hughes-Thompson, ist eine Gründerin der »Free Gaza«-Bewegung, die alle paar Jahre versucht, mit Seelenverkäufern eine eingebildete »Blockade« Gazas zu brechen, und in der Zwischenzeit nichts ausläßt, Israel zu verleumden.
Der jüngste antisemitische Ausfall Mary Hughes-Thompsons ist nicht der erste eines prominenten Mitglieds der »Free Gaza«-Bewegung – und er wird wohl auch nicht der letzte sein, denn noch immer finden diese »Menschenrechtsaktivisten« Unterstützer. Die »Palästinenser«, die solche »Freunde« haben, die doch nichts sind als Menschen ohne Werte und Moral, sind zu bedauern.
 tw24

Monday, January 12, 2015

Juden unerwünscht: Gipfel der Heuchelei

Es ist bemerkenswert zu welchen Leistungen der Mensch fähig ist, der ignorieren will. In der französischen Hauptstadt Paris zerstörte Ignoranz am Sonntag das Gedenken an die Opfer islamistischen Terrors. Ein Verbrecher, ein Terrorist, der nur deshalb kein Staatsterrorist ist, weil sein Staat noch eingebildet, durfte gemeinsam mit Demokraten in der zweiten Reihe einer Großdemonstration, die dadurch zur Peinlichkeit geriet, “die Freiheit verteidigen”.
Abu Mazen, “Palästinenserpräsident”, demonstrierte tatsächlich für Meinungsfreiheit und gegen Terrorismus: der Mann, der “Palästinenser” wegen kritischer Facebook-Zeilen einsperren und foltern läßt, der Mann, der den Eltern eines getöteten Terroristen kürzlich schriftlich erklärte, ihr Sohn sei ein “Märtyrer” und genieße paradiesische Freuden. Und den mit ihm demonstrierenden Staatsfrauen und -männern wird nicht übel beim Gedanken, mit diesem Verbrecher gesehen zu werden.
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Der Mann, der persönlich verantwortlich ist für die Bezahlung inhaftierter Terroristen und der frühzeitig aus der Haft freigepreßte Mörder in seinem Amtssitz wie Staatsgäste empfängt und aushält, der Mann, der bei den Vereinten Nationen Terroristen als “fighters for freedom and peace” feiert, für den der am Holocaust beteiligte Kriegsverbrecher Hajj Muhammad Amin al-Husseini ein “Pionier” ist, durfte als einer von ihnen durch Paris laufen.
Und während dieser Mann, der im vergangenen Frühjahr durch ein Bündnis mit der Hamas einen “Friedensprozeß” platzen ließ, vom Büro des französischen Präsidenten Francois Hollande regelrecht umgarnt wurde, signalisierte Paris der Regierung in Jerusalem, sie sei beim “republikanischen Marsch” nicht willkommen.
“The Prime Minister’s Office confirmed late Sunday night that France was initially opposed to the idea of Prime Minister Benjamin Netanyahu attending Sunday’s historic march in Paris, believing the Israeli leader’s presence at the rally would be ‘divisive’ [..].”
Francois Hollande hat seine Meinung noch geändert, und ein Zeichen hat er damit gewiß gesetzt. Ein Zeichen aber für “Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit”, wie Kanzlerin Angela Merkel behauptete? Abu Mazen einzuladen, der noch vor Wochenfrist Terroristen “amtlich” zu “Märtyrern” beförderte, ist eine Sache.
Gleichzeitig einem Juden zu signalisieren, seine Anwesenheit könnte die erhoffte “Einigkeit” stören, demaskiert zumindest die französische Regierung, die damit ihre Großveranstaltung zur Farce gemacht, sich und Millionen zumeist ehrlicher Menschen der Lächerlichkeit preisgegeben hat. Ein “Zeichen” wurde so gesetzt. Kein gutes.
 tw24

Saturday, January 10, 2015

Rekordjahr

Das vergangene Jahr war, so Natan Sharansky, der Vorsitzende der Jewish Agency kürzlich, ein Rekordjahr. Die Zahl jüdischer Heimkehrer nach Israel sei 2014 im Vergleich zum Vorjahr von etwa 20.000 auf 26.500 Menschen um mehr 32 Prozent gewachsen. Erstmals seien 2014 die meisten Zuwanderer Juden aus Staaten der freien Welt.
Allein aus Frankreich wanderten nach den Angaben der Jewish Agency, die auf Schätzungen basieren, 7.000 Juden nach Israel aus, eine Verdoppelung im Vergleich zu 2013. Ohne daß das in Europa zu Entsetzen geführt hätte, waren zu Jahresbeginn 17.000 Menschen in Paris aufmarschiert, um zu fordern: “Jews, France is not yours!”
Im Pariser Vorort Sarcelles beobachteten Zeugen im Sommer bürgerkriegsähnliche Szenen vor einer Synagoge. “Kommt mit Schlagstöcken, Feuerlöschern und Granatwerfern! Kommt zahlreich, es geht zum Judenviertel von Sarcelles”, zitiert die FAZ einen “Demonstrationsaufruf” und berichtet von einem islamistischen Mob, den hilflose Sicherheitskräfte gewähren ließen.
Die Ligue de défense juive, die Jüdische Verteidigungsliga, sollte in Frankreich verboten werden, nachdem sich ihre Mitglieder “am 13. Juli vor der Pariser Synagoge in der Rue de Roquette und am 20. Juli vor der Synagoge in Sarcelles mit Schlagstöcken bewaffnet gegen propalästinensische Randalierer zur Wehr gesetzt” hatten.
Islamistische Gangster überfielen am 1. Dezember ein jüdisches Paar in dessen Wohnung in Creteil. Einer der vier Verbrecher vergewaltigte die 19 Jahre alte Wohnungsinhaberin, bevor die Bande mit den Kreditkarten ihrer Opfer verschwand; Ende Dezember ernannte ein Vorort der französischen Hauptstadt den “palästinensischen” Terroristen Marwan Barghouti zum “Ehrenbürger”.
Während nahezu die gesamte Welt nach dem Überfall vom Mittwoch auf die Redaktion der Zeitschrift Charlie Hebdo ein “Charlie” sein will, kommt nur wenigen in den Sinn, daß auch dieser Angriff zutiefst antisemitische Beweggründe hatte. Selbst nach einer mörderischen Geiselnahme in einem jüdischen Geschäft am Freitag fällt das Wort Antisemitismus praktisch kaum.
Dafür wird lang und breit darüber spekuliert, ob und wie Pegida, Marine Le Pen oder andere wenig erfreuliche Mitmenschen nun “gewinnen” könnten. Wer es freilich gleichzeitig nicht wagt, Islamismus und Antisemitismus der Mörder von Paris anzusprechen, ein antisemitisches Klima, das Europa nicht erst seit gestern prägt, ist Teil des Problems.
2015 wird, ist zu befürchten, ein weiteres Rekordjahr. Gut, daß es Israel gibt.
 tw24