Wednesday, September 07, 2016

13-jähriges Mädchen in Thale von Flüchtlings-Trio vergewaltigt?

Die Sekundarschule Thale-Nord reagiert mit Gesprächsangeboten auf den Vergewaltigungsvorwurf gegen drei ihrer Schüler. Die minderjährigen Flüchtlinge sollen sich in der vergangenen Woche an einer 13-jährigen Mitschülerin vergangen haben. „Wir haben in der Dienstberatung darüber gesprochen“, sagte Schulleiter Uwe Höhne der MZ. „Alle Klassenlehrer haben den Auftrag bekommen, am Dienstag mit ihren Schülern darüber zu reden.“ Außerdem stehe die Schulsozialarbeiterin für Gespräche zur Verfügung. Er selber, so Höhne, habe bislang nicht mitbekommen, dass in Klassenräumen oder auf dem Schulhof die mögliche Vergewaltigung ein wichtiges Thema sei. „Das läuft eher über Facebook“, sagt er. Unterdessen geht die Staatsanwaltschaft Halberstadt weiter den Vergewaltigungsvorwürfen nach. „Die Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen und gehen in alle Richtungen“, erklärt Hauke Roggenbuck. Wann mit einem Ergebnis zu rechnen ist, kann der Leiter der Staatsanwaltschaft noch nicht sagen. „Das richtet sich nach dem Umfang der weiteren Ermittlungen“, sagte er. Die Vorwürfe sind ebenso ein Thema in der Evangelischen Stiftung Neinstedt, wo die Beschuldigten untergebracht waren, und bei den anderen hier betreuten jugendlichen Flüchtlingen. Diese seien stark verunsichert, sagt Hans Jaekel, Pädagogischer Vorstand der Stiftung. „Es hat ihnen Angst gemacht, und sie sind wütend auf die drei Verdächtigen.“ Wie der Vorstand weiter erklärt, „gab und gibt es intensive Gespräche zu Sexualität und Partnerschaft - einer Thematik die bei Jugendlichen dieses Alters immer eine Rolle spielt“. Dabei gehe es ebenso um den Aufklärungsaspekt wie um die moralische Einordnung sexueller Praxis. „Es gibt von den Mitarbeitern deutliche Antworten, was man darf und was man nicht darf“, so Jaekel.
 mz-web.de

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