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Thursday, June 09, 2016

Mitverantwortung


Am späten Abend verübten als orthodoxe Juden verkleidete »Palästinenser« am Mittwoch einen Anschlag im Sarona-Park in der israelischen Metropole Tel Aviv. Die Angreifer eröffneten wahllos das Feuer auf Passanten und ermordeten vier Menschen. Mindestens sechs Menschen wurden bei dem Massaker verletzt. Zwei Attentäter konnten festgesetzt werden, nach weiteren wird gefahndet.
Während die Hamas es eilig hatte, die Verantwortung für das Blutbad zu übernehmen, teilte die als »gemäßigt« geltende Fatah mit, der Überfall sei eine »natürliche Reaktion« auf freilich nicht näher benannte »Verbrechen der Besatzung«; die beiden festgenommenen Attentäter seien miteinander verwandt und gehörten einer ihrer Studentenorganisationen an, hätten jedoch selbständig gehandelt.
Während der Überfall von Tel Aviv in Washington und Paris Präsidenten zu Verurteilungen rührte, blieb es in Berlin Außenministerdarsteller Frank-Walter Steinmeier überlassen, nach Anteilnahme klingende Worte zu finden. Ohne von den »palästinensischen« Terroristen zu sprechen, an deren Täterschaft kein Zweifel besteht, ist am deutschen Statement gleichwohl nur ein Satz interessant:
»Wer solche Taten auch noch rechtfertigt, macht sich mitschuldig an dem Mord von [sic!] Unschuldigen, und auch an der politischen Blockade.«
Das Regime in Ramallah wird maßgeblich von der Fatah bestimmt, während in Gaza die Hamas herrscht. Sind die Islamisten international nicht unbedingt wohlgelitten, gehen Vertreter der Fatah in westlichen Hauptstädten ein und aus. Manchen gilt die Fatah als die »palästinensische« Version von Sozialdemokratie und die Organisation daher vorbehaltlos sogar als »strategischer Partner«.
Nun rechtfertigt diese Fatah »solche Taten« und macht sich damit also »mitschuldig an dem Mord von Unschuldigen, und auch an der politischen Blockade«. Wie steht die Sozialdemokratie dazu? Wie wird Deutschland, dessen Amt für Auswärtiges die ja durchaus zutreffende Analyse formulierte, reagieren? Wird es die Fatah wenigstens so ächten wie die Hamas, die wahren Besatzer Gazas?
Nachtrag: »Palästinenserpräsident« Abu Mazen hat zwischenzeitlich eine Stellungnahme veröffentlichen lassen, nach der sein Regime »wiederholt« erklärt habe, »jede gegen Zivilisten gerichtete Gewalt« abzulehnen.
http://www.tw24.net/?p=12639

Wednesday, January 21, 2015

Terrorist sticht mehrere Menschen nieder: “Palästinensischer” Terror in Tel Aviv

In der israelischen Metropole Tel Aviv hat am Vormittag ein mit einem Messer bewaffneter “palästinensischer” Terrorist in einem Bus ein Blutbad angerichtet. Bei dem Anschlag wurden mindestens 12 Menschen verletzt, mehrere von ihnen schwer.
Nachdem er zwei Stationen in dem Bus mitgefahren war, ging der 23 Jahre alte “Palästinenser” mit einem Messer auf andere Passagiere und den Busfahrer los. Dem gelang es in einem Kampf, den Angreifer mit Pfefferspray zu bremsen.
Auf seiner Flucht soll der “Palästinenser” weitere Menschen angegriffen haben, bevor er festgenommen werden konnte. Während “palästinensische” Medien schnell den Namen des Angreifers meldeten, fiel es deutschen Medien schwer, einen menschlichen Täter zu erwähnen:
“Mehrere Verletzte bei Messerangriff in Tel Aviv”, überschrieb Die Zeit einen Beitrag, und als hätte ein Messer ein Eigenleben entwickelt, titelte die tagesschau, “erneut Messerangriff in Tel Aviv”; bestinformierte Kommentare teilten mit:
“Diese Verzweiflungstat des Palästinensers ist dumm und nicht gerechtfertigt, aber Israel wird mit solchen Taten so lange leben müssen wie sie die Palästinenser unterdrücken, berauben, einsperren und deren Gebiete besetzen.”
Hamza Muhammad Hasan Matrouk, der “verzweifelte” Terrorist, dessen Tat prompt von der Hamas und der PFLP, der nach der Fatah zweitgrößten “Fraktion” innerhalb der PLO, als “heldenhafte Tat” begrüßt wurde, stammte aus dem “Flüchtlingslager” Tulkarem.
Dort soll er, so ein Freund nach Angaben der “palästinensischen” Maan News, den vergangenen Abend “ganz normal” verbracht haben: “Hamza and I hung out with friends in the camp until 11 p.m. and we had fun [..]. He was laughing and kidding”.
Das “Flüchtlingslager” Tulkarem wird von der UNRWA auf von Jordanien gepachtetem Land betrieben und untersteht seit 1995 der Kontrolle des Regimes in Ramallah. UNRWA und die “Palästinenserführung” verweigern “Flüchtlingen” die Integration in die “palästinensische” Gesellschaft.
Mit dem Versprechen auf eine “Rückkehr” in eine “Heimat”, die nie seine war, dürfte auch Hamza Muhammad Hasan Matrouk aufgewachsen und zum “Flüchtling” und Terroristen erzogen worden sein. UNRWA und PA haben einmal mehr ganze Arbeit geleistet.
 tw24