Libanesische Antisemiten, die israelischen Sportlern den Zugang zu
einem Bus verwehren, eine Rassistin aus Saudi-Barbarien, die nicht zum
Wettkampf gegen eine israelische Konkurrentin antritt, ein ägyptischer
Judenhasser, der nach einem verlorenen Kampf Verbeugung und Handschlag
verweigert – die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro sind ein
antisemitisches Großereignis.
Und wie reagieren Veranstalter und Sportverbände auf das ihnen nicht neue Phänomen? Sie schauen zu, statt einzuschreiten, sie lassen sich etwas von »Mißverständnissen« erzählen, während die, die sie verursachten, sich daheim als Helden feiern lassen, von plötzlichen aufgetretenen Verletzungen, oder reden schön, was nicht schönzureden ist – wie zuletzt der Internationale Judo-Verband.
Immerhin sei doch der Ägypter Islam El Shehaby zum Kampf mit dem Judoka Or Sasson aus Israel angetreten, so Verbandssprecher Nicolas Messner in einer E-Mail an den Sender CBS. Der Verstoß gegen nicht nur sportliche Normen wird tatsächlich zum positiven Ereignis hochgestapelt: »Es ist schon ein großer Fortschritt, wenn arabische Länder akzeptieren, gegen Israel anzutreten«.
Und so gesellt sich zum ausgelebten Antisemitismus die demonstrative Weigerung, gegen ihn und jene, die ihn verbreiten vorzugehen. Doch es geht nicht »bloß« um Antisemitismus. Jeder Angriff auf einen israelischen Sportler ist ein Verstoß nicht nur gegen sportliche, sondern ein vorsätzlicher Verrat menschlicher Werte. Die Barbarei, sie hat in Rio de Janeiro allzu leichtes Spiel.
tw24
Und wie reagieren Veranstalter und Sportverbände auf das ihnen nicht neue Phänomen? Sie schauen zu, statt einzuschreiten, sie lassen sich etwas von »Mißverständnissen« erzählen, während die, die sie verursachten, sich daheim als Helden feiern lassen, von plötzlichen aufgetretenen Verletzungen, oder reden schön, was nicht schönzureden ist – wie zuletzt der Internationale Judo-Verband.
Immerhin sei doch der Ägypter Islam El Shehaby zum Kampf mit dem Judoka Or Sasson aus Israel angetreten, so Verbandssprecher Nicolas Messner in einer E-Mail an den Sender CBS. Der Verstoß gegen nicht nur sportliche Normen wird tatsächlich zum positiven Ereignis hochgestapelt: »Es ist schon ein großer Fortschritt, wenn arabische Länder akzeptieren, gegen Israel anzutreten«.
Und so gesellt sich zum ausgelebten Antisemitismus die demonstrative Weigerung, gegen ihn und jene, die ihn verbreiten vorzugehen. Doch es geht nicht »bloß« um Antisemitismus. Jeder Angriff auf einen israelischen Sportler ist ein Verstoß nicht nur gegen sportliche, sondern ein vorsätzlicher Verrat menschlicher Werte. Die Barbarei, sie hat in Rio de Janeiro allzu leichtes Spiel.
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