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Tuesday, December 18, 2018

Deutschlands Seite

Am vorvergangenen Sonntag eröffnete ein »palästinensischer« Terrorist aus einem Auto heraus das Feuer auf Wartende an einer Bushaltestelle bei Ofra. Bei dem Anschlag wurden sieben Menschen verletzt, der noch ungeborene Amiad Yisrael im Leib seiner Mutter so schwer, daß er, in einer Notoperation entbunden, drei Tage später im Hospital in der israelischen Hauptstadt Jerusalem starb.
Noch während der Junge mit dem Tod rang, besuchte Christian Clages, der deutsche Repräsentant beim Regime in Ramallah, die Büros der amtlichen Agentur Wafa, die zuvor von israelischen Sicherheitskräften durchsucht worden waren, um Hinweise auf die Täter des Angriffs von Ofra sicherzustellen. Von dem Diplomaten stammt die erste öffentliche deutsche Reaktion auf den Anschlag.
Hatten die Vereinigten Staaten den Anschlag, zu dem sich die Hamas bekannte, als »absolut widerlich« verurteilt, sorgte Christian Clages sich im Namen Deutschlands (»Germany in Ramallah«) um die »Pressefreiheit« des durchsuchten Sprachrohrs des Unrechts-Regimes um »Palästinenserpräsident« Abu Mazen. Am Montag nun hat sich die deutsche Außenpolitik erneut zum Konflikt geäußert.
In seiner Stellungnahme »zur Lage im Nahen Osten« kann sich das vom Sozialdemokraten Heiko Maas geführte Auswärtige Amt zwar dazu durchringen, »in aller Deutlichkeit [..] die tödlichen terroristischen Angriffe auf israelische Soldaten und Zivilisten« der letzten Tage zu »verurteilen«, den meisten Platz ihres Statements aber widmen die Berliner Diplomaten ihrem Lieblingsziel: Israel.
So werden die israelischen Sicherheitskräfte belehrt, »der Einsatz von Gewalt bei der Suche nach Attentätern muss verhältnismäßig sein«, während der Regierung in Jerusalem vorgeworfen wird, sie trage mit ihren Entscheidungen nach dem Anschlag von Ofra »nicht zu einer Deeskalation der Situation bei« und erschwere zudem »die Ausgangsbedingungen für eine Zwei-Staaten-Lösung«.
Wird der Terror der Hamas zwar gerügt – »Palästinenserpräsident« Abu Mazen als ihr Unterstützer wird freilich einmal mehr gar nicht erwähnt -, scheint er »die Ausgangsbedingungen für eine Zwei-Staaten-Lösung« doch nicht zu gefährden. Den Islamisten wird vorgeworfen, die Ruhe ein wenig gestört zu haben, Jerusalem dagegen zur Gefahr für eine Zwei-Staaten-Lösung und Frieden erklärt.
Der deutsche Vertreter in Ramallah übernahm unterdessen von einer mit Berliner Steuermitteln finanzierten parteinahen Stiftung deren besinnungslos antisemitisches Gezwitscher von einer »occupation army« und beseitigte so eindrucksvoll jeden Zweifel daran, an wessen Seite Deutschland und weite Teile dessen politischer Klasse stehen: es ist die der Mörder des ungeborenen Amiad Yisrael.
https://www.tw24.net/?p=3421

Friday, December 14, 2018

Deutsche Propaganda-Agentur

Nach zahlreichen Anschlägen »palästinensischer« Terroristen in den umstrittenen Gebieten, die von deutschen Medien weitgehend ignoriert wurden, schaffen es die Reaktionen Israels auf die Gewalt einmal mehr problemlos in notorisch schiefe Überschriften: »Israelis sterben bei Anschlag – Armee riegelt Ramallah ab«, heißt es exemplarisch bei von der dpabelieferten deutschen Redaktionen.
»Israelis sterben«, »Armee riegelt ab« – für »Palästinenser verüben tödliche Anschläge auf Israelis, Armee riegelt Ramallah ab« war wohl kein Platz. Und wo schon in der Überschrift »Palästinenser« als Aktive fehlen, sucht man sie in den folgenden fünf Sätzen nahezu vergeblich: In drei Sätzen sind es »die israelische Armee«, »ein Armeesprecher« und »israelische Sicherheitskräfte«, die handeln.
Erst im letzten Satz der kurzen Meldung ist es dann ein »Palästinenser«, der handelt: »Palästinenserpräsident« Abu Mazen. Der, behauptet die dpa, habe sich von den Terroristen distanziert. »Das Büro von Palästinenserpräsident Mahmud Abbas verurteilte die Gewalt.« Und das freilich ist eine gewagte These. Denn wenn Abu Mazen »Gewalt verurteilt«, meint er damit gewiß keinen Terrorismus.
Noch vor kurzem, als eine Verurteilung des Terrors der Hamas durch die Vereinten Nationen möglich schien, war es Ramallah, das in aller Offenheit erklärte, ein solches Unterfangen sei ein »Angriff auf die Rechte des palästinensischen Volkes«, der Hamas Terrorismus vorzuwerfen, verrate die »palästinensische nationale Sache«. Die gleiche Hamas bekannte sich zu den jüngsten Anschlägen.
Und so führt die dpa wieder einmal vor, was ihre Kernkompetenz ist, wenn es um den Konflikt zwischen »Palästinensern« und Israel geht. Im Mittelpunkt steht nicht die sachlich richtige Information, sondern die Diffamierung Israels und von Juden. Es hat offenbar Gründe, daß etwa Die Zeit darauf hinweist, nicht selbst für die von ihr gleichwohl übernommene »Nachricht« verantwortlich zu sein.
https://www.tw24.net/?p=3411

Thursday, December 06, 2018

Millionen für Terror

Zum Jahresende gibt Deutschland sich spendabel: Wie die amtliche »palästinensische« Agentur Wafa berichtet, will das Ministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit in Berlin im kommenden Jahr die »Palästinenser« mit 55 Millionen Euro unterstützen. Das Geld soll zu großen Teilen in Projekte unter Federführung des Regimes von Ramallah in den umstrittenen Gebieten sowie in Gaza fließen.
Die Regierung in Berlin will damit nach Auskunft ihres Repräsentanten in Ramallah dazu beitragen, die Lebensbedingungen der Menschen in den »palästinensischen Gebieten« zu sichern und zu verbessern. Deutschland habe in den vergangenen 30 Jahren gezeigt, daß es ein verläßlicher Partner selbst in schwierigen Zeiten sei. »Und das soll auch in der Zukunft so sein«, so Christian Clages.
Vor allem freilich demonstriert Berlin mit diesem Bekenntnis, daß es nicht bereit ist, aus Fehlern zu lernen. Mit dem versprochenen Geld stützt die deutsche Regierung in Ramallah ein Unrechts-Regime, dem gerade die »NGO« Human Rights Watch (HRW) schwere Verstöße gegen die Menschenrechte vorgeworfen und dessen Führung angekündigt hat, die Verträge von Oslo aufzukündigen.
Zugleich ermöglicht Berlin mit seinem Geld der Clique um »Präsident« Abu Mazen, ihr Programm zur Unterstützung »palästinensischen« Terrors gegen Juden und Israel aufrechtzuerhalten und auszubauen, die »Märtyrerrenten«. Und auch den Machthabern in Gaza, den Islamisten der Hamas, signalisiert die deutsche Regierung mit ihren Millionen, daß von ihr keinerlei Gefahren ausgehen.
Liegen die jüngsten Raketenangriffe der Islamisten auf Israel, die massivsten seit 2014, nur wenige Tage zurück, kann die Hamas mit der deutschen Ankündigung doch für sich werben. Selbst wenn sie angeblich keinen direkten Zugriff auf die Gelder erhalten soll, wirkt das deutsche Engagement unter den gegebenen Bedingungen doch, als sollten mit ihm Attacken gegen Israel belohnt werden.
Vor vier Jahren erklärte Frank-Walter Steinmeier, der damalige deutsche Außenminister, vor einer Gaza gewidmeten Konferenz in Kairo, man wolle »die Menschen« dort »nicht der Hoffnungslosigkeit überlassen«. Voraussetzung für einen (Wieder-)Aufbau sei, daß Gaza nicht mehr »als Waffenlager missbraucht werden« könne. Berlins millionenschweres »Weiter so« zeigt, diese Worte waren vergebens.
https://www.tw24.net/?p=3392

Saturday, August 11, 2018

Jeremy Corbyn und der »Schwarze September«

Kaum hat Jeremy Corbyn, der Führer der britischen Sozialdemokratie, einmal mehr erklärt, wie entschlossen er den Antisemitismus in seiner Partei bekämpfe, holt den Oppositionspolitiker die eigene Vergangenheit ein und weckt oder bestätigt Zweifel an seiner Glaubwürdigkeit: Am Sonnabend zeigt die Daily Mail den Labour-Chef mit einem Kranz am Grab »palästinensischer« Terroristen.
Auf Aufnahmen, die das Krawallblatt aus London auch auf seiner Website veröffentlichte, ist Jeremy Corbyn zu sehen, wie er mit einem Kranz in den Händen 2014 in Tunis am Grab von Terroristen des zur PLO gehörenden Schwarzen September steht, einer Gruppierung, die für den blutigen Anschlag auf die israelische Olympiamannschaft 1972 in der bayerischen Hauptstadt München war.
Hatte der Politiker behauptet, er habe vor vier Jahren »nur« an einer Gedenkfeier für die »Opfer« eines 1985 durchgeführten israelischen Angriffs auf das damalige PLO-Hauptquartier in Tunis teilgenommen, berichtet die Daily Mail, das Denkmal für die dabei getöteten »palästinensischen« Terroristen befinde sich in einiger Entfernung von den Gräbern, vor denen Jeremy Corbyn gezeigt wird.
Tatsächlich legt der Politiker gemeinsam mit einer Delegations von Vertretern der PLO einen Kranz an einem Grabmal ab, das an Salah Khalaf erinnern soll, einen Gründer des Schwarzen September, an Fakhri al-Omari, dessen »rechte Hand«, und Hayel Abdel-Hamid. Die Fatah des »Palästinenserpräsidenten« Abu Mazen feiert Fakhri al-Omari für die Idee zum Massaker von München 1972.
Salah Khalaf, Fakhri al-Omari und Hayel Abdel-Hamid wurden 1991 bei einem Anschlag in Tunis getötet, für den die PLO einen abtrünnigen Leibwächter verantwortlich machte. Jeremy Corbyns Behauptung, sein Gedenken, hätte – was gleichwohl kaum weniger schlimm wäre – anderen Angehörigen der PLO gegolten, ist widerlegt. Er ehrte Verantwortliche für das Blutbad von München.
Wie aber ausgerechnet ein Parteiführer, der mit einem Kranz der Mörder von elf israelischen Sportlern gedenkt, den Antisemitismus, den er in seiner Partei hat um sich greifen lassen, überzeugend bekämpfen will, das ist ein Rätsel. Jeremy Corbyn, der auf die jüngsten Enthüllungen noch nicht reagiert hat, ist nicht die Lösung. Er ist Teil des Problems, für das es mit ihm keine Lösung gibt.
https://www.tw24.net/?p=3090

Wednesday, January 10, 2018

Blutgeld

So sicher wie auf den Tag die Nacht folgt, folgt dem vollzogenen Judenmord der Applaus der Islamisten. Kaum machte am frühen Abend die Nachrichtvon den tödlichen Schüssen mutmaßlich »palästinensischer« Terroristen auf den 35 Jahre alten Raziel Shevach die Runde, feierte die Hamas in Gaza schon den oder die Täter für die »heldenhafte« Tat und kündigte weitere Anschläge an.
So sicher wie die Anerkennung der Hamas ist den Verantwortlichen für den Mord bei Nablus, nach denen die israelischen Sicherheitskräfte noch suchen, zugleich die des Regimes in Ramallah. Sollten sie gefaßt und zu einer Haftstrafe verurteilt werden, wird die »Regierung« um »Präsident« Abu Mazen und »Premierminister« Rami Hamdallah sie bis ans Lebensende finanziell belohnen.
Und sollten der oder die Täter im Laufe der nächsten Stunden oder Tage getötet werden, kommen ihre Angehörigen in den Genuß großzügiger »Märtyrer-Renten«. Aus Zahlen, die das in Tel Aviv residierende Verteidigungsministerium am Montag veröffentlichte, geht hervor, daß Ramallah 2017 insgesamt mindestens 347 Millionen Dollar aus seinem Budget für solche »Löhne« ausgegeben hat.
Je nach »Erfolg« ihrer Tat erhalten »palästinensische« Terroristen danach monatlich mindestens 580 Dollar, während besonders »verdiente« Mörder sich auf etwa 2.900 Dollar im Monat freuen können – lebenslang. Sind die Täter israelische Staatsbürger, so erhalten sie weitere Prämien. In »Palästina« liegt das durch Arbeit erzielte durchschnittliche Monatseinkommen bei etwa 245 Dollar pro Person.
Terrorismus läßt sich die »Palästinenserführung« also durchaus einiges kosten, insgesamt ungefähr den Betrag, den etwa die Vereinigten Staaten (noch) pro Jahr an die UNRWA überweisen oder mehr als den doppelten Betrag der jährlichen Zahlungen der EU an die Agentur der Vereinten Nationen. Die wirklichen Finanziers des antisemitischen Terrors sind denn auch die Sponsoren Ramallahs.
Während in den Vereinigten Staaten derzeit zumindest versucht wird, den offenen Mißbrauch der Hilfen für die »Palästinenser« durch deren »Führung« zu unterbinden, reden andere Unterstützer sich mit teils aberwitzigen Begründungen heraus. Die deutsche Regierung beispielsweise will in den »Märtyrer-Renten« eine begrüßenswerte Frühform einer »Sozialversicherung« entdeckt haben.
Würzt das Auswärtige Amt zu Berlin seine »Verurteilung« des Anschlags auf Raziel Shevach mit der zynischen Forderung, »wir erwarten, daß alle Seiten aktiv zur Deeskalation beitragen«, darf man ob solcher Bekenntnisse zu den »Märtyrer-Renten« wohl davon ausgehen, daß Ramallah so bald der finanzielle Nachschub nicht ausgehen wird. Das Deeskalieren überläßt Berlin anderen.
https://www.tw24.net/?p=14211

Thursday, October 05, 2017

Blutgeld

Die Europäische Union hat, vertreten durch ihre Repräsentanten in Jerusalem und Ramallah, die in dieser Woche mit dem Besuch einer Delegation des PLO-Regimes von Ramallah in Gaza angelaufenen Wiederannäherungsbemühungen der »palästinensischen« Terrororganisationen Fatah und Hamas begrüßt. Gleichzeitig überweist die EU 20 Millionen Euro an die »Regierung« in Ramallah.
Mit den Zahlungen sollen, wie es in einer Mitteilung heißt, »Gehälter und Renten von Palästinensern« finanziert werden, »die die Palästinensische Autonomiebehörde bezahlt«. Insgesamt will die EU sich 2017 mit 158 Millionen Euro an den Personalkosten der PA beteiligen. Daß Ramallah auch in Israel inhaftierte »palästinensische« Terroristen als »Personal« ansieht, will die EU nicht wissen.
Mit bemerkenswerter Ignoranz gehen die Europäer über alles hinweg, was ihr Engagement für »Palästina« fragwürdig macht. Wird beim Applaus für die »Aussöhnung« zwischen Ramallah und Gaza (nur) noch verschämt auf »berechtigte israelische Sicherheitsinteressen« hingewiesen, bleiben sie gänzlich unerwähnt, wenn es um Geld geht, das Ramallah regelmäßig seinen Günstlingen zahlt.
Gewiß, darunter sind auch »normale« Beschäftigte, Lehrer, Ärzte, Beamte. Doch sieht die Haushaltsplanung der »Behörde« unter der Führung Abu Mazens in diesem Jahr Ausgaben für »Märtyrerrenten« und ähnliche Leistungen für Terroristen in einer Höhe von 344 Millionen Dollar (über 292 Millionen Euro) vor, muß Brüssel sich fragen lassen, weshalb es noch in die PA investiert.
Verzichtete das Regime in Ramallah auf seine Zahlungen, mit denen Terror gegen Juden belohnt und damit gefördert wird, könnte es sich seine legitimen Angestellten locker leisten. Oder umgekehrt: Die PA kann Terror üppig belohnen, weil für ihre sonstigen Kosten Spender wie die EU aufkommen, die damit auch zu Sponsoren des vom antisemitischen Haß getriebenen Terrors werden.
Doch wer die Wiederannäherung zweier rivalisierender terroristischer Organisationen in der Hoffnung beklatscht, dadurch werde deren Gefährlichkeit für Israel wie »Palästinenser« sich in Luft auflösen, der fragt auch nicht, wie hoch sein oder ihr Anteil am »palästinensischen« Terrorismus ist. So werden die israelischen Sicherheitsinteressen zu einer bloßen Worthülse ohne jede Bedeutung.
 http://www.tw24.net/?p=13942

Thursday, September 28, 2017

Organisiertes Verbrechen

Vielleicht träumen Ganoven davon: Der direkte Draht in zentrale für die Verbrechensbekämpfung zuständige Institutionen. Untaten lassen sich besser organisieren und durchführen, weiß man, was die potentiellen Verfolger wissen, kennt man ihre Vorkehrungen, ihre Pläne. Und auch nach dem gelungenen Verbrechen ist es sicher von Vorteil, ist man als Täter auf Augenhöhe mit den Behörden.
Für die PLO, eine Dachorganisation »palästinensischer« Terrorgruppen, von denen die Fatah und die PFLP womöglich die bekanntesten sind, geht dieser Traum in Erfüllung. Ihr »Staat Palästina« wird Vollmitglied von Interpol, der International Criminal Police Organization, wie am Mittwoch deren Vollversammlung mit den Stimmen von 75 der 133 anwesenden Mitgliedsstaaten entschied.
Die PLO, die sich auch als »Staat Palästina« bezeichnet, bekommt damit Zugriff auf Ressourcen, deren Mißbrauch jüngst die Türkei demonstrierte, und nicht zuletzt geheime Informationen, die für Terroristen von unschätzbarem Wert sein dürften. Über ihre Beteiligung an einer »Einheitsregierung« könnte auch die Hamas in den Genuß der Vorteile einer Interpol-Mitgliedschaft kommen.
Interpol untergräbt mit der Aufnahme der PLO als eines von nun 192 Mitgliedern aber nicht nur die eigenen Werte, die internationale Polizeiorganisation macht sich mit ihr zur Komplizin eines Anschlags auf das, was vom »Friedensprozeß« noch übrig sein mag. Die hierfür einschlägige Roadmap, vereinbart 2003, läßt dabei keine Zweifel daran, wie »Palästina« dereinst entstehen könnte.
Danach soll ein unabhängiger, friedlicher und demokratischer »palästinensischer« Staat das Ergebnis erfolgreicher Gesprächen zwischen Israel und »Palästinensern« sein, in denen alle konfliktträchtigen Fragen von den Verhandlungsparteien ausgeräumt wurden. Und keineswegs soll »Palästina« unter Umgehung Jerusalems etabliert werden, da dadurch bestehende Konflikte verschärft würden.
Will Interpol nach eigener Auskunft Polizeien mit dem Ziel einer »sichereren Welt« verbinden, offenbart ihre jüngste Entscheidung, sich im »diplomatischen Krieg« der »Palästinenser« gegen Israel instrumentalisieren zu lassen, die völlige Abkehr von dieser Vorstellung. Mit der Aufnahme einer terroristischen Organisation, die sich »Staat« bloß nennt, macht Interpol sich zielsicher überflüssig.
 http://www.tw24.net/?p=13921

Wednesday, September 06, 2017

Gedenkweltmeister

Am 5. September 1972 drangen mehrere »palästinensische« Terroristen in München in das Quartier der israelischen Olympiamannschaft ein ermordeten zwei Sportler und nahmen neun weitere als Geiseln. Mit der Geiselnahme wollen die acht »Palästinenser«, ein Kommando des zur Fatah Yassir Arafats gehörenden »Schwarzen September«, die Freilassung von 200 Gefangenen erpressen.
Am Abend des 5. September, die Geiselnahme, in deren Verlauf die Terroristen ihre Opfer brutal foltern, dauert inzwischen seit etwa 4 Uhr an, fliegen die Geiselnehmer mit ihren Gefangenen in zwei Hubschraubern nach Fürstenfeldbruck, wo auf Wunsch der »Palästinenser« eine Boeing 727 bereitsteht. Allerdings erwarten auch Scharfschützen der Polizei die Ankunft der Helikopter.
Nachdem zwei Terroristen die Boeing kontrolliert haben, eröffnen die Scharfschützen das Feuer. In dem Feuergefecht, das über neunzig Minuten andauert, ermorden die Terroristen alle ihre Geiseln, während fünf von ihnen getötet werden. Ein Polizist wird tödlich getroffen. Der Versuch der deutschen Behörden, die Geiselnahme gewaltsam zu beenden, endet in einem blutigen Massaker.
Die drei überlebenden Terroristen wurden zwar festgenommen und sollten vor Gericht gestellt werden, als wiederum »Palästinenser« aber Ende Oktober 1972 ein Flugzeug der Lufthansa in ihre Gewalt brachten und deren Freilassung verlangten, gab die Regierung in Berlinder Forderung nach. Die Olympischen Spiele waren nach einer nur kurzen Unterbrechung übrigens fortgesetzt worden.
Yassir Arafat, späterer »Palästinenserpräsident«, wußte von den Absichten der Geiselnehmer und wünschte ihnen den Segen Allahs. Am 9. Mai 2017 ehrte Frank-Walter Steinmeier in Ramallah den verstorbenen »Palästinenserführer« mit einem Kranz. Vier Monate später heuchelte der deutsche Bundespräsident bei der Eröffnung eines »Erinnerungsorts« an das Massaker von München Trauer und Betroffenheit.
 http://www.tw24.net/?p=13855

Friday, July 14, 2017

»Heldenhafte Aktion«

Bei einem Überfall am Morgen haben arabische Attentäter in der israelischen Hauptstadt Jerusalem zwei Polizisten ermordet und einen verletzt. Die drei miteinander verwandten Terroristen, die aus Umm al-Fahm stammen, eröffneten gegen 7 Uhr in der Nähe des Löwentors zur Altstadt das Feuer auf die Beamten und flüchteten in Richtung Tempelberg. Sie wurden in einem Feuergefecht getötet.
Die Angreifer wurden sofort von verschiedenen »palästinensischen« terroristischen Organisationen vereinnahmt. Während Hamas und Islamic Jihad die »heldenhafte Aktion« priesen und als Beleg für den Fortgang einer Intifada werteten, erklärte Fatah-Repräsentant Abbas Zaki die drei Attentäter zu »wirklichen Terror-Opfern« und rief die »Palästinenser« zu »bewaffnetem Widerstand« auf.
Aus Sicherheitsgründen sagten die israelischen Behörden die Freitagsgebete auf dem Tempelberg ab, eine nach Angaben Muhammad Husseins, des von der PA in Ramallah ernannten Muftis von Jerusalem, »längst vorbereitete Maßnahme« Israels, von der sich die »Palästinenser« jedoch nicht beeindrucken lassen sollten: »Keine irdische Macht kann uns von unseren Gebeten abhalten«.
Während eines Telefonats mit dem israelischen Premierminister Benjamin Netanjahu verurteilte »Palästinenserpräsident« Abu Mazen den Überfall und verlangte eine Aufhebung der Sperrung des Tempelbergs. Der Chef der Regierung in Jerusalem versicherte dem Anrufer, keine Änderungen des Status quo am Tempelberg zu planen. Auch international stieß der Angriff auf breite Ablehnung.
Er sei »geschockt«, erklärte Nikolay Mladenov, Berichterstatter der Vereinten Nationen für den Friedensprozeß im Nahen Osten, »geschockt und entsetzt« gab sich David Friedman, Vertreter der Vereinigten Staaten in Israel, »wir beten für die Opfer.« Das deutsche Auswärtige Amt muß derweil noch überlegen, ob es reagiert, nachdem es schon zum Anschlag am 16. Juni geschwiegen hatte.
 http://www.tw24.net/?p=13739

Monday, July 10, 2017

»Sozialhilfe«

Am 24. September wird in Deutschland ein neuer Bundestag gewählt, der dann wiederum eine neue Regierung bestimmt. Die amtierende Regierung, die womöglich weitgehend der neuen entsprechen wird, nutzt – repräsentiert durch ihr Auswärtiges Amt – die letzten Tage ihres Mandats, mit der Beantwortung parlamentarischer Anfragen für erhellende Einblicke in ihr Denken zu sorgen.
Auf die Frage, mit welchen Maßnahmen sie einen Mißbrauch deutscher Hilfsgelder für das Regime in Ramallah, die von »Präsident« Abu Mazen geführte PA, zur Finanzierung von »Märtyrerinnen- und Märtyrerrentenzahlungen [..] zu unterbinden« suche, antwortet das derzeit vom vormaligen SPD-Vorsitzenden Sigmar Gabriel geleitete Außenministerium ernsthaft mit diesen Worten:
»Die Bundesregierung bestärkt die PA in Überlegungen zur Einführung einer allgemeinen Sozialversicherung, die Zahlungen an Hinterbliebene, die ohnehin größtenteils den Charakter einer Sozialhilfe haben, perspektivisch ersetzen könnte. Die Einführung einer allgemeinen Sozialversicherung wäre [..] ein Fortschritt im palästinensischen Staatsaufbau [..].«
Zu »Märtyrerinnen« oder »Märtyrern« werden von der »Regierung« in Ramallah, aber auch jener der Hamas in Gaza, »Palästinenser« erklärt, die als Terroristen bei versuchten oder durchgeführten Angriffen getötet werden. Die »Märtyrerrente« ist also eine direkte Belohnung für den Versuch oder die Vollendung eines Verbrechens, für versuchte oder vollzogene Morde an oftmals Zivilisten.
Nach Angaben des Jerusalem Center for Public Affairs (JCPA) wurden allein im vergangenen Jahr 663,6 Millionen Shekel für »Märtyrerrenten« aufgewandt, nach aktuellem Wechselkurs über 187 Millionen Dollar oder beinahe 165 Millionen Euro. Dazu unterstützte die PA inhaftierte Terroristen noch mit 530,5 Millionen Shekel (einschließlich der Verwaltungskosten), rund 132 Millionen Euro.
Für Berlin, das nicht fassen kann, was ihm in Hamburg passiert ist, sind diese Gelder, die exklusiv und ausdrücklich Terror belohnen, »Sozialhilfe«, Vorboten einer »allgemeinen Sozialversicherung«, deren Einführung »ein Fortschritt im palästinensischen Staatsaufbau« wäre, den es »unterstützt«. Mit Prämien für Judenmord zum eigenen Staat. Und stolz ist Deutschland als Geburtshelfer dabei.
 http://www.tw24.net/?p=13731

Sunday, June 25, 2017

Intrigant

Die taz weiß, »Israel will die Stromversorgung im Gazastreifen weiter reduzieren«, während die FR Vollzug meldet: »Israel liefert weniger Strom nach Gaza«. Bei Radio Vatikan hetzt ein besonders Scheinheiliger, »der Gaza-Streifen ist das größte Freiluft-Gefängnis der Welt«, es komme aber »noch dicker«, Israel habe »beschlossen [,] die Stromversorgung nach Gaza weiter zu reduzieren«.
Wer in diesen Tagen sich über das Geschehen in Gaza informieren will, der erlebt, wie manipulativ formulierte »Nachrichten« wirken können. Obgleich es der ausdrückliche Wunsch des Regimes von Ramallah ist, der international anerkannten »einzigen legitimen Vertretung« der »Palästinenser«, daß in Gaza kaum Energie zur Verfügung steht, ist es Israel, das dafür verantwortlich scheint.
»Die Menschen in Gaza«, beginnt ein weiteres Beispiel für dieser Art von »Nachrichten«, »sitzen seit Jahren regelmäßig im Dunkeln. Schuld daran sind Stromkürzungen durch Israel. Künftig soll noch weniger Strom geliefert werden«. Erst im letzten von drei Absätzen ist zu erfahren: »Es war Palästinenserpräsident Mahmud Abbas selbst, der Israel um die Kürzungen gebeten hat.«
Während auch in Ramallah absehbar war, daß die Hamas mit Stromsperren nicht in die Flucht zu schlagen ist, jene islamistische Gang, die den Küstenstreifen seit ihrer Machtübernahme vor zehn Jahren in drei kriegerische Auseinandersetzungen mit Israel verwickelte, hat sich die Regierung in Jerusalem durch die PA in eine Situation manövrieren lassen, in der sie wohl nur verlieren kann.
Tatsächlich will Israel die »Energiekrise«, in die Fatah und Hamas Gaza gestürzt haben, nicht. So spricht sich etwa Yuval Steinitz, Minister für Energie- und Wasserversorgung, für eine Übernahme der Stromversorgung Gazas durch Israel aus: »Wir wollen keine humanitäre Katastrophe in Gaza [..]«. Und er ergänzt, es sei »inakzeptabel, daß Abu Mazen uns unsere Entscheidungen diktiert«.
Sollte die Stromversorgung Gazas an deren Finanzierung scheitern, so wäre es sinnvoller, Ramallah für ein, zwei Stunden die Energielieferungen zu kürzen. Leider wird dieses Stimmchen der Vernunft wohl überhört werden. Überhört werden müssen. In der Tat würde Israel damit erst recht der Hamas einen Erfolg bescheren. Abu Mazen gelingt wenig, die Intrige aber gegen Jerusalem ist ihm geglückt.
 http://www.tw24.net/?p=13693

Saturday, June 17, 2017

Krieg

Bei Angriffen »palästinensischer« Terroristen wurden am Freitag in der israelischen Hauptstadt eine Polizistin ermordet und mehrere Passanten verletzt. Die Angreifer wurden von Sicherheitskräften erschossen. Bei den offenbar koordinierten Überfällen in Jerusalem wurde die Grenzpolizistin Hadas Malka von einem Angreifer mit mehreren Messerstichen verletzt und erlag ihren Wunden.
Die junge Polizistin war nach Angaben der israelischen Sicherheitskräfte auf Patrouille unterwegs in der Altstadt von Jerusalem und wollte in ein Feuergefecht zwischen Terroristen und weiteren Grenzschützern eingreifen, als sie von einem dritten »Palästinenser« angegriffen wurde, der mehrfach auf sein Opfer einstach. Hadas Malka starb im Hadassah Mount Scopus Hospital.
Während der Islamische Staat sich für die Angriffe verantwortlich erklärte, bestritten verschiedene andere terroristische Gruppierungen die Angaben der Daesh. PFLP und Hamas feierten die Überfälle und behaupteten, einer (Hamas) bzw. zwei (PFLP) der getöteten Terroristen gehörten zu ihnen. Die in Ramallah herrschende Fatah nannte den Tod der Angreifer ein »Kriegsverbrechen«.
Die drei Terroristen stammten aus Deir Abu-Mashal, einer Ortschaft in der Nähe von Ramallah. Wie der Shin Bet mitteilt, waren die drei Angreifer trotz ihres vergleichsweise jungen Alters schon Wiederholungstäter, waren wegen terroristischer Aktivitäten inhaftiert gewesen. Noch in der Nacht sicherten Armeekräfte Beweise in den Häusern der Angreifer und befragten Angehörige.
Betont »Palästinenserpräsident« Abu Mazen auf internationaler Bühne gern, wie sehr er »jeden Terror« verabscheue, dürfte seine Behörde bereits »Entschädigungen« für die Hinterbliebenen der Angehörigen der Terroristen vorbereiten. Wie das Amtsblatt des Regimes in Ramallah am Freitag berichtete, versprach »Premier« Rami Hamdallah »Märtyrer«-Familien weitere Unterstützung.
 http://www.tw24.net/?p=13672

Sunday, May 28, 2017

Getäuschte Unschuld?

Die norwegische Regierung fordert vom Regime in Ramallah die Rückzahlung von Mitteln, die für den Bau eines »Frauenzentrums« verwendet wurden, das an Dalal Mughrabi erinnern soll, eine »palästinensische« Terroristin, die im März 1978 ein Blutbad unter Passagieren zweier ziviler Busse in Israel anrichtete, die sie – gemeinsam mit Spießgesellen – zuvor in ihre Gewalt gebracht hatte.
Bei dem Massaker ermordeten die Terroristen mehr als drei Dutzend Menschen, darunter 13 Kinder, zahlreiche weitere Menschen wurden verletzt. Dem PA-Regime gilt die bei Gefechten mit iraelischer Polizei getötete Terroristin als »Märtyrerin« und »Vorbild« insbesondere für junge Mädchen. Sportveranstaltungen sollen sie ehren, Schulen und andere Einrichtungen an sie erinnern.
Manchem Spender scheint das Bekenntnis zur Barbarei indes peinlich, zeigen die »Palästinenser« allzu offen ihre Dankbarkeit: Nachdem ruchbar wurde, woher jedenfalls Teile des Geldes für das jüngste Dalal Mughrabi-»Frauenzentrum« stammen, gibt die norwegische Vertretung in den umstrittenen Gebieten sich entsetzt, während Außenminister Børge Brende eine Täuschung beklagt.
Die Regierung in Oslo hätte nichts von der Namensgebung für das »Frauenzentrum« gewußt und von dessen Auftrag, den bei der Eröffnung ein Mitglied des Gemeinderats von Burqa, wo es errichtet wurde, doch in aller Offenheit beschrieben hatte: »Im Mittelpunkt der Arbeit des Zentrums wird die Vermittlung der Geschichte des Kampfes der Märtyrerin Dalal Mughrabi stehen«.
Die Überraschung in Oslo mag echt sein, würde aber nur erst recht die Verantwortungslosigkeit bestätigen, mit der europäische Regierungen die »Palästinenser« unterstützen: Fragte Børge Brende nicht schon im vergangenen Jahr bei »Palästinenserpräsident« Abu Mazen nach der Verwendung norwegischer und anderer ausländischer Zahlungen? Und danach war für Oslo alles wieder gut?
Vor zwölf Monaten bestätigte der Kopf des Regimes in Ramallah auf Nachfrage, mit ausländischem Geld Terrorismus zu unterstützen, nur norwegische Zahlungen würden davon ausgenommen sein. Falls Oslo mit dieser Auskunft tatsächlich zufrieden war, statt selbst mißtrauischer zu werden sowie Verbündete zu alarmieren, Außenminister Børge Brende gehörte wegen Überforderung entlassen.
 http://www.tw24.net/?p=13624

Saturday, March 25, 2017

Die Alternativlosen

Angesichts eines Außenpolitikers, der sich öffentlich dafür aussprach, einen verurteilten Terroristen zum potentiellen Nachfolger des aktuellen »Präsidenten« der Palästinensischen Autonomiebehörde aufzubauen und die Hamas am Regime von Ramallah zu beteiligen, hat die deutsche Kanzlerin Angela Merkel Lob für ihre Worte zum Konflikt zwischen »Palästinensern« und Israel verdient.
Bleibt es ein Fehler, daß sie und ihr Außenministerdarsteller Sigmar Gabriel Abu Mazen als einen willkommenen Staatsgast in der deutschen Hauptstadt Berlin begrüßten, muß man der CDU-Vorsitzenden dennoch zubilligen, sich richtig positioniert zu haben, als sie ihre Ablehnung einer einseitigen diplomatischen Anerkennung »Palästinas« durch ihre Regierung bekräftigte.
Gab ihr Parteifreund Roderich Kiesewetter den Hamas-Lobbyisten, wandte Angela Merkel sich in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem »Palästinenserpräsidenten« gegen dessen Strategie, internationale Institutionen zum Schauplatz seines Kriegs gegen Israel zu machen. Gleichzeitig aber konnte sie es nicht lassen, die »Siedlungspolitik« der Regierung in Jerusalem »illegal« zu nennen.
Und damit lieferte sie ihrem Gast dann leider doch wieder, was der so dringend braucht. Statt ihm und seinen »Palästinensern« den Opferstatus zu verweigern, bestärkte Angela Merkel Abu Mazen in dieser Annahme. Dabei sind es die »Palästinenser«, die jede Selbstverantwortung ablehnen: Wer sich Friedensgesprächen verweigert, kann sich nicht über ausbleibende Anerkennung beklagen.
Und so blieben Angela Merkel und Sigmar Gabriel weit hinter dem zurück, was möglich gewesen wäre und notwendig – wenn man sich denn schon Abu Mazen einladen mußte. Daß es auch hätte schlimmer kommen können, demonstrierte derweil anschaulich Roderich Kiesewetter. Seinetwegen scheint es angebracht, die Versäumnisse der deutschen Regierung mit Milde zu übergehen.
 http://www.tw24.net/?p=13464

Friday, March 24, 2017

Hoffnungsträger

»Der CDU-Außenpolitiker Roderich Kiesewetter hat Palästinenserpräsident Mahmud Abbas aufgefordert, seine Nachfolge zu regeln. [..] Ein möglicher Nachfolger wäre aus seiner Sicht der derzeit noch in Israel inhaftierte Politiker Marwan Barguti.
Dieser habe großen Rückhalt in der Bevölkerung und könne vielleicht auch eine Aussöhnung zwischen seiner Fatah und der radikal-islamischen Hamas-Bewegung herbeiführen.«
»Ein prominenter inhaftierter Palästinenserführer hat zu einer dritten Intifada gegen Israel aufgerufen, während eine von Spannungen geprägte Region erneut in einer Spirale der Gewalt zu versinken droht.
Marwan Barghouti, ein führendes Mitglied der säkularen Fatah, hat die Palästinensische Autonomiebehörde in einem Brief aus Anlaß des 10. Jahrestags des Todes von Yassir Arafat aufgefordert, die Sicherheitskooperation mit Israal zu beenden.
Der 55 Jahre alte Militante, der eine fünffach lebenslange Haftstrafe für seine Beteiligung an Morden während der Zweiten Intifada im Jahr 2000 verbüßt, rief die Palästinenser zu ›allumfassendem bewaffneten Widerstand‹ gegen Israel auf, meldet AFP.«
 http://www.tw24.net/?p=13459

Monday, January 09, 2017

Sonntagsärger

Ein »Palästinenser« hat am Sonntag in Jerusalem einen LKW in Menschen gesteuert, die gerade aus einem Reisebus ausstiegen. Die jungen Soldaten waren auf einem Ausflug und machten Station auf der Promenade in Armon Hanaziv, einem beliebten Ziel in- und ausländischer Gäste und Bewohner der israelischen Hauptstadt. Vier Menschen wurden bei dem Anschlag ermordet, weitere verletzt.
Der Täter, ein, wie auch mitfühlende deutsche Medien schnell wußten, 28 Jahre alter Familienvater, lebte in Jabel Mukaber, einer »vernachlässigten Nachbarschaft«, aus der »viele der [..] Angreifer« stammen, die in den letzten Jahren mit Küchenmessern oder mit dem Auto israelische Passanten angegriffen haben« und – natürlich – nur die alleredelsten Motive für ihre jeweiligen Taten hatten.
»Als Auslöser der Gewalt«, heißt es etwa beim SPIEGEL, »gilt neben der Enttäuschung über den seit 2014 stockenden Friedensprozess auch der Ärger über die Ausbreitung jüdischer Siedlungen sowie der Streit über den Zugang zum Jerusalemer Tempelberg«, womit »palästinensische« Proteste und Riots gemeint sind, die sich regelmäßig gegen Besuche von Juden auf dem Tempelberg richten.
Die über den stockenden Friedensprozeß offenbar ganz besonders verärgerte Hamas feierte derweil den Anschlag als »mutige« und »heroische Tat« und verteilte Süßigkeiten an die Teilnehmer einer kurzfristig organisierten »Demonstration«, während die in den umstrittenen Gebieten herrschende Fatah damit beschäftigt war, den von Yassir Arafat eingeführten »Tag der Märtyrer« zu begehen.
Die israelische Regierung erhöhte nach dem Anschlag die Sicherheitsvorkehrungen in Jerusalem und kündigte eine rasche Zerstörung des Hauses des Attentäters an. Seine Leiche soll, anders als bisher üblich, nicht an seine Familie übergeben, sondern an einem geheimen Ort beigesetzt werden. IS-Anhänger, zu denen der Attentäter zählte, sollen in Administrativhaft genommen werden dürfen.
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Friday, January 06, 2017

Zweckbindung und Selbstbetrug

Seit 2012 ist der deutsche Christdemokrat Elmar Brok Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses des Europäischen Parlaments. Und nachdem er diesen Ausschuß bereits von 1999 bis 2008 leitete, ist wohl davon auszugehen, daß der Politiker, zumal gerade vor Ort, eine fundierte Antwort geben kann, wird er nach der Verwendung europäischer Steuergelder in »Palästina« gefragt.
Im Deutschlandfunk wollte am Morgen Ann-Kathrin Büüsker wissen, »muss Europa hier vielleicht auch genauer hingucken, wofür dieses Geld verwendet wird, damit es nicht zweckentfremdet wird unter anderem für terroristische Zwecke?« Und Elmar Brok erwiderte: »Ja, das wird glaube ich geschehen und vieles dieser Gelder geht ja gar nicht in die Hände der palästinensischen Behörden«.
Während der Parlamentarier damit allerdings kaum mehr ausplauderte als ein offenes Geheimnis, verwundert die Gelassenheit, mit der er fortfuhr, »Ärzte und Krankenschwestern und Lehrer [..] bezahlen wir direkt, die Leute werden direkt über die Europäische Union bezahlt, sodass das nicht in irgendeinen großen Topf kommt, aus dem man dann Waffen für Hamas abzweigt«.
Terrorismus beginnt freilich nicht erst mit »Waffen für Hamas«, die Grundlagen für ihn werden auch an Schulen gelegt, die nach Massenmördern benannt sind und in denen mit Lehrmaterial gearbeitet wird, das nicht recht aktuell scheint – von Lehrern, deren zweifelhafte Gesinnung sich in der Akzeptanz dieser Umstände äußert. Toll, »die Leute direkt« von der EU bezahlt zu wissen.
Die direkte Bezahlung unter Umgehung »palästinensischer Behörden« ist, wie dieses Beispiel zeigt, eben keine taugliche Antwort auf deren Affinität zum Terrorismus. Tatsächlich entlasten auch projektgebundene Zahlungen die »Behörden«. Die können sich nämlich erst recht ihren weniger begrüßenswerten Aktivitäten widmen, übernehmen ausländische Sponsoren ihre Aufgaben.
In Gaza finanziert Deutschland den Bau, scheint’s, zahlloser Anlagen zur Wasseraufbereitung. Erst kürzlich war der zuständige Minister aus Berlin wieder vor Ort »und legte dort den Grundstein für ein Klärwerk in El-Bureij«. Doch glaubt ernsthaft jemand, die Hamas würde sich nicht dafür feiern lassen oder jene »palästinensische Behörde«, unter deren Logo die Grundsteinlegung stattfand?
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Sunday, January 01, 2017

Geburtstagsgruß

Kürzlich meinte Frank-Walter Steinmeier, der Bundespräsidentschaftskandidat der CDU, in seiner Eigenschaft als Außenministerdarsteller in gebrochenem Deutsch kundtun zu müssen, was »schon lange die Position der Bundesregierung« sei: »Siedlungsbau in den besetzten Gebieten behindern die Möglichkeit eines Friedensprozesses und gefährden die Grundlagen der Zwei-Staaten-Lösung«.
Und weil der Sozialdemokrat über die Bestätigung aus dem Hauptquartier der Vereinten Nationen in New York so glücklich war, ergänzte er gleich noch, daß »nur eine verhandelte Zwei-Staaten-Lösung dauerhaft Frieden bringen« könne. Das war es dann aber schon: Für die Regierung in Berlin gehen Gefahren für »die Grundlagen der Zwei-Staaten-Lösung« ausschließlich von »Siedlern« aus.
Es verwundert daher nicht, daß sich im Auswärtigen Amt niemand findet, dem ein paar Worte zu den in diesen Tagen in Ramallah und den mehr oder minder »sozialen Netzwerken« veranstalteten Feiern zum 52. Gründungsjubiläum der Fatah einfallen wollen, immerhin »strategischer Partner« der deutschen SPD und vor Ort »Regierungspartei«. Was hält sie von der »Zwei-Staaten-Lösung«?
Während Frank-Walter Steinmeiers Ministerium keinerlei Probleme damit hatte, der letzten Rede des amerikanischen Außenministers John Kerry einen größeren Beitrag zu widmen, in dem – Überraschung – »palästinensischer« Terrorismus erneut keinerlei Erwähnung findet, sind ihm die von der Fatah via Twitter ganz offiziell bekräftigten Gebietsansprüche offenbar völlig entgangen.
Das ohnehin laute Schweigen der deutschen Außenpolitik zu »palästinensischer« Hetze und durch sie ausgelöster Gewalt wird durch ihre Angriffe auf »Siedlungsbau in den besetzten Gebieten« nicht eben leiser. Es fällt vielmehr erst recht auf, welch boshafte Aggressivität die deutsche Diplomatie gegenüber Israel und Juden prägt. Wer so für eine »Zwei-Staaten-Lösung« wirbt, will anderes.
 http://www.tw24.net/?p=13238

Tuesday, October 11, 2016

Eine Frage der Perspektive

Stimmt es, daß Diplomaten ihre Worte sorgsam wägen, dann hat »eine Sprecherin« des deutschen Außenministeriums gewiß mehr als Augenblicke lang über diese Formulierung in ihrem Statement »zu dem [..] Anschlag auf eine Straßenbahnhaltestelle in Ost-Jerusalem« nachgedacht: »Wir rufen die Palästinensische Behörde dazu auf, ihre Bemühungen um Deeskalation rasch zu verstärken«.
Die »Palästinensische Behörde«, gemeint ist damit das Regime um »Palästinenserpräsident« Abu Mazen in Ramallah, scheint aus Berliner Sicht also auf einem richtigen Weg: Sie deeskaliert, sollte ihre Bemühungen aber »rasch [..] verstärken«, denn sonst muß »eine Sprecherin« Frank-Walter Steinmeiers noch um weitere »Straßenbahnhaltestellen in Ost-Jerusalem« dicke Tränen vergießen.
Wußte das deutsche Auswärtige Amt kürzlich ganz offiziell noch nichts davon, daß Ramallah ein ausgeklügeltes Belohnungssystem etabliert hat, mit dem es »palästinensische« Gewalt gegen Straßenbahnhaltestellen und andere Ziele fördert, ist es durchaus verblüffend, daß es nun ganz nebenbei die Existenz gleichwohl ausbaufähiger Deeskalationsmaßnahmen der PA behauptet.
War es etwa eine Deeskalationsmaßnahme, als Abu Mazen vor wenigen Wochen im Europäischen Parlament behauptete, Rabbiner würde die Regierung in Jerusalem auffordern, Trinkwasser zu vergiften, um einen Massenmord an »Palästinensern« zu begehen? Wollte die Fatah deeskalieren, als sie im wieder abgesagten Kommunalwahlkampf mit 11.000 Morden an Juden für sich warb?
Wen wollte Al-Hayat Al-Jadida, die amtliche Tageszeitung der »Palästinensischen Behörde«, von Gewalt gegen Straßenbahnhaltestellen und Kollateralziele abhalten, als sie in der vergangenen Woche vermutlich letzteren Pläne zur Unterjochung des Planeten unterstellte? Was bezweckt die Zeitung des Regimes mit ihrer aktuellen Karikatur? Stiftet diese Dämonisierung Israels Frieden?
Freilich, wo die Mordfahrt eines arabischen Terroristen mit Schüssen auf Menschen »Anschlag auf eine Straßenbahnhaltestelle« genannt wird, ist die Perspektive offensichtlich eine etwas andere. Da heißt der Versuch, möglichst viele Juden zu verletzen oder zu ermorden, ja auch »Gewalt zwischen Israelis und Palästinensern«, ganz so, als sei es ein Terrorakt, auf eine Straßenbahn zu warten.
 http://www.tw24.net/?p=13007

Monday, October 10, 2016

Berliner Stille

Mit schweren Vorwürfen reagierte in der vergangenen Woche das deutsche Auswärtige Amt auf die Nachricht, daß Israel Planungen für den Bau von Wohnungen vorantreibe, in die die Bewohner eines illegalen Außenpostens einziehen könnten, sollte der geräumt werden und sich für sie keine andere Lösung finden. Eine Horror-Vorstellung, die Berlin nicht unkommentiert lassen konnte.
»Der Siedlungsbau in den besetzten Gebieten«, warnten die Diplomaten, ohne freilich konkreter zu werden, »verstößt gegen das Völkerrecht«, zudem gefährde er »die Zwei-Staaten-Lösung«, von der sie sich Frieden versprechen. Nur wenn »Israel seine Politik« ändere, »um palästinensische Entwicklung zu ermöglichen«, könne »die Möglichkeit eines Friedensprozesses« erhalten werden.
Die Anklage hat es in sich: Nicht nur wird Israel kriminelles Handeln vorgeworfen, es wird auch direkt beschuldigt, einen »Friedensprozeß« zu gefährden, also verantwortlich für Gewalt zu sein. Und all das, weil »Pläne für zunächst 98 Wohneinheiten [..] zur öffentlichen Einsicht« – und Kommentierung – »hinterlegt« wurden. Wie würde Berlin erst reagieren, kommt es zu Gewalt?
Spätestens seit in der vergangenen Woche Sderot an zwei aufeinanderfolgenden Tagen von Gaza aus von »palästinensischen« Terroristen mit Raketen beschossen wurde und am Sonntag die in Ramallah »regierende« Fatah des »Palästinenserpräsidenten« Abu Mazen einem Terroristen Beifall spendete, der zwei Menschen ermordet und sechs weitere verletzt hatte, fällt die Antwort leicht.
auswaertigesamt201610101200
Während das von Frank-Walter Steinmeier geführte Ministerium keine Skrupel hat, Überlegungen zum Bau ziviler Infrastruktur zu Verbrechen zu erklären, hüllt es sich in Schweigen, machen Terroristen mit ihren Raketen deutlich, daß es keinen »Friedensprozeß« gibt, und applaudiert ein vermeintlicher »Friedenspartner« gemeinem Mord. Dabei ginge es durchaus auch anders.
Ausgerechnet die Vereinten Nationen verurteilten noch am Sonntag nicht nur den Anschlag in Jerusalem, sondern zugleich den Beifall von »Hamas und anderer Gruppen«. Auch die Vereinigten Staaten drückten nicht nur ihre Abscheu über das Blutbad aus, sondern verurteilten »Äußerungen, die diese verwerfliche und feige Tat glorifizieren«. Nur Berlins Schweigen wird immer lauter.
 http://www.tw24.net/?p=13002