Die Wahllokale in Israel waren kaum geschlossen, da begann das deutsche Staatsfernsehen schon, die Exit Polls auszuwerten und zu analysieren. Den Qualitätsfernsehfunkern von Phoenix stand dabei mit Rudolf Dreßler “ein Israel-Freund, ein Israel-Kenner” zur Seite, der eine interessante Analyse des für den Amtsinhaber positiven Wahlausgangs wagte:
Meine Prognose ist, daß damit Israel innenpolitisch einen der größten Konfliktherde selbst eröffnet, weil die demographische Lage der israelischen Bevölkerung über kurz oder lang – ich nenne 20 Jahre, die sind in der Politik keine lange Bewegung – die Mehrheit der arabischstämmigen Bevölkerung von Juden regiert werden müßte. Dies geht gar nicht. Dies geht nur über eine Apartheidregierung, Stichwort Südafrika, oder es geht über eine Spaltung der Gesellschaft. Das würde der Westen, die Unterstützer der israelischen Philosophie nicht akzeptieren.”
Was will Rudolf Dreßler damit sagen? Daß vom Wahlausgang abhing, welche Entwicklung die Demographie in Israel in den nächsten zwei Jahrzehnten nimmt? Diese These eine gewagte zu nennen, hieße wohl maßlos untertreiben. Rudolf Dreßler glaubt offenbar, daß ein Sieg der Linkszionisten eine andere Zusammensetzung der Bevölkerung Israels 2035 hätte bewirken können.
Und während eine weitere Amtszeit für Benjamin Netanjahu also vermutlich dazu führen wird, daß immer weniger Juden immer mehr Arabern gegenüberstehen werden, würde ein Ministerpräsident Isaac Herzog dafür sorgen, daß in zwanzig Jahren eine jüdische Bevölkerungsmehrheit sich gar keine Gedanken machen müßte über eine geschrumpfte arabische Minderheit.
Man lernt doch nie aus.
tw24
Der heimliche Orientalismus Deutschlands,durchleuchtet von Fred Alan Medforth
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Wednesday, March 18, 2015
Thursday, July 10, 2014
Friedenstauben
Khaled Mashaal, der ein “politischer” Repräsentant der Hamas
sein soll, läßt mitteilen, seine Gang habe kein Interesse an einer
Waffenruhe. Viele Bitten um Gespräche seien bei ihr eingegangen, prahlt er, “to reach a truce agreement and stop rocket fire”, doch “he declared his movement’s total rejection to such demands”.
Eine weitere “politische” Repräsentantin “Palästinas”, die als “Botschafterin” des Regimes von Ramallah in Berlin tätige Khouloud Daibes, klagt derweil im deutschen Staatsfunk unhinterfragt, die israelische Verteidigung gegen “palästinensischen” Terror sei “ein barbarischer Krieg und Massenmord”.
Wer Frieden will, eine Zukunft für “Palästinenser” wie für Juden, der kann nur an der Seite Israels gegen die Terroristen kämpfen, die sich hinter Zivilisten verstecken, sie nur allzu gern (un-)schöner Fernsehbilder wegen als “Schutzschilde”, die keine Nichtkombattanten mehr sind, opfern. Wer Israel dennoch einen “Massenmord” nachsagt – und selbst mit Mördern solidarisiert -, lügt.
Deutscher Rat: Israel muß dies, Netanjahu das. Müssen Terroristen auch etwas tun oder unterlassen?
Und wem, befragt danach, was nun zu tun sei, nur einfällt, Israels Premier habe sich neue Minister zu suchen und “Siedlungen” zu räumen, dem ist nicht zuzuhören. Die Hamas hat ihre Angriffe auf Israel einzustellen, die Fatah die ihren. Beide haben Israel als das anzuerkennen, was es ist: die jüdische Demokratie. Dann, nicht vorher, kann es Frieden geben und – vielleicht – einen “palästinensischen” Staat.
tw24
Eine weitere “politische” Repräsentantin “Palästinas”, die als “Botschafterin” des Regimes von Ramallah in Berlin tätige Khouloud Daibes, klagt derweil im deutschen Staatsfunk unhinterfragt, die israelische Verteidigung gegen “palästinensischen” Terror sei “ein barbarischer Krieg und Massenmord”.
“[I]n Gaza sterben Familien, ganze Familien werden ausgerottet. Die haben weder Vorwarnsysteme, noch Schutzräume [..].”Seine “Regierung”, erläuterte freilich kurz zuvor Hamas-“Sprecher” Sami Abu Zuhri – natürlich nicht im DLF -, habe sehr bewußt Ressourcen in den Bau terroristischer Infrastruktur investiert, statt in den von Luftschutzräumen. “The policy of people confronting the Israeli warplanes with their bare chests in order to protect their homes has proven effective”.
“We in Hamas call upon our people to adopt this policy, in order to protect the Palestinian homes.”Der “Völkermord”, von dem der Despot in Ramallah, der Finanzier des Massakers von München, unterdessen einer Welt erzählt, die sich von Kriegsverbrechern seines Schlages offenbar gern betrügen läßt, ist tatsächlich einer, den Israel mit einer Schwächung oder Ausschaltung der Hamas, zu der es zugleich gegenüber der eigenen Bevölkerung verpflichtet ist, verhindern will.
Wer Frieden will, eine Zukunft für “Palästinenser” wie für Juden, der kann nur an der Seite Israels gegen die Terroristen kämpfen, die sich hinter Zivilisten verstecken, sie nur allzu gern (un-)schöner Fernsehbilder wegen als “Schutzschilde”, die keine Nichtkombattanten mehr sind, opfern. Wer Israel dennoch einen “Massenmord” nachsagt – und selbst mit Mördern solidarisiert -, lügt.
Deutscher Rat: Israel muß dies, Netanjahu das. Müssen Terroristen auch etwas tun oder unterlassen?
Und wem, befragt danach, was nun zu tun sei, nur einfällt, Israels Premier habe sich neue Minister zu suchen und “Siedlungen” zu räumen, dem ist nicht zuzuhören. Die Hamas hat ihre Angriffe auf Israel einzustellen, die Fatah die ihren. Beide haben Israel als das anzuerkennen, was es ist: die jüdische Demokratie. Dann, nicht vorher, kann es Frieden geben und – vielleicht – einen “palästinensischen” Staat.
tw24
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