Tuesday, August 16, 2016

„Wir sind Merkels Gäste“

Asylbewerber haben sich im sächsischen Waldenburg geweigert, gemeinnützige Arbeit zu leisten, weil sie Gäste von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) seien. Das berichtet der Bürgermeister der Stadt, Bernd Pohlers (Freie Wähler), im Amtsblatt. Nachzulesen hier
Schon wieder Hetze gegen die armen unbegleiteten Jugendlichen. Bin ich nun schon wieder der böse Rechte?
Bitte seht Euch einfach selbst um: Viele sitzen herum, spielen mit ihren Handys, gehen einkaufen, kochen und essen. Aber wollen sie arbeiten? Fragt am besten Menschen, die in der Nähe von Asylunterkünften leben, sie können Euch viel erzählen.. ach ja, genau, ich weiß schon: „Sie dürfen ja nicht arbeiten“, heißt es oft von gewissen Personengruppen. Das könnte man aber schnell abstellen, es nennt sich „gemeinnützige Arbeit“.
Wer die Unterstützung des österreichischen Staates erhält, wer auch die Mindestsicherung kassiert, der kann auch arbeiten. Es gäbe so viele Tätigkeiten, die der Integration dienen könnten, und die auch hier viele nicht verrichten wollen. Es heißt doch, "Das Recht auf Arbeit ist ein Menschenrecht."
Der jetzige Zustand führt nur zu Unmut in der Bevölkerung.
Jugendliche, die nur herumhängen, die keinen Bock zeigen, etwas zu arbeiten, die sich nur als Urlaubsgäste in unserem Land fühlen, das kann nicht gutgehen. Darüber kann man nur lachen, die jungen Asylwerber tun es sicher. Und schuld sind wir selbst. Weil wir das alles zulassen.
Der Bürgermeister in der Stadt Waldenburg in Deutschland hat Mut und Charakter gezeigt. Es wurden sieben Arbeitsgelegenheiten geschaffen, um den Asylsuchenden Beschäftigung zu verschaffen, Langeweile entgegenzuwirken und die Akzeptanz in der Bevölkerung zu erhöhen. Die Stellen umfaßten 20 Wochenstunden bei einem Stundenlohn von 1,05 Euro. Die Arbeitsgelegenheiten wurden vom Landkreis Zwickau bewilligt.
Doch die Jobs sind Geschichte, „es wurde von diesen Personen argumentiert, daß sie Gäste von Frau Merkel sind und Gäste ja nicht arbeiten müßten“, sagte der Bürgermeister...
Man könnte jetzt fragen: "Wie blöd sind wir eigentlich?"
 fischundfleisch.com

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