Thursday, August 06, 2015

Gesundheits-Check für Flüchtlinge überfordert NRW-Kommunen

Hunderte Flüchtlinge erreichen jeden Tag Nordrhein-Westfalen und bitten um Asyl. Jeder muss bei seiner Ankunft eine medizinische Untersuchung durchlaufen. Doch damit fühlen sich viele Kommunen überfordert. Der Rat aus Arnsberg, bei der Ankunft doch notfalls auf glasige Augen zu achten, sorgte vor Ort bereits für Empörung. Laut Städte- und Gemeindebund fühlen sich vor allem kreisangehörige Städte bei der Gesundheitsversorgung im Stich gelassen. Da die Kreisbehörden nicht auf Anhieb verfügbar seien, wüssten viele kleinere Gemeinden nicht, wie sie Flüchtlinge ordnungsgemäß medizinisch versorgen sollen, erklärte ein Sprecher. Bei einer Krisensitzung im Innenministerium sei bereits Innen-Staatssekretär Bernhard Nebe (SPD) auf die alarmierenden Zustände hingewiesen worden. Das Innenministerium verwies gestern auf die zuständige Bezirksregierung Arnsberg.
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