Sunday, November 24, 2013

Kapitulationserklärung

Über die genauen Inhalte dessen, was nur als unheilvolle Kapitulationserklärung gegenüber einem barbarischen Regime bezeichnet werden kann, schweigen die Verräter, die sich euphorisch als große Diplomaten feiern, noch beharrlich. Sie haben schlechte Gründe dafür.
Mit Phrasen, die ihr Versagen vertuschen sollen, quatschen sie lieber schön, was in Wirklichkeit inakzeptabel ist. Der Vertreter Moskaus tönt, “niemand habe verloren, alle hätten gewonnen”, während sein amerikanischer Amtskollege im Komparativ redet:
“Secretary of State John Kerry said the nuclear deal with Iran makes U.S. partners in the Mideast – including Israel – safer [..].”
Wie das gehen soll, wenn, wie der iranische “Präsident” Hassan Rohani mitteilen läßt, “[the] nuclear deal with West allows Iran to enrich uranium”, bleibt John Kerrys Geheimnis. Teheran kündigte Israel erst in dieser Woche ein baldiges Ende an.
“‘Die Grundlagen des zionistischen Regimes sind zerbrechlich, und selbst die Gewalt wird es nicht vor dem Untergang retten’ sagte Khamenei.”
Mit ihrer Zustimmung zum Abkommen von Genf haben die Außenminister der P5+1-Staaten in der Tat einen Beitrag dazu geleistet, die Existenz der einzigen funktionierenden Demokratie im Nahen Osten zu gefährden. Völlig richtig analysiert David E. Sanger:
“The deal does not roll back the vast majority of the advances Iran has made in the past five years, which have drastically shortened what nuclear experts call its ‘dash time’ to a bomb – the minimum time it would take to build a weapon if Iran’s supreme leader or military decided to pursue that path.”
Und völlig berechtigt reagiert daher die israelische Politik entsetzt auf das Ergebnis der Gespräche in Genf. “This is a bad deal. It grants Iran exactly what it wanted – both a significant easing in sanctions and preservation of the most significant parts of its nuclear program”.
Es spricht nicht gegen Jerusalem, daß es sich – noch – nicht dazu hinreißen ließ, seinen “Verbündeten” in Washington, London und Berlin die “Freundschaft” zu kündigen. Von Umsicht freilich zeugt solch Langmut auch nicht unbedingt. Er ist riskant.
tw24

Hartz-IV-Betrug und Veruntreuung: Hassprediger soll im großen Stil abgezockt haben

Ausgerechnet Ibrahim Abou Nagie, der neue Star der islamistisch-radikalen Predigerszene, der umstrittene Initiator der medienwirksamen Koran-Verschenk-Aktion „Lies“, ein Mann, der Juden und Christen die Hölle prophezeit, muss sich offenbar demnächst wegen Sozialhilfebetrugs vor dem Kölner Amtsgericht verantworten. Die Staatsanwaltschaft Köln hat am 22. Oktober Anklage gegen den Internet-Imam erhoben, erfuhr FOCUS. Abou Nagie soll zu Unrecht knapp 54.000 Euro an Hartz-IV-Bezügen kassiert haben. Überdies soll der ehemalige Unternehmer Spenden seine Anhänger für die Koran-Verschenkaktion in die eigene Tasche gesteckt haben. Oberstaatsanwalt Ulf Willuhn zufolge hat der radikale Salafist über einen mitangeklagten Strohmann 256.000 Euro von Gläubigen eingesammelt. Knapp 59.000 Euro soll der Hartz IV-Empfänger für eigene Zwecke abgezweigt haben. Dazu zählte etwa die monatliche Leasingrate von 366,35 Euro für seinen Mercedes. Gleich 124 Mal soll der Deutsch-Palästinenser Tankrechnungen über das Spendenkonto 1901244549, das auf den Namen seines Komplizen lief, beglichen haben. Mehr als 16.000 Euro, so die Anklage, holte Abou Nagie demnach in bar bei Geldautomaten ab. Lokalbesuche und Einkäufe gingen ebenfalls auf Spesen seiner Anhänger. Der Agentur für Arbeit verschwieg er seine lukrativen Geschäfte als Web-Geistlicher: Über 40 Internet-Domains verbreitete er seine radikale Ideologie. Seit Jahren beobachtet der Sicherheitsapparat den wachsenden Einfluss des Geistlichen in der Islamistenszene. Die Verfassungsschützer sehen in dem Macher des Internetportals „Die Wahre Religion“ einen der geistigen Brandstifter, die mit ihrer mittelalterlichen Interpretation des Islam und der Forderung nach einem Gottesstaat den Nährboden für islamistisch motivierte Terroristen legen. Die Anwälte des Angeklagten, Mutlu Günal und Carsten Rubarth, halten „die Vorwürfe für falsch.“ Sollte es zu einem Prozess kommen, rechne man mit einem Freispruch, sagten die Verteidiger zu FOCUS.
focus

Saturday, November 23, 2013

Die Hamas macht Gaza zur Hölle auf Erden

Die Hamas-Terrororganisation im Gazastreifen gerät zunehmend unter Druck. Ihr Patron, der ägyptische Präsident Mohammed Mursi, ist von der politischen Bühne gefegt worden. Die Schmuggeltunnel in den Gazastreifen werden von Ägypten und von Israel vernichtet. Die Mullahs in Teheran haben den Geldhahn zugedreht. Die Hamas reagiert auf den drohenden Bedeutungsverlust mit einer zunehmenden Radikalisierung: Im Gazastreifen regieren die Islamisten mit brutaler Gewalt – eine Schreckensherrschaft.
Etliche Palästinenser aus Jerusalem und der Region um Hebron haben israel heute berichtet, wie radikal die Hamas geworden ist: „Die Hamas muss heute strenger eingreifen, weil die Unzufriedenheit innerhalb der palästinensischen Bevölkerung wächst“, berichtet Adel aus Jerusalem, dessen Onkel in Abasan al Kabir bei Khan Yunis lebt: „Gaza ist zur Hölle geworden. Wer heute den Mund gegen die Hamas aufmacht, wird sofort verhaftet und gefoltert. Glaubt mir, die Menschen sehen, dass die Hamas keine Lösung für ein besseres Leben im Gazastreifen ist.“
haolam

Friday, November 22, 2013

Iran: „Israel ist der tollwütige Hund der Region“

Der französische Präsident Francois Hollande hat einmal mehr seine Unterstützung für Israel in Sachen Nuklearbedrohung demonstriert: Am Mittwoch kritisierte er den iranischen Ayatollah Ali Khamenei wegen dessen Äußerungen gegen den jüdischen Staat. Khamenei hatte Israel als den „tollwütigen Hund in der Region“ bezeichnet und versprochen, dass „das zionistische Regime dazu verdammt ist, auszusterben“. Der Ayatollah zielte dabei auch auf Frankreich ab, das neuerdings einen Kuschelkurs mit Israel eingeschlagen habe. Das Land habe deshalb einen „Schlag ins Gesicht“ verdient. Hollande bezeichnete die Rede Khameneis als völlig unakzeptabel“ und der Nuklear-Verhandlungen zwischen Iran und dem Westen als abträglich.
israelheute

DIG Hochschulgruppe Rostock: Zwei Veranstaltungen an der Uni Rostock zum "Arabischen Frühling" und zu "Nahost"

(1) "Vom Regen in die Traufe - Zur Instrumentalisierung des "arabischen Frühlings" durch den politischen und militärischen Islam". Vortrags- und Diskussionsabend mit Simon Pohl am Mittwoch, 04.12.2013, 19:30 h, Universität Rostock, Ulmenstr. 69, Haus 1, HS 126.
Der "arabische Frühling" ist noch längst nicht am Ende, obgleich er seinen blutigen Höhepunkt in Syrien erreicht hat. Die Hoffnungen, dass nach den Aufständen Demokratie im Sinne von Rechtsstaatlichkeit, Gewaltenteilung und Pluralität Einkehr hält, fanden ihre Enttäuschung z. B. in Ägypten Mitte diesen Jahres und versanken endgültig im Chaos des Syrienkriegs. In beiden Ländern nutzten die islamistischen Kräfte die Chance, ihr eigenes Anliegen durchzusetzen; sie wussten sich mit dem Rest der von Frühlingsgefühlen Beseelten problemlos darin einig, dass das Hauptanliegen nicht die Demokratie ist, sondern ein wie immer gearteter Sturz des jeweiligen Regimes durch die Volksmassen. Die Anwärter der nächsten Episode dieser Unruhen, allen voran das haschemitische Königreich Jordanien und die treibende Kraft im Libanon, die schiitisch-islamistische Hisbollah, haben die Gefahr dieser Intention klar erkannt. Während sie um ihre Legitimität kämpfen, steckt der Krieg im Nachbarland Syrien noch politisch wie militärisch in der Sackgasse. Denn während v. a. die USA und Russland ihren Erfolg über die Vernichtung des syrischen Chemiewaffenarsenals feiern, freut sich das syrische Regime über sein soweit gesichertes Überleben und die "Rebellen" über die eroberten Gebiete, die ca. die Hälfte des syrischen Territoriums ausmachen. Von Fortschritt jedoch kann nicht die Rede sein. Von der Einrichtung demokratischer Verhältnisse schon gar nicht.
Simon Pohl ist Vorstandsmitglied der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Erfurt und Mitglied der studentischen Initiative „Association Pomme de terre“ in Jena.
(2) "Der ´Arabische Frühling´ und Israel". Vortrags- und Diskussionsabend mit Alex Feuerherdt am Donnerstag, 05.12.2013, 19:30 h, Cafe Median, Niklotstr. 5/6 (Nähe Doberaner Platz).
Als der „Arabische Frühling“ begann, blickte man in Israel mit einer Mischung aus Hoffen und Bangen auf die Geschehnisse in den Nachbarländern: Würden die Aufstände in den arabischen Gesellschaften (auch) dazu führen, dass die scheinbar unveränderliche Feindschaft gegenüber dem jüdischen Staat aufgebrochen wird? Oder drohten von den Verwerfungen am Ende doch eher Kräfte zu profitieren, die Israel noch übler gesonnen sind als die bisherigen Regime? Mittlerweile ist der „Frühling“ längst vorbei, und nicht nur die Ereignisse in Ägypten und der Krieg in Syrien machen deutlich, dass sich die Sicherheit Israels alles andere als verbessert hat. Doch welche konkreten Konsequenzen und Herausforderungen ergeben sich aus den Umbrüchen für den jüdischen Staat? Wie wirkt sich die iranische Bedrohung aus, die es auch nach dem Amtsantritt des neuen Präsidenten gibt? Was ist vom Verhalten der USA und der Europäer zu halten? Und wie geht eigentlich die israelische Politik mit all dem um?
Alex Feuerherdt ist Lektor und freier Publizist. Er lebt in Köln und schreibt schwerpunktmäßig über den Nahen Osten, u.a. für KONKRET, die Jungle World, die Jüdische Allgemeine und den Tagesspiegel.
haolam

Löwenbabys in Gaza gestorben

Die Geburt von zwei Löwenbabys in dem von der radikal-islamischen Hamas betriebenen Bissan-Vergnügungspark im Norden des Gazastreifens wurde weltweit als Sensationsnachricht verbreitet. Doch nach drei Tagen sind die kränklich geborenen und appetitlosen Löwenbabys am Donnerstag gestorben. Zudem sei der Löwenvater „aggressiv“ gegenüber seinen Kindern gewesen.
Gleich nach ihrer Geburt in dem Park in Beit Lahija wurden die Zwillinge getauft. Der Löwenjunge wurde nach der Rakete „Fadschr“ benannt und seine Schwester „Sidschil“ – der arabische Name für die israelische „Operation Wolkensäule“ gegen die Terror-Infrastruktur der Hamas vor genau einem Jahr.
Der militärische Arm der Hamas , die Al-Kassam-Brigaden, twitterte aus dem „Löwenland“: „Erstmals brachte eine Löwin im belagerten Gaza Junge zur Welt“. Muhammad Effendy twitterte auf der Seite der Brigaden: „Al-Kassam Löwen sind das Symbol der Macht und des Kampfes des palästinensischen Volkes. Allahu Akbar.“ Die israelische Zeitung „Ha‘aretz“ begrüßte die Babys mit einem „Masel Tov“.
Gemäß Medienberichten habe der Direktor des Vergnügungsparks „mangelnde Expertise“ beklagt. Unter über 50 Veterinären im Gazastreifen habe er keinen gefunden, der Erfahrung mit Löwen hatte.
Die Verantwortlichen hätten sich an einen Zoo in Ägypten gewandt, um Rat gefragt und Spezialnahrung bestellt. Wegen der ägyptischen Blockade des Gazastreifens und der Zerstörung vieer Schmugglertunnel zwischen dem Gazastreifen und Ägypten konnte den kränkelnden Löwen nichts geschickt werden.
Die Löweneltern sind 2006 durch die Schmugglertunnel nach Gaza gebracht worden, zusammen mit exotischen Tieren wie Giraffen. Die wurden offenbar zusammengeklappt durch die Tunnel gezogen.
Wie die britische Zeitung „Guardian“ berichtet, stünden im palästinensischen Gazastreifen die Tierrechte nicht sehr hoch im Kurs. In einem Zoo im Süden seien Tiere in engen Käfigen ausgestellt und neben ihnen ausgestopfte verstorbene Artgenossen. In einem anderen Zoo wurden Esel mit Streifen bemalt, nachdem zwei echte Zebras verendet waren.

Gegenseitige Beschuldigungen wegen Strommangels

Noch ist keine Todesursache der Löwenbabys bekannt. Die britische Zeitung „Telegraph“ macht jedoch schon die Luft- und Wasserverschmutzung und die mangelhafte Stromversorgung im Gazastreifen verantwortlich. Daran sei allein Israel schuld. Doch in den vergangenen Tagen beschuldigten sich die Autonomiebehörde in Ramallah und die Hamas in Gaza gegenseitig, die Stillegung des einzigen Kraftwerks verschuldet zu haben, wegen Streit um den Preis für das Öl zur Stromerzeugung. Mangels Stroms fallen Wasserpumpen und Klärwerke aus, was Abwasser-Überschwemmungen zur Folge hat.
Schadi Hamad, Tierpfleger im Zoo des Bissan-Vergnügungsparks, erklärte gegenüber der Nachrichtenagentur AFP, sich nur an einen Zoo in Ägypten gewandt zu haben. Dennoch machte er allein Israel wegen der Blockade des Gazastreifens für den Tod der Tiere verantwortlich. Nirgendwo wurde berichtet, ob sich Hamad auch an Israel gewandt habe.

Personen- und Warenverkehr trotz Blockade

Ausgerechnet dieser Tage hat Hamas -Premierminister Ismail Hanije Wege gefunden, Kontakt mit den israelischen Militärbehörden aufzunehmen, um seine an einer Darminfektion schwer erkrankte Enkelin nach Israel bringen zu lassen (Israelnetz berichtete). Das Kleinkind wurde ohne Erfolg im Schneider-Kinderhospital in Petah Tikvah behandelt. Es ist inzwischen durch den Eres-Kontrollpunkt im Norden des Gazastreifens wieder zu seinen Eltern und zu Großvater Hanije zurückgebracht worden.
Trotz der israelischen Blockade werden täglich Hunderte Lastwagenladungen Nahrungsmittel von Israel in den Gazastreifen transportiert. Zudem lässt Israel jedes Jahr Tausende Patienten aus dem Gazastreifen zur Behandlung in israelischen Krankenhäusern einreisen. Für „humanitäre Fälle“ bleibt der Eres-Grenzübergang sogar an Wochenenden offen, wenn nicht einmal Diplomaten und Journalisten durchgelassen werden. Ob die Löwenbabys auch als „humanitäre Fälle“ gelten, ist offenbar nicht einmal getestet worden.

Von Ulrich W. Sahm via INN

Thursday, November 21, 2013

Islamischer Zentralrat der Schweiz lädt Hassprediger an Konferenz ein

«Ist es erlaubt, einen Glaubensabtrünnigen zu töten?» So lautet die Publikumsfrage, die im Huba TV, das über einen Satellitenkanal ausgestrahlt wird, gestellt wird.
Muhammad Salah im Huda TV kennt die Antwort: «Wenn eine Person den Islam aus freiem Willen angenommen hat oder in den Islam geboren wurde, dann – darüber herrscht allgemeine Einigkeit unter den Gelehrten – ist die Strafe für den Abfall vom Glauben Exekution.» Der Abtrünnige habe aber drei Tage Zeit, um seinen Entscheid zu widerrufen, bevor die Strafe durch ein religiöses Staatsoberhaupt vollzogen würde. In weiteren Youtube-Clips warnt er Muslime davor, Frauen, mit denen man nicht verwandt ist, die Hand zu schütteln, oder gibt Gläubigen im Namen Allahs den Freipass, wilde Hunde, Ratten oder Skorpione zu töten.
Ebendieser Muhammad Salah hat nun auch bald in der Schweiz einen grossen Auftritt. Am 21. Dezember wird er im Rahmen der Jahreskonferenz des Islamischen Zentralrates Schweiz IZRS in Genf im Palexpo als Redner auftreten. Über 2000 Besucher werden erwartet. Thema der diesjährigen Konferenz ist der Tawhid, wobei es um das Glaubensbekenntnis und dessen Anwendung im Alltag geht.
Der Ägypter Salah sei ein weltweit bekannter Islamgelehrter und TV-Prediger, begründet Mitorganisatorin Nora Illi die Wahl. Weiter habe er einen Doktor in Fiqh (islamischen Rechtswissenschaften). Auch leite er in Texas das Islamische Zentrum von Victoria und habe zwei islamische Schulen gegründet.
Bedenken bezüglich Salehs Straftheorien, hat Illi keine: «Die Strafen könnten nur angewendet werden, wenn der entsprechende Kontext bestünde», sagt sie. Diesen Kontext im Detail zu beschreiben würde laut Illi aber «den Rahmen des Artikels sprengen». Salah wieder auszuladen komme für den IZRS nicht infrage: «Solange Herr Salah in seiner Sendung lediglich eine rechtswissenschaftliche Erörterung zu dieser Frage macht, sieht der IZRS keine Grundlage dafür», so Illi.Eine rasche Ausladung des Referenten dagegen fordert Kacem El Ghazzali vom Zentralrat der Ex-Muslime Schweiz. Er warnt davor, «einen solchen Hassprediger» einreisen zu lassen. «Was bedeutet das, wenn eine Organisation einen Redner einlädt, der sich öffentlich für die Tötung von Andersgläubigen ausspricht, dazu aufruft, Tiere zu töten, oder warnt, Frauen die Hand zu schütteln?», sagt Ghazzali. Mit dieser Einladung zeige der IZRS sein wahres Gesicht. Sein Ziel sei es, mit solchen Exponenten Muslime in der Schweiz zu manipulieren und eine Parallelgesellschaft zu etablieren. «Die Schweiz ist ein Land der Freiheit. Diese Menschen aber bekämpfen diese. Für sie haben Demokratie und Menschenrechte keinen Platz.»
Auch Saïda Keller-Messahli vom Forum für einen fortschrittlichen Islam pflichtet bei: «Wenn Salah vor einem jungen Publikum seine menschenfeindlichen Ansichten propagiert, dann hat das eine verheerende Wirkung.» Die Schweizer Regierung müsse ein allfälliges Gesuch ablehnen oder eine Einreisesperre verhängen. Beim Bundesamt für Migration ist allerdings noch kein Visumsgesuch von Muhammad Salah hängig.
«Wir sind verpflichtet, den Einzelfall zu prüfen», sagt Felix Endrich vom Nachrichtendienst des Bundes (NDB). Komme der NDB zum Schluss, dass ein religiöser Prediger eine Bedrohung für die innere Sicherheit der Schweiz darstelle, empfehle er dem BFM oder dem Fedpol eine Einreisesperre.
20min.ch

Vier Britische Dschihadisten in Syrien getötet

Das britische Aussenministerium hat den Tod von 4 jungen Briten in Syrien gemeldet. 3 der 4 Männer, welche im Kampf gegen Bashar al-Assad ums Leben kamen, starben bei einem Angriff auf Regierungstruppen in Aleppo. Der vierte starb bereits im August bei einer Explosion. Den 4 Jugendlichen war gemeinsam, dass sie in London radikalisiert wurden. Es wird geschätzt, dass zwischen 200 und 350 Briten nach Syrien gereist sind, um das dortige Regime zu bekämpfen. Britische Spione warnen auch von einem "Dschihad-Tourismus". Es wird befürchtet, dass heimkehrende islamistische Extremisten junge Menschen radikalisieren werden. Ifthekar Jaman (23) kämpft seinen Dschihad oder "Heiligen Krieg" in Syrien, nachdem er seine Heimat in Portsmouth vergangene Wochen verliess. Jaman sagte, sein Ziel sei es, einen islamischen Staat zurschaffen, und er unterstützt das Prinzip des Dschihad. "Die Pflicht eines Muslim ist es den Dschihad zu lieben", sagte er. "Eine der Aussprüche des Propheten, Friede sei mit ihm, war wer nicht zum Dschihad geht, oder gar nicht darüber redet, stirbt mit seiner Heuchelei."
ibtimes

Basel: Staatsanwalt überprüft Plakat des Islamischen Zentralrates

Ein Plakat des Vereins «Islamischer Zentralrat Schweiz» (IZRS) ist der Staatsanwaltschaft in Basel übergeben worden. Diese soll prüfen, ob das Plakat strafrechtlich relevanten Inhalt hat. Das bestätigte die Leiterin des Basler «Runden Tisches der Religionen», Lilo Roost Vischer, gegenüber der Basler Zeitung von Donnerstag. Der IZRS weist die Vorwürfe zurück, will aber den Inhalt eines Buches überprüfen, das in der Rhein-Stadt angeboten wurde. Das umstrittene Plakat hing in der Basler König-Faysal-Moschee und soll gemäss Zeitung die Schweizer als «Kuffar» (abschätzig für Ungläubige) bezeichnet haben. Der IZRS soll zudem Anfang November auf einem zentralen Platz in der Stadt «Hetzschriften», so die Zeitung, verteilt haben, die unter anderem den Tod für Menschen verlangen, die sich vom Islam abwenden. Ein grosses Problem bei solchen theologischen Schriften bestehe darin, sie richtig zu übersetzen und zu interpretieren, sagte Lilo Roost gegenüber der Zeitung. Der von der Basler Zeitung zitierte «Aufruf zum Krieg gegen Ungläubige» müsse sorgfältig überprüft werden. Die Schriften seien einem Islamwissenschaftler der Universität Basel übergeben worden. Wenn die von der Zeitung gelieferte Übersetzung stimme, dann werde der «Runde Tisch» das nicht tolerieren, so Lilo Roost.
kipa-apic

Syrische Luftwaffe eliminiert Ex-Rapper Deso Dogg

Laut Medien soll er durch einen Luftangriff der Syrischen Arabischen Armee gestorben sein (Foto). Der vor kurzem konvertierte Jihadist gelangte in Hände von Extremisten. Er schloss sich einer Terrororganisation namens FSA an. Der Berliner Gangsta-Rapper Deso Dogg tauchte 2012 unter und drohte in Hassvideos mit Anschlägen auf deutsche Einrichtungen in der Türkei.
ibtimes

Wednesday, November 20, 2013

Deutsche Frage

In diesen Stunden beginnen in Genf neuerliche Versuche der “Staatengemeinschaft”, die durch die fünf Vetomächte im UN-Sicherheitsrat sowie Deutschland repräsentiert wird, mit großzügigen Zugeständnissen das Vertrauen des Regimes in Teheran zu erwerben.
Nicht mit am Verhandlungstisch sitzt Isael, gleichwohl kann und wird es sich die Regierung in Jerusalem nicht nehmen lassen, die Gespräche und deren eventuelles Ergebnis zu kommentieren. Die Einflußmöglichkeiten Israels sind mithin begrenzt, schon gar nicht verfügt Jerusalem über Vetobefugnisse.
Außer freilich beim Staatsfunk in Köln, wo frau an die geheime Weltregierung glaubt und entsprechend “nachfragt”: “Wird am Ende nicht Israel als enger Verbündeter der USA dafür sorgen, dass es kein Abkommen gibt?”
tw24

Bushido, der Hassprediger

Februar 2010: Alle Kameras sind auf Anis Mohamed Youssef Ferchihi (35), besser bekannt als Bushido, gerichtet. Sein Film „Zeiten ändern dich“ feiert im Sony Center am Potsdamer Platz Premiere. An seiner Seite: Bernd Eichinger, Moritz Bleibtreu, Elyas M’Barek und Hannelore Elsner. Bushido ganz oben.
November 2013: Bushido ganz unten. Seine Verbindungen zu einem stadtbekannten Araber-Clan sorgen für Negativ-Schlagzeilen. Vor kurzem hat er einen Fan verprügelt. Und außerdem ein Verfahren wegen Steuerhinterziehung am Hals. Wegen seines Bartes wird Bushido in Deutschland als Salafist beschimpft. Und ausgerechnet er macht Werbung für eine Moschee, die vom Verfassungsschutz wegen salafistischer Strömungen beobachtet wird.
Salafisten legen den Koran wörtlich aus. Regelmäßig ruft Bushido seine Fans via Internet zum Freitagsgebet auf. In einem Video, das bei „Youtube“ zu finden ist, legt er ihnen die Al-Nur-Moschee in Neukölln ans Herz. Was die Teenies, die dorthin pilgern, nicht ahnen: Das Gotteshaus ist keine normale Moschee.
Natürlich ist nicht jeder, der in der Al-Nur-Moschee verkehrt, ein Salafist. Aber: Unter Experten gilt die Moschee als Durchlaufbahnhof für radikale Islamisten. Dort verkehrte eine Gruppe, die sich 2009 in ein Terrorcamp nach Pakistan absetzte.
Auch der Ex-Rapper und inzwischen flüchtige Dschihadist Denis Cuspert (39), besser bekannt als Deso Dogg, besuchte die Al-Nur-Moschee regelmäßig. Sicherheitsbehörden melden, derzeit plane er unter dem Kampfnamen Abu Talha al-Almani Anschläge gegen deutsche Einrichtungen in der Türkei.

Tuesday, November 19, 2013

Aus der schönsten Stadt der Welt

Die Polizeipressestelle meldet: „Tatzeit: 17.11.2013, ca. 07:25 Uhr. Tatort: Hamburg-Hammerbrook, Altmannbrücke/Arno-Schmidt-Platz.
Eine 40-jährige Chinesin ist gestern Morgen von einem bislang unbekannten Täter durch mehrere Tritte gegen den Kopf schwer verletzt worden.“
Hamburgs Medien übernahmen die Meldung am 18.11. fast wörtlich. Allerdings in kleiner Aufmachung und kommentarlos. Das ist bemerkenswert. Denn es handelte sich bei der Tat um keines dieser Raubdelikte, die in Hamburg an der Tagesordnung sind. O-Ton Polizeipressestelle: „Anschließend flüchtete der Täter vermutlich in Richtung Deichtorhallen. Der Geschädigten gelang es, telefonisch Hilfe zu holen.“
Bei dem Opfer handelt es sich, wie die „Hamburger Morgenpost“ zusätzlich meldete, um eine Pädagogin, die zusammen mit anderen Lehrkräften aus China an einem Austauschprogramm teilnimmt. Eine Beziehungstat scheidet demnach wohl ebenfalls aus. Die Frau war auch nicht betrunken in irgendwelche Streitigkeiten verwickelt worden. Sie wollte nur allein am frühen Morgen das wunderbare Hamburg knipsen, die „schönste Stadt der Welt“ (Hamburger Eigenwahrnehmung). Müsste da nicht wenigstens der Anfangsverdacht keimen, der Überfall könnte fremdenfeindliche, rassistische Motive haben? Sollten da nicht alle Alarmglocken schrillen?
In Hamburg finden ja dankenswerterweise immer wieder Sensibilisierungs-Programme gegen „rechte Umtriebe“ statt, zum Beispiel die “Internationalen Wochen gegen Rassismus”. Auf denen wird,  mit finanzieller Unterstützung des Senats und fetziger Musikbegleitung, dazu aufgerufen, keinesfalls wegzuschauen, wenn an der Elbe Ausländer oder Bürger mit ausländischen Wurzeln bedrängt werden. Eine scheinbar grundlos überfallene Chinesin - Bagatellkram in einer Stadt, die sich penetrant ihre eigene „Weltoffenheit“ attestiert?
Warum ging nicht ein Aufschrei durch die Elbmetropole? Warum eilte Hamburgs sozialdemokratischer Erster Bürgermeister Olaf Scholz nicht stante pede ans Krankenbett der Verletzten? Auch ist nicht bekannt, dass schon Lichterketten unter dem Motto: „Hamburg gegen Fremdenhass und Neonazis“ vorbereitet würden oder dass Demos auf dem Rathausmarkt anständen. Warum nicht? Könnte das auffällige Desinteresse in der Täterbeschreibung der Polizei wurzeln?
„Der Tatverdächtige ist ungefähr 30 Jahre alt und 180 cm groß. Er hat eine schlanke Statur, ein schmales Gesicht und einen dunklen Teint. Er trägt dunkle Haare, die er zu einem Zopf gebunden hat (bis knapp über die Schulter).“
Mehr ist bislang nicht bekannt. Hoffen wir mal, dass sich das geschockte Opfer bei der Beschreibung des Täters ein wenig vertan hat. Vielleicht war der Angreifer doch eher ein tätowierter Weißer mit Glatze und Springerstiefeln? Oder ein autochthoner Fremdenhasser mit Sonnenstudio-Abo? Dann hätte die unschöne Angelegenheit wenigstens täterprofilmäßig ihre Ordnung. Und die bewährten Programme könnten endlich anlaufen.
Was aber, wenn der Täter gefasst würde und es stellte sich heraus, dass er einen Hintergrund hat, welcher… Nicht auszudenken! Für diesen Fall empfehle ich Plan B. Den haben gute Menschen aus Politik und Medien im März dieses Jahres vorbildlich durchgezogen, als in Kirchweye ein gewisser Daniel S. von einer „Schlägerbande“ bzw. von „Jugendlichen“ totgeprügelt wurde: Warnen, mahnen und nochmals warnen! Nämlich vor Neonazis, die „auf der Welle gesellschaftlicher Entrüstung mitschwimmen wollen, indem sie versuchen, die Gewalttat für ihre Zwecke zu instrumentalisieren“. So der niedersächsische Innenminister Boris Pistorius (SPD). Einer von denen, die knallhart gegen Gewalt kämpfen.
Vor allem gegen deren Instrumentalisierung.
http://www.mopo.de/polizei/tritte-gegen-den-kopf-brutaler-ueberfall-auf-40-jaehrige-in-hammerbrook,7730198,25066634.html
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/6337/2601142/pol-hh-131118-1-versuchtes-toetungsdelikt-in-hamburg-hammerbrook-polizei-sucht-zeugen
http://www.gutefrage.net/tipp/hamburg-steht-auf—-anti-rassismus-programm-in-hamburg

/ achgut

Hollande besucht die Gräber der Opfer von Toulouse

Frankreichs Präsident Francois Hollande, besuchte in Jerusalem die Gräber der Opfer des Anschlags auf eine jüdische Schule Toulouse.
Israels Ministerpräsident Benjamin Netanyahu, begleitete Hollande am Dienstag zum Friedhof. Sie wurden von den Mitgliedern der Sandler und Monsonego Familien erwartet, um am Kaddisch teilzunehmen.
Rabbi Jonathan Sandler, 30; seine Kinder Gabriel, 6, und Arieh, 3; sowie Miriam Monsonego, 8, wurden im März 2012 getötet, als der radikale Islamist Mohammed Merah, in die Ozar Hatorah Schule in der Stadt Toulouse eindrang und auf Schüler und Lehrer schoss.
Wenige Tage zuvor, hatte Merah von einem Motorroller aus drei Französisch Soldaten in der Nähe von Toulouse erschossen .
Merah wurde drei Tage nach der Schießerei in der jüdischen Schule, während einer Konfrontation mit der Polizei getötet. Er sagte, dass er den Anschlag auf die jüdische Schule als Vergeltung für die Behandlung der Palästinenser durch Israel verübt habe.
Im November 2012 trafen sich Ministerpräsident Netanyahu und seine Frau Sara, Hollande und Mitglieder der französischen jüdischen Gemeinde zu einer Gedenkfeier für die Opfer an der Toulouser Schule.
Redaktion Israel-Nachrichten.org

Netanjahu: Iran könnte Atomraketen auf deutsche Städte richten

Von Tommy Mueller  

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu will mit allen Mitteln verhindern, dass der Iran zur Atommacht wird. Das Mullah-Regime in Teheran verfüge bereits über genügend niedrig angereichertes Material für fünf Atombomben, erklärte der Regierungschef in einem Interview mit der deutschen Bild-Zeitung (Dienstagausgabe). Innerhalb weniger Wochen könne die Islamische Republik daraus hochkonzentriertes atomwaffenfähiges Material herstellen. Der Iran baue Interkontinentalraketen, die auch auf deutsche Städte gerichtet werden könnten, erklärte Netanjahu im Gespräch mit den deutschen Journalisten. Er wolle einmal als derjenige in den Geschichtsbüchern stehen, „der in seiner Amtszeit alles getan hat, um das jüdische Volk und den jüdischen Staat zu beschützen, damit sich das Grauen der Vergangenheit nicht wiederholt.“ Morgen verhandeln die sogenannten 5+1-Staaten (USA, Großbritannien, Frankreich, China, Russland und Deutschland) in Genf mit dem Iran erneut über dessen Nuklearprogramm. Netanjahu warnt vor einem „schlechten Geschäft“. Es könne nicht sein, dass der Iran Tausende von Zentrifugen zur Urananreicherung behalten dürfe. Für geringe Zugeständnisse würde der Westen die Sanktionen lockern: „Das ist ein schrecklicher, historischer Fehler“, betonte Netanjahu. Schließlich habe man dann eines Tages keine andere Wahl mehr als die militärische Option.
israelheute

Monday, November 18, 2013

Netanyahu als Giftmischer: American Jewish Committee kritisiert Veröffentlichung von Karikatur in der Badischen Zeitung

Das American Jewish Committee kritisiert die Veröffentlichung einer anti-israelischen Karikatur in der Badischen Zeitung. – der dritte Vorfall dieser Art in den vergangenen sechs Monaten. Die Zeichnung zeigt Israels Premier-Minister Benjamin Netanyahu als Taubenvergifter.
„Netanjahu als moderner Brunnenvergifter: Solche perfiden Vereinfachungen, mit denen Israel einseitig verurteilt wird, vergiften die öffentliche Meinung“, erklärte die Direktorin des AJC Berlin Ramer Institute, Deidre Berger.
In der Karikatur der Badischen Zeitung wird Israels Premierminister Benjamin Netanyahu illustriert, wie er dazu auffordert, die Verhandlungen mit dem Iran, dargestellt als Friedenstaube und Schnecke, zu vergiften.
„Die Zeichnung bedient sich einer jahrhundertealten antisemitischen Bildsprache. Die Verknüpfung antisemitischer Stereotype mit der Politik der israelischen Regierung trägt zum Hass gegenüber Juden und Israelis bei und verletzt grundlegende demokratische Werte“, sagte Berger weiter.
Bereits im August dieses Jahres stellte die Stuttgarter Zeitung Israels Premier als Taubenvergifter dar. Im Juni dieses Jahres illustrierte die „Süddeutsche Zeitung“ Israel als gefräßigen „Moloch“. Der Presserat sah darin nach einer Beschwerde des American Jewish Committee einen Verstoß gegen den Pressekodex.
„Diese Reihe von Karikaturen zeigen ein mangelndes Bewusstsein dafür, wie gefährlich antisemitische Stereotypen sind. Die Sensibilität für antisemitische Bildsprache muss Teil der journalistischen Aus- und Fortbildung werden“, so Berger abschließend.
haolam

Hohe Geldzahlungen sollen entlassene Terroristen „entschädigen“

Von Tommy Mueller  

Die Palästinensische Autonomiebehörde lässt den Terroristen, die Israel als „Geste des guten Willens“ auf freien Fuß gesetzt hat, hohe Geldbeträge als „Haftentschädigung“ zukommen. Alle Strafgefangenen, die im Rahmen der zweiten Welle Ende Oktober freikamen und in Ramallah als Helden gefeiert wurden (Foto), bekommen eine Sofortzahlung von 50.000 US-Dollar. Das berichten heute israelische Medien. Zusätzlich erhalten die entlassenen Mörder und Gewalttäter nun ein Monatsgehalt. Wer mehr als 25 Jahre im Gefängnis saß, wird wie ein stellvertretender Minister oder ein Armeegeneral entlohnt, mit monatlich 3975 Dollar. Wer 15 bis 25 Jahre hinter Gittern saß, bekommt ein Monatsgehalt von 2840 Dollar. Einen besonderen Bonus gibt es für Issa Abed Rabbo (47). Er war 1984 zu lebenslanger Haft verurteilt worden, weil er zwei jüdische Studenten (Ron Levi und Revital Seri) erschossen hatte, die südlich von Jerusalem als Wanderer unterwegs waren. Wegen seiner langen Haftzeit erhält er eine zusätzliche Gratifikation von 60.000 Dollar. Außerdem versprach ihm Palästinenserpräsident Abbas, die Kosten seiner bevorstehenden Hochzeit in Bethlehem zu übernehmen. Israelische Sicherheitskreise äußerten sich besorgt. Die Belohnung der Terroristen könne zur Radikalisierung armer Palästinenser beitragen und sie ermutigen, sich dem Terror zuzuwenden, hieß es. Bereits während ihrer Haftzeit erhalten Terroristen ein „Gehalt“ von der Abbas-Behörde, das in der Regel an ihre Familien ausbezahlt wird. Der stellvertretende Verteidigungsminister Danny Danon (Likud) forderte, die internationale Gemeinschaft solle die Finanzierung der Palästinensischen Autonomiebehörde stoppen, so lange diese das Geld zur Förderung von Terroristen einsetze. Die Palästinenser hatten erklärt, es werde keinen Friedensvertrag geben, solange auch nur ein Gefangener hinter israelischen Gitterstäben sitze. Bislang hat Israel 52 Langzeithäftlinge freigelassen, weitere 52 sollen in den nächsten Monaten noch folgen. Mahmoud Abbas äußerte sich heute nicht zur Unterstützung der Terroristen. Stattdessen forderte er im Vorfeld eines Treffens mit dem französischen Staatspräsidenten Hollande, der Tod des früheren Palästinenserführers Jassir Arafat müsse von einer internationalen Kommission untersucht werden, da er vermutlich vergiftet worden sei. Er gehe davon aus, dass die Friedensgespräche mit Israel über die gesamte vereinbarte Zeit von neun Monaten fortgeführt werden.
israelheute

Saudi Arabien und Israel: Gemeinsam gegen den Iran

By Aviel Schneider 

Israel und Saudi Arabien arbeiten hinter den Kulissen zusammen, um ein internationales Atomabkommen mit dem Iran zu verhindern. Beide befürchten, dass die Lockerung der Sanktionen den Druck von Teheran nehmen könnte, das Nuklearprogramm wirklich und vollständig zu beenden. Israel und Saudi Arabien nehmen das Lächeln des iranischen Staatspräsidenten Rohani nicht ernst und sehen in der iranischen Atomaufrüstung eine ernste regionale Gefahr. Nicht nur Israel versucht die internationalen Bemühungen unter Federführung von US-Außenminister John Kerry aufzuhalten. Noch heftigeren Druck übt das saudische Königreich aus, das keine schiitische Oberherrschaft in der islamischen Welt dulden will. Seit Wochen ist aus verschiedenen Quellen im Land zu hören, dass der israelische Geheimdienst Mossad mit dem saudischen Geheimdienst kooperiert. Man redet davon, dass Jerusalem und Riad gemeinsam einen Angriffsplan schmieden. Sollte die so genannte „5 + 1 Gruppe“ (USA, Großbritannien, Frankreich, China, Russland und Deutschland) ein Abkommen mit dem Iran erreichen und die Sanktionen teilweise aufgehoben werden, plant Israel mit Unterstützung von Saudi Arabien laut der britischen Zeitung Sunday Times, die iranischen Atomreaktoren zu vernichten. „Die Saudier sind wütend und bereit, Israel bei einem Angriff gegen den Iran volle Unterstützung zu leisten“, schreibt die Zeitung. Israel und Saudi Arabien sind vom Verhalten der westlichen Staaten enttäuscht, die sie für naiv halten. Beide Länder verstehen, jedes aus seiner Sicht, dass eine Atombombe in den Händen einer schiitischen Regierung eine existenzielle Gefahr für Juden und Sunniten bedeutet. Aus diesem Grund üben Jerusalem und Riad heftigen Druck auf den Westen aus, die Sanktionen gegen den Iran auf keinen Fall zu lockern. Saudi Arabien, das seit der Gründung seines Königreiches 1932 diplomatische Beziehungen mit den USA hat, ist von Washington enttäuscht. Obama und Kerry signalisieren Schwäche im Nahen Osten, und dies nutzen die Russen aus, die sich nun als neue (alte) Verbündete arabischer Länder anbieten, wie zum Beispiel in Ägypten. „Riad wird weiterhin Israel öffentlich verurteilen, aber hinter den Kulissen haben beide Länder dieselbe Absicht, die iranische Atomaufrüstung um jeden Preis zu stoppen“, erläuterte gegenüber israel heute eine Quelle in Jerusalem: „Beide Länder kooperieren sehr eng zusammen.“
israelheute

Im syrischen Bürgerkrieg: Deutscher Nationalspieler von Bombe zerfetzt - Er spielte mit Khedira und Boateng und wurde Islamist

Was von Burak Karan bleibt, ist ein eilig zusammengeschnippeltes Youtube-Video und die bittere Vermutung, dass ein weiterer junger Mann sein Leben weggeworfen hat – wie er glaubte, im Namen Allahs. "Er hat sein Zuhause verlassen um fisabilillah (auf dem Weg Gottes; d.Red.) gegen die Ungerechtigkeit von Bashar al-Assad zu kämpfen", steht unter dem Video. Und weiter: "Die Mujahidin (zu deutsch: Mudschahid, islamistische Widerstandskämpfer; d.Red.) in Azaz (Syrien) berichten, dass er wie ein Löwe in das Gebiet der Kuffar gestürmt ist (PKK, Möge Allah sie allesamt vernichten) und Freude daran hatte sie zu bekämpfen. Nun ist er bei seinem Herrn im Herzen grüner Vögel, in sha' Allah. Möge Allah ihn akzeptieren, seine Gattin, seine Kinder und Familie beschützen und zusammen mit ihn Hand in Hand ins Paradies eingehen lassen. Allahumma Âmin (Oh Allah, Amen; d.Red.)." Burak Karan starb am 11. Oktober diesen Jahres bei einem Luftangriff des syrischen Diktators Baschar al-Assad nahe dem Dorf Azaz, kurz hinter der türkisch-syrischen Grenze. Bei seinem Namen werden einige Fußballer in Deutschland aufhorchen. Karan, der mit 26 Jahren gestorben ist, war einst einer von ihnen. Einer auf dem Weg nach ganz oben. Mit Kevin-Prince Boateng, Sami Khedira und Dennis Aogo hat er in den U-Nationalmannschaften des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) zusammen gespielt. Sieben Länderspiele bestritt er für Deutschland (U16 und U17). Ausgebildet wurde er bei Bayer Leverkusen, dem HSV, Hertha BSC und Hannover 96, spielte später kurz bei Alemannia Aachen. Bis er 2008, im Alter von 20 Jahren, seine Karriere plötzlich beendete. Warum, darüber wurde gerätselt. Doch nun wurde bekannt, dass sich Karan offenbar Islamisten anschloss. "Bild" berichtet, dass Karan Kontakt zum vorbestraften Salafisten Emrah Erdogan hatte. Im "Focus" sagt seine Schwester Zuhal: "Burak hat nur noch vom Dschihad und anderem kriegerischen Zeug gesprochen." Der Generalbundesanwalt leitete ein Ermittlungsverfahren wegen "Unterstützung einer ausländischen terroristischen Vereinigung" ein. Offenbar aber blieb es bei einem Anfangsverdacht.Karan folgte laut "Bild" jedenfalls nicht Erdogan, der 2009 ins Al-Qaida-Gebiet nach Waziristan reisen wollte. Erst 2011 fand er seine Berufung, als in Syrien der Bürgerkrieg ausbrach. Welche Rolle Karan dort spielte, bleibt unscharf. Ein Internetvideo zeigt ihn mit Maschinengewehr. Sein Bruder Mustafa hingegen berichtet, dass er Spenden sammelte und vor Ort überprüfen wollte, ob sie korrekt verteilt werden. Darum soll er vor sieben Monaten mit seiner Frau und den beiden Söhnen an die türkisch-syrische Grenze gereist sein. Dort starb er durch eine Bombe Assads.
welt

Sunday, November 17, 2013

Unter Wölfen – Der 28. Reichsparteitag der MHP in Oberhausen

Dass sich im Vorfeld so gut wie keiner für den Aufmarsch von über 6000 türkischen Rechtsextremisten interessierte, lag vielleicht auch zuletzt daran, dass in der Historik der Bundesrepublik Deutschland bislang kein Deutscher von ebensolchen umgebracht wurde. Wäre die NPD, oder die Partei „Die Rechte“ am Samstag in Oberhausen in der König Pilsener Arena (1) defiliert, so darf man sicher sein, der Aufstand der Anständigen hätte nicht lange auf sich warten lassen. Was die „NPD“, bzw. „Die Rechte“ von der „Föderation der Türkisch- Demokratischen Idealisten Vereine in Deutschland e. V.“ (2) unterscheidet, ist das sie unterschiedlicher Herkunft sind. Das Fatale daran ist, dass nur Wenige der türkischen Sprache mächtig sind und jene, die sie gelernt haben darüber schweigen. Schriftgut gibt es entsprechend, ebenso wie zahlreiche Einträge bei Wikipedia und dergleichen. Es ist aber ein Wirken im Kleinen, bei “kulturellen Events“ oder „Wohltägigkeitsveranstaltungen“, wo die Ableger der MHP ihre Arbeit durchführen und so Gelder und neue Mitglieder einsammeln. Furcht einflößend Auftreten, verbunden mit Gewalttätigkeiten findet wenn überhaupt in kulturell befreiten Zonen statt, z. B. wenn in Duisburg-Marxloh (3) Anhänger der PKK (Kurden) eine ihrer zahlreichen Vorführungen und/oder Kundgebungen abhalten. Der Staatsschutz, bzw. die örtlichen Polizeibehörden verbuchen diese Form der Gewalt dann in der Regel unter dem Begriff „Folklore“.
Die wenigen Stimmen, welche in den letzten Tagen zusammengetragen (4) wurden, kamen allesamt aus dem linken Spektrum. Neben der Partei Die Linke waren es die Piraten sowie einige der üblich Verdächtigen aus MLPD und anderen Museumslinken. Das Offenkundige an den Aufrufen war, dass man sich nicht entblödete, den allseits unliebsamen Verfassungsschutz zu zitieren. War und ist es doch immer noch üblich, nicht zuletzt wegen der (immer noch) ungeklärten „Zusammenarbeit“ bzw. das Versagen im Bezug auf die Mordserie des ostzonalen Mördertrios „NSU“ zu fordern, eben diesen Verfassungsschutz aufzulösen (5). Wie schön es dann doch ist, wenn man nun mal keine Vorstellung hat und sich eben auf die Quellen dieses unfähigen, überflüssigen Staatsvereins berufen zu dürfen.
Dass die Ziele und Vorstellungen des Idealistenvereins (Canis lupus) nicht die koschersten sind, benötigt es nicht gewiss einer tieferen politischen Forschung. Die Forderungen nach einem Groß-Türkischen Reich sind ebenso selbstverständlich, wie die Vernichtung der Feinde in Israel (Zionisten) und den USA, so wie der Hass auf Homosexuelle und der Wunsch nach einem eigenen Geschichtsbuch, in dem Kurden ebenso wenig existieren (Bergtürken) wie die Tatsache, dass der Völkermord an den Armeniern keiner war, sondern nur die Verkettung unglücklicher Umstände eines längeren Ausfluges per pedes.
Diese Ansprüche spielen in der Bundesrepublik, wie in den anderen europäischen Staaten allerdings nur eine untergeordnete Rolle. Wie bereits angeführt, dient Europa in erster Linie als eine Art Rückzugsraum, ein Feriendomizil, wobei es darum geht, möglichst viele Leute und ihr Geld am Hotel-Pool für die nationalistischen Animationsspiele zu gewinnen.
Der Bart juckt
Wenn man den Hang verspürt, der Oberlippenbart anfängt zu jucken und es nicht mehr zu ertragen ist, gibt man sich hin und wieder auch einmal die Blöße und verteidigt ganz pragmatisch das Türkentum. Zuletzt konnte man das in 2011 Essen (6) studieren. Dort fand Ende November in der Grugahalle ein Kongress der Grauen Wölfe mit knapp 6500 Anhängern statt. Zuvor im Vorlauf gab es zumindest ehrgeizige Ziele die Veranstaltung zu verhindern. Es scheiterte allerdings nicht zuletzt daran, dass von höchster Stelle, nämlich dem Integrationsrat unter dem Vorsitz des SPD-Mitgliedes und Vorsitzenden des Rates „Muhammet Balaban“ interveniert wurde. Gleichwohl ist Muhammet Balaban allerdings schlau genug, unter dem Deckmantel des vollständig Integrierten und mit dem Mitgliedsausweis einer Sozialdemokratischen Minderheitenpartei aufzulaufen. Gedeckt wurde er vom Oberbürgermeister Reinhard Paß (SPD), der trotz zahlreicher anderer Ausfälle seines Integrationsexperten, ihm nicht den Laufpass gab. Wo das Türkentum in Gefahr gerät mit realen Geschichtsbüchern und dessen Inschrift kontrastiert zu werden, ist Balaban nicht weit entfernt. Schon 2009 legte er sich mit der Jüdischen Gemeinde Essen an, als diese die Chuzpe besaß die Turkologin Corry Guttstadt zum Thema „Die Türkei, die Juden und der Holocaust“ sprechen zu lassen. Was Balaban auch immer dabei folgerte, an dem Abend durfte man ihn live erleben. Wer schon einmal das Vergnügen hatte mit einem Antisemiten eines dieser dramatischen Gespräche über den Antisemitismus, die Juden und den Staat Israel zu führen, kann sich vorstellen, wie diese Darbietung vonstattenging (7).
Bewegungslinke
Über die Möglichkeit zukünftige Großraumveranstaltungen zu verhindern, in welcher Stadt sie auch immer stattfinden werden, können sich die Juristen Gedanken machen. Die Verhinderung wird nicht herbeigeführt, wenn sich wie am Samstag knapp 30 Leute (8) in Sichtweite (aus Eigenschutz) vor die Halle stellen und für 2 Stunden dort mehr oder weniger mit sich selbst demonstrieren. Und auch eine Onlinepetition (9) (gegen die Veranstaltung), welche gerade einmal nach 4 Tagen 185 Unterschriften zusammenbekommt (Stand 17.11.2013), ist eher ein Ausdruck des Versagens, fernab von dem Gedanken in überstürzter und ambitionierter Hast „überhaupt etwas“ dagegen zu machen, zumal der Termin schon seit geraumer Zeit bekannt war (wenn man sich dafür interessiert). Faktisch lässt sich gesellschaftlich nicht etwas verhindern, was kommerziell und verfassungsrechtlich abgesichert scheint. Solange die Organisation (und deren Unterorganisationen) nicht verboten ist, darf sie sämtliche Freiheiten der Demokratie genießen, ebenso wie die NPD oder die Partei „Die Rechte“.
Es wäre illusorisch zu glauben, man könnte auf die Betreiber der Königs Pilsener Arena derart Druck ausüben, dass sie den Vertrag zurückziehen. Das ist nicht nur dumm, sondern umkreist stets als Neuauflage des Aktionsradius einer Bewegungslinken deren Horizont. Man muss schon lange suchen, bevor man die letzte Veranstaltung zum Thema „Graue Wölfe“ findet. Und wenn man dann noch das Glück hat, dass sie wieder einmal in einem dieser verwahrlosten Hinterhöfen, dieser schmierigen Autonomen Zentren stattgefunden hat, in denen man während des Referates lieber steht, statt sitzt (will man den Ort einigermaßen mit fleckenloser Bekleidung wieder verlassen), dann darf es auch nicht befremden, weshalb sich eben nur 30 Leute zusammenfinden. Auch das Figuren wie Balaban immer noch den Essener Integrationsminister geben dürfen, obwohl und gerade weil seine Ansichten z. B. zu Homosexuellen von einem tiefen Integrationswillen geprägt sind
Diese Gesellschaft muss Homosexualität bereits im Vorfeld bekämpfen. Es ist wichtig, dass junge Männer von Homosexuellen ferngehalten werden, damit sie sich normal entwickeln können. Schließlich tragen wir eine Verantwortung, auch gegenüber Gott.“ (10)
ist Ausdruck einer sozialdemokratischen Gleichgültigkeit, die scheinbar auf keinerlei Interesse bei denen stößt, die sonst in jedes Dorf fahren, um gegen „andere“ Nazis zu demonstrieren. Solange die Grauen Wölfe sich nicht dazu hinreißen lassen „Kein Asyl in Neumühl“ (11) zu fordern, solange werden sie also auch nicht von den Verantwortlichen wahrgenommen. Dies wäre vielleicht ein Schritt weg von der Wiederkehr des immer gleichen, mit einer Beschäftigung mit all zu deutschen Verhältnissen unter den drei Halbmonden.
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