Die Münchner Bundespolizei ermittelt gegen drei Männer, die sich Sonntagfrüh (4. September) am Haltepunkt Hackerbrücke schlugen. Dabei stürzte einer der Beteiligten ins Gleis.
Gegen 02:25 Uhr gerieten ein 27-, 29- und 31-jähriger Mann aus dem Irak in Streit, nachdem diese am Haltepunkt Hackerbrücke aus einer S-Bahn gestiegen waren. Der Grund für die Auseinandersetzung ist noch unklar.
Zeugen berichten, dass sich die verbale Auseinandersetzung zu einer handfesten Schlägerei entwickelte. Ermittlungen nach zogen sich die Gewalttaten über mehrere Minuten hin. Zahlreiche Zeugen beobachteten die Situation und verständigten den Polizei-Notruf. Eine Streife der Landespolizei, die als erste am Tatort eintraf, konnte die Kontrahenten schließlich trennen.
Bei der Auseinandersetzung soll einer der Iraker ohne Fremdeinwirkung das Gleichgewicht verloren und ins Gleis gestürzt sein. Glück war, dass zu diesem Zeitpunkt keine S-Bahn einfuhr. Ein 38-jähriger türkischer Staatsbürger aus München versuchte daraufhin zu schlichten und half dem Gestürzten aus den Gleisen.
Alle Beteiligten wurden zur Dienststelle der Bundespolizei am Hauptbahnhof München gebracht. Zwei der Beschuldigten wiesen höhere Atemalkoholwerte von 2,8 und 1,4 Promille auf.
presseportal.de
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