Die wachsweichen Stellungnahmen zu den ungeheuerlichen Einmischungen
in die deutsche Innenpolitik durch direkte Aufforderungen Erdogans an
die Türkendeutschen, auch in unserem Staat Gülen-Anhänger zu melden,
deutsche Abgeordnete - deren Eltern Türken waren - als Verräter an der
Türkei zu beschimpfen (vergiftetes Blut) sind peinlich. Ein Mann, der
einen Putschversuch, bei dem es hunderte Tote gegeben hat, als Geschenk
Allahs zu bezeichnen, ist überhaupt kein Gesprächspartner. Die
Konfrontation mit dem AKP-Regime von Erdogan ist unausweichlich.
Und diese Maßnahmen sollten ergriffen werden: Verträge mit Erdogan
gelenkten Organisationen, wie DIYANET und Ditib werden nicht mehr
abgeschlossen und die bestehenden so schnell wie möglich aufgekündigt.
Aus dem Islamüberwachungsverein DIYANET ist eine Propagandamaschine des
türkischen Islam mit über 100 000 Beamten und einem Etat von 1,8 Mrd.
Euro geworden. Die Imame, die nach Deutschland mit Unterstützung einiger
Landesregierungen angeheuert werden und in den Moscheen türkischen
Nationalismus predigen, müssen ausreisen.
Eine doppelte Staatsangehörigkeit gibt es nur noch in Fällen, in
denen der fremde Staat entweder seine Angehörigen nicht aus der
Staatsbürgerschaft entlässt oder andere triftige Gründe, die mit einer
Gefahr für Leib und Leben verbunden ist. Abgeordnete in fremden
undemokratischen Parlamenten verlieren die deutsche Staatsangehörigkeit.
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