Monday, January 08, 2018

GroKo: Sondieren und täuschen

In den Verhandlungen zur Großen Koalition soll jetzt auch wieder der Familiennachzug erleichtert werden, fordert die SPD. Auch hier lohnt es sich, die Zahlen anzuschauen: Seit 2015 sind 289.000 Familienangehörige von „Flüchtlingen“ nachgezogen (FAZ Nr. 4, 5.1.2018). Sie werden nicht zu den „Flüchtlingen“ gezählt, da sie ja erlaubtermaßen einreisen und nicht fliehen. Jetzt soll also der leise Nachzug erneut beschleunigt werden.Wegen der angeblich leichter möglichen Integration, die angeblich von nachziehenden Frauen und Kindern geleistet wird. Dabei haben die, die schon gekommen sind, ja nur vorübergehenden Schutz. „Vorübergehend“ wird jetzt als „Integrationsnotwendigkeit“ verstanden. Nachdem man festgestellt hat, dass viele Migranten weder integrationswillig noch integrationsfähig sind soll das Problem durch vermehrten Zuzug gelöst werden. Ein zentraler Punkt wird denkwürdig ausgespart. Die jungen Männer aus Afrika haben gar keine Ehefrauen und Kinder, die nachziehen könnten – es sei denn auch da wird massiv getäuscht und getrickst. Weil sie sich zuhause die Eheschließung nicht leisten können, dafür braucht es dort Ehepreise, sind sie von ihren Eltern, ihrem Clan mit dem Auftrag nach Europa geschickt worden, Geld nachhause zu schicken. Zuhause waren sie „überzählig” wie früher bei uns alle Bauernsöhne außer dem Ältesten, der den Hof erbte.
Dazu passt: Ein „Kriminologe“ der SPD stellt dazu eine Statistik vor, die kriminelle Zuwanderer per se von eigener Verantwortung für Straftaten freispricht: Ohne sofortiges Aufenthaltsrecht und ohne Nachzug der Familie werde kriminelles Verhalten geradezu erzwungen. Nicht mehr der Täter ist verantwortlich, sondern die Gesellschaft, in die er eingewandert ist, weil sie angeblich zu wenig für ihn unternimmt. Wie man es dreht oder wendet: Immer leisten die Einheimischen zu wenig für Zuwanderer, und diese sind daher unschuldig. So werden immer höhere Leistungen erpresst – von Mittlerorganisationen, die daran gut verdienen. Nur zusätzliche Einwanderung löst die Probleme, die durch Einwanderung entstehen?
Das jedenfalls ist der Verhandlungsstand zu Beginn der Sondierungen.Solange diese Grundhaltung täglich vorgetragen wird, braucht man sich nicht wundern, dass sich eine breite Helferszene gefunden hat. Die Refugee-Welcome-Fraktion in CDU, SPD und Grünen, bei den Kirchen und in vielen Wohlfahrtsverbänden, möchte nach wie vor eine Massenmigration erzwingen – ohne Ansehen der Person, ohne Begrenzung der Zahl und des Leistungsvolumens, ohne Blick auf Ursachen und Perspektiven. Kommet Alle! Proletarier aller Länder – zu Hause „überzählige“ junge Afrikaner – vereinigt Euch in Deutschland!
https://www.tichyseinblick.de/tichys-einblick/groko-sondieren-und-taeuschen/

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