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Tuesday, November 14, 2017

Zu Gast bei Freunden

In zivilisierteren Regionen des Planeten gilt die Hamas, der »palästinensische« Arm der Ikhwan, als eine terroristische Organisation, mit der man deshalb nicht redet, sondern sie ächtet und gegebenenfalls verfolgt. Mit blutigen Anschlägen auf Zivilisten, Frauen und Kinder, mit Entführungen, mit Raketenangriffen auf Städte haben die islamistischen Terroristen diesen Ruf auch redlich erworben.
Die 1987 gegründete Organisation bestreitet das Existenzrecht Israels und schreckt bei ihren Bemühungen, den jüdischen Staat tatsächlich auszulöschen, auch nicht davor zurück, selbst Kinder in ihren ganz und gar unheiligen »Heiligen Krieg« zu verstricken: In »Ferienlagern« der Hamas werden regelmäßig Kinder und Jugendliche an Waffen und ideologisch für den Einsatz gegen Israel gedrillt.
Putschten sich die Islamisten 2007 in Gaza an die Macht, provozierten sie seither mehrere Kriege mit Israel, in denen sie ihre ganze Skrupellosigkeit demonstrierte: Krankenhäuser wurden zu Befehlsständen, in ihrem Schutz feuerten sie Raketen ab, in ihnen richtete sie Folterkeller ein. Schulen mißbrauchte die Hamas als Lager für Raketen, sie bediente sich »menschlicher Schutzschilde«.
Man sollte also meinen, das Leid, das die islamistische Organisation über Menschen in Gaza und ganz gewiß nicht zuletzt in Israel brachte, sollte einigermaßen vernunftbegabten Menschen reichen, Kontakte mit ihr abzulehnen, jedenfalls nicht freiwillig das Gespräch mit ihr zu suchen. Und doch kann die Hamas auf ihrer Website nun mitteilen: »Haniya empfängt Schweizer Nahost-Gesandten«.
Danach trafen Roland Lauder, besagter Unterhändler, und Julian Harston, der Botschafter der Schweiz beim Regime in Ramallah, mit einer von ihnen geführten Delegation am Montag ganz offiziell den Hamas-Anführer Ismael Haniya zu »politischen« Gesprächen und offenbarten so ein Maß an moralischer Verkommenheit, das derzeit wohl seinesgleichen suchen dürfte. Erschreckend.
https://www.tw24.net/?p=14044

Wednesday, August 05, 2015

Katastrophenhelfer

Durch einen Kommentar, der bereits Ende März in der Basler Zeitung erschien und ihm »punktuell gute Arbeit« bescheinigte, aber auch vorwarf, es unterstütze antisemitische Aktivitäten und verstoße dadurch gegen die eigenen Statuten, sah sich das Hilfswerk der evangelischen Kirchen Schweiz (HEKS) so schwer verleumdet, daß es gegen die Zeitung vor ein irdisches Gericht zog.
Wie die Neue Zürcher Zeitung (NZZ) unter Berufung auf die jüngste Ausgabe Kirchenzeitung reformiert berichtet, stört das evangelische Hilfswerk sich vor allem an dem Satz, »mit seinen antiisraelischen Aktivitäten verstösst das Heks gegen das eigene Stiftungsstatut und veruntreut Spendengelder«. Damit werde dem Hilfswerk in rufschädigender Weise eine Straftat vorgeworfen.
»Wir forderten die Redaktion auf, den Artikel von ihrer Website zu entfernen. Das wurde relativ schnöd abgelehnt«, erklärte Dieter Wüthrich, Leiter Medien und Information des HEKS gegenüber reformiert. »Für uns war der gerichtliche schliesslich der einzig gangbare Weg«. Einem früheren Kommentar des Gastautors David Kleins hatte noch HEKS-Direktor Ueli Locher geantwortet.
»Das Heks ist weder ein Feind des Staates Israel noch hat es jemals direkt oder indirekt dessen Existenzrecht infrage gestellt. Und es verurteilt jegliche Form von Antisemitismus aufs Schärfste.«
Laut Stiftungsstatut setzt sich das HEKS tatsächlich »ein für Menschen in wirtschaftlicher und sozialer Not im In- und Ausland, namentlich in den Bereichen der zwischenkirchlichen Hilfe, der Entwicklungszusammenarbeit, der Diakonie, der Flüchtlingshilfe und der Katastrophenhilfe«, sein »gesellschaftspolitische Engagement« stehe ausschließlich »im Dienste dieser Aufgaben«.
Antisemitismus, das liegt auf der Hand, ist eher keine Katastrophenhilfe, antiisraelische Propaganda lindert keine Not. Dennoch unterstützt das HEKS neben der in der Basler Zeitung bereits mit einer unzweideutigen Abbildung hinreichend charakterisierten »NGO« Badil etwa die seit Beginn der Ersten Intifada aktiven Physicians for Human Rights – Israel (PHR-I) mit Sitz in Jaffa.
Die PHR-I betreiben dort eine Offene Klinik, wo sie Migranten und Menschen ohne Papiere unterstützen, in den umstrittenen Gebieten, die sie gleichwohl »besetzte« nennen, unterhalten sie eine mobile Klinik. Daneben engagieren sie sich für arabische und »palästinensische« Insassen israelischer Gefängnisse, Khadar Adnan beispielsweise, hochrangiges Mitglied des Islamic Jihad.
Und dieses Engagement deutet an, daß die vermeintliche Wohltätigkeit der PHR-I jedenfalls nicht unproblematisch ist. Die Organisation, die nicht nur vom HEKS, sondern auch zahlreichen weiteren Sponsoren, darunter mehrere europäische Staaten, finanziert wird, verfolgt eine antiisraelische Agenda, die ihre Arbeit prägt. So veröffentlichten sie 2002 Karikaturen, die Israel dämonisieren.
»In an eight-page cartoon pamphlet that can only be described as anti-Semitic, this organization displayed caricatures of heavily-armed Israeli soldiers ›oppressing‹ innocent-looking Palestinians. In one cartoon, two Israeli soldiers at a checkpoint are portrayed as mocking a pregnant Palestinian woman. The ambulances used to carry suicide bombers and explosives are conveniently erased in this crude propaganda, and inhuman Palestinian terrorism is not even mentioned.«
Ihre politische Agenda führte 2009 dazu, daß die Israel Medical Association (IMA) die Kooperation mit den PHR-I beendete, nachdem die »palästinensische« Proteste gegen den Anti-Terror-Sperrzaun in Bilin unterstützt hatten. IMA-Chef Yoram Blachar, damals auch Präsident des Weltärztebunds, nannte sie »a radical political group disguised as a medical organization«.
Kann die Unterstützung einer solchen »NGO« wirklich als unbedenkliches Engagement »für Menschen in wirtschaftlicher und sozialer Not im In- und Ausland« rechtfertigt werden, als »zwischenkirchliche Hilfe«, als »Flüchtlingshilfe und [..] Katastrophenhilfe«? Ist eine Zusammenarbeit mit den PHR-I Ausweis einer Verurteilung »jegliche[r] Form von Antisemitismus aufs Schärfste«?
 tw24

Monday, December 24, 2012

Geri Müller: Ein Sicherheitsrisiko für die Schweiz und Israel?

Foto: reinerschleicher
Nachdem die Sonntgspresse über das Zusammentreffen von Geri Müller mit drei hochrangigen Vertetern der terroristischen Organisation Hamas berichtete, stellt sich die Frage, ob der Aargauer NR nicht ein Sicherheitsrisiko für die Schweiz und Israel ist. (siehe Geri Müller macht Terror salonfähig HIER!)
Müller ist seit 01.12.2003 Mitglied der
1. Aussenpolitischen Kommission NR (Zugewiesene Sachbereiche: Beziehungen zu anderen Staaten sowie zur Europäischen Union, Beziehungen zu den internationalen Organisationen und Konferenzen (mit Ausnahme jener parlamentarischen Versammlungen, zu denen eine eigene Delegation besteht [EFTA, OSZE, NATO, usw.]), Entwicklungszusammenarbeit und Zusammenarbeit mit den osteuropäischen Ländern, Humanitäre Hilfe, Förderung der Menschenrechte und zivile Friedensförderung im Bereich der Aussenpolitik, Völkerrecht, Freihandelspolitik, Neutralität, Imageförderung der Schweiz im Ausland, Sitzstaatspolitik, Auslandschweizer, Diplomatisches Aussennetz) und Mitglied der
2. Sicherheitspolitische Kommission SiK (Zugewiesene Sachbereiche : Armee (inkl. Militärische Bauten), Innere Sicherheit und Sicherheitsverbund, Terrorismusbekämpfung, Polizeikoordination und polizeiliche Dienstleistungen, Bevölkerungsschutz, Zivildienst, Sicherheits- und Friedenspolitik, Militärische und zivile Friedensförderung im Bereich der Sicherheitspolitik, Rüstungspolitik, Waffen, Abrüstung und Non- Proliferation, Wirtschaftliche Landesversorgung, Strategische Führungsausbildung, Krisenmanagement des Bundes)!

Darf Müller über geheime Informationen verfügen, obwohl er sich offen zu terroristischen Organisationen bekennt?

In seiner Zeit als NR reichte er insgesamt 149 Vorstöse ein. In seinen Vorstössen wettert er meistens gegen Isreal, USA, Pharmakonzerne und AKWs! Bemerkenswert seine Obsession um Israel . Hier ein paar Bsp. des letzen Jahres:
12.5430 – Militärrahmenabkommen mit Israel/28.11.2012
“Eingereichter Text: Das VBS hat ein Militärrahmenabkommen mit Israel abgeschlossen.
Daraus ergeben sich folgende Fragen:
1. Warum hat der Bundesrat dies nie öffentlich kommuniziert?
2. Ist der Bundesrat bereit, das Rahmenabkommen zu veröffentlichen?
Wenn nein, warum nicht?”
12.5262 – Drohnenkauf in Israel/06.06.2012
“Eingereichter Text: Warum will der Bundesrat Drohnen in Israel kaufen?
- Was konkret will er unternehmen, dass sichergestellt ist, dass Israel keine Daten aus der Informationstätigkeit der Drohnen abschöpft oder die Einsätze anderweitig von Israel benutzt werden?”
11.5499 – Besuche von israelischen Militärs in der Schweiz/07.12.2011
“Eingereichter Text: Sind Besuche von israelischen Militärs in der Schweiz vorgesehen? Wenn ja, wann und zu welchem Zweck?
- Trifft es zu, dass israelische Militärs Gebirgskurse des VBS in Andermatt absolvieren? Wird in solchen Fällen überprüft, ob es darunter Verdächtige wegen Kriegsverbrechen gibt?”
11.5498 – Besuch des Chefs der Armee in Israel/07.12.2011
“Eingereichter Text: Am 24. November 2011 besuchte CdA André Blattmann offiziell das israelische Militär. Israel hat im letzten Jahrzehnt mindestens zwei als Kriege klassifizierte Kriege begonnen (Libanon und Gaza) und ist dazu auch von der Uno schwer gerügt worden.
CdA Blattmann hat angeblich Folgendes auf dem Programm: Drohnen, welche für aussergerichtliche Hinrichtungen eingesetzt werden, und Verteidigungsminister Barak (mitverantwortlich für den Krieg gegen Gaza).
- Trifft das zu, und inwiefern betreffen solche Punkte die Schweiz?
- Ist die Einhaltung der Genfer Konventionen auch ein Objekt der Besprechungen mit seinen israelischen “Kollegen”?”
Weiterlesen bei etwasanderekritik…

Friday, February 17, 2012

Geld eines Profi-Fußball-Vereins für eine Moschee entwendet?

Der frühere Xamax-Vizepräsident Islam Satujew soll aus der Kasse des bankrotten Fussball-Klubs 15’000 Franken genommen haben, um sie für ein Moschee zu spenden.Gemäss der Zeitung «L’Express» findet sich in den Akten von Neuchâtel Xamaxein Dokument, welches belegt, dass Satujew einer Moschee die Beträge von 10’000 und 5000 Franken zukommen liess. «Dies wäre eine Straftat, weil die Geschäftsführer einer Aktiengesellschaft die Interessen der Aktionäre verteidigen müssen», sagt ein Neuenburger Jurist zur Affäre. Es stellt sich nun die Frage, wie der Konkursverwalter von Xamax auf die Entwicklung reagiert.
Jacques Barillon, der Anwalt des gestürzten Xamax-Chefs Bulat Tschagajew, erklärte gegenüber «Le Matin», er habe von der neuesten Geschichte keinerlei Kenntnis: «Ich habe noch nicht einmal davon gehört.» Ein Sachverständiger erklärte, ein Richter werde Mühe haben, den Beweis zu erbingen, dass das Geld aus dem Klubvermögen von Xamax stamme.
Ihab el-Kaissi von der Islamischen Wohlfahrt in Neuenburg bestätigte den Erhalt von 10’000 Franken. Dies sei im vergangenen Sommer gewesen: «Islam Satujew und Bulat Tschagajew machten auf uns den Eindruck reicher Geschäftsleute, für die 10’000 Franken so viel sind wie für andere 10 Franken.» Es sei damals noch nicht erkennbar gewesen, dass das Geld schmutzig sein könnte. Der Islam verbietet die Annahme finanzieller Zuwendungen, wenn sie von zweifelhafter Herkunft sind.
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