Showing posts with label Norwegen. Show all posts
Showing posts with label Norwegen. Show all posts

Friday, August 03, 2018

Organisiertes Verbrechen

Am letzten Wochenende scheiterte der bislang jüngste Versuch angeblicher »Menschenrechtsaktivisten«, auf dem Seeweg illegal nach Gaza zu gelangen. Ein in Norwegen zugelassenes Boot, das »Hilfsgüter an Bord hatte und, wohl um diese zu bewachen, noch einige »Aktivisten«, wurde auf dem Mittelmeer von der israelischen Marine abgefangen und in einen Hafen in Israel umgeleitet.
Während derzeit ein weiteres Boot voller Hamas-Sympathisanten, die via Twitter gegen »israelische Schläger und Diebe« hetzen, versucht, unkontrolliert Gaza anzusteuern, verlangt nun die norwegische Regierung von Jerusalem Auskunft darüber, weshalb und unter welchen Umständen die am Wochenende aufgebrachte Al-Awda (»Die Rückkehr«) am Erreichen ihres Ziels gehindert wurde.
Die Regierung in Oslo macht sich damit zur Komplizin der »Aktivisten«, die über beste Verbindungen zu den in Gaza herrschenden Islamisten verfügen. Auch in der norwegischen Hauptstadt nämlich sollte inzwischen bekannt sein, daß die durch die israelischen Streitkräfte auf See durchgesetzte »Blockade« Gazas legal ist und Versuche, sie zu durchbrechen, damit gegen Völkerrecht verstoßen.
Fordert die norwegische Regierung dennoch von Israel Aufklärung, statt zu erklären, weshalb sie selbst die »Aktivisten«, die um ihre illegalen Absichten ja durchaus kein Geheimnis machten, nicht am Auslaufen zum Beginn ihrer Reise hinderte, kann das nur als Solidaritätsbekundung mit den Gesetzesbrechern gedeutet werden. Israel setzte internationales Recht durch, Oslo billigt dessen Bruch.
https://www.tw24.net/?p=3068

Sunday, May 28, 2017

Getäuschte Unschuld?

Die norwegische Regierung fordert vom Regime in Ramallah die Rückzahlung von Mitteln, die für den Bau eines »Frauenzentrums« verwendet wurden, das an Dalal Mughrabi erinnern soll, eine »palästinensische« Terroristin, die im März 1978 ein Blutbad unter Passagieren zweier ziviler Busse in Israel anrichtete, die sie – gemeinsam mit Spießgesellen – zuvor in ihre Gewalt gebracht hatte.
Bei dem Massaker ermordeten die Terroristen mehr als drei Dutzend Menschen, darunter 13 Kinder, zahlreiche weitere Menschen wurden verletzt. Dem PA-Regime gilt die bei Gefechten mit iraelischer Polizei getötete Terroristin als »Märtyrerin« und »Vorbild« insbesondere für junge Mädchen. Sportveranstaltungen sollen sie ehren, Schulen und andere Einrichtungen an sie erinnern.
Manchem Spender scheint das Bekenntnis zur Barbarei indes peinlich, zeigen die »Palästinenser« allzu offen ihre Dankbarkeit: Nachdem ruchbar wurde, woher jedenfalls Teile des Geldes für das jüngste Dalal Mughrabi-»Frauenzentrum« stammen, gibt die norwegische Vertretung in den umstrittenen Gebieten sich entsetzt, während Außenminister Børge Brende eine Täuschung beklagt.
Die Regierung in Oslo hätte nichts von der Namensgebung für das »Frauenzentrum« gewußt und von dessen Auftrag, den bei der Eröffnung ein Mitglied des Gemeinderats von Burqa, wo es errichtet wurde, doch in aller Offenheit beschrieben hatte: »Im Mittelpunkt der Arbeit des Zentrums wird die Vermittlung der Geschichte des Kampfes der Märtyrerin Dalal Mughrabi stehen«.
Die Überraschung in Oslo mag echt sein, würde aber nur erst recht die Verantwortungslosigkeit bestätigen, mit der europäische Regierungen die »Palästinenser« unterstützen: Fragte Børge Brende nicht schon im vergangenen Jahr bei »Palästinenserpräsident« Abu Mazen nach der Verwendung norwegischer und anderer ausländischer Zahlungen? Und danach war für Oslo alles wieder gut?
Vor zwölf Monaten bestätigte der Kopf des Regimes in Ramallah auf Nachfrage, mit ausländischem Geld Terrorismus zu unterstützen, nur norwegische Zahlungen würden davon ausgenommen sein. Falls Oslo mit dieser Auskunft tatsächlich zufrieden war, statt selbst mißtrauischer zu werden sowie Verbündete zu alarmieren, Außenminister Børge Brende gehörte wegen Überforderung entlassen.
 http://www.tw24.net/?p=13624

Wednesday, January 07, 2015

Ehre, wem Ehre …

Der Norweger Mads Gilbert wurde einer größeren Öffentlichkeit als Arzt, der nach eigener Auskunft in Gaza versuchte, Opfern israelischer Angriffe zu helfen und vor allem viel darüber zu reden und zu schreiben. Zahlreich die Interviews, die er 2009 und 2014 gab, zahlreich daher auch die Zeugnisse seiner Voreingenommenheit.
Drei Wochen lang war Mads Gilberts im Juni 2014 auf Einladung der Vereinten Nationen in Gaza im Shifa-“Hospital” tätig, das nach Angaben von Journalisten durch die Hamas als Kommandozentrale für ihre Angriffe auf Israel genutzt wurde und als Raketenabschußplatz. Was Journalisten nicht entging, will Mads Gilbert nicht bezeugen können.
Der “Arzt” im UN-Einsatz, für den er sich möglicherweise mit seiner Zustimmung zu den Anschlägen islamistischer Gangster am 11. September 2001 in New York qualifiziert hatte, “die Unterdrückten haben auch ein moralisches Recht, die USA mit allen Waffen anzugreifen, derer sie habhaft werden können”, verteidigte lieber die Hamas:
“It is people defending themselves against attack from the occupant. How on earth can the occupant defend themselves when they are bombing the occupied people?”
Darüber hinaus behauptete der “Arzt” beispielsweise, “I saw beheaded children in Gaza, I have pictures”. Die wollte er dann aber doch nicht zeigen, und so blieb seine Behauptung bislang ohne Beleg. Nicht einmal “Menschenrechtsaktivisten” griffen sie auf. In seiner Heimat freilich gilt Mads Gilbert wenigstens als Ehrenmann.
“An outspoken Norwegian doctor whose efforts to treat Palestinians wounded in the Gaza conflict garnered worldwide attention has been named person of the year by the country’s largest tabloid, Verdens Gang (VG).”
Börge Brende, der norwegische Außenminister, belehrte Israel im Sommer, “eine Bevölkerung an der Grenze der Hungersnot eingeschlossen zu halten, wird nicht die Sicherheit der Nachbarn des Gazastreifens sichern”, und begann mit der Organisation einer “Wiederaufbaukonferenz” für Gaza, während von dort noch Raketen nach Israel flogen.
Es verwundert wahrlich wenig, kann in einem solchen Staat ein Terrorrechtfertiger und -unterstützer wie Mads Gilbert Man of the Year werden.
 tw24

Tuesday, August 19, 2014

Hamas-Retter

Die jüngste Auseinandersetzung zwischen der islamistischen terroristischen Organisation Hamas und Israel ist noch gar nicht formell und für wenigstens einige Zeit “beendet”, da stehen schon die Bessermenschen Schlange, erneut Millionen und Milliarden in Gaza zu versenken.
Niemand fragt nach der Mitverantwortung der “Palästinenser” für ihre Lage, niemand will wissen, ob sie denn wirklich unschuldig in sie geraten sind. Die Hamas widmet sich, wer könnte es ihr da verdenken, lieber der Entwicklung militärischen Geräts als dem (Wieder-)Aufbau ziviler Infrastruktur.
Schon im September will Norwegen in Kairo eine Konferenz veranstalten, mit der dafür gesorgt werden soll, daß die “Regierung” von Gaza, die Hamas, sich weiterhin und möglichst ungestört der Verwirklichung ihrer in ihrer Gründungscharta festgeschriebenen Ziele widmen kann.
“Es wäre dann das dritte Mal binnen weniger Jahre, dass die Staatengemeinschaft den Wiederaufbau des Gaza-Steifens finanziere, sagte der norwegische Außenminister Börge Brende.”
Und damit niemand auf den Gedanken kommt, diese Worte als eine ganz, ganz vorsichtige Kritik entweder an der Erfolglosigkeit des “palästinensischen Widerstands” oder dessen suizidaler Vorliebe für Gewalt nach innen wie außen mißzuverstehen, ergänzt sich der norwegische Außenminister noch:
“Brende forderte insbesondere die Aufhebung der israelischen Blockade des Palästinensergebiets. ‘Eine Bevölkerung an der Grenze der Hungersnot eingeschlossen zu halten, wird nicht die Sicherheit der Nachbarn des Gazastreifens sichern’, betonte Brende.”
Daß drei – seit 2006 sogar vier – von der Hamas in Gaza mit immer massiveren Raketenangriffen heraufbeschworene kriegerische Auseinandersetzungen mit Israel nicht eben für eine Aufhebung der “Blockade” sprechen, scheint Börge Brende nicht in den wahnvernebelten Sinn zu kommen.
Die “Blockade”, die nie eine war, sondern eine verschärfte Kontrolle des Güter- und Personenverkehrs von und nach Gaza, ist eine legitime und notwendige Antwort auf den Terror der Hamas und anderer mit ihr verbündeter Gangs. Ohne diese Kontrollen wäre der Terror schlimmer und womöglich erfolgreicher.
Für Vernunftbegabte liegt auf Hand, was tatsächlich und in welcher Reihenfolge zu tun wäre: Erst wenn von Gaza nichts ausgeht als Frieden, Hamas und Co. also entwaffnet sind, wie das bereits die Verträge von Oslo fordern, kann darüber nachgedacht werden, ob die Reaktion auf ihren Terror noch angemessen ist.
Wer aber einen “Wiederaufbau” will, wie er Börge Brende vorschwebt, belohnt antisemitischen Terror und sorgt dafür, daß in zwei, drei oder vier Jahren möglicherweise erneut darüber beraten werden kann, was der dann anstehende “Wiederaufbau” wohl koste.
 tw24

Saturday, February 11, 2012

Norwegen verliert seine jüdische Bevölkerung

“Norwegen ist in Gefahr, zu einem Land ohne jüdische Bevölkerung zu werden”, dass schrieb die Tageszeitung Aftenposten in einem Leitartikel über das Wochenende und appelliert an den Staat, für mehr Schutz für die Juden im Land zu sorgen. Gemeint, sind die beiden Synagogen-Gemeinden – eine in Oslo, und die andere in Trondheim.
Laut der Zeitung, werden derzeit die Hälfte der Mitgliedsbeiträge der Osloer Synagoge für die Sicherheit aufgewendet, seit die Synagoge im Jahr 2006 das Ziel eines bewaffneten Angriffs war.
“Zweimal hat die Gemeinde beim Justizministerium um Unterstützung für die Sicherung der Gebäude angefragt. Zweimal wurde dies verweigert,” wie Aftenposten schreibt. Justizministerin Grethe Faremo bestätigte nun die Absicht des Ministeriums, die Sicherheit der Synagoge neu zu bewerten. “Dies sollte nach der Holocaust-Rede des Premierministers, der sagte, dass sich niemand in Norwegen wegen seiner Religion unsicher fühlen muss, nur natürlich sein.”
Vor zwei Wochen sagte der norwegische Premierminister Jens Stolenberg während einer Rede am Internationalen Holocaust-Gedenktag, “ohne die Nazis von ihrer Verantwortung zu entlasten, ist es Zeit für uns anzuerkennen, dass die norwegische Polizei und andere Norweger sich an der Verhaftung und Deportation von Juden beteiligt haben. Heute geziemt es sich für mich, unsere tiefste Entschuldigung dafür, dass dies auf norwegischem Boden passieren konnte, zum Ausdruck zu bringen. ”
Stolenberg sagte, dass 772 Juden während des Holocaust verhaftet und deportiert wurden, von denen nur 34 überlebten. Er sagte auch, dass die norwegischen Juden heute sagen, sie leben in Angst, “Angst davor, in der Öffentlichkeit als Juden erkennbar zu sein.”
“Wir können dies in Norwegen nicht akzeptieren. Niemand sollte seinen Glauben, kulturelle Identität oder die sexuelle Ausrichtung verbergen müssen”. Stolenberg fügte hinzu, Norwegen sollte ein sicherer Ort für Juden sein, und dass “niemand – kein Individuum, keine Minderheit, in diesem Land in Angst leben sollte”.
Laut Aftenposten, sind weniger als die Hälfte der Juden des Landes den zwei Synagogen angegliedert, diese Gemeinden haben 20 Prozent ihrer Mitglieder im letzten Jahrzehnt verloren.
Die Zeitung beziffert die Zahl der Juden, die den beiden Synagogen angeschlossen sind auf 819 Personen. “Die Zahlen sind jedoch durch Auswanderung stark rückgängig.”
Aber, schreibt das Blatt, viele Juden sind aus Angst davor, als Juden erkannt zu werden, nicht Mitglied in den Gemeinden. Wenn das wahr ist, dann ist dies ein Zeichen von Norwegens “Versagen”. Aftenposten fügte hinzu, Norwegen hat eine Verantwortung, die Menschen die schon einmal Opfer von Gewalt aufgrund ihrer Religionszugehörigkeit wurden, zu schützen.
eip