Am gestrigen Abend wurde die Polizei zu einer größeren Schlägerei auf
der Poensgenstraße im Stadtteil Schalke gerufen. Dort trafen die Beamten
auf eine Gruppe von ca. 20 Personen süd-osteuropäischer Abstammung, die
miteinander stritten. Einige trugen zerrissene Kleidung und wiesen
blutende Verletzungen auf. Wie sich herausstellte,waren die Mitglieder
zweier Familien über einen nicht angeleinten Hund in Streit geraten, der
schließlich in einer Schlägerei endete. Erst durch Hinzuziehen weiterer
Polizeikräfte konnten die streitenden Parteien getrennt werden.
Gleichzeitig mit Erscheinen der Polizei trafen immer mehr Personen am
Einsatzort ein, so dass die Gruppe der Streitenden innerhalb kürzester
Zeit auf ca. 40 Personen anwuchs. Trotz anwesender Polizei beleidigten
und bedrohten sich die Parteien weiterhin. Einige Personen versuchten an
der Polizei vorbei die körperliche Auseinandersetzung fortzusetzen. Nun
richtete sich die Aggression in Form von Beleidigungen und Bedrohungen
auch gegen die eingesetzten Polizeibeamten. Um eine weitere Eskalation
zu verhindern, wurde der Hauptaggressor in Gewahrsam genommen. Diese
Maßnahme störten die anwesenden Streithähne ganz massiv. Nach der
erfolgreichen Ingewahrsamnahme beruhigte sich die Lage und die
Beteiligten kamen nach und nach den erteilten Platzverweisen nach. Alle
verletzten Personen lehnten ärztliche Hilfe ab.
presseportal.de/blaulicht
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