Waren die Deutschen gewiß weder bei der Planung ihrer Menschheitsverbrechen noch während ihrer Realisierung je abhängig von fremder Hilfe, war ihnen manche Unterstützung jedoch durchaus willkommen, auch und gerade jene, die Haj Mohammed Amin el Husseini ihnen versprach, der damals nicht eben unbedeutende Großmufti von Jerusalem, dessen Vermächtnis bis heute nachwirkt.
Als glühender Antisemit, der er Zeit seines viel zu langen Lebens war, war er verantwortlich für das Massaker von Hebron 1929, bei dem ein von ihm aufgestachelter Mob mindestens 67 Juden grausam ermordete, und den antijüdischen Aufstand im britischen Mandatsgebiet »Palästina«, dessen Terror sich ab 1936 freilich auch gegen Araber richtete, die für eine Koexistenz mit Juden eintraten.
Hatte Haj Mohammed Amin el Husseini seit 1933 Kontakte nach Berlin, wurde ihm seit den späten 1930ern von dort großzügige Hilfe zuteil, die von finanzieller über propagandistische Unterstützung bis hin zu Waffenlieferungen reichte, mit denen das kurz vor seinem Ende stehende Dritte Reich noch dafür sorgen wollte, daß sein Krieg gegen das Judentum auch darüber hinaus weitergeführt würde.
Für die vielfältige Hilfe aus Deutschland, das ihm ab 1941 auch Asyl gewährte, das bis 1945 dauern sollte, revanchierte Haj Mohammed Amin el Husseini sich beispielsweise, indem er in »Palästina« ein Klima schuf, das die Mandatsmacht dazu bewegte, jüdische Einwanderung zu verbieten. Über die Zahl der Menschen, die ohne den Mufti hätten gerettet werden können, kann nur spekuliert werden.
Auch in Europa sorgte Haj Mohammed Amin el Husseini nach Kräften dafür, daß möglichst wenige Juden die deutsche Barbarei überleben sollten. So machte er beispielsweise mehrmals seinen Einfluß geltend, um den Freikauf jüdischer Kinder zu verhindern. Für die Division Handschar der Waffen-SS rekrutierte er muslimische Freiwillige, von denen manche ab 1948 gegen Israel kämpfen sollten.
Als Kriegsverbrecher 1945 festgesetzt, konnte Haj Mohammed Amin el Husseini sich ein Jahr später aus französischer Haft nach Ägypten absetzen, wo er als »Held« begrüßt wurde. Von Kairo aus setzte er ungebrochen seinen Kampf gegen das Judentum und Israel fort, bald mit seinem Schützling Yassir Arafat an der Seite, den späteren und bis in die Gegenwart verehrten »Palästinenserführer«.
Dürfte die Bekanntschaft mit dem Mufti von Jerusalem kaum einen Einfluß auf den Nationalsozialismus gehabt haben, prägt die Komplizenschaft Haj Mohammed Amin el Husseinis und seiner Anhänger an seinen Verbrechen den Nahen Osten noch heute. Weigert Ramallah sich, die arabische Mitwirkung an deutschen Verbrechen anzuerkennen, sollte das im heutigen Berlin aufhorchen lassen.
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Der heimliche Orientalismus Deutschlands,durchleuchtet von Fred Alan Medforth
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Sunday, January 26, 2020
Sunday, January 22, 2017
Opfermythos
Papst Franziskus, ein Sympathisant der »palästinensischen«
Terrororganisation PLO und Oberhaupt der katholischen Kirche, hat der
spanischen Zeitung El Pais ein Interview gewährt, in dem er sich auch zur Popularität sogenannter populistischer Bewegungen äußert und dabei, wie etwa die Deutsche Welle zusammenfaßt, »Parallelen zum Aufstieg Adolf Hitlers vor 1933« gezogen:
Insgesamt überlebten nach verschiedenen Schätzungen 50 bis 70 Millionen Menschen den von Adolf Hitler angezettelten und von dessen Wählern geführten Krieg nicht, wurden ermordet oder fielen im Kampf gegen die deutsche Barbarei, der selbst nach dem Freitod ihres Führers noch mit Waffengewalt die bedingungslose Kapitulation abgerungen und aufgezwungen werden mußte.
Siebzig Jahre später gibt ein prosperierendes Deutschland den Ton an in Europa und strebt nach »Verantwortung« im Rest der Welt, wobei es sich ausdrücklich auch auf Lehren beruft, die es aus dem bislang letzten Weltkrieg gezogen haben will. »Sein Volk« hat so schamlos die Niederlage in einen moralischen Standortvorteil gewandelt – von Zerstörung breit und weit keine Spur.
Mit seiner Erklärung der Deutschen zu Opfern Adolf Hitlers, die einhergeht mit einer Verleugnung ihrer tatsächlichen Opfer, offenbart der Vatikan einmal mehr seine moralische Verkommenheit. Die Populisten, nicht selten kaum von Nazis zu unterscheiden, sind eine Herausforderung. Im Streit mit ihnen aber Millionen willige Vollstrecker zu Verführten zu erklären, zu Opfern, ist eine Frechheit.
http://www.tw24.net/?p=13292
»Hitler hat die Macht nicht an sich gerissen, er wurde von seinem Volk gewählt und hat sein Volk zerstört.« (»Hitler no robó el poder, fue votado por su pueblo, y después destruyó a su pueblo.«)Nach solchen Aussagen wünschte man sich Journalisten, die nicht nur als Stichwortgeber fungieren, sondern nachfragen: Hat Adolf Hitler tatsächlich »sein Volk zerstört«? Oder brachten nicht er und es in trauter Einigkeit Unglück über weite Teile Europas und Nordafrikas? Deutsche und ihre Helfershelfer ermordeten sechs Millionen Juden, bereicherten sich noch an ihrer Mordlust.
Insgesamt überlebten nach verschiedenen Schätzungen 50 bis 70 Millionen Menschen den von Adolf Hitler angezettelten und von dessen Wählern geführten Krieg nicht, wurden ermordet oder fielen im Kampf gegen die deutsche Barbarei, der selbst nach dem Freitod ihres Führers noch mit Waffengewalt die bedingungslose Kapitulation abgerungen und aufgezwungen werden mußte.
Siebzig Jahre später gibt ein prosperierendes Deutschland den Ton an in Europa und strebt nach »Verantwortung« im Rest der Welt, wobei es sich ausdrücklich auch auf Lehren beruft, die es aus dem bislang letzten Weltkrieg gezogen haben will. »Sein Volk« hat so schamlos die Niederlage in einen moralischen Standortvorteil gewandelt – von Zerstörung breit und weit keine Spur.
Mit seiner Erklärung der Deutschen zu Opfern Adolf Hitlers, die einhergeht mit einer Verleugnung ihrer tatsächlichen Opfer, offenbart der Vatikan einmal mehr seine moralische Verkommenheit. Die Populisten, nicht selten kaum von Nazis zu unterscheiden, sind eine Herausforderung. Im Streit mit ihnen aber Millionen willige Vollstrecker zu Verführten zu erklären, zu Opfern, ist eine Frechheit.
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Thursday, October 22, 2015
»Palästinensische« Antifa?
Der israelische Premier Benjamin Netanjahu hat in einer Rede vor dem 37. Kongreß der World Zionist Organization (WZO)
daran erinnert, welche Rolle Haj Mohammed Amin el Husseini, der frühere
Großmufti von Jerusalem, bei der Inszenierung arabischer Pogrome gegen
Juden und als Verbündeter der deutschen Nationalsozialisten, deren Gast
er seit 1941 war, gespielt hat.
Wie die »Palästinenserführung« heute habe Haj Mohammed Amin el Husseini durch das Streuen von Gerüchten, Juden planten Angriffe auf den Tempelberg und dessen Übernahme, etwa 1920, 1921 und 1929 Unruhen verursacht, die beispielsweise in das Massaker von Hebron mündeten, bei dem im August 1929 über sechzig Juden durch einen arabischen Mob abgeschlachtet wurden.
In seinem späteren deutschen Exil, so Ministerpräsident Benjamin Netanjahu weiter, habe der Großmufti einen erheblichen Anteil an der deutschen Entscheidung gehabt, die in ihrem Herrschaftsbereich lebenden Juden systematisch zu ermorden. Bis zu einem Treffen Haj Mohammed Amin el Husseinis mit dem Führer hätte letzterer eine Vertreibung der Juden präferiert.
Während bezweifelt werden kann, daß Adolf Hitler Haj Mohammed Amin el Husseini als Ideengeber brauchte – tatsächlich wurden am Tag nach einem Treffen aber Einladungen zur Wannsee-Konferenz ausgesprochen, auf der die systematische Auslöschung des europäischen Judentums beschlossen wurde –, gibt es keine Zweifel, daß der Großmufti ein eifriger Helfer bei der Umsetzung der Beschlüsse dieser Tagung war.
Gut dokumentiert sind etwa die persönlichen Bemühungen Haj Mohammed Amin el Husseinis, 1943 eine Ausreise von bis zu 5.000 jüdischen Kindern nach »Palästina« zu verhindern. Die britische Regierung hatte dem deutschen Auswärtigen Amt signalisiert, sie sei bereit, deren Einreise ins Mandatsgebiet zu erlauben. Doch selbst diese paar Kinder sollten nie dort ankommen.
Mit zahlreichen Briefen an deutsche und Minister mit den Nazis verbündeter Staaten gelang es dem Großmufti, das Unternehmen zu verhindern – die Kinder wurden in die Vernichtungslager transportiert. »Aus seiner Kenntnis des nationalsozialistischen KZ-Systems [..] lässt sich schließen, dass der Mufti [..] im vollen Umfang für die Konsequenzen seiner Intervention verantwortlich war.«
Erinnert nun ein empörter Saeb Erekat, Generalsekretär der PLO, angesichts der Rede Benjamin Netanjahus an »thousands of Palestinians that fought alongside the Allied Troops« und daran, daß »Palestinian efforts against the Nazi regime are a deep-rooted part of our history«, ist das – dreist. Denn noch nicht lange ist es her, da feierte »Palästinenserpräsident« Abu Mazen Hitlers Mufti:
tw24
Wie die »Palästinenserführung« heute habe Haj Mohammed Amin el Husseini durch das Streuen von Gerüchten, Juden planten Angriffe auf den Tempelberg und dessen Übernahme, etwa 1920, 1921 und 1929 Unruhen verursacht, die beispielsweise in das Massaker von Hebron mündeten, bei dem im August 1929 über sechzig Juden durch einen arabischen Mob abgeschlachtet wurden.
In seinem späteren deutschen Exil, so Ministerpräsident Benjamin Netanjahu weiter, habe der Großmufti einen erheblichen Anteil an der deutschen Entscheidung gehabt, die in ihrem Herrschaftsbereich lebenden Juden systematisch zu ermorden. Bis zu einem Treffen Haj Mohammed Amin el Husseinis mit dem Führer hätte letzterer eine Vertreibung der Juden präferiert.
»And Haj Amin al-Husseini went to Hitler and said, ›If you expel them, they’ll all come here.‹ ›So what should I do with them?‹ he asked. He said, ›Burn them.‹«Vor allem diese Darstellung ist es, die Benjamin Netanjahu prompt mehr oder minder scharfe Kritik einbrachte. Indem er behaupte, der damalige Großmufti von Jerusalem sei quasi der Erfinder des Holocaust, entstelle der israelische Premier die Geschichte, erklärte exemplarisch Isaac Herzog, Kopf der parlamentarischen Opposition. Doch interessanter sind die Reaktionen aus »Palästina«.
Während bezweifelt werden kann, daß Adolf Hitler Haj Mohammed Amin el Husseini als Ideengeber brauchte – tatsächlich wurden am Tag nach einem Treffen aber Einladungen zur Wannsee-Konferenz ausgesprochen, auf der die systematische Auslöschung des europäischen Judentums beschlossen wurde –, gibt es keine Zweifel, daß der Großmufti ein eifriger Helfer bei der Umsetzung der Beschlüsse dieser Tagung war.
Gut dokumentiert sind etwa die persönlichen Bemühungen Haj Mohammed Amin el Husseinis, 1943 eine Ausreise von bis zu 5.000 jüdischen Kindern nach »Palästina« zu verhindern. Die britische Regierung hatte dem deutschen Auswärtigen Amt signalisiert, sie sei bereit, deren Einreise ins Mandatsgebiet zu erlauben. Doch selbst diese paar Kinder sollten nie dort ankommen.
Mit zahlreichen Briefen an deutsche und Minister mit den Nazis verbündeter Staaten gelang es dem Großmufti, das Unternehmen zu verhindern – die Kinder wurden in die Vernichtungslager transportiert. »Aus seiner Kenntnis des nationalsozialistischen KZ-Systems [..] lässt sich schließen, dass der Mufti [..] im vollen Umfang für die Konsequenzen seiner Intervention verantwortlich war.«
Erinnert nun ein empörter Saeb Erekat, Generalsekretär der PLO, angesichts der Rede Benjamin Netanjahus an »thousands of Palestinians that fought alongside the Allied Troops« und daran, daß »Palestinian efforts against the Nazi regime are a deep-rooted part of our history«, ist das – dreist. Denn noch nicht lange ist es her, da feierte »Palästinenserpräsident« Abu Mazen Hitlers Mufti:
»›We must remember the pioneers, the Grand Mufti of Palestine Hajj Muhammad Amin Al-Husseini as well as Ahmad Al-Shukeiri, the founder of the PLO,‹ Abbas said according to a translation of the speech made by the Middle East Media Research Institute (MEMRI).«Wer wie die in den 1960ern erfundenen »Palästinenser« keine Geschichte hat, sollte, wenn er denn eine erfindet, wenigstens eine in sich stimmige erfinden. Sich einerseits öffentlich positiv auf Haj Mohammed Amin el Husseini zu beziehen und gleichzeitig zu behaupten, »Palestinian efforts against the Nazi regime are a deep-rooted part of our history«, auch das ist – so verlogen wie dreist.
tw24
Friday, July 18, 2014
Thursday, May 29, 2014
Der Staatsfunker und der “Hitler-Bus”
Samuel Jackisch, ein in den Vereinigten Staaten stationierter Vertreter des deutschen Staatsfunks, hat in der amerikanischen Hauptstadt Washington einen “Hitler-Bus” gesichtet, dessen Werbeflächen “Hitler im Gespräch mit einem arabischen Nationalisten” zeigen. “Eine rechte Gruppierung ließ Busse damit bedrucken, um die Entwicklungshilfe an islamische Länder zu stoppen.”
“Das Bild zeigt Adolf Hitler, beim gemütlichen Plausch mit dem arabischen Nationalisten Amin al Husseini. [..] Das Foto ist echt und stammt aus dem Jahr 1941, als al Husseini mit Hitler zu Gesprächen in Deutschland zusammenkam.”Daß der Journaillist es nicht für nötig hält, Adolf Hitler seinem Publikum etwas näher vorzustellen, sei ihm verziehen. Wer in Deutschland kennt den begnadeten Künstler nicht? Hajj Muhammad Amin al-Husseini aber bloß als einen “arabischen Nationalisten” zu präsentieren, der “mit Hitler zu Gesprächen” zusammenkam, ist – günstigenfalls ein Irrtum.
Zu befürchten ist freilich, daß der Staatsjournaillist bewußt darauf verzichtete, dem “arabischen Nationalisten” noch weitere Worte zu widmen. Zu hoch wohl die Gefahr, sich die Story von der “rechten Gruppierung” zu zerstören, die nur Unfrieden stiften will, und “liberale[n] israelische[n] [!] Blogger[n]“, die “Ideen für eine eigene Bus-Werbe-Kampagne” sammeln:
“[F]ür Frieden und Verständigung statt blindem Hass im Nahen Osten.”Doch weder Verschweigen noch eine “eigene Bus-Werbe-Kampagne” können etwas an der Wahrheit ändern: Der “Nationalist” war als Großmufti von Jerusalem keine unwichtige Gestalt, sondern ein “spiritueller” Führer, über dessen Wirken die New York Times schon 1929 ausführlicher berichtete, als das ein Samuel Jackisch wagen würde:
“The greatest massacre perpetrated by the Moslem Arabs occurred at Hebron, the city of Biblical fame, where forty-five Jews were slain and forty-seven seriously wounded. [..]Bereits 1933 klopfte der “arabische Nationalist” bei Vertretern der neuen deutschen Regierung an und bat um deren Unterstützung. Spätestens seit 1937 verfügte Hajj Muhammad Amin al-Husseini über regelmäßige Kontakte zum Judenreferat, dessen Leitung 1939 Adolf Eichmann übernahm. “Später entwickelte sich zu Eichmann ein freundschaftliches Verhältnis, ebenso zu Himmler”.
The Grand Mufti, the head of the Supreme Council, was warned by the Palestine Government yesterday that he will be held responsible for any further riots.”
Von Beirut aus orchestrierte Hajj Muhammad Amin al-Husseini einen mehrjährigen arabischen Aufstand, den es so ohne deutsche Hilfe wohl nicht gegeben hätte:
“Der Mufti gab selbst zu, dass es seinerzeit nur durch die ihm von den Deutschen gewährten Geldmittel möglich war, den Aufstand in Palästina durchzuführen. Von Anfang an stellte er hohe finanzielle Forderungen, denen die Nazis in sehr großem Maße nachkamen.”Auch nach dem 1941 durch britische Truppen niedergeschlagenen prodeutschen Putschversuch im Irak, in dessen Verlauf der Mufti zu Pogromen gegen Juden aufgerufen hatte, blieben seine Förderer ihrem “palästinensischen” Schützling treu verbunden und nahmen ihn bei sich auf. Großzügig wurde er mit Büros, Fahrzeugen und Geld versorgt, so daß er und seine Entourage ihre “Arbeit” u.a. im deutschen Propaganda-Radio fortsetzen konnten:
“Nach der Genozid-Konvention der Vereinten Nationen sind sowohl ‘Tötet die Juden, ehe sie Euch töten!’, ausgestrahlt am 7. Juli 1942, und ‘Haj Amins Ruf zu den Waffen’ vom 4. März 1944 eindeutig als Aufruf zum Völkermord zu definieren.”“Nach der muslimischen Religion”, heißt es in dem ersten der beiden Aufrufe, “ist die Verteidigung Eures Lebens eine Pflicht, die nur durch die Vernichtung der Juden erfüllt werden kann.” Und in dem anderen fordert der “arabische Nationalist”: “Tötet die Juden, wo immer Ihr sie findet. Das gefällt Gott, der Geschichte und der Religion. Es dient Eurer Ehre. Gott ist mit Euch.”
Im Mai 1945 mußte Hajj Muhammad Amin al-Husseini sein deutsches Exil verlassen, wurde auf der Flucht von französischen Truppen festgesetzt, aus deren Haft er jedoch nach Kairo entkommen konnte. Dort wurde er 1946 als Held empfangen und widmete sich – u.a. als Stellvertreter Hassan al-Bannas, des Gründers der Muslimbrüder – weiter der Verwirklichung Seiner Wünsche.
In den 1950ern begann Hajj Muhammad Amin al-Husseini Yassir Arafat zu fördern, der den 1974 Verstorbenen als “unseren Helden” würdigte; Abu Mazen, Yassir Arafats Nachfolger als “Palästinenserpräsident”, hieß ihn – nicht trotz, sondern wegen dessen Beteiligung am Holocaust – einen “Pionier” und “Märtyrer”, während der amtierende Mufti von Jerusalem Anfang 2012 zum Genozid an Juden aufrief.
“Last week, the principal Palestinian Authority religious leader, the Mufti Muhammad Hussein, presented the killing of Jews by Muslims as a religious Islamic goal.”Zwei Jahre später wird der gleiche Muhammad Hussein vom reisenden Papst Franziskus als “Bruder” umarmt und von “Palästinenserpräsident” Abu Mazen zum “Minister für Wohlfahrt” einer “palästinensischen Einheitsregierung” nominiert. Doch nicht darüber erregt der deutsche Staatsfunk sich, sondern über “eine rechte Gruppierung”, die doch nur zitiert, was ein “arabischer Nationalist” einst erklärte:
“In der Bekämpfung des Judentums nähern sich der Islam und der N.S. einander sehr. Fast ein drittel des Koran beschäftigt sich mit den Juden. Er hat alle Moslime aufgefordert sich vor den Juden in acht zu nehmen, und sie wo man sie treffen mag zu bekämpfen.”Pamela Geller sollte sich schämen, Samuel Jackisch damit belästigt zu haben!
(Rede vor den Imamen der bosnischen SS-Division, 4.10.1944, in: Gerhard Höpp [Hg.]: Mufti-Papiere, Berlin 2004, S. 221 [Rechtschreibung wie im Original])
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