Asylbewerber haben sich im sächsischen Waldenburg geweigert,
gemeinnützige Arbeit zu leisten, weil sie Gäste von Bundeskanzlerin
Angela Merkel (CDU) seien. Das berichtet der Bürgermeister der Stadt,
Bernd Pohlers (Freie Wähler), im Amtsblatt. Nachzulesen hier
Schon wieder Hetze gegen die armen unbegleiteten Jugendlichen. Bin ich nun schon wieder der böse Rechte?
Bitte
seht Euch einfach selbst um: Viele sitzen herum, spielen mit ihren
Handys, gehen einkaufen, kochen und essen. Aber wollen sie arbeiten?
Fragt am besten Menschen, die in der Nähe von Asylunterkünften leben,
sie können Euch viel erzählen.. ach ja, genau, ich weiß schon: „Sie
dürfen ja nicht arbeiten“, heißt es oft von gewissen Personengruppen.
Das könnte man aber schnell abstellen, es nennt sich „gemeinnützige
Arbeit“.
Wer die Unterstützung des österreichischen Staates erhält, wer auch
die Mindestsicherung kassiert, der kann auch arbeiten. Es gäbe so viele
Tätigkeiten, die der Integration dienen könnten, und die auch hier viele
nicht verrichten wollen. Es heißt doch, "Das Recht auf Arbeit ist ein
Menschenrecht."
Der jetzige Zustand führt nur zu Unmut in der Bevölkerung.
Jugendliche,
die nur herumhängen, die keinen Bock zeigen, etwas zu arbeiten, die
sich nur als Urlaubsgäste in unserem Land fühlen, das kann nicht
gutgehen. Darüber kann man nur lachen, die jungen Asylwerber tun es
sicher. Und schuld sind wir selbst. Weil wir das alles zulassen.
Der
Bürgermeister in der Stadt Waldenburg in Deutschland hat Mut und
Charakter gezeigt. Es wurden sieben Arbeitsgelegenheiten geschaffen, um
den Asylsuchenden Beschäftigung zu verschaffen, Langeweile
entgegenzuwirken und die Akzeptanz in der Bevölkerung zu erhöhen. Die
Stellen umfaßten 20 Wochenstunden bei einem Stundenlohn von 1,05 Euro.
Die Arbeitsgelegenheiten wurden vom Landkreis Zwickau bewilligt.
Doch
die Jobs sind Geschichte, „es wurde von diesen Personen argumentiert,
daß sie Gäste von Frau Merkel sind und Gäste ja nicht arbeiten müßten“,
sagte der Bürgermeister...
Man könnte jetzt fragen: "Wie blöd sind wir eigentlich?"
fischundfleisch.com
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