Saturday, April 07, 2018

Warum können wir nicht offen über Migrantenkriminalität sprechen?

Anfang dieses Jahres wurde der Gründer der English Defence League (EDL), Tommy Robinson, bei Twitter gesperrt, weil er eine Statistik über bandenmäßige Vergewaltigungen veröffentlichte, über ein Thema, das in der letzten Zeit häufig in den Medien vorkam. Wenn die sozialen Medien mehr sein sollen als Plattformen zum Austausch von Katzenbildern, dann muss es legitim sein, dort eine Diskussion über die Massenvergewaltigung der Kinder unserer Nation zu führen. Gerade eben wurde eine solche Gang wieder verurteilt –  wieder in Oxford. In diesem Zusammenhang von „Banden von Vergewaltigern“ oder „Banden von Kinderschändern“ zu sprechen ist für sich genommen schon eine Ausflucht. Ebenso wie die verlogene und bewusst falsche Formulierung „asiatische Bande von Vergewaltigern“. Man weiß heutzutage kaum mehr, was man sagen darf. Spricht man von einer „muslimischen Bande von Vergewaltigern“ oder gar von einer „pakistanischen Bande von Vergewaltigern“, so mag man zwar richtig liegen, aber man riskiert auch, dass man eine ganze Reihe von Problemen bekommt, unter anderem die Verbannung aus den sozialen Medien. In den vergangenen Tagen haben mir Leser vorgeführt, wie sie auf Facebook gesperrt wurden, nur weil sie den Artikel aus dem Spectator gepostet haben, in dem ich über den „Rowleyismus“ geschrieben hatte. „Bande von Vergewaltigern“ ist offensichtlich ein inkriminierter Begriff in den sozialen Medien.
So müssen diejenigen, die sich wegen der großen Zahl an Vergewaltigungsopfern nicht nur bedrückt fühlen, sondern die auch wissen wollen, zu was für einer Bande die Täter in Oxford gehört haben (ob es zum Beispiel Professoren waren, wie sie in den Inspektor-Morse-Kriminalromanen von Colin Dexter vorkommen), der Sache selbst auf den Grund gehen. Mit etwas Glück bekommt man Fotos von den Verbrechern in einem Programm der BBC zu sehen. Der Eindruck wird immer stärker, dass man nicht möchte, dass wir dahinterkommen. Das ist in Frankreich nicht anders als im Vereinigten Königreich und sonst wo in Europa. Es wird immer weniger erlaubt, uns bei der Beantwortung von Fragen mit Daten zu unterstützen.
Tommy Robinsons Statistiken stammten übrigens von der bewundernswerten, von Moslems betriebenen Ideenfabrik Quilliam. In ihrem exzellenten Untersuchungsbericht vom Dezember 2017 wurde festgestellt:
„84 Prozent der Straftäter aus ‚Kinderschänder-Banden‘ waren (süd)-asiatischer Herkunft, obwohl Menschen mit dieser Herkunft nur sieben Prozent der britischen Bevölkerung ausmachen. Die Mehrheit unter ihnen ist pakistanischer Herkunft mit muslimischem Hintergrund.“
Die Suspendierung von Tommy Robinson auf Twitter wegen der Veröffentlichung eben dieser Statistik stellt uns vor ein faszinierendes modernes Rätsel. Gibt es Fakten, die eine Person öffentlich äußern kann und eine andere nicht? Kann es sein, dass wegen gewisser rassischer oder religiöser Merkmale die Fakten, die eine bestimmte Person äußern darf, bei einer anderen ein Ausdruck von Vorurteilen ist? Twitter hat eine eindeutige Antwort auf diese Frage gefunden: Ja, es kann sein.
Inzwischen ist Tommy Robinson, der eine halbe Million Follower hat, von Twitter ohne Erklärung für immer gesperrt worden. Natürlich ist Twitter ein privates Unternehmen und kann tun und lassen was es will. Viele der Nutzer werden allerdings erstaunt sein, wie wenig frei und unpolitisch inzwischen diese Plattform geworden ist. Aber hier liegt das Problem. Und ich begegne ihm überall auf dem Kontinent.
In Deutschland beschreiben mir Freunde und Leser, wie sie gelernt haben, ihre Tageszeitungen zu lesen. Wenn in den Nachrichten steht, dass eine Person eine andere umgebracht hat, aber kein Name und keine nähere Beschreibung dabeisteht, gehen die Leser – richtiger Weise – davon aus, dass der Verbrecher einen Hintergrund als Migrant haben wird. Noch wird über schwere Verbrechen berichtet, aber man hat beschlossen, dass die Öffentlichkeit darüber am besten nicht näher informiert werden soll. Wer in den sozialen Medien darüber berichtet oder nachdenkt, riskiert von dieser Plattform ausgeschlossen zu werden. So haben Medien nicht viel Sinn, und sozial sind sie schon gar nicht.
https://www.tichyseinblick.de/gastbeitrag/douglas-murray-warum-koennen-wir-nicht-offen-ueber-migrantenkriminalitaet-sprechen/

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